00:00:00: Heute mit Katharina Sichler.
00:00:02: Die Weihnachtsgeschenke sind mittlerweile alle ausgeparkt, aber in dem einen oder anderen Regal oder sogar vielleicht in mancher Wohnung wird es jetzt doch ziemlich eng.
00:00:13: Höchste Zeit also mal auszusortieren.
00:00:16: Alte Bücher, Platten, aber auch Kerzen und zum Beispiel Playmobil sammelt in München die Pfennig-Parade.
00:00:23: Wie das alles genau funktioniert, das wollte meine Kollegin Linda Burkhardt wissen.
00:00:28: Tonnenweise Bücher, Platten und Spiele kommen in der Hanauer Straße in München an und werden dann sortiert.
00:00:35: Und das hat System, sagt Nico Mattel.
00:00:37: Er ist zuständig fürs Kunsthandwerk und die Münchner Bücherkiste.
00:00:41: Erstmal wird nach Qualität, nach Zustand, nach Aktualität sortiert, dann wird im Internet recherchiert, was die Sachen ... Wert sind und dann wird entweder an Direkt Ankäufer verkauft oder über den eigenen e-Bail-Shop.
00:00:54: Wir suchen alle Möglichkeiten, das Buch nochmal zu verwerten, nochmal zu benutzen, nochmal zu nutzen.
00:00:59: Und hier muss niemand wieder was mit nach Hause nehmen.
00:01:01: Wir nehmen alles an, was man uns bringt mit dem Hinweis, dass wir einzelne Sachen aussortieren.
00:01:06: wegwerfen werden.
00:01:07: Wegwerfen heißt aber an einen Wertstoffhändler verkaufen und mit dem erlöst dann Mitarbeiter und Projekte finanzieren.
00:01:15: Und manchmal bekommen auch einzelne Buchseiten eine zweite Chance.
00:01:19: Wenn wir schöne Bücher haben, die wir wegwerfen würden, gehen die oft noch durch unsere Kreativgruppe und die checken dann zum Beispiel alte Kinderbücher, sind da schöne alte Bilder drin oder in Lexikas Zeichnungen von Motoren oder von Schiffen oder sowas.
00:01:36: Und dann werden die rausgetrennt, die Bilder, und werden auf unsere selber hergestellten PAP.
00:01:41: Karten geklebt.
00:01:43: Auch Schmuck bekommt ein neues Leben.
00:01:45: Da werden dann aus einer Perlenkette z.B.
00:01:48: Ohrringe und auch die halb abgebrannten Adventskerzen nicht wegwerfen, sondern spenden.
00:01:54: Mit den Wachsresten stellen wir neue Kerzen her.
00:01:57: Wir verkaufen Kerzen ausschließlich aus wie Cyclingwachs.
00:02:00: Das Wachs wird sortiert nach Fabeln, nach Sorte, Sterrafien, Perrafien, Biene etc.
00:02:07: wird dann gereinigt, dann wird das Wachs eingeschmolzen, wird gefiltert zu neuen Wachsblöcken und aus dem machen wir dann unsere Kerzen.
00:02:14: Und die gibt es dann im Geschenkeladen in der Hanauer Straße oder in Schwabing.
00:02:18: Und
00:02:19: neben der Nachhaltigkeit freut Nico Martell auch, dass es so viele sinnvolle Arbeiten für die behinderten Mitarbeiter gibt.
00:02:26: Die sehr nah am ersten Arbeitsmarkt sind, wo man sich in einem geschützten Rahmen probieren und lernen kann.
00:02:35: Und das sind Jobs, wo unsere ... Menschen, anderen Personen in nichts nachstehen, eher sie sogar anlernen können, weil es wirklich sehr spezifische und hochwertige Aufgaben sind, die wir hier für unsere Mitarbeiter
00:02:47: haben.
00:02:48: Wer etwas spenden will.
00:02:49: Bücher, CDs, DVDs, Spiele, Lego, Playmobil, Wachsreste und mehr.
00:02:55: Das alles wird gesammelt.
00:02:56: Im Zweifel einfach kurz anrufen und sich dann freuen.
00:03:00: Wie die Sekunden, die glücklich ist, dass sie beim Aussortieren weniger wegwerfen muss.
00:03:04: Ich finde das ganz toll gerade.
00:03:06: Bücher und CDs und auch Wachs zum Beispiel.
00:03:12: Ich habe das jetzt von einer Freundin gehört und ich finde das ganz toll, weil es wäre schade um die ganzen Bücher.
00:03:18: Ich habe sie gelesen, bin
00:03:20: glücklich und zufrieden.
00:03:21: Übrigens, die Pfennigparade holt auch Dinge in München ab, wenn es zu viel zum Schnell vorbeibringen ist.
00:03:27: Aber vorbeischauen lohnt sich.
00:03:30: Neben dem Geschenkeladen gibt es die Bücherkiste.
00:03:32: Jedes Buch kostet da ein Euro fünfzig.
00:03:35: Platten und DVD gibt es auch noch.
00:03:38: Aber vielleicht vorher ein bisschen Platz im Buch.
00:03:49: also so richtig habe ich mich noch nicht dran gewöhnt.
00:03:52: statt zwei tausend fünfundzwanzig jetzt immer zwei tausend sechsundzwanzig zu schreiben.
00:03:58: ja und während dieses neue ja gerade erst startet geht ein anderes zu Ende, nämlich das heilige Jahr in der katholischen Kirche.
00:04:08: Was so ein heiliges Jahr eigentlich ist und wieso kurz vor Schluss die Bilanz ausfällt, Das wollte meine Kollegin Linda Burghardt wissen.
00:04:17: Viele Pilger fahrten nach Rom, aber auch viele große und kleine Aktionen in dem Pfarrei.
00:04:22: Das heilige Jahr geht zu Ende und Pfarrer Josef Raufer blickt noch einmal zurück.
00:04:26: Ein heiliges Jahr findet alle fünfundzwanzig Jahre statt und es dient vor allem der Erneuerung des Glaubens.
00:04:33: Meistens gibt es irgendein besonderes Motto, das war heuer.
00:04:36: Pilger der Hoffnung und vor allem zielt es auch auf die Umkehr ab.
00:04:41: Darum ist ein Schwerpunkt immer tatsächlich auch das Sakrament der Versöhnung, die Beichte.
00:04:46: Raufer hat im Erz bis zum alles rund um das Jahr koordiniert.
00:04:50: Schon zu Beginn hatte Kardinal Ranhard Marx sieben Kirchen zu Jubiläumskirchen gemacht und die Seelsager da ziehen positive Bilanz.
00:04:58: Es kamen viele Leute und haben nach der Beichte gefragt.
00:05:03: Viele Einzelpilger sind auch gekommen zu den Kirchen, um einfach ihren Glauben zu erneuern.
00:05:09: Und diese Jubiläumskirchen haben auch einige Initiativen gestartet zum Thema dieses heiligen Jahres, Pilger der Hoffnung.
00:05:16: Schon in der Bibel ist von Jubeljahren die Rede.
00:05:19: Aber gerade jetzt beim Bilanzziehen, sagt Pater Georg Löffler, Jubiläen wie das Heilige Jahr machen auch heute Sinn.
00:05:26: Ob jetzt im Kleinrahmen einer Pfarrgemeinde oder eines Pfarrverbundes oder eben auf der Weltebene der Kirche, das zumindest immer wieder da versucht wird, Menschen.
00:05:39: zusammenzuführen, dass sie merken und ich bin mit meinem Glauben und auf meinem Glaubensweg nicht alleine.
00:05:44: Wir sind als Gemeinschaft unterwegs und Gemeinschaft macht bekanntlich stark.
00:05:48: Und wie groß diese Gemeinschaft ist, zeigt auch diese Zahl.
00:05:52: Zum heiligen Jahr waren geschätzte thirty-two Millionen Pilger in Rom.
00:05:56: Linderburg hat für das MKR.
00:06:03: War da was?
00:06:04: Weihnachten, neues Jahr und zack ist schon bald wieder alles beim Alten.
00:06:09: Aber muss das so?
00:06:11: Pfarrer Schießler hat da so seine eigenen Vorstellungen, wie man ins neue Jahr starten kann.
00:06:16: Wie?
00:06:17: Das hören Sie jetzt in der ersten Folge Schießlers Woche in diesem Jahr.
00:06:23: Schießlers Woche.
00:06:24: Hier spricht der Pfarrer.
00:06:25: Ein Podcast präsentiert von der Anwaltskanzlei Rainer.
00:06:29: Ihre Experten für Vorsorge und Erbrecht in Ulching.
00:06:33: Irgendwie sind es seltsame Tage.
00:06:36: So ... Anfang Januar eines neuen Jahres.
00:06:40: Sie gehören nirgendwo richtig dazu.
00:06:44: Einerseits ist Weihnachten vorbei, das neue Jahr hat begonnen, aber innerlich ist man noch nicht ganz angekommen.
00:06:52: Die Termine laufen langsam wieder an, die Welt nimmt Fahrt auf und gleichzeitig ist dann noch dieses Gefühl, eigentlich bin ich noch unterwegs.
00:07:02: Da grüßt man am Steb vielleicht noch irgendwo in der Wohnung oder in der Kirche, wenn ich schief die Nadeln fallen schon und man weiß, bald ist es wirklich vorbei.
00:07:11: Heute darf man noch stehen bleiben.
00:07:13: Also was jetzt?
00:07:15: Mir fällt in diesen Tagen jedes Jahr auf, wie schnell wir innerlich weiterziehen.
00:07:19: Kaum bei Weihnachten da ist alles schon wieder weggeräumt.
00:07:23: Nicht nur die Grippe und der Schmuck, sondern oft auch das, was dieses Fest eigentlich sagen wollte.
00:07:28: Dabei war Weihnachten ja nie als Ein Punkt gedacht, sondern als ein Weg, still, unaufgeregt, ohne Druck.
00:07:37: Und dann kommt jetzt das neue Jahr mit seinen unausgesprochenen Anspruch.
00:07:41: Jetzt bitte sortiert sein, jetzt bitte klar, jetzt bitte besser.
00:07:46: Ich habe mir ganz bewusst keine Vorsätze vorgenommen.
00:07:49: Nicht das Trotz, sondern also Erfahrung.
00:07:52: Ein neues Jahr macht es mir keine neuen Menschen.
00:07:55: Es schenkt mir höchstens die Gelegenheit weiter zu gehen.
00:07:58: Mit allem, was ich bin.
00:07:59: und mit dem, was ich immer noch nicht im Griff habe.
00:08:03: Eine schöne kurze Geschichte gibt es dazu.
00:08:05: Ein Mönch gratuliert seinem ab zum neuen Jahr und er antwortet nur sehr kurz und bündig.
00:08:11: Mit dem neuen Jahr ist es wie mit einer neuen Kotte.
00:08:13: Auch sie bekommt irgendwann ihren ersten Fleck.
00:08:16: In diesen Tagen habe ich darum ganz bewusst nicht nach vorne geschaut, sondern weit zurück.
00:08:22: Menschen haben seit jeher den Jahreswechsel markiert, sie haben gehofft, gebetet, gezittert und fast immer festgestellt, das Leben bleibt widerspenstig.
00:08:32: Es lässt sich nicht planen, nicht glätten, nicht beschleunigen.
00:08:35: und trotzdem sind Menschen weitergegangen, Jahr für Jahr, nicht perfekt, aber lernfähig, nicht markelos, aber lebendig.
00:08:42: Das nimmt den Druck etwas weg.
00:08:44: Der Auswechsel ist kein Resetknopf.
00:08:46: Es ist eher eine Atempause.
00:08:48: Ein Moment, in dem man sagen darf, ich bin zwar noch unterwegs und es reicht jetzt erst einmal.
00:08:53: Und trotzdem merken wir, wie schnell der Druck wieder da ist.
00:08:57: Kann man das Jahr begonnen, wollen wir schon wieder wissen, wie es weitergeht.
00:09:01: Ob es ein gutes Jahr wird, ein erfolgreiches, ein ruhigeres, es gibt Prognosen, Horoskope, Jahresrückblicke und Jahresausblicke, als ließe sich das Leben wie ein Geschäftsbericht lesen.
00:09:12: Ich ertappe mich selbst dabei, auch ich hätte es gerne ein bisschen übersichtlicher, ein paar klare Linien, ein Zeichen, dass alles in die richtige Richtung läuft, aber das Leben hält sich nicht nach unserer Kalender.
00:09:25: Es fragt nicht, ob wir schon bereit sind, es geht nur weiter und lässt uns einen Schritt zu halten und nicht vorauszuhalten.
00:09:33: In diesen Tagen des Jahreswechsels sehen wir auf den Straßen des Sternsinger-Kinders, die heiligen drei Könige, wie sie umherziehen und den Menschen besuchen und ihnen mit ihrem Lied ein gesegnetes neues Jahr wünschen.
00:09:44: Vielleicht passt gerade dieser Brauch und dieses Fest wahrscheinlich gut in diese Tage zwischen den Jahren.
00:09:50: Drei Weise, die sich auf den Weg machen, ohne genau zu wissen, wo sie ankommen werden.
00:09:55: Sie haben keine Langkarte, keine Garantie, keine Zeitplan, nur eine Ahnung und dem Mut ihr zu folgen.
00:10:02: Was mich dabei besonders tröstet, diese drei Weisen waren keine Helden des perfekten Plans.
00:10:07: Sie mussten unterwegs Entscheidungen korrigieren.
00:10:10: Sie sind zuerst einmal nicht dort angekommen, wo sie ursprünglich hin wollten und gesucht hatten.
00:10:15: Und dann sind sie am Ende sogar einen anderen Weg zurückgegangen.
00:10:18: Heute würde man sagen, sie waren flexibel oder realistischer.
00:10:22: Sie waren lernfähig.
00:10:23: Vielleicht liegt genau da in ihrer Weisheit.
00:10:26: Nicht alles im Voraus wissen zu wollen, sondern bereit zu sein, sich unterwegs verändern zu lassen.
00:10:32: Das passt erstaunlich gut zu diesen Tagen zwischen den Jahren, in denen man noch nicht festlegen muss, wie alles weitergeht, sondern offen bleiben darf für das, was sich zeigt.
00:10:43: Was mich an ihnen immer wieder fasziniert, sie sind unterwegs geblieben.
00:10:48: Sie haben nicht umgedreht, als es unbequem wurde.
00:10:51: Sie haben nicht abgekürzt und sie sind am Ende an einem Ort angekommen, der so ganz anders war als erwartet.
00:10:57: kein Palast, kein Thron, sondern nur ein Kind, unspektakulär, verletzlich und doch entscheidend.
00:11:05: Das ist die eigentliche Botschaft dieser Tage, dass man nicht alles vorher wissen muss, das Wege sich erst beim Gehen erschließen und dass man nicht immer sofort Urteilen einordnen oder bewerten muss, weder das eigene Leben noch das der Anderen.
00:11:19: Diese Tage zwischen den Jahren sind vielleicht die wenigen im Jahr, in denen das Urteilen einmal Pause haben darf.
00:11:26: über uns selbst und über andere, über Erfolg und Scheitern.
00:11:30: Sonst sind wir ja schnell dabei, Bilanz zu ziehen.
00:11:33: War das ja jetzt gut oder schlecht?
00:11:35: Habe ich genug gemacht?
00:11:36: War ich klug genug?
00:11:37: Mute genug?
00:11:38: Konsequenz genug?
00:11:40: Das ist auch exakter Luxus dieser Zeit, dass man diese Fragen auch einmal offen stehen lassen darf.
00:11:45: Dass man sich nicht selbst sofort erklären und rechtfertigen muss.
00:11:48: Dass man sagen darf, ich weiß es noch nicht.
00:11:51: Und das ist in Ordnung so.
00:11:53: Weihnachten passt gut zu diesen Gedanken.
00:11:55: Gott steigt nicht in eine perfekte Welt ein, sondern in eine unaufgeräumte.
00:11:59: Er kommt nicht bei Bewertungen, sondern mit Nähe, nicht mit Urteilen, sondern mit Geduld.
00:12:04: Was ist das doch für eine wunderbare und leise Botschaft, die wir so schnell wieder übergehen?
00:12:09: Du musst nicht fertig sein, um unterwegs sein zu dürfen.
00:12:13: Diese erste Woche des neuen Jahres ist deshalb eine sehr gute Woche.
00:12:16: Kein Höhepunkt, kein Abschluss, kein großer Neustart.
00:12:20: Einfach nur eine Zeit, in der man noch nicht alles wissen muss, in der Fragen bleiben dürfen, Zweifeln, Müdigkeit und noch ein bisschen Zuversicht.
00:12:29: Ich wünsche uns allen für dieses neue Jahr keine perfekten Antworten und keine marklosen Pläne.
00:12:34: Ich wünsche uns Nachsicht mit uns selbst und mit den anderen, um den Mut, Wege zu gehen.
00:12:40: die sich erst unterwegs erklären.
00:12:43: Denn eines zeigt der Blick weit zurück sehr deutlich.
00:12:46: Menschlich wird die Welt nicht durch perfekte Anfänge, sondern durch Menschen, die sich auf den Weg machen und bleiben.
00:12:54: Und genau dafür ist zwischen ein Jahr noch genügend Platz.
00:12:58: Ein gutes, zwanzig, sechsundzwanzig und eine gute Woche wünscht euch, euer Pfarrer Schießler.
00:13:05: Du weißt, was mir eingefallen ist.
00:13:07: Ich muss mich wirklich mal um mein Testament kümmern und um meine Immobilien.
00:13:10: Sag mal, hast du eine Ahnung, wen kippert eigentlich Fragen?
00:13:12: Grüß
00:13:13: Gott, ich bin Markus Sebastian Reiner, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht
00:13:17: in Olchen.
00:13:18: Ich unterstütze Sie mit meinem Team seit
00:13:20: über zwanzig Jahren kompetent und zuverlässig.
00:13:22: Bei allen Fragen rund um Schenkungen.
00:13:25: Erbschaftssteuer, Erbengemeinschaften und Pflichtteile.
00:13:28: Mit unserer Erfahrung sorgen wir dafür, dass Ihr letzter Wille rechtssicher und klar
00:13:33: formuliert wird.
00:13:34: Wir helfen Ihnen, Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer zu sparen.
00:14:09: Das neue Jahr beginnt gleich mit einem runden Geburtstag und zwar wurde vor siebzig Jahren der Dior-Zusahnen-Verband der DWK gegründet.
00:14:19: Also sozusagen der Dachverband für all die DHK-Sportvereine im Erzbistum München und Freising.
00:14:26: Wir schauen jetzt mit zwei echten DHK-Land zurück.
00:14:30: DHK-Vereine gab es auch schon vor der Gründung eines Dürze-Sahnverbandes.
00:14:34: Doch die Struktur damals, newtonsundhundertsechsundfünfzig, um diese Ebene zu ergänzen, war eine gute Sache, sagt Konrad Mack, Vizepräsident im Verband.
00:14:44: Die Verbände helfen den Vereinen bei ihrer Durchführung, ihrer sportlichen Aktivitäten.
00:14:49: Die nehmen Innenverwaltung ab, sind auch ein Sprechrohr gegenüber den Kommunen, gegenüber der
00:14:55: Politik,
00:14:55: zur Förderung, zur Unterstützung oder auch bestimmte rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen.
00:15:01: Das machen die Verbände für die Vereine.
00:15:04: Aber
00:15:04: es geht ja nicht nur um eine Anlaufstelle für Zuschüsse.
00:15:07: Ab der Eröffnung der eigenen Geschäftsstelle, zwei tausend zwei in München, ging es mit der Unterstützung der DRK Ortsvereine los.
00:15:14: Wir waren einer der Ersten, die damals auf Gewaltprävention gegangen sind oder so eine Aktion gestattet, um Kinder stark machen.
00:15:22: Wir waren einer der Ersten vom Verband, die an Inklusion und an Teilhabe gedacht haben.
00:15:27: Und das hat dem Verein geholfen, dass sie dort ein Verband hatten, der eigenständig funktionieren konnte.
00:15:32: Darf man richtig Themen ausarbeiten konnte und den eigenen Vereinen zur Verfügung stellen konnte.
00:15:38: Erich Schmucker ist Pfarrer im Ruhestand seitundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:16:05: Das hat seinen Grund darin in der Art und
00:16:07: Weise,
00:16:07: wie der Verband geführt wird und wie die Vereine geführt werden.
00:16:11: Sport um das
00:16:11: Menschen will,
00:16:12: das hat mich da berührt.
00:16:14: In Verbänden ist es fast noch schwerer, die Positionen mit Ehrenamtlichen zu besetzen.
00:16:19: Auch im Diözesanverband fehlen der DRK Fachwarte.
00:16:22: Klar, im Ortsverein aktiv und vielleicht in einem zweiten, plus dann noch Verbandsarbeit.
00:16:27: Das ist viel, aber Konrad Mack sagt, es ist es wert.
00:16:30: Ich bin seit Jahrzehnten im Verband und das hat unserem Verein mit Sicherheit nicht geschadet.
00:16:35: Man kriegt viel mehr Informationen als Verein, auch als erster Hand.
00:16:40: Ich sehe, was man mitnehmen kann und es war immer was Positives.
00:16:44: Also es lohnt sich, aktiv zu sein in einem Verband.
00:16:47: Der eigene Verein profitiert davon.
00:16:50: Aufgenügend engagierte FÜR die DHK auch im nächsten Jahrzehnt.
00:16:54: Maria Erdl fürs MKR.
00:17:00: C plus M plus B und dann die Jahreszahl.
00:17:03: Das wird in diesen Tagen von den Sternsingern über die Türen geschrieben.
00:17:08: Ein Brauch, der fest mit Heilig drei König verbunden ist.
00:17:11: Und natürlich ziehen die Könige auch in die Krippen zu Hause ein.
00:17:15: Was es mit ihren Geschenken für das Jesuskind auf sich hat und welche Merkmale der Könige sich lohnen, genauer anzuschauen, das hat meine Kollegin Maria Erdl gefragt.
00:17:25: Kaspar, Milchur und Balthasar unter diesen Namen kennen wir die Weisen aus dem Morgenland.
00:17:31: Dass sie auf Bildern meist in unterschiedlichen Lebensaltern dargestellt werden, hat einen Grund, sagt Kreisheimatpflegerin Sandra Angermeier.
00:17:39: Das heißt, alle Alter der Welt, alle Menschen, die Jungen, die Erwachsenen und die Betagten, huldigen dem Christuskind.
00:17:47: Und meistens dargestellt, als Europäer, Asiat und Afrikaner, langen die einzig drei bekannten Erdteile, das heißt, die gesamte Welt huldigt dem Christuskind.
00:17:59: Und dann kommen ihre Geschenke.
00:18:01: Offensichtlich wertvoll, das Gold.
00:18:04: Doch noch wertvoller dessen Bedeutung für das kleine Kind in der Krippe.
00:18:08: Wenn Sie Staatsoberhaupter offiziell besuchen, bringen Sie ein kleines Goldstück an Münze mit.
00:18:13: Das heißt offiziell, ich erkenne Dich als Staatsoberhaupt Deines Landes an.
00:18:18: Wenn die Heiligen drei Könige dem Jesuskind Gold bringen, sagen Sie, wir erkennen Dich als weltlichen König an.
00:18:27: Was das Gold über die weltliche Herrschaft aussagt, sagt der Weihrauch in Bezug auf Jesus' himmlische Abstammung.
00:18:34: Der Weihrauch, der Duft, der nach oben steigt, Weihrauch immer schon in Verbindung mit dem Göttlichen.
00:18:41: Das heißt, wir erkennen dich als Gott des Himmels an.
00:18:45: Jetzt fehlt noch die Mürre, ein Heilmittel verwendet in Salben und mit großer Symbolik, wenn es die Könige an Jesus überreichen.
00:18:53: Denn so erkennen sie ihn als Gott und König und als verwundbaren Menschen an.
00:18:57: Und das ist auf der anderen Seite auch der Verweis, wenn Jesus gekreuzigt wird nach der Kreuzabnahme, wird er mit Mürre gesalbt.
00:19:07: Also das ist auch schon die Symbolik, die ist dann dem Bogen spannend hin zu der Passion, zu dem Leidensweg, das das kleine Baby noch vor sich hat.
00:19:17: Heute sind die Könige erst in die Krippen eingezogen.
00:19:20: Gut, dass die Weihnachtszeit immer bis zum Sonntag nach Heiligdreikönig geht.
00:19:24: Ein bisschen dürfen sie und die anderen Figuren also noch stehen.
00:19:28: Maria Erdl fürs MKR.
00:19:35: Weniger Süßes, mehr Sport, nicht mehr rauchen.
00:19:38: Vielleicht steht das ja auch bei Ihnen auf der Liste für die guten Vorsätze in diesem Jahr.
00:19:43: Aber es gibt ja immer diese eine Person, die am liebsten ihr ganzes Leben umkrempeln will.
00:19:49: Schwester Salome, die hat das tatsächlich gemacht.
00:19:52: Ich hatte irgendwie den normalen Plan mit heiraten, für mir gründen Karriere machen.
00:19:57: Und irgendwann stellte sich die Frage ein, ob nicht Gott was anderes von mir möchte.
00:20:02: Und die Frage war nicht mehr wegzukriegen, so sehr ich es versucht habe.
00:20:06: Und irgendwann habe ich gemerkt, okay, dann muss ich das jetzt probieren.
00:20:10: Und hier bin ich.
00:20:12: Und mit hier meint sie das Novitiat, also die Ausbildung zur Ordenschwester bei der Kongregatio Jesu.
00:20:19: Früher hieß sie Lea Frensle, hat als Umweltingenieurin gearbeitet und Klimapolitik für die Grünen gemacht.
00:20:26: Jetzt tingelt sie für ihre Ausbildung durch die ganze Welt und hat dabei viele Momente mit einer Menge Spaß.
00:20:41: So die Persönlichkeiten und die Begabungen meiner Mitschwestern in der Noviziaz-Kommunität zum Vorschein kam und wir irgendwie zusammen an einer netten Überraschung gearbeitet haben.
00:20:52: Manchmal lohnt es sich eben auch, den verrücktesten Ideen nachzugehen.
00:20:56: Wohl überlegt, sollten sie trotzdem sein.
00:21:03: Sie hören das MKR, schön, dass Sie bei uns sind.
00:21:06: Das neue Jahr, das ist ein paar Tage alt und wir schauen jetzt in die erste Ausgabe unseres Magazins innehalten in diesem Jahr.
00:21:14: Und dazu ist jetzt mein Kollege und stellvertretender Chefredakteur Florian Ertl bei mir im Studio.
00:21:19: Hallo Flo.
00:21:19: Servus Katharina.
00:21:21: Flo, gestern erst hatten wir den Drei-Königstag und auch in dem Jahr warten ja noch ziemlich viele Gedenk- und Feiertage auf uns.
00:21:29: Viele sind uns bekannt.
00:21:31: In der neuen Ausgabe schaut ihr aber auch auf kuriose Feiertage, die es so gibt.
00:21:36: Mir ist da ja besonders der Welttag des Schneemanns am achtzenden Januar aufgefallen.
00:21:42: Welcher ist denn bei dir besonders hängen geblieben?
00:21:45: Ja, es gibt so... Viele, es ist wirklich ein unglaubliche Flut.
00:21:51: Fast jeder einzelne Tag hat mittlerweile mehrere Gedenken oder Erinnerungen, mal ernsterer Natur, aber zumeist eher kurioser Art.
00:22:01: Schon Konkurrenz der Feiertage.
00:22:03: Im wahrsten Sinne des Wortes.
00:22:05: Wir haben... Gedenktage bzw.
00:22:09: nicht wir, sondern ein Herr aus Bonn hat das herausgefunden.
00:22:14: Der hat nämlich eine eigene Homepage dafür erstellt und da kommen, weil du gefragt hast, was denn das für solche sind.
00:22:20: Es gibt also Gedenktag für Sparer, Nudelliebhaber, für die Schlagsahne, für verlorene Socken, also für... Jeden möglichen Punkt, Punkt, Punkt gibt es irgendwie ein Gedenken und dahinter steht auch immer eine Geschichte, weil irgendjemand muss es ja inszeniert haben, muss es so weit gebracht haben, dass es auch wirklich Niederschlag fand, dass es aus dem lokalen Bereich dann auch in einem, zumindest nationalen und sogar mitunter in einen internationalen Gebrauch überging.
00:22:50: Und so haben wir zum Beispiel am einundzwanzigsten Januar, das finde ich recht nett.
00:22:54: Es gibt's in den USA den nationalen Ehrentag des Eichhörnchens.
00:22:59: Das ist putzig.
00:23:01: Und warum im Januar?
00:23:02: Weil die gute Dame eine Wildhüterin aus einem Nationalpark, die hat gemeint in dieser Zeit, also so, im Januar, da ist es recht kalt verschneit und da brauchen die Hörnchen ein bisschen mehr Futter und man soll sich mal ein bisschen daran erinnern.
00:23:14: Und so sieht man ungefähr, wie für viele dieser Arten, ja, die Genese sozusagen, ist für so ein Feiertag.
00:23:21: Also es ist recht kurios.
00:23:23: Wer es vielleicht selbst mal anschauen möchte, es ist einfach die Internetadresse www.
00:23:31: Es lohnt sich wirklich, es ist sehr lustig und es macht großes Vergnügen, mal vielleicht auch an seinem Geburtstag zu schauen, was dann da vielleicht noch für ein Gedenktag ist.
00:23:39: Also ein guter Hinweis und einen Überblick über die lustigsten Feiertage, die gibt es natürlich auch schon im Magazin zu lesen.
00:23:46: Genauso wie ein Interview mit der Moderatorin, Musikerin und Fernsehautorin Traudi Sieferlinge.
00:23:52: Sie spricht da über ihre Musik, aber auch, was der Glaube für sie bedeutet.
00:23:57: Flo, was ist denn für dich an dem Interview mit ihr das Interessanteste so gewesen?
00:24:03: Ja, die Traudi Sieferlinge, die kennen, so sage ich mal, Leute in meinem Alter zumindest, recht gut, schon recht lang, weil sie wirklich sehr bildschirm präsent ist im öffentlich-rechtlichen Fall, im bayerischen Fernsehen natürlich.
00:24:16: Ähm... Was gefällt mir da besonders daran?
00:24:18: Ja, ich finde es gut.
00:24:19: Sie hat einen Hintergrund, nämlich mit der Münchner Kirchenzeitung.
00:24:23: Und sie hat tatsächlich in ihrer Jugend rund um Bad Endorf hat sie jeden Freitag die Münchner Kirchenzeitung in einem dicken Packen, wie sie sagt, ausgetragen.
00:24:31: Das finde ich dann doch bemerkenswert.
00:24:33: Aber solche Background haben durchaus viele Leute, von denen man es gar nicht so glaubt.
00:24:39: Und die Traude Sieferlinger ist auch relativ kirchenfest, was das Gesangliche zumindest angeht, weil sie schon in Früß der Jugend mit ihren Geschwistern im Dreigesang haben sie an so und so vielen Gottesdiensten in der Liturgie, sei es an Weihnachten, sei es an Karfreitag, was hier im Gedächtnis geblieben ist oder auch an anderen Feiertagen immer wieder gesungen, Volksgut, aber auch ganz Klassisches.
00:25:02: Man bekommt also nochmal einen guten Eindruck von Traudi Zifferlinger.
00:25:06: Danke Flo, für den Einblick in die neue Ausgabe des Magazins Innerhalten.
00:25:11: Das bekommen Sie übrigens in vielen Kirchen des Erzbistums München und Freising.
00:25:15: Sie können es sich ganz bequem im Abo nach Hause liefern lassen oder es digital in unserer Michaels-Bund-App lesen.
00:25:21: Viel Spaß dabei!
00:25:43: Trotzdem ist Missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber dorthin gefahren.
00:25:48: Es war letztendlich so, dass die Bischofskonferenz gebeten hat, ob ich nicht bereit wäre, einen Solidaritätsbesuch zu machen, der vielleicht auch ein bisschen mithilft, auf die Situation vor Ort aufmerksam zu machen.
00:26:02: Ja, und die ist alles andere als rosig, denn terroristische Truppen verbreiten Angst und Schrecken.
00:26:08: Die Militärregierung, die versucht, die Lage in den Griff zu bekommen.
00:26:12: Bei der Bischofskonferenz gab es ungewohnte Maßnahmen für Monsignor Rehuber.
00:26:17: Wir mussten alle vorher unsere Händis auch abgeben, damit eben dort wirklich auch frei geredet werden kann und miteinander sich unterhalten werden kann.
00:26:26: Und keine heimlichen Aufnahmen nach draußen dringen.
00:26:30: Mission-Redakteur Christian Selbherr, der war bereits mehrfach in dem westafrikanischen Land.
00:26:36: Er beobachtet die Berichterstattung sehr genau und hat festgestellt, dass die amtierende Militärregierung unter Präsident Ibrahim Traore einiges tut, um zu zeigen, dass sie die Unterstützung der Kirche hat.
00:26:49: Da wurde
00:26:56: die Stimme mit künstlicher Intelligenz gefälscht.
00:27:08: Wie die Kirche den Menschen trotzdem beistehen kann und wie ihre Netzwerke dabei helfen, das sind nur einige Themen in der aktuellen Folge der Reisewarnung, zu hören überall da, wo sie ihren Podcast hören.
00:27:24: Seelsorgsgespräche, die finden im Fahrbüro statt.
00:27:28: Oder auch mal am Krankenbett.
00:27:30: Oder es kann auch im heimischen Wohnzimmer sein.
00:27:33: Bei Alexandra Schiedek schaut das ein bisschen anders aus.
00:27:37: Ihre Gesprächsumgebung, das sind die ISA-Auen, ihre Hintergrundmusik, Wasserrauschen und Vogelgezwitscher.
00:27:45: Die Pastoralreferente aus dem München-Abfahrverband ISA-Vorstadt sagt, beim Gehen klären sich viele Dinge.
00:27:52: Das habe ich erlebt in Gesprächen mit Freundinnen, unterwegs zu sein, draußen in den Bergen oder im Englischen Garten im Wald.
00:28:00: Und so bin ich auf die Idee gekommen, die Gespräche wie gewohnt in meinem Büro anzubieten, sondern draußen zu sein, in der Bewegung, in der Natur, am Fluss.
00:28:13: Von meiner Arbeitsstelle aus, der nächste Fluss ist die ISA, sind die ISA-Auen und so kam die Idee, Einzelgespräche im Gehen an der ISA anzubieten.
00:28:23: Meist trifft sich Alexandra Schiedek mit ihrem Gesprächspartner an der Münchner Antoniuskirche.
00:28:28: Beim Spaziergang in die Auen klärt sich dann oft schon, welches Thema, welches Problem ihr gegenüber beschäftigt.
00:28:34: Da, wo manchmal was so festgefahren wie ein Knoten, wo der Mensch nicht selber weiter kommt, da hilft einfach schon die Bewegung des Gehen, das innerlich auch was in Bewegung kommt.
00:28:47: Und die frische Luft des Plätschern, des Wassers lässt einen nochmal und mehr zu sich finden.
00:28:57: Das ist der große Mehrwert zum Sitzen in einem geschlossenen Raum.
00:29:02: Das Konzept hat Erfolg.
00:29:03: Meist kommen Gesprächspartner aus der eigenen, inzwischen aber auch aus anderen Pfarreien, ist Alexander Schiedig aufgefallen.
00:29:09: Und die Themen, die sie mitbringen, sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst.
00:29:13: Das kann eine Lebenskrise sein, Schwierigkeiten in der Partnerschaft.
00:29:18: Das kann auch sein, dass jemand gestorben ist, der Arbeitsplatz verloren ging.
00:29:24: Aber auch wenn so ein Umbruch im eigenen Leben, noch mal eine berufliche Neufindung, Neuorientierung, Es können Menschen mit twenty-fünf Jahren sein, mit fünfzig, mit sechszig und mit achtzig.
00:29:37: Und auch Fragen zu Glauben und Religion kommen immer wieder, erzählt die Pastoralreferentin.
00:29:42: Bei allen Themen legt sie Wert darauf, dass ihr Angebot ein seelsorgerliches und kein psychotherapeutisches ist.
00:29:47: Alexander Schiedig geht hier nach dem sogenannten personenzentrierten Ansatz vor, der aus dem Amerikanischen kommt.
00:29:53: Dabei entwickelt ihr Gesprächspartner selbst ein Gefühl für sein Problem, benennt es und sucht nach Lösungen.
00:29:58: Und ich bin in begleitender Gesprächsfunktion da.
00:30:02: Ich schau, ich spiegle, ich fasse zusammen.
00:30:07: Die Klärung findet letztendlich in dieser Person selber statt.
00:30:12: Sie geht Schritt für Schritt selber ihren Klärungsweg und den nächsten Schritt, den es in ihrem Leben braucht.
00:30:24: Und ich bin wie eine Hebamme, begleite ich diesen Prozess.
00:30:29: Mit diesem Ansatz und den Gesprächen an der ISA möchte Alexander Schiedek auch Ratssuchende erreichen, die der Kirche nicht so nahe stehen und zeigen auf solche Angebote macht Kirche und ist für die Menschen da.
00:30:40: Willi Witte für das MKR.
00:30:42: Wer sich mit Alexander Schiedek zu einem Gespräch verabreden möchte, am besten ganz einfach im Fahrverband ISA vorstatt melden.
00:30:55: Mehr Self-Care.
00:30:56: Das haben sich bestimmt auch viele für das neue Jahr vorgenommen.
00:31:00: Besonders wichtig ist das für alle, die sich sonst hauptsächlich um andere kümmern.
00:31:04: Zum Beispiel Mamas und Papas, die ein Kind mit Behinderung haben.
00:31:09: Für sie gibt es jetzt ein neues Angebot von der Caritas in Taufkirchen.
00:31:13: Ein Elterncafé, das erklärt jetzt Familientherapeut Karl Brückner.
00:31:18: Ziel ist, dass sich Eltern hier im Hachenertal vernetzen können, dass die gemeinsam sprechen über Best Practice, dass die einen geschützten Ort haben, um Sorgen, Nöte auszutauschen.
00:31:31: Und ein großes Thema wird sicherlich sein auch, sich zu versöhnen mit der Herausforderung und mit dem Schicksal, das man zu bewältigen hat.
00:31:39: Welche Unterstützungsangebote gibt es und wie habt ihr einen Kindergartenplatz gefunden?
00:31:44: oder wie gelingt ein glückliches Familienleben?
00:31:48: Über diese Fragen können sich die Eltern dann einfach mal in Ruhe austauschen, ohne Kinder.
00:31:53: Wir haben dieses Angebot
00:31:55: bewusst nur
00:31:57: für die Eltern konzipiert, weil wir es für notwendige achten, auch mal zwei Stunden Freiraum zu haben, nicht in der Versorgung und in der Betreuung für die Kinder zu sein, um offen miteinander sprechen zu können.
00:32:08: Genau.
00:32:09: Ab und zu sollen auch Experten zu bestimmten Themen eingeladen werden.
00:32:13: Die Familientherapeuten der Caritas, die begleiten die Treffen und schauen, wo was gebraucht wird.
00:32:18: Und einen kleinen Imbiss, den gibt's auch.
00:32:20: Das Elterncafé, das findet einmal im Monat statt, immer am Dienstag von halb sechs bis halb acht.
00:32:27: Und sie finden es in der Caritas-Beratungsstelle am Lindenring in Taufkirchen.
00:32:36: Viele von uns sind seit dieser Woche wieder am Arbeiten.
00:32:39: Die Kids, die gehen auch wieder in die Schule.
00:32:42: Und so mancher, der träumt vielleicht schon wieder vom nächsten Urlaub.
00:32:46: Ich gehör auf jeden Fall dazu.
00:32:49: Aber ist Urlaub eigentlich besser als eine Pilgerreise?
00:32:53: Genau das wollten wir mal von der Geschäftsleitung des Bayerischen Pilgerbüros Frau Dr.
00:32:58: Irmgard Jehle wissen.
00:33:00: Sie ist dort Chefin und betreut und begleitet seit fünfzig Jahren auch als Reiseführerin die unterschiedlichsten Pilgerreisen.
00:33:09: Frau Jehle, was gibt mir denn jetzt das Pilgern, was ich nicht einfach so bei einem Urlaub bekomme?
00:33:14: Ja, Urlaub ist vielleicht zur körperlichen Erholung, ist um Neues kennenzulernen, aber Pilgern bringt auch sowas wie eine innere Reinigung, Urlaub für die und rundum einfach mit sich wieder ins Reine zu kommen, Zeit zu haben, mal weg sein von den Verpflichtungen und sich ganz auf das zu konzentrieren, was eigentlich im Leben zählt.
00:33:34: Wie sollten sich die Leute das vorstellen?
00:33:36: Manch einer denkt vielleicht da gleich an Wandertag, aber wie würden sie vorschlagen, geht man das am besten an?
00:33:44: Und was wäre dann ein guter Einstieg zum Pilgern?
00:33:47: Es kann ein Wandertag sein, wo auch geistlich was geschieht.
00:33:52: Man läuft nicht einfach los, sondern man läuft mit einer Botschaft im Gepäck, sagen wir immer.
00:33:56: Die Botschaft, was will ich, will ich was erfahren, was Neues von mir, vom lieben Gott, wer auch immer ja ist, oder will ich einfach zur Ruhe kommen, mich besinnen, dann fange ich vielleicht das Wanderer an und kann aber als Pilger aufhören.
00:34:11: Viele werden erst im Laufe... eines Tages oder im Rauch für eine Fahrt zum Pilger.
00:34:17: Und was muss ich dann beachten oder wissen?
00:34:19: Gar nichts.
00:34:20: Einfach nur eine Offenheit, eine Bereitschaft, mich einzulassen, was Neues zu erfahren, mich mit mir auseinander zu ersetzen, auch mit Mitmenschen, die mir begegnen, mit der Natur, Offenheit ist alles.
00:34:33: Für manch ein Klingpilger an jetzt ja nicht unbedingt so erholsam, schwere Beine, nachdem man viel gelaufen ist und dann ja vermutlich noch so ein vollgepackter Rucksack.
00:34:42: Wenn ich streng historisch rangehe, dann heißt das zu Fuß unterwegs sein zu einem der großen Pilgerorte.
00:34:48: Aber rein faktisch ist Pilgern ein Synonym für alles, wenn ich mich aufmache im religiös-geistlichen Sinn und was Neues erfahren werde.
00:34:58: Ich kann auch mit meinem Auto zu einem Pilgerort wie Altötting fahren.
00:35:02: Ich kann nach Rom mit dem Zug, mit dem Flieger.
00:35:04: Ich kann zu Fuß hinkommen mit dem Bus.
00:35:07: Die Frage ist, was passiert dort mit mir.
00:35:09: Ob ich viel gehe oder nicht, das ist meine Sache.
00:35:12: Ich kann auch in einer Kirche vor Ort sitzend pilgern.
00:35:14: Okay, und jetzt zu guter Letzt.
00:35:16: Was ist denn Ihr ganz persönlicher Geheimtipp?
00:35:19: Also Ihr Pilgerziel Favorit für das Jahr zwanzig sechsundzwanzig.
00:35:24: Mein Pilgerziel, der Favorit, wird Nizea sein.
00:35:29: Wir haben ja letztes Jahr eine Tausend siebenhundert Jahre Glaubensbekenntnis gefeiert.
00:35:33: Und da in der Türkei an die Orte hinkommen, wo alles begann, die ersten Konzilien, so der Beginn unseres gemeinsamen Glaubensbekenntnisses, das wird sicher ein Highlight werden.
00:35:44: Das war Dr.
00:35:45: Irmgard Jehle, sie ist Geschäftsleitung des Bayerischen Pilgerbüros und sie hat uns ihr persönliches Pilgerhighlight verraten und auch sonst alles Wissenswerte rund ums Pilgern.
00:35:55: Wenn Sie jetzt noch mehr Informationen oder auch Inspiration brauchen, Dann bestellen Sie sich doch einfach den aktuellen Katalog des Bayerischen Pilgerbüros oder schauen Sie ganz einfach auf der Homepage vorbei.
00:36:10: Ich bin mir sicher, wenn Sie da so ein bisschen rumschmökern, da finden Sie sicher das ein oder andere, was für Sie interessant sein könnte.
00:36:22: Der Countdown läuft quasi.
00:36:24: dennoch bis zum kommenden Sonntag, also dem Elften Januar werden Kandidatenvorschläge für die Pfarrgemeinderatswahlen entgegengenommen.
00:36:33: Die sind für den ersten März angesetzt und selbst in den kleinsten Gemeinden wird zur Abstimmung aufgerufen.
00:36:40: Denn Pfarrgemeinderäte sind überall wichtig.
00:36:43: Sogar in der allerkleinsten Pfarrei im Erzbistum München und Freising.
00:36:47: Die liegt mitten in der Bayerischen Landeshauptstadt.
00:36:50: Das MKR hat mit dem dortigen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden gesprochen.
00:36:55: Thomas Steinherr lebt nur ein paar Meter von seiner Pfarrkirche entfernt.
00:36:59: Das ist der Münchner Dom.
00:37:01: Ja, auch mitten in der City gibt es Menschen, die dort wohnen.
00:37:04: Und weil der zwanzigzigjährige ein engagierter Katholik ist, hat er dort für den Pfarrgemeinderat kandidiert in dieser besonderen Kirchengemeinde mit nur dreihundertfünfzig Mitgliedern.
00:37:13: Also, es ist besonders, dass wir die kleinsten Pfarrei-Münchens sind, aber die alle größte Kirche Münchens haben.
00:37:20: Und das heißt, wir haben sehr, sehr viele Gottesdienstbesucher, die nicht im eigentlichen Sinne zur Pfarrei gehören,
00:37:26: aber auch nicht
00:37:26: permanent wechselnd, sondern es sind durchaus Gottesdienstbesucher da, die dem Dom treu sind, auch wenn sie nicht in der Pfarrei wohnen.
00:37:34: Dabei gibt der Pfarrgemeinderat seine Empfehlungen ab, wenn es um die Gestaltung der Gottesdienste im Dom geht.
00:37:39: Natürlich sind in der Drohmpferei viele hauptamtliche Mitarbeiter und Priester aktiv, aber der Pfarrgemeinderat hat eben die Perspektive der Besucher in den Kerchenbänken.
00:37:47: Darum ist seine Stimme für die Liturgie von Bedeutung.
00:37:50: weil wir eben
00:37:51: sehr viele
00:37:52: Gottesdienste anbieten für ein sehr großes Publikum, was weit über die Pfarrei-Grenzen hinausreicht
00:37:59: und auch sehr unterschiedliche
00:38:01: Gottesdienstformen, ökumenische und
00:38:04: für
00:38:04: verschiedenste Gruppierungen.
00:38:06: und
00:38:06: das so zu gestalten,
00:38:08: dass alle irgendwie
00:38:09: auch damit zufrieden sein können.
00:38:11: Das ist dann schon auch eine sehr schöne Aufgabe.
00:38:13: Für die Gemeinde und die Kirchenbesucher eine aktive Stimme zu sein.
00:38:17: Das macht für Thomas Steinherr den Reiz des Pfarrgemeinderats aus.
00:38:21: Also es ist einfach eine schöne Möglichkeit, sich selbst mit einzubringen, auch das Gefühl zu haben, ich bin nicht nur ein passiver Nutzer
00:38:29: dieser Pfarrangebote, sondern auch jemand, der selber sich einbringt und etwas anbietet für andere.
00:38:36: Dabei gefällt Thomas Steinherr die Vielfalt der Aufgaben, die ein Pfarrgemeinderat übernehmen kann.
00:38:41: Die reichen sehr weit, sogar in der kleinen Domferei.
00:38:44: Das heißt, es sind wirklich alle Bereiche, ob es karitativ soziale
00:38:49: ist
00:38:50: oder die Gottesdienstgestaltung.
00:38:52: oder auch
00:38:53: irgendwelche Verwaltungsfragen.
00:38:55: Alles, was
00:38:56: die Pfarrei betrifft, kann im Pfarrgemeinderat zur Sprache kommen.
00:39:00: So baut die Dompfarrer eine Besuchstdienst für Senioren auf, die entweder noch im Sprengel leben oder dort einmal zu Hause waren.
00:39:06: Sie stimmt sich dabei mit der anderen großen Innenstabpfarrer St.
00:39:09: Peter ab.
00:39:09: Während der Corona-Epidemie hat der Pfarrgemeinderat mitgeholfen, eine Impfstation im Pfarrheim mitten in der Stadt einzurichten, genauso organisierter Jahresempfänge und Feste.
00:39:18: Dafür bekommt Thomas Steinherr natürlich auch Anerkennung.
00:39:21: Also Anerkennung
00:39:22: jetzt,
00:39:23: man bekommt schon oft positive
00:39:25: Rückmeldungen.
00:39:26: Das ist schön, aber das finde ich gar nicht mal das Entscheidende.
00:39:30: Das Schönste ist wirklich, wenn man sieht, dass man irgendwas gemacht hat, was dann gerne angenommen wird.
00:39:36: Selbstverständlich weiß Thomas Steinherr, der in einem Fachverband für öffentliche Büchereien arbeitet, dass der Pfarrgemeinderat keine eigenmächtigen Entscheidungen treffen kann.
00:39:44: Er ist in erster Linie ein verpflichtendes Beratungsgremium, dennoch hat es auch Einfluss.
00:40:05: für sehr, sehr wichtig und positive Möglichkeit.
00:40:08: Darum will Thomas Steinherr auch weiterhin im Fahrgemeinderat des Münchenatoms mitarbeiten und sich am ersten März zur Wahl stellen.
00:40:15: Hallö, Spiel für das MKR.
00:40:21: Mitten in der Natur, fernab vom großen Großstadttrubel, liegt der Fenzbacher Hof in paar Städten im Landkreis Erding.
00:40:30: Hier arbeiten einhundert Menschen mit Behinderung in fünf verschiedenen Werkstattbereichen, von der Landwirtschaft bis zur industriellen Fertigung.
00:40:39: Es ist ein Ort, wo Inklusion täglich gelebt wird.
00:40:43: Mein Kollege Henrik Evers hat sich mit der Einrichtungsleiterin Elisabeth Wagner darüber unterhalten, warum hier Arbeitsplatz und Wohnort eine Einheit bilden.
00:40:53: Die Fansbacher Werkstätten sind Teil der katholischen Jugendfürsorge, ein Verbund der Menschen mit Behinderung von klein auf begleitet.
00:41:02: Doch was macht diese Werkstatt so besonders?
00:41:04: Das Feld ist deswegen zu groß, um jeder Behinderung irgendwas anbieten zu können.
00:41:10: Dadurch, dass nicht jeder Behinderungsgrad gleich ist und auch die Fähigkeiten nicht gleich ist.
00:41:14: Wir versuchen hier schon sehr individuell zu arbeiten und auch das Arbeitsumfeld so anzupassen, dass der Mensch mit Behinderung das schaffen kann.
00:41:22: Fünf Werkstattbereiche unter einem Dach, das ist kein Zufall.
00:41:26: Denn Menschen mit Behinderung durchleben wie alle anderen auch verschiedene Lebensphasen.
00:41:32: Wer heute noch körperlich in der Landwirtschaft arbeitet, braucht vielleicht morgen einen Sitzplatz in der industriellen Fertigung.
00:41:38: Flexibilität ist hier Programm.
00:41:41: Es gibt viele werkstattbeschäftigte Bewohner, die das super finden, dass sie so idyllisch gelegen sind, dass sie fernab, von irgendeinem Trubel.
00:41:50: Es wird schon bewusst.
00:41:51: gewählt, dass man am Finnsbacher Hof auch wohnt.
00:41:53: Man hatte die Option, dass man auch woanders wohnen könnte.
00:41:57: Aber viele genießen das.
00:41:59: Einfach nach der Arbeit, sich irgendwo hinzusetzen und es einfach ruhe.
00:42:03: Oder man hört nur die Kühe, die Ochsen.
00:42:08: Oder man kann einfach spazieren übers Feld.
00:42:10: Das ist schon was Tolles.
00:42:12: Also es ist wirklich schön gelegen und die Ruhe.
00:42:14: Das bevorzugen viele.
00:42:15: Vom eigenen Gemüse bis zu hochwertigen Holzmöbeln, die Produkte aus Fensbach finden ihre Abnehmer sogar auf dem Tollwurffestival in München.
00:42:24: Hier wird nicht nur gearbeitet, hier entstehen echte Werte.
00:42:28: Und
00:42:28: das wichtigste, gesellschaftliche Teilhabe für alle.
00:42:32: Die Fenzbacher Werkstätten sind eine Einrichtung der katholischen Jugendfürsorge, die zeigt, dass Inklusion mehr ist als nur ein Schlagwort.
00:42:41: Mehr dazu hören Sie im Podcast total sozial, Sie finden ihn auf allen bekannten Streamingdiensten oder auch auf innehalten.de.