MKR – Das Magazin

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00:00:02: Heute mit Ivo Makota.

00:00:04: Leyen und Bischöfe, die miteinander über die Zukunft der katholischen Kirche sprechen, sich austauschen, miteinander reden, ringen und Entscheidungen treffen.

00:00:12: Vor ein paar Jahren kaum vorstellbar, doch verändert hat das der Synodale Weg.

00:00:17: Derzeit findet die Forest letzte Versammlung in Stuttgart statt.

00:00:31: Ziel des Prozesses, Strukturen zu verändern, die Missbrauch begünstigen.

00:00:36: Konstantin Bischof, Pastoralreferent aus München, ist einer von zweihundertdreißig Synodalen.

00:00:42: Der größte Erfolg des Synodalenweges für mich ist, dass es Synodalität jetzt gibt.

00:00:46: Dass eigentlich denn allermeisten klar ist, dass Entscheidungen immer dann besser sind, wenn sie gemeinsam getroffen werden.

00:00:51: Dass das berühmte, wir reden alle mal und haben entscheidet, einer natürlich nicht gänzlich vermeidbar ist, aber... eigentlich von der Haltung her der Vergangenheit angehört, weil jede Entscheidung, die gemeinsam getroffen ist und sei es nach Hartem, Irren und Wirren immer die bessere Entscheidung ist.

00:01:06: In den vergangenen Jahren sind insgesamt sechzehn Texte verabschiedet worden.

00:01:11: Da wurde sich für die Öffnung des Zulibats ausgesprochen, Homosexualität neu bewertet und sich für mehr Mitsprache von Frauen in der katholischen Kirche eingesetzt.

00:01:21: Die Texte werden in anderen Ländern positiv bewertet, berichtet Viola Kohlberger.

00:01:26: Die Synodale beurteilt die Umsetzung in Deutschland allerdings negativ.

00:01:47: Und für Pastoralreferent Konstantin Bischoff ist beim Prozess in den Jahren eins auf der Strecke geblieben.

00:01:57: Die Kommunikation.

00:01:58: Sowohl innerhalb der Synodalversammlung, dass man sich sehr schnell gegenseitig irgendwie das katholisch sein abgesprochen hat, aber auch, dass wir die Kommunikation in die Breite nicht geschafft haben.

00:02:08: Die vielen beschlossenen Grundtexte sind nicht anständig außerhalb von Fachkreisen wahrgenommen worden.

00:02:14: Und das ist ein großes Defizit.

00:02:16: Die Zukunft bietet Chancen, das zu ändern.

00:02:19: Denn der Synodale Weg ist zwar vorerst beendet, doch es soll eine Synodalkonferenz geben.

00:02:25: Dort soll weiter an den Themen Macht- und Gewaltenteilung, priesterliche Lebensform, Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche sowie Sexualmoral gearbeitet werden.

00:02:36: Viola Kohlberger gehört mit dreiunddreißig Jahren zu den jüngeren Synodalen.

00:02:40: Sie wünscht sich daher... dass zukünftig weiter junge Menschen mitsprechen.

00:02:46: Ich setze mich dafür ein, dass es eine Quartierung gibt für junge Menschen, dass junge Menschen weiterhin ihre Ideen einbringen.

00:02:56: Am Samstag wird entschieden, wer an der Synodalkonferenz mitwirken soll.

00:03:00: Neben Bischöfen und Vertretern des Zentralrats der Katholiken werden deshalb auch weitere Gläubige gewählt.

00:03:10: Sie hören ihr MKR, das Kirchenradio, ihr Lieblingsradio.

00:03:13: Schön, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben.

00:03:16: Ja, heute wollen wir Ihnen mal einen Mann vorstellen, der eine, ich würde mal behaupten, ziemlich ungewöhnliche Idee groß gemacht hat.

00:03:21: Und zwar Promis und ihr Glaube.

00:03:24: Markus Kursian, so heißt der Mann, ist Initiator und Chefredakteur der Plattform PromisGlauben.de und jetzt hier bei mir im Studio.

00:03:31: Servus, Markus.

00:03:32: Schön, dass du da bist.

00:03:33: Hallo, Ivo.

00:03:33: Ich freue mich, dass ich hier sein darf.

00:03:35: Markus, gleich mal vorweg.

00:03:36: Erzähl uns doch mal bitte, was ist PromisGlauben genau?

00:03:39: Ja, PromisGlauben ist ein multimediales Projekt, vor allem der Online-Plattform Homepage PromisGlauben.de.

00:03:48: wo wir täglich über einen Prominenten, der sich aktuell zum Glauben äußert berichten.

00:03:53: Zudem haben wir ein YouTube-Kanal.

00:03:55: Wir sind auf Social Media, Facebook, Instagram aktiv.

00:03:59: Es ist auch ein Bildungsprojekt.

00:04:01: Wir haben eine Schulausstellung.

00:04:03: Und seit Neusten gibt es eine Lernplattform, auf der wir zu unseren Interviews, die wir führen, Unterrichtsmaterial für eine Religionsunterricht entgegen.

00:04:11: Okay, cool, da kommen wir gleich dazu.

00:04:13: Erst mal, wie kamst du überhaupt auf die Idee, Promisglauben?

00:04:16: Du, das ist jetzt fünfzehn Jahre her.

00:04:19: Okay.

00:04:20: Da wurde mal Borussia Dortmund noch Deutscher Meister und Jürgen Klopp war Trainer.

00:04:25: Da gab es eine Bildschlagzeile der Jürgen Klopp, der Meistertyp.

00:04:29: Darum stehen alle auf diesem Mann Kulklu, glaube ich.

00:04:33: Und dann habe ich gedacht, der glaube ich, habe danach recherchiert und bin damit in den Unterrichten und habe gemerkt, welche Reaktionen das hervorruft.

00:04:40: Und daraufhin kam mir die Idee, wo ich gemerkt hab, da ist einfach mein Zugang da, um über den Glauben, über grundsätzliche Werte, über existenzielle Fragen zu sprechen, mal zu googeln, wie viele Prominente so vielleicht gläubig sind.

00:04:54: Und ich war überrascht.

00:04:56: Also ich hab gedacht, das ist medial ein Thema, das total untergeht.

00:04:59: Weil das sind damals schon mehr gewesen, als man vermutet hat.

00:05:03: Und heute hat das ja die Gesellschaft wieder erreicht.

00:05:06: Ja, Gott sei Dank.

00:05:08: Wie hat sich das Ganze entwickelt?

00:05:09: Ja, also erstmal habe ich dann begonnen zu recherchieren, habe dann eine Ausstellung entwickelt und zusammen mit einem katholischen Schulkommissariat, so heißt das, haben wir einen Ordner für die Schule entwickelt, für eine Religionsunterricht und dann eine Ausstellung dazu entwickelt.

00:05:25: Irgendwann kamen dann Schüler und sagten, wo ist ja eine Ausstellung, die ist ganz nett.

00:05:30: Aber irgendwie langweilig, das muss sich medialer werden.

00:05:34: Und haben gesagt, da war jetzt eine Homepage, da war auch Social Media, kennen sie nicht da Leute.

00:05:39: Dann hab ich in meiner Kirchengemeinde einen richtig guten Kumpel, Top-I-Tealer, und der sagt, ich kann schon eine Homepage bauen, bringen wir mal den Schüler.

00:05:46: Und so ist das nach und nach gewachsen.

00:05:48: Wie wählt ihr denn die Promis aus, die bei euch vorkommen?

00:05:50: Gibt's da bestimmte Kategorien oder bestimmte Vorstellungen?

00:05:54: alle Bereiche.

00:05:54: Also wirklich vom Sport über die Musik, Wissenschaft, Wirtschaft.

00:05:58: Ich bin Wirtschaftslehrer, interessiert mich natürlich auch.

00:06:00: Wir durchforsten einfach die tagesaktuellen Medien.

00:06:05: Dann kriegen wir mittlerweile auch viel von Leuten, die lesen, die Mails.

00:06:09: Hey, kennt ihr den?

00:06:11: Berichtet mal darüber.

00:06:12: Wir haben einen Team, der ist mit der NFL total verwandelt.

00:06:16: Kennt ihr mich überhaupt nicht aus?

00:06:18: Da kriegen wir einfach Tipps von außerhalten.

00:06:21: Also grundsätzlich für mich, du sagst, ihr sucht euch auf Webseiten, sucht ihr Interviews raus.

00:06:28: Trefft ihr denn auch persönlich Menschen oder sprecht ihr persönlich mit Promis?

00:06:32: Das hat sich dann entwickelt, also so in Rahmen unserer Möglichkeiten.

00:06:36: Jetzt machen wir die Videos auch für diese Lernplattform.

00:06:40: Da sind die jetzt schon, wenn man sich das anschaut, sehr gut produziert.

00:06:43: Und ja, über Kontakte läuft das.

00:06:46: Also, dass das dann auf einmal jemand davon zukommt und sagt, kennt ihr den, der würde das machen.

00:06:51: Oder jetzt aktuell haben wir ein Interview mit Markus Blume gemacht, einen bayerischen Wissenschaftsminister, den habe ich auf Truderinger, Wiesenanstich getroffen und dann habe ich ihm kurz davon geschildert.

00:07:03: und dann gibt er mir die Hand und sagt, das mache ich.

00:07:05: Super.

00:07:06: So läuft das im Moment.

00:07:07: Was macht denn das Projekt besonders für Menschen, die sich vielleicht selbst mit Glaubensfragen ringen?

00:07:12: Ich sage mal so, also das Projekt ist ja dazu da, dass wir erstmal einen Dialog erzeugen.

00:07:17: Also, was sich Menschen an Aussagen reiben, vielleicht identifizieren mit Aussagen, dass es spannend wird, dass sie anfangen, darüber nachzudenken, zum Beispiel auch, wenn jemand kritisch ist.

00:07:27: Warum denken die jetzt anders als ich?

00:07:29: Warum ist das für den relevant, dass der mit einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus heraus ein Leben gestaltet?

00:07:44: Wie ist so was möglich?

00:07:45: Also, das Fragen entstehen.

00:07:47: Das auch durchaus kritisch, dass man sich dann bei Lady Gaga, zum Beispiel jemand, wenn diejenige sagt, die Eucharistie ist für mich von Bedeutung, dann entsteht vielleicht bei jungen Menschen, die von Kirche ganz weit weg sind, erst mal die Frage, was ist nur Eucharistie?

00:08:04: Und so, das ist eigentlich das, was wir erzielen wollen.

00:08:07: Gibt es jemanden oder gibt es eine Persönlichkeit, die du sagst, die möchte ich gern persönlich kennenlernen oder treffen oder die war mir ganz wichtig für meinen Portal-Promis-Glauben?

00:08:15: Ja, also begonnen war Jürgen Klopp.

00:08:19: Also das wäre natürlich mega, weil über ihn die Ideen stand und er weiß es glaube ich gar nicht.

00:08:26: Und wer mir aktuell, wenn ich total spannend finde und wirklich als Vorbilder sehe, das ist die Familie Zarella.

00:08:33: Wo man einfach sieht, wie so ganz natürlich, wenn Leute ihren Glauben leben, dass die das auch ausstrahlen.

00:08:40: Das wären spannende Persönlichkeiten.

00:08:42: Also einfach mal bei promis.de vorbeischauen und sich inspirieren lassen.

00:08:46: Das Ganze gibt's auf vielen Social-Media-Channels, also ich sage jetzt Facebook, Instagram und natürlich auf YouTube.

00:08:51: Und natürlich als eigene Homepage.

00:08:54: Wie schon eben gesagt.

00:08:55: Promisglauben.de.

00:08:57: Danke dir Markus.

00:09:01: Sie hören das MKR, das Kirchenradio.

00:09:03: Schön, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben.

00:09:06: Ja, Journalismus will gelernt sein.

00:09:08: Da geht es um Sorgfaltspflichten oder wie ein Redakteur verständlich Nachrichten schreibt.

00:09:13: Der journalistische Nachwuchs lernt das und noch viel mehr meistens ja in einem Voluntariat.

00:09:18: Und ein solches bietet auch unser katholisches Medienhaus der St.

00:09:21: Michaels Bundan, zu dem natürlich auch das MKR gehört.

00:09:25: Zuständig für die Ausbildung.

00:09:27: Bei uns ist mein Kollege Alois Spiel, der jetzt hier bei mir im Studio ist.

00:09:30: Alois, wie lange dauert denn so ein Volontariat beim St.

00:09:33: Michaelsbund?

00:09:34: Die Regelzeit beträgt zwei Jahre.

00:09:36: Das ist aber nicht nur beim St.

00:09:38: Michaelsbund so, sondern gilt allgemein für alle Redaktionen die volontäre Ausbildung.

00:09:43: Aber der St.

00:09:43: Michaelsbund unterscheidet sich dann doch wieder von anderen Ausbildungsredaktionen.

00:09:48: Das ist richtig.

00:09:49: Unser katholisches Medienhaus hat eine Besonderheit.

00:09:51: Wir haben... alle Mediengattungen.

00:09:53: Es gibt ein eigenes Radio, das MKR, da werden kurze und lange Audiobeiträge produziert, zum Beispiel auch der Podcast mit Pfarrer Schießler.

00:10:01: Wir sind aber ebenso online sehr aktiv, betreiben verschiedene Internetzeiten und Social Media Auftritte.

00:10:06: Wir haben ein Printprodukt, das Magazin innehalten und eine Fernsehredaktion, die Beiträge für verschiedene private TV-Sender im Bayer produziert.

00:10:15: Also ein komplettes Programm.

00:10:16: Tatsächlich lernen Voluntäre bei uns alle Mediengattungen kennen und können so früh herausfinden, wo sie ihre besonderen Stärken haben.

00:10:23: Und es kann sich an dieser sogenannten cross-medialen Ausbildung auch keiner vorbeimogeln.

00:10:29: Da sind wir streng.

00:10:30: Man muss beim MKR genauso wie bei Magazin innehalten mitgearbeitet haben.

00:10:35: Wir haben für diese Ausbildung ja auch einen Partner.

00:10:38: Ja, wir kooperieren mit der katholischen Journalistenschule IFP hier in München.

00:10:42: Dort sind die Volontäre mehrere Wochen für unterschiedliche Kurse.

00:10:46: Da geht es etwa um Faktenchecks, Rechtsfragen oder wie man einen Kommentar schreibt.

00:10:50: Und in dieser Kooperation ist auch festgelegt, dass die Ausbildungsredaktion, also wir, die Volontäre drei Monate für Praktiker freistellen.

00:10:59: Die sind dann ein paar Wochen bei einer Lokalzeitung, aber auch in der Süddeutschen Zeitung oder beim CTF.

00:11:03: Das ist sehr vielfältig.

00:11:05: Okay, das klingt auch sehr sehr vielfältig.

00:11:08: Wie läuft dann die Bewerbung ab?

00:11:09: Die läuft noch bis zum ersten März und zwar über unserem Partner, das IFP.

00:11:14: Da ist es am einfachsten auf die Homepage zu klicken.

00:11:16: Die Adresse lautet journalistenschule-ifp.de und bei der Bewerbung können Interessenten auch gleich eine Wunschredaktion angeben.

00:11:24: Also zum Beispiel den St.

00:11:26: Michaelsbund.

00:11:27: Okay, was wird denn mit den Volontären nach dem Volontariat?

00:11:30: Die meisten bleiben natürlich in der Medienbranche.

00:11:33: Eine unserer ehemaligen Volontärinnen ist heute TV-Korrespondentin in China.

00:11:38: Ein anderer ist ein bekannter Radio- und Fernsehmotorator geworden.

00:11:41: Wir haben aber auch Absolventen die Öffentlichkeitsarbeit für eine große Bank machen.

00:11:45: Ein anderer ist Journalistikdozent an einer englischen Universität.

00:11:49: Andere sind frei beruflich aktiv, machen zum Beispiel Podcasts für Institutionen und Firmen.

00:11:54: Und viele sind auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bei der ARD gelandet.

00:11:59: Also, wer sich für Journalismus interessiert, liegt hier bei uns beim Sankt Michaelsbund, damit auch beim MKR nicht verkehrt.

00:12:05: Vielen Dank lieber alles für diese Informationen.

00:12:07: Ja, und hier nochmal die Adresse für Ihre Bewerbungen.

00:12:10: Journalistenschule-ifp.de.

00:12:14: Klicken Sie rein und bewerben Sie sich doch gerne.

00:12:19: Mittlerweile zum dritten Mal für gibt unser katholisches Medienhaus der Sankt-Michels-Bund das Georg-Walzer-Stipendium, benannt nach unserem zwei-tausend-zwanzig verstorbenen Kollegen und Journalisten, der sich unter anderem für vergessene Gegner das Nationalsozialismus engagiert hat.

00:12:34: Gewonnen haben zwei-tausend-fünfundzwanzig gleich zwei Journalistinnen, nämlich Eileen Kelpe und Katharina Zöpfel.

00:12:40: Sie haben sich auf Spurensuche begeben und haben ihr Projekt Stimmen aus der NS Todeszelle genannt.

00:12:46: Das erste Mal mit der Thematik der Abschiedsbriefe während der NS-Zeit bin ich tatsächlich über ein Film gekommen.

00:12:52: Sehr bekannter Film in Liebe Eure Hilde von Andreas Dresen.

00:12:56: Und dieser Film hat mich sehr emotional berührt.

00:12:59: und dann habe ich in der Berichterstattung gesehen, dass es dieses Projekt gibt von den Arosenarchivs, dass da Abschiedsbriefe... zugestellt werden sollen, mithilfe von Ehrenamtlichen.

00:13:11: Und dann habe ich mich weiter eingelesen, bin ins Gespräch gekommen mit Katharina.

00:13:15: Und so hat es eigentlich angefangen, einfach mit dieser Thematik in Berührung zu kommen.

00:13:20: Bei diesem Projekt der Arolsenarchive wird versucht, Nachfahren der Opfer des NS-Regimes zu finden.

00:13:27: Die Todgeweiten im Gefängnis Stadelheim schreiben Abschiedsbriefe an ihre Liebsten, die aber zum Teil nicht zugestellt wurden.

00:13:35: Katharina Zöpfel ist Dozentin an der Uni Eichstätt und will wissen, was sind die Folgen dieser Aktion?

00:13:42: Jetzt werden diese Briefe öffentlich gemacht und uns interessiert, was bedeutet das, dass diese Stimmen, die eben in der Vergangenheit kein Gehör gefunden haben, jetzt ankommen bei den Hinterbliebenen?

00:13:54: Was bedeutet das für die Familiengeschichten?

00:13:57: Was bedeutet das auch für uns konkret, wenn diese Geschichten jetzt erzählt werden?

00:14:02: Und was bedeutet das auch für die Erinnerungskultur und für die Art und Weise, wie wir über diese schreckliche Zeit nachdenken und wie wir diese Zeit interpretieren?

00:14:12: Mit ihrem philosophischen Ansatz will Katharina Zöpfel zeigen, diese Briefe können Zugänge sein, wie wir über unsere Vergangenheit nachdenken.

00:14:21: Und sie machen deutlich, was ist wichtig vor dem Tod, was teilen Menschen ihren Liebsten mit?

00:14:27: Auf der anderen Seite möchte ich das didaktisch gerne umsetzen.

00:14:31: Ich bin in Eichstadt mit zuständig für den Lehramtsstudiengang.

00:14:34: Das bedeutet, wir bilden künftige Philosophie- und Ethik-Lehrerinnen aus und da möchte ich dieses Projekt gerne einbinden in die Lehramtsausbildung und eventuell auch mit Schülerinnen zusammenarbeiten.

00:14:47: das in den Unterricht einbinden.

00:14:49: Denn ich denke anhand von diesen Einzelgeschichten kann man sehr gut mit sowohl Studierenden als auch Schülerinnen auch über das Thema Erinnerungskultur sprechen.

00:14:58: Zuerst aber werden die beiden Journalistinnen so viel Informationen wie möglich sammeln.

00:15:03: Zum Beispiel in den Münchner Archiven.

00:15:06: Dann natürlich Stadelheim, der Ort des Geschehens auch.

00:15:11: wenn man da heute nicht mehr viel sehen kann, aber es ist dort passiert.

00:15:15: Ein paar Lacherforster sind hingerichtete bestattet worden.

00:15:20: Diese Orte wollen wir sehen und auch nachspüren und erleben.

00:15:26: Wir möchten mit Menschen sprechen, mit Historikerinnen, möglichst auch mit Angehörigen, die vielleicht ein Brief bekommen mit Ehrenamtlichen, die da recherchieren.

00:15:37: Mit dem wollen wir auch reden und diese unterschiedlichen Perspektiven einfangen.

00:15:41: Für Eileen Kelpe und Katharina Zöpfel ist das Stipendium eine Bestätigung, das ihr Thema eine Bedeutung für die Erinnerungskultur hat.

00:15:49: Und ein Zeichen der Wertschätzung.

00:15:52: Das Stipendium ist für uns einfach eine großartige Unterstützung, diesen Stimmen gehört zu geben und auch dieses Projekt wirklich ernsthaft voranzutreiben und nicht nur nebenbei.

00:16:02: Deswegen ist es nicht nur eine ideelle Wertschätzung, sondern natürlich auch die finanzielle Grundlage dafür, dass wir uns Zeit dafür nehmen können und das umsetzen können.

00:16:10: Was aus den Ergebnissen ihrer Forschungsarbeit wird, ist noch offen.

00:16:14: Auf alle Fälle wollen die beiden Journalistinnen es einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

00:16:31: Egal wie, so langsam geht es auch in München mit Bellen und Veranstaltungen los.

00:16:35: Das bedeutet natürlich auch, es wird Zeit, über das perfekte Kostüm nachzudenken.

00:16:40: Ich gehe als König der Schmetterlinge.

00:16:42: Das ist ein Meme.

00:16:43: Ja, ist nur ein Partnerkostüm.

00:16:44: Meine Freundin geht als Mutter.

00:16:46: Ich hab ein Spezel.

00:16:47: Und wir sind große Kevin-Aligns-The-House-Fans.

00:16:50: Ich schaue ein bisschen aus wie Ma von ihr, bisschen wie Harry und das wäre unsere nächste Idee gewesen.

00:16:54: Mal schauen, ob es dieses Jahr was wird.

00:16:55: Ich werde mit meinem Partner auf eine Party gehen und ich werde mich als Tinkerbell verkleiden und eher als Peter Pan.

00:17:02: Also ich gehe wahrscheinlich auf ein Pushings umzugieren, München.

00:17:05: Ich gehe tatsächlich nicht verkleiden, dafür bin ich jetzt zu alt.

00:17:07: Eine Frage, die uns vom MKR auch immer wieder gestellt wird, ist, was hält da eigentlich die Kirche davon?

00:17:12: Ja, die gebe ich jetzt mal weiter an meine Kollegin Linda Borkardt.

00:17:16: dem Thema Fasching auskennt, dann sind das wohl die Rheinländer.

00:17:20: Stefan Maria Hupperts ist Pfarrer in München, aber Jäck im Herzen.

00:17:24: Ich habe einen rheinischen Migrationshintergrund und bin also mit Karneval, wie es bei uns heißt, aufgewachsen.

00:17:30: Meine Heimatverein hat jetzt seit zweimal elf Jahren sogar einen eigenen Karnevalsverein, die Karnevalsgesellschaft Blaugelb, St.

00:17:38: Marine Oberhausen e.V.

00:17:40: Also ich weiß, was das ist und ich kann es auch.

00:17:43: Und auch wenn man das auf den ersten Blick vielleicht nicht vermuten würde, Fasching und Kirche, das passt perfekt zusammen.

00:17:49: Mehr sogar.

00:17:50: Ja, ich würde sagen, wir haben es erfunden.

00:17:52: Karneval Fasching ist ja eine urkirchliche Geschichte, dass man vor der Fastenzeit noch mal richtig aufdreht, noch mal die Vorräte plündert und dann in eine sehr reduzierte Zeit geht, um dann an Ostern wieder richtig aufdrehen zu können.

00:18:08: Sehr gesunde Angelegenheit.

00:18:09: Aber beim Auftreten heißt es, ich achte nicht nur auf meinen Spaß, sondern auch auf andere, sagt Pfarrer Hupperts.

00:18:17: Freude, Spaß.

00:18:18: Bei uns im Rheinland sagt man auch, wir haben Spaß an der Freud.

00:18:21: Endet da, wo Grenzen anderer Menschen verletzt werden, wo es in der Sprache im Auftreten, wie auch immer, irgendwie übergriffig wird.

00:18:31: Aber da sind die Leitplanken so weit voneinander entfernt, dass dazwischen ganz viel Raum ist.

00:18:37: um eine richtig gute, entspannte, lustige Zeit zu haben.

00:18:40: Und genau darum geht es doch jetzt an Fasching.

00:18:43: Vielen Dank, Linda.

00:18:44: Ja, und jetzt wollen wir von Ihnen wissen, wie und wo Sie Fasching feiern.

00:18:47: Und wir freuen uns natürlich auch über tolle Last-Minute-Kostüme dienen.

00:18:51: Gerne als Bild, aber auch als Sprach oder Textnachricht.

00:18:54: Die Nummer dürften sie vielleicht schon kennen.

00:18:55: Nullachtneun, zwei drei, zwei zwei, fünf fünf fünf.

00:18:58: Wie wiederholen wir mal Nullachtneun für München und dann die zwei drei, zwei zwei und vier mal die fünf.

00:19:04: Das geht als WhatsApp-Sprachnachricht oder auch als Textnachricht.

00:19:08: Wir freuen uns über ihre Nachricht, auch auf ihre Kostümidee.

00:19:14: Vor gut zehn Jahren ist die Umwelt- und sozialen Zykliker Lauda Tussi erschienen.

00:19:19: Der inzwischen verstorbene Papst Franziskus hat darin seine Sorge um die Zukunft unseres Planeten beschrieben und sich damit weltweit Gehör verschafft.

00:19:27: Auch heute noch hat Lauda Tussi Strahlkraft.

00:19:30: Gerade in der Kirche wird das schreiben weiter etwa in der Bildungsarbeit und konkreten Projekten vor Ort.

00:19:36: Fakt ist aber auch, Umwelt und Klimaschutz spielen vielerorts nicht mehr eine so große Rolle wie früher.

00:19:42: Was bleibt also insgesamt von Lauda Tussi?

00:19:46: Das wollte mein Kollege Paul Hasel vom christlichen Sozialethiker Markus Vogt wissen.

00:19:50: Als Papst Franziskus im Jahr Zwei-Tausend-Fünfzehn laut Datosiv eröffentlicht hat, war das für viele ein echter Paukenschlag.

00:19:58: Zum ersten Mal standen die Themen Ökologie und Klimaschutz umfassend im Mittelpunkt eines päpstlichen Schreibens.

00:20:06: Für den Münchner Sozialethiker Markus Vogt war die Enzykliker vor allem eines.

00:20:11: Ein lange erwarteter Durchbruch.

00:20:14: Meine erste Reaktion war, Endlich, nachdem wir eigentlich schon zwanzig Jahre darauf gewartet hatten, darauf hingearbeitet hatten, immer wieder, kam dann doch nichts.

00:20:24: Und das war schon irgendwie eine Erlösung und auch eine Überraschung, dass es dann so klar kam.

00:20:30: So deutliche Worte, das war ein packender Text.

00:20:32: Er hatte gleich den Eindruck, das ist ein mitreißender Text, ein gelungener Text.

00:20:36: Was viele damals angesprochen hat, war nicht nur der Inhalt, sondern auch die Sprache.

00:20:41: Laudato C. ist kein düsteres Trostszenario, sondern verbindet klare Kritik mit Hoffnung.

00:20:48: Franziskus spricht von der Schönheit der Schöpfung, aber auch davon, wo wir Menschen sie massiv verschädigen, erklärt Vogt.

00:20:56: Dabei macht er deutlich, Umweltzerstörung und soziale Ungerechtigkeit gehören zusammen.

00:21:02: Der Schrei der Erde und der Schrei der Armen seien zwei Seiten derselben Medaille.

00:21:08: Und genau da sieht Vogt eine der großen Stärken der Enzyklika.

00:21:12: Damit spricht er die Christen an, zu Solidarität, zu Widerstand gegen einen ausbeuterischen Kapitalismus.

00:21:21: Da ist seine Wirtschaftskritik sehr harsch.

00:21:23: Da fordert er den Einzelnen auch durchaus zu solidarischer Verantwortung weltweit heraus.

00:21:29: Es geht um unseren Alltag, um Ernährung, Mobilität, Konsum, um die grundsätzliche Frage, wie wir leben wollen.

00:21:36: Gut zehn Jahre später allerdings hat sich der damalige Aufbruch abgeschwächt.

00:21:41: Klimaziele geraten in Zwangten, fossile Energien erleben ein Comeback, viele Menschen sind einfach müde geworden.

00:21:49: Hat Laudato Sì also am Ende doch zu wenig bewirkt?

00:21:53: Nein, sagt Markus Vogt.

00:21:55: Für ihn ist die Enzyklika gerade jetzt wichtiger denn je.

00:22:00: Ich denke gerade deshalb, weil ... die ökologische Umkehr, die Transformation so verzögert ist, ist die Entzüglichkeit erst recht relevant.

00:22:08: Weil dann ist genau diese tiefere Ebene, was motiviert uns, was befähigt, ins Durchzuhalten, nicht resigniert zu sein, quasi wirklich mit aller Kraft zu versuchen, einen Neuanfang zu haben.

00:22:20: Also gerade diese spirituelle Dimension ist in der Zeit der Resignation des Rückschlags unglaublich wichtig.

00:22:26: Und die Entzüglichkeit ist, das erfahre ich immer wieder von unglaublich vielen Menschen, die sonst eigentlich der Kirche entfremdet sind.

00:22:33: Sie ist eine fesselnde Botschaft, die auch Leute heute zu packen vermag.

00:22:37: Und vielleicht liegt genau darin, die Kraft von Laudato Sie nicht schnelle Lösungen zu liefern, sondern Menschen wach zu rütteln und Prozesse am Laufen zu halten, die eben deutlich länger als ein Jahrzehnt dauern.

00:22:51: Das komplette Gespräch mit soziale Ethika Markus Vogt zu zehn Jahre Lauda Tossi hören Sie heute Abend ab neunzehn Uhr hier bei uns im MKR in unserer neuen Podcast-Reihe unschlagbar.

00:23:02: Den Bildungs-Podcast finden Sie natürlich auch ab sofort auf innehalten.de und überall da, wo es Podcasts gibt.

00:23:08: Also, heute Abend nicht vergessen, einschalten ab neunzehn Uhr unser neuer Podcast unschlagbar.

00:23:18: Am Wochenende geht's nicht nur schon in den Februar.

00:23:20: Nein, an diesem Wochenende gibt es auch wieder eine brandneue Ausgabe unseres Innehalten-Magazins.

00:23:26: Was Sie da diesmal alles Schöne lesen können und welche Beiträge Sie nicht verpassen dürfen, das weiß mein Kollege und stellvertretender Chefredakteur Florian Ertl, der jetzt bei mir ist.

00:23:34: Servus Florian.

00:23:35: Grüß Dich, liebe Servus Florian.

00:23:37: Wir schaut's aus.

00:23:37: Am Wochenende erscheint ja nicht nur die neue Ausgabe unseres Innehalten-Magazins.

00:23:41: Ab Freitag wird's ja auch, ich würde sagen, sportlich.

00:23:45: Da starten ja nicht nur die olympischen Winterspiele in Italien.

00:23:47: Wir greifen das insofern auf, als dass wir auch einen kleinen Beitrag haben, der vielleicht hier andocken kann.

00:23:53: Und zwar, bevor man natürlich bei Olympia antritt, muss man erst sehr, sehr lange und sehr viele Jahre trainieren, üben, etc.

00:24:00: Und in München haben da junge Menschen die Gelegenheit, wenn sie nach München kommen, weil hier Olympia-Stützpunkt auch ist, dass sie als Wohn-, Schlaf- und Lernort vielleicht das Haus der Athleten beziehen.

00:24:15: Aha, wo ist das denn?

00:24:16: Das ist eine Einrichtung des katholischen Jugendsozialwerks.

00:24:20: Und das ist im Stadthelm Milbergshofen, also im Norden.

00:24:23: Und dort können sie, also tatsächlich, wie ich schon gesagt habe, wohnen, werden hier pädagogisch auch betreut.

00:24:30: Und das ist vielleicht auch ganz wichtig, dass neben dem reinen schlafen Essen, satt und sauber, sag ich mal, dass dort auch eine pädagogische und eine psychologische Betreuung Ja, erfolgt.

00:24:42: Wie gehe ich mit Niederlagen um?

00:24:44: Wie gehe ich damit um, weil ich in der Schule oder auch im Training einen Rückschlag erlebe?

00:24:48: Eine Verletzung vielleicht?

00:24:50: Denn man muss sich das vorstellen, das sind sechzig Stundenwochen, die der junge Menschen in der Pubertät oder was auch schon ausgesetzt sind.

00:24:59: Und also es ist ein sehr, sehr, sehr langer Weg.

00:25:02: Das ist eine sehr harte Peitsche, würde ich jetzt mal sagen.

00:25:04: Das ist echt knüppelhart.

00:25:05: Ich meine, bei vierzig Stunden die Woche, die wir jetzt absolvieren, plus minus, weiß man schon, was man getan hat, aber sechzig.

00:25:12: Stell mal vor, du bist noch vor der Schule, gehst du schon ins Training, machst schon die erste Regelung, also ja.

00:25:18: Habe ich auch mal gemacht.

00:25:20: Gut Ivo, man sieht es bis heute.

00:25:22: Nicht ganz so hart lieber Florian, aber natürlich, ich kenne es vor der Schule oder vor der Arbeit Sport machen.

00:25:28: Also all das ist mir wirklich absolut bekannt, nur ich muss auch sagen, das ist schon echt hart, als junger Mensch so durchgepeitscht zu werden.

00:25:34: Das ist schon echt wirklich, ja.

00:25:36: Ja, da muss der Wille da sein und es müssen auch, glaube ich, die richtigen Ansprechpartnerinnen dabei sein.

00:25:40: Absolut, absolut.

00:25:42: Aber wer jetzt nicht so sportaffin ist in der neuen Ausgabe, dass unseres Inhalten-Magazins gibt es natürlich noch andere Beiträge und Artikel, die nicht mit Olympia, nicht mit Sport, nicht mit atletischen Bestleistungen zu tun haben.

00:25:54: Ja, aber wir bewegen uns quasi auch in der Champions League, zumindest was den heiligen Himmel angeht, sag ich mal.

00:26:00: Wir haben, es werden schon die einen oder anderen gehört haben, heuer, zwanzig, sechsundzwanzig ein franziskanisches Gedenkjahr.

00:26:06: vor achthundert Jahren starb nämlich der heilige Franz von Assisi und zwar am dritten Oktober.

00:26:13: Ja, es ist ein Gedenkjahr und die Person des heiligen Franz, also das steht mir selbst auch besonders nahe, weil ich komme aus einer franziskanischen Pfarrei.

00:26:23: hier in München, wo Kapuziner waren.

00:26:25: Also ich habe diese Art von Spiritualität von Jugend an, habe ich kennengelernt und hat mich überzeugt.

00:26:31: Auch du kennst dich aus mit kroatischen Francisca.

00:26:36: Es gibt viele, viele Veranstaltungen, das ganze Jahr über.

00:26:39: es werden natürlich auch verstärkt Pilgerreisen nach Assisi angeboten und eine Besonderheit ist zumindest, dass erstmals im Frühjahr, nämlich vom Zweiundzwanzigsten Februar bis zum Zweiundzwanzigsten März zum ersten Mal überhaupt die Reliquien von Franziskus in Assisi ausgestellt werden zur Verehrung.

00:26:59: Da kann man sich im Internet, wo es eine eigene Homepage für gibt, kostenlos anmelden, damit so ein Zeitslot gebucht wird.

00:27:06: Kann man sagen, ob man allein hängen will oder in spiritueller Begleitung von einem Franziskana oder was.

00:27:11: Und kann dann tatsächlich vorbeischauen.

00:27:14: Man muss dazu sagen, also die Reliquien des Heiligen Franziskos, sie waren viele, viele Jahrhunderte verborgen in der Unterkirche.

00:27:21: Man wusste gar nicht genau, wo sie waren.

00:27:23: Und sie wurden dann erst, ähm, eighteenhundert.

00:27:26: Und jetzt lass mich nachschauen.

00:27:28: Neunzehn wurden bestätigt Identität, nachdem sie da in der Arbeit in Nutterkirche gefunden wurden.

00:27:34: Und ja, also man rechnet, es waren schon bis Weihnachten zweihundertfünfzigtausend Buchungen.

00:27:39: Da kannst du also in der Schlange stehen, um den heiligen Franziskus zu sehen.

00:27:44: Ja, ob ihm das recht war, ich wage es jetzt mal zu bezweifeln.

00:27:49: Aber wem wer auf so etwas jetzt steht und wem so etwas vielleicht etwas gibt, der möge es machen, aber es gibt sicherlich auch andere Wiege, sich diesem besonderen Heiligen anzunehren.

00:28:01: Absolut, absolut.

00:28:03: Das und mehr gibt's also in der neuesten Ausgabe unseres Innehalten Magazins jederzeit an und in vielen Kirchen hier bei uns im Erzbistum ganz bequem als Abonnerhause geliefert bzw.

00:28:12: im Abonnerhause geliefert und jederzeit mit der Innehalten App digital für unterwegs.

00:28:18: Egal auf welchem Weg, wir wünschen viel Spaß und jede Menge guter Beiträge und interessanter Geschichten mit den neuen Innehalten Magazinen.

00:28:25: Und dir vielen lieben Dank!

00:28:30: Ja, auch am letzten Januar-Wochenende ist so einiges geboten hier bei uns im Erzbistum.

00:28:35: Da muss also keinerlei Langeweile aufkommen, denn auch in diesem Jahr veranstaltet die Pfeiljugend Neustift wieder die Freisinger Faschings Night.

00:28:42: Diesmal unter dem Motto LUST IN SPACE.

00:28:46: Für beste Party-Stimmung sorgen DJ Mayer Flow aus Allershausen und die nahe Halle Heidekja mit ihrem diesjährigen Programm Future Universe.

00:28:53: Karten gibt's bereits auf der Seite der Neustifter-Fahrjugend und an der Abendkasse für zehn Euro.

00:28:58: Los geht's diesen Freitag ab, neunzehn-und-dreißig, im Pfarrheim Neustift in der Ignaz-Günderstraße Neuen in Freising.

00:29:06: Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein Schauspielunterricht aussieht oder mal hautnah eine Theaterprobe erleben und sich von professionellen Maskenbildnerinnen schminken lassen wollte, der sollte am Samstag im Münster Prinzergenden Theater vorbeischauen.

00:29:19: Ab zehn Uhr gibt's für alle, die sich für Theater interessieren, den Tag der offenen Akademie, bei dem sie auch einen Blick hinter die Kulissen der Theaterproduktionen bekommen und auch in fast alle Häume des Prinzergenten Theaters und des Akademietheaters einen Blick werfen können.

00:29:34: Bis sechzehn Uhr gibt's jede Menge Programm für Jung und Alt, der Eintritt ist frei, also schauen Sie vorbei im Prinzergenten Theater am Prinzergenten Platz diesen Samstag ab zehn Uhr.

00:29:45: Und zu guter Letzt spielen an diesem Wochenende Hans Well und Die Wellbach in der Olchinger Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach.

00:29:52: Hans Well kennt man ja von den Biermüselblosen, steht mit seiner Tochter und Musikern auf der Bühne und präsentiert ein politisch akutes, bayrisches, witziges Musikkabaret und beste Unterhaltung.

00:30:03: Wer also Lust auf ein ungewöhnliches Konzert mit bayerischer Lebensart hat, solltet schnell noch Tickets besorgen für Hans Well und Wellbappen am Samstag in der Olchinger Kulturwerkstatt.

00:30:13: Tickets gibt's ab zwanzig Euro und ich bin mir sicher, dass wir denn großer Spaß.

00:30:17: Was auch immer sie vorhaben, wir wünschen eine gute Zeit.

00:30:25: Wer uns Pilgern denkt, denkt vermutlich gleich an den Jakobsweg.

00:30:28: Aber hier bei uns im Erzbistum München und Freisigen natürlich auch an das bayerische Pilgerbüro.

00:30:33: Eine Institution, die schon seit über einhundert Jahren beim Thema Pilgern Studien oder Wanderreisen die erste Adresse ist.

00:30:39: So auch in diesem Jahr.

00:30:40: Auch heuer geht's nämlich wieder zu vielen Zielen weltweit.

00:30:44: Nicht nur nach Santiago de Compostela.

00:30:46: Nein, es geht in diesem Jahr auch nach Malta.

00:30:49: Was man auf dieser Pilgerreise alles erleben und sehen kann, das... Ich weiß auf jeden Fall Frau Jehle.

00:30:55: Sie ist die Geschäftsleitung des Bayerischen Pilgerbüros hier bei uns in München.

00:30:58: Servus.

00:30:59: Grüß Sie, schön, dass Sie da sind.

00:31:00: Danke schön.

00:31:00: Ein ganz herzliches Grüß Gott auch vom Pilgerbüro.

00:31:03: Danke schön.

00:31:04: Malta, das ist ja diese kleine Insel im Mittelmeer unterhalb von Sizilien, die insgesamt etwas kleiner als München ist, soweit ich weiß.

00:31:12: Aber sehr britisch geprägt ist.

00:31:13: Was ist denn da für mich als Pilger eigentlich so interessant?

00:31:16: Und da gibt es ganz viele.

00:31:17: Malta ist einfach die Insel, die die älteste Kultur überhaupt in Europa vorweisen kann.

00:31:24: Und dann natürlich verbunden mit Paulus.

00:31:27: Paulus ist ja dort, oder hat dort überwintert.

00:31:30: Er hat Schiffbruch erlitten.

00:31:32: Was wir nicht tun, wir gelangen sicher nach Malta.

00:31:35: Und er hat dort das Christentum implantiert und im Laufe der Jahre gingen ganz, ganz viele Impulse von Malta aus.

00:31:41: Die Kreuzritter waren dort.

00:31:43: Jeder, der irgendwo durch das Mittelmeer gefahren ist, sei es auf Pilgerfahrt ins heilige Land, ist irgendwann in Malta angekommen.

00:31:51: Und den meisten ist wahrscheinlich auch bewusst, der Malteser Ritterorden, der Malteser Krankenpflegeorden, Sie haben Ihren Ursprung auf dieser kleinen Insel im Mittelmeer.

00:32:00: Ja, jetzt geht natürlich gleich mal ein Lichtlein auf.

00:32:02: Selbstverständlich, das ist richtig.

00:32:05: Was kann ich denn auf Malta so als Pilger alles erleben oder sehen?

00:32:09: Als Pilger steht natürlich vor allem für uns im Mittelpunkt Paulus und seine Geschichte.

00:32:14: Paulus, der dort überwintert hat, missioniert hat und das ganze Christentum dort in Malta ist Paulinisch geprägt, nicht nur die Pauluskathedrale, sondern es gibt viele Orte, die mit Paulus direkt in Verbindung stehen, wo er gewohnt hat, dann die Pauluskathakomben, wo die ersten Christen begraben sind oder auch wo Paulus gewohnt hat.

00:32:34: Seine Lehre und Paulus selber ist dort einfach präsent.

00:32:38: Und natürlich im Mittelalter, es wurde weitergeführt und es finden sich auch dort ganz besondere Kunstschätze.

00:32:45: Zum Beispiel wer Karawatscher liebt, dort gibt es auch einen ganz besonderen Karawatscher zu sehen.

00:32:51: Jetzt muss ich doch fragen, was ist denn ein Karawaccio?

00:32:54: Karawaccio ist ein Maler, man sagt der Lehrer Rembrandt und Karawaccio hat ganz eigenartige, hell, dunkelgemälde mit besondere Ausdruckskraft gestaltet.

00:33:05: und viele, die einfach besonders emotional auch in einen Sachverhalt eintauchen wollen, die können über die vielen Karawaccios auch ganz neue Impulse bekommen.

00:33:16: Sehr schön, man lernt jeden Tag was Neues dazu.

00:33:18: Aber wie sieht denn so eine Pilgerreise mit dem Bayerischen Bürgerbüro aus?

00:33:22: Gibt es eine Begleitung?

00:33:23: Muss ich dabei alle mitmachen?

00:33:24: Oder habe ich da auch Me Time für mich?

00:33:26: Ich meine, schließlich sind wir auf einer der schönsten Sonneninseln unterwegs.

00:33:30: Genau, also die Zeit ist auch vorhanden.

00:33:33: Es wird immer eine geistliche Begleitung dabei sein, weil für uns ist eben wichtig, das Spirituelle auch zu vermitteln.

00:33:39: Es wird vor Ort auch ein geschulter Reiseführer dabei sein.

00:33:43: Dem Malta ist ja auch eine Insel mit einer Kultur, die über die Jahrtausende zurückgeht.

00:33:48: das freistehende Bauwerk der Menschheit, dieser Tempel.

00:33:53: verschiedene Tempel in Malta sind noch vorhanden.

00:33:56: Also wir gehen ganz zurück in der Geschichte oder auf den Spuren des Odysseus.

00:34:00: Die Höhle der Calypso finden wir dort.

00:34:04: Mythologie, alles verschwimmt.

00:34:06: Und dann eben das Besondere an Malta, es ist alles sehr klein.

00:34:10: Sie haben gesagt, es ist nicht viel größer oder kleiner als München.

00:34:14: Insofern hat man keine langen Fahrwege.

00:34:16: Man kommt von der Stadt in Hauptstadt Lavaletta mit ihren großartigen Zeugnissen der Malteser Ritt.

00:34:22: bis hin zu den kleinen Orden des Schweigendes, Stille, Rabatt oder dann plötzlich vor atemberaubenden Klippen oder das Fischertorf, Marschers Lock, überall.

00:34:33: Ist man sehr schnell und hat auch Zeit, Malta zu genießen.

00:34:36: Wenn Sie jetzt sagen, ja, klingt gut, da brauche ich aber jetzt ein bisschen mehr Infos dazu, dann klicken Sie doch einfach auf die Homepage des Bayerischen Pilgerbüros, ganz einfach auf pilgereisen.de.

00:34:45: Hier bekommen Sie alle Infos und alle Reisen, die angeboten werden.

00:34:49: Und wer jetzt sagt, ja, ich wollte schon immer mal nach Malta, aber das Geld sitzt nicht ganz so locker.

00:34:54: Na dann laden wir sie doch ein.

00:34:56: Mit dem MKR und dem Bayerischen Pilgerbüro geht's für Sie auf unsere Kosten.

00:35:01: Nachmalter für zwei.

00:35:03: Bist du aus?

00:35:04: Lust auf eine Pilgereise?

00:35:06: Dann einfach eine WhatsApp-Sprachnachricht oder einen Anruf unter .

00:35:10: zwei drei, zwei zwei, fünf fünf, fünf fünf, nochmal, zero acht neun, zwei drei, zwei zwei und vier mal die fünf.

00:35:16: Ja und mit ein bisschen Glück landen sie in unserem Los-Topf und fliegen vielleicht schon bald nach Malta mit dem MKR und dem Bayerischen Pilgerbüro.

00:35:25: Machen sie mit, sagen sie es weiter, wir drücken ihnen ganz fest die Daumen, wie gesagt einfach eine WhatsApp-Sprachnachricht oder einen Anruf.

00:35:32: Beignet es es machbar, wenn Sie anrufen, müssten Sie die Nachricht hinterlassen, also am besten Namen und Rufnummer, damit wir Sie wieder dementsprechend erreichen können, wenn Sie gezogen werden sollten, oder auch eine WhatsApp-Sprachnachricht, die bei uns hier landet und dann ebenfalls mit im großen Lusthopf ist.

00:35:46: Also machen Sie mit, sagen Sie es weiter, wir drücken Ihnen ganz fest die Daumen und wünschen Ihnen schon jetzt eine grandigose Zeit auf Malta.

00:35:58: Immer am zweiten Februar, also in ein paar Tagen, feiert die katholische Kirche Maria Lichtmes.

00:36:04: Ein eher komplizierter Begriff denn, was bedeutet denn Lichtmes eigentlich genau?

00:36:08: Was genau hinter diesem Fest steckt, hören Sie jetzt in Stichwort Kirche.

00:36:17: Maria Lichtmesse oder wie es eigentlich heißt, das Fest der Darstellung des Herrn, da feiern wir das Ereignis, das Maria und Josef, ihren Sohn, Jesus, in den Tempel tragen.

00:36:32: Dort begegnen sie der Hannah und dem Simeon, also zwei Menschen, die für das alte Testament stehen, Leute, die ihr ganzes Leben lang darauf gewartet haben, endlich dem Messias zu begegnen, die endlich erleben dürfen, dass sich die Verheißungen des alten Bundes erfüllen.

00:36:50: In dem Evangelium dieses Festes spricht der alte Simeon davon, dass endlich das Licht der Welt erschienen ist.

00:36:58: Ein Licht, das die Welt erleuchtet.

00:37:01: Ein Licht, das Heil bringt für das ganze Volk Israel und damit auch für die Kirche.

00:37:06: Es werden Kerzen gesegnet, die das ganze Jahr über in unseren Kirchen brennen.

00:37:11: Viele Orts gibt es Prozessionen, in denen man also mit brennenden Kerzen durch die Kirche zieht.

00:37:18: Darum stehen Kerzen sehr im Vordergrund.

00:37:23: Stichwort Kirche, von Avi Ambo bis ZV Ziborium.

00:37:28: Immer Montags im Münchner Kirchenradio.

00:37:41: Die Erkältungswille hat uns alle fest im Griff.

00:37:44: Tee tut gut, eine Wärmflasche auch.

00:37:46: Und dieser Tage könnte dem Hals vielleicht auch ein Gottesdienstbesuch helfen.

00:37:51: gibt's wieder den Blasiussegen.

00:37:53: Was der mit Schnupfen und Husten zu tun hat, weiß meine Kollegin Maria Erthl.

00:37:56: Der Blasiussegen geht ja zurück auf den Heiligen Blasius, ein Bischof aus Armenien, der threehundertsechzehn sogar für seinen Glauben gestorben ist.

00:38:05: Wie er zum Heiligen für Halskrankheiten wurde, diese Geschichte kennt Pfarrer Franz Eisenmann aus St.

00:38:10: Blasius in Niederberg-Kirchen.

00:38:12: Dass er ein Kind des Gäten verschluckt hat, der ihn schon zu ersticken drohte, helfen konnte, dass er es durch sein Gebet geheilt hat.

00:38:19: Und von dem hergehend ist ein wichtiges Kind sein von Blasius, ihm der Blasius Siegen, dass wir bitten, dass die Leute von Halskrankheiten und anderen Krankheiten bewahrt bleiben und dass er uns helfe, dass wir alle gesund bleiben.

00:38:31: Während der Pfarrer diesen Segen spendet, hält er zwei gekreuzte, schmale Kerzen in der Hand.

00:38:37: Kerzen, mit denen der heilige Blasius auch auf Gemälden oder Figuren immer abgebildet ist.

00:38:42: Warum kann man theologisch angehen oder ganz einfach?

00:38:45: Zum anderen gibt es auch die Erzählung von Blasius, dass er einer Frau, die der Schwein abangekommen ist.

00:38:52: Das war das einzige Hab- und Gupfer, die hat er geholfen, dass das Schwein wieder findet.

00:38:57: Und ich hatte ihm zum Dank dafür einige Kerzen gegeben, weil es sonst nichts hatte.

00:39:01: Und genau diese Geschichten über den heiligen Blasius sind es, die ihn nicht nur für einen Segen im Jahr interessant machen.

00:39:07: Er hat sich einfach für die nächsten eingesetzt und wollte den Leuten helfen und Gutes tun, was immer gegangen ist.

00:39:13: Und ich ist insofern auch ein Vorbild für Nächstenliebe und das Wir füreinanderschauen und auch unkompliziert da, wo jemand Hilfe oder Unterstützung braucht, vielleicht auch Nachbarschaftshilfe für wir heute sagen, da man da offene Augen hat und dafür bereit ist.

00:39:27: Auch wenn der heiligen Gedenktag für Blasius erst der dritte Februar ist, der Segen wird vielerorts schon jetzt am Sonntag oder nach den Gottesdiensten an Maria Lichtmez gespendet.

00:39:40: Sie hören ihr MKR, das Kirchenradio, ihr Lieblingsradio und jede Menge Musik, die sie so nicht überall bekommen.

00:39:48: Und das ist auch gut so, denn ohne gute Musik wäre schließlich alles vader.

00:39:52: Und das nicht nur hier bei uns im Radio, nein, auch in der Kirche.

00:39:56: Orgelmachts singen leichter, mal ein Chor oder ein Kinderchor oder sogar eine Band machen den Gottesdienst doch einfach bunter.

00:40:05: Gut, wenn es da so jemanden wie die vierundzwanzigjährige Monja Fischer gibt.

00:40:08: Ihr Traumjob?

00:40:09: Kirchenmusikerin.

00:40:11: Bei meiner Communion hat die Orgel dann noch zum Auszug gespielt, dann habe ich gesagt, das hört sich so toll an, das will ich auch lernen.

00:40:18: Mit zehn habe ich dann die ersten Gottesdienste zum Wissing gespielt, also mal ein Lied und ich wurde da ganz langsam und sanft mit rein begleitet.

00:40:26: Die Begeisterung ist geblieben.

00:40:28: Monja machte mehrere Orgelscheine, die kann jeder machen, ganz unkompliziert, übers Erzbistum München und Freising.

00:40:35: Und jetzt studiert sie Kirchenmusik in München.

00:40:38: Denn Monja, die aus der Nähe von Rosenheim kommt, hat ein klares Ziel.

00:40:42: Also ich möchte schon eher ländlich bleiben, meine deswegen irgendwie eine kleinere Stelle haben, wo ich mir dann so aufbauen kann, wie ich mir das vorstelle, gemeinsam mit Fahrern und Seelsorgern und allen gemeinsam.

00:40:54: Das ist einfach... Stimmig wird und für die Gemeinde schön und dass sich alle irgendwie eingeschlossen fühlen.

00:41:00: Zu ihrer Ausbildung gehört auch vor Publikum aufzutreten.

00:41:03: Am Sonntag spielt sie gemeinsam mit Studienkollegen in der Münchner Innenstadt ein Konzert.

00:41:09: Die Vorbereitung so eines Orgelwerks kann nur ein paar Wochen oder aber ein ganzes Jahr dauern.

00:41:14: Nur ein Punkt, den Monja faszinierend findet.

00:41:18: Also zum einen natürlich dieses Tolle Instrument.

00:41:21: Man hat immer wieder was Neues zum Ausprobieren, neue Klänge.

00:41:24: Dann natürlich auch die Größe vom Instrument.

00:41:26: Ich finde es wahnsinnig spaßig einfach, wenn es so richtig dröhnt.

00:41:30: Und ja, dann natürlich die Musik an sich.

00:41:32: Man hat wahnsinnig tolle Kompositionen, die man lernen kann.

00:41:35: Und ich finde, es macht auch so einen richtigen Ehrgeiz, wenn man irgendwelche tollen Stücke hört und die dann unbedingt lernen will.

00:41:41: Zu einer Kirchenmusikerstelle gehört aber nicht nur das Begleiten der Gottesdienste.

00:41:46: Musikieren mit Kören ist auch ein wichtiger Teil.

00:41:48: Mit Menschen sollte man also können.

00:41:51: Gehört ja dazu.

00:41:52: Und ich finde, das macht doch Spaß.

00:41:54: Man lernt gerade im Chor viel über andere Leute oder auch im Kinderchor.

00:41:59: Das finde ich sehr spannend.

00:42:01: Und noch so ein Pluspunkt für die Kirchenmusikerausbildung.

00:42:04: Es sieht sehr gut aus mit Shops, Infos und Anmeldung über's Erzbistum.

00:42:09: Wenn man ja Fischer und zwei ihre Studienkollegen mal selbst an der Orgel erleben will, einfach diesen Sonntag ums Sechzehn Uhr beim Konzert in St.

00:42:16: Michael, hier in der Münster Fußgängerzone vorbei schauen.

00:42:18: Der Eintritt ist frei und wir sagen viel Spaß und eine gute Zeit Ihnen.