MKR – Das Magazin

Transkript

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00:00:00: Heute mit Katharina Sichler.

00:00:02: Vor vier Jahren sind russische Truppen in die Ukraine eingedrungen, der Beginn eines Krieges, der bis heute andauert.

00:00:09: Im vergangenen Jahr hat sich Simon Wieser zu einer Pilgerfahrt in die Ukrainer aufgemacht.

00:00:14: Der Zweiundsiebzigjährige aus Frauen Neu-Hating aus dem Landkreis Ebersberg ist begeisterter Fernwanderer.

00:00:21: Der Hauptgrund für sein Fußmarsch über Thausenddreihundertfünfzig Kilometer war ein sehr persönlicher.

00:00:28: Dass ich

00:00:30: von meinem Vater ein Kriegstagebuch

00:00:33: oder beziehungsweise einen solchen Plan entdeckt habe, wo er aufgeschrieben hat und überall im Krieg war.

00:00:40: Grund Nummer zwei – der gläubige Katholik wandert am liebsten auf Pilgerwegen nach Santiago, Rom, Trondheim.

00:00:47: Seit Jahrzehnt zwölf ist er unterwegs.

00:00:49: Und

00:00:49: meine Mutter hat das sehr gerne verfolgt, wo ich überall war.

00:00:53: Da hat sie eine Landkarte und da haben wir hergerichtet und dann hat man geschaut wo ich bin usw.. Und der hat immer gesagt, das hätte am Fahrt sehr gut gefallen.

00:01:02: Auch dass sich der Sohn auf die Spuren des Vaters begeben hat, er hat nämlich entdeckt, dass ein Teil des berühmten Jakobs Weges durch die Slobakei führt – nicht weit von der ukrainischen Grenze.

00:01:11: In dieser Gegend war sein Vater bereits aus den USA.

00:01:14: Simon Wieser ist von zu Hause aus zu Fuß den Weg bis ins ukrainische Ushorot gegangen und hat festgestellt, dass ihm aktuellen Krieg Stadt- und Region von russischem Bomben bisher verschont geblieben sind.

00:01:26: Die Kriegsspuren hat Simon Wieser trotzdem überall gesehen.

00:01:48: Wir

00:01:49: müssen

00:01:50: zur Front.

00:01:51: Beim Besuch in der Westduker, Ihnen hat Simon Wieser immer begleitet, dass sein Vater vor über achtzig Jahren auch hier war und er ist ihm seitdem viel näher, obwohl er schon lange verstorben ist.

00:02:00: Und meine Gedanken sind nicht so.

00:02:03: ich hätte vielmehr mit ihm reden sollen wie er noch

00:02:05: gelebt hat.

00:02:06: und das ist immer wenn wahrscheinlich jemand stirbt und dann

00:02:10: denkt man sich da

00:02:11: hat man eigentlich viel mehr Zeit aufwenden

00:02:13: sollen.

00:02:16: er hat dann noch mehr über die

00:02:18: alte Zeit

00:02:20: reden sollen.

00:02:21: Angst hatte Simon Wieser bei der Wanderung nicht, er hatte immer das Vertrauen dass Gott seine schützende Hand über ihn hält aber unterlächelte ein bisschen verlegen.

00:02:29: diese Reise ins Kriegsland hat ihn trotzdem sehr bewegt.

00:02:32: Ich habe mir ja irgendwo gedacht wie weggegangen

00:02:34: bin weil ich im Rausengransbett

00:02:37: und da haben wir mich dacht

00:02:38: ich gehe da nüber in zehn Wochen bete jeden Tag einen Rausengranz für

00:02:42: den Frieden.

00:02:45: Aber es geht nicht so leicht.

00:02:47: Irgendwie habe ich mir das einbeutet, aber ich habe es nicht geschafft.

00:02:52: Dafür hat er bei dieser wie bei vielen anderen Wanderungen für sich selbst sehr viel mitgenommen?

00:02:57: Ich

00:02:57: bin da schon in den ersten vier Wochen ruhiger und vor allen Dingen

00:03:03: extrem dankbar

00:03:05: weil du bist einfach dankbar dass

00:03:07: du daheim im Frieden

00:03:08: leben kannst und dass wir so ein reiches Land sind.

00:03:13: Da bin ich mit anderen Leuten,

00:03:15: wenn die immer jammern, dass es uns nicht gut ging, da rede ich wirklich dagegen.

00:03:20: Weil's uns wirklich so viel gut geht und wir gespannt

00:03:22: sind nicht mehr.

00:03:23: Und sehen dann Probleme, die da wo ich war, die dann lauert drüber,

00:03:28: wenn's nur die Problemchen gegeben

00:03:29: hat.".

00:03:30: Darauf weiß Simon Wieser auch immer wieder bei seinen Vorträgen hin, die er über seine Fernwanderungen hält – und der möchte den Leuten Mut machen selbst rauszugehen und Menschen zu begegnen!

00:03:39: Willi Witte für das MKR, das Kirchenradio

00:03:46: Mehr als die Hälfte von uns haben schon mal gefasstet oder verzichten im Moment auf süßes Fleisch, oder auch das Smartphone.

00:03:54: Aber es sind noch einige Wochen hin bis Ostern und dass mit dem Durchhalten das Feld ja nicht immer so leicht – Achim Happel ist Foodblogger- und Ernährungsberater aus München und er sagt Es macht oft Sinn einfach, die Perspektive zu ändern!

00:04:11: Wenn man es natürlich nur als Verzicht sieht, dann ist das natürlich schon vorgeprägt im Kopf und man setzt sich sehr ungern damit auseinander.

00:04:17: Das ist ganz klar!

00:04:18: Niemand will verzichten, will ich auch nicht... Man muss es einfach umbranden im Kopf

00:04:22: ...und sagen, dass es kein Verzichts ist sondern eine

00:04:24: positive Entwicklung für meine Gesundheit, für meine Lebensqualität und da will ich hin.

00:04:28: Und es hilft nicht unbedingt gleich, von hundert auf null zu reduzieren.

00:04:32: Wenn einem das schwer fällt

00:04:34: wirklich eine

00:04:35: radikale Katt zu machen in dieser Fastenzeit dann würde ich's vielleicht erst mal reduzieren Auf die Hälfte reduzieren, auf den Viertel reduzieren und

00:04:41: dann schauen wie komme ich damit klar?

00:04:43: Das ist natürlich für mich dann auch einfacher später ne Komplettumstellung

00:04:46: durchzuführen nach dem Fasten vielleicht und so sagen

00:04:48: okay das hat jetzt funktioniert Jetzt reduziere ich weiter Und irgendwann bin ich dann ganz von den Zigaretten

00:04:52: weg, irgendwann bin

00:04:53: nicht ganz vom Alkohol weg und vielleicht bin ich auch irgendwann ganz von dem Industriezucker weg.

00:04:57: Gut für die Gesundheit?

00:04:58: Keine Frage!

00:04:59: Aber während inzwischen immer mehr Menschen fasten, die nichts mit Kirche zu tun haben ist die eigentliche Fastenzeit doch noch für etwas anderes da, sagt Pfarrer Stefan-Maria Hoeperts.

00:05:10: Verzicht, Reduzierung an sich ist erstmal negativ hat

00:05:14: mit Mangel zu tun.

00:05:15: aber wir

00:05:16: sagen

00:05:16: wir gehen

00:05:18: ein bisschen

00:05:19: in die Dunkelheit

00:05:20: um dann an Ostern diesen heftigen Kontrast zu leben, zur Auferstehung.

00:05:25: Um so bewusster zu erleben und um so heftiger feiern zu können.

00:05:28: also kurzer Verzicht weil es um das bessere geht.

00:05:31: Und da unterscheidet sich Fasten aus gesundheitlichen von Fasten Aus religiösen Gründen.

00:05:37: Als Christian und Christen

00:05:39: sagen wir ja Wir gehen

00:05:40: in die Reduzierung um unsere Haltung zu verändern.

00:05:44: Ja,

00:05:44: also nochmal einen neuen

00:05:45: Blick zu bekommen

00:05:46: auf mich,

00:05:47: auf meinen Glauben und auf mein Umfeld.

00:05:50: Also nochmal dieses Mindset was dahinter steckt und was dadurch auch noch mal geschärft werden soll das halte ich schon für sehr wichtig.

00:05:57: Übrigens die Sonntage in der Kirche sind fasten frei da wird immer ein kleines Ostern gefeiert!

00:06:03: Also ein guter Ausweg für alle denen das Durchhalten schwer fällt.

00:06:08: Linderburg hat für das MKR Wir sind ja mittendrin in der Fastenzeit und noch ist es nicht zu spät einzusteigen.

00:06:19: Verzichtet werden kann auf die unterschiedlichsten Dinge, zum Beispiel auch unnötige E-Mails.

00:06:25: Und das lohnt sich umwelttechnisch richtig", sagt uns Maria Leidemann vom Verbraucherservice

00:06:31: Bayern.

00:06:32: Eine einzelne Mail ist gar nicht so umweltbelasten, aber man muss es weltweit betrachten.

00:06:36: Weltweit haben wir im Jahr zwanzig fünfundzwanzig pro Tag dreihundertfünfundsechzig Milliarden E-Mails verschickt.

00:06:43: Ungefähr pro Sekunde sind das vier Millionen E-mails und das entspricht einer Tonne CO².

00:06:49: mit dieser Menge Energie könnte man neuntausend Kilometer Auto fahren.

00:06:54: Was für eine Zahl?

00:06:55: Neuntausehn Kilometer sind eine Sekunde!

00:07:00: Melzfasten geht übrigens ganz einfach.

00:07:03: Vielleicht stellen wir uns, bevor wir abschicken, einfach mal die Frage muss der Verteiler so groß sein?

00:07:08: Braucht es die E-Mail wirklich?

00:07:10: oder wir können uns zum Beispiel auch von unnötigen Newslettern einfach abmelden?

00:07:16: Vielleicht probieren wir's doch einfach in der Fastenzeit aus!

00:07:23: Seit ich denken kann war Radio schon immer mein Begleiter – mein absoluter Lieblingsbegleiter morgens beim Aufstehen in der Küche oder im Auto.

00:07:32: Ganz klar, Radio ist nämlich nicht nur eines der schnellsten Medien das gut recherchierte Informationen nachrichten und mehr liefert.

00:07:41: Nein!

00:07:41: Radio begleitet sie auch jeden Tag mit einem richtig guten Musikmix den Sie jetzt wirklich überall hören können Und das jetzt noch einfacher.

00:07:52: Wer wie wo, was und überhaupt?

00:07:54: Das weiß mein Kollege Ivo Makota!

00:07:56: Servus Ivo.

00:07:57: Hallo Katharina Grüß dich.

00:07:59: Ja wie du es schon gerade gesagt hast auch bei mir sieht es nicht anders aus.

00:08:01: Radio ist schon immer mein Lieblingsbegleiter von klein auf.

00:08:05: Es ist für mich eines der besten und schönsten Medien Fällig egal ob nebenbei oder wenn's mal eine schnelle Info braucht.

00:08:11: Deshalb bin ich jetzt echt froh dass wir jetzt ne eigene App haben.

00:08:14: Mit der MKR-Kirchenradio-App kann man jetzt unser Programm überall empfangen.

00:08:19: Völlig egal, wo man ist!

00:08:20: Also egal ob man in der U-Bahn sitzt im Park spazieren geht oder irgendwo im Ausland auf Reisen ist?

00:08:25: Ja perfekt.

00:08:26: das heißt also auch kein Rauschen und kein ja wo finde ich euch jetzt eigentlich?

00:08:30: einfach App öffnen und MKR ist da.

00:08:33: Absolut exakt.

00:08:34: Ja,

00:08:35: das klingt ziemlich cool und auch recht einfach.

00:08:37: Ist es auch?

00:08:38: Ja und nicht nur der Sound ist cool!

00:08:39: Nein man sieht sofort welcher Tit läuft und man hat auch die Möglichkeit uns zum Beispiel eine WhatsApp zu schicken also ohne jetzt eine lästige Nummer eingeben zu müssen sondern man geht einfach im Menü der App auf WhatsApp schickt uns den Nachricht wenn er was melden möchte oder uns einfach schreiben möchte oder sich zb wie derzeit für die Pilgereise nach Malta die wir gemeinsam mit dem bayerischen Pilger Büro verlosen anzumelten.

00:08:59: Absolut und wir freuen uns natürlich über jede Nachricht, die hier bei uns aufploppt im Studio.

00:09:04: Aber sag mal wo gibt's denn jetzt diese MKR-App?

00:09:07: Also wo bekomme ich die und was brauche ich dazu?

00:09:10: Ganz einfach ein Smartphone!

00:09:12: Und die MKR Kirchenradio App, die gibts in ihrem App oder Google Play Store.

00:09:16: Einfach nach Kirchen radio suchen und schon sollte sie aufploppeln.

00:09:20: Kostet nix, dann auf ihr Smartphone runterladen, App öffnen und egal ob Sie gerade in München im Urlaub oder im Zug sitzen das MKR ist da.

00:09:28: Das ist doch perfekt, sehr schön und wir freuen uns darüber.

00:09:31: Also nochmal ab sofort gibt's die MKR Kirchenradio App in Ihrem App Store mit der Sie unser Programm Vierundzwanzig Sieben von überall hören können.

00:09:40: einfach nach Kirchen Radio suchen runterladen und dann ja viel Spaß und gute Unterhaltung!

00:09:46: Und wir hören uns!

00:09:51: Die Olympischen Winterspiele sind vorbei und vielleicht geht es Ihnen auch so wie mir?

00:09:57: Und sie sind ein bisschen in Sonnen Post-Olympialoch und wissen jetzt so gar nichts mit ihrer ganzen Freizeit mehr anzufangen.

00:10:06: Mögliche Antwort ist ganz einfach, ab Freitag starten nämlich die Paralympischen Winterspiele!

00:10:13: Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig drauf – und Elisabeth Kreilmann vermutlich auch – sie ist nämlich Seelsorgerin und im Auftrag der Bischofskonferenz vor Ort.

00:10:23: Und sie ist

00:10:24: gefragt.".

00:10:25: Eine Sportlerin hatte mir vor Jahren mal gesagt, ihr seid die Trainer der Seele.

00:10:31: So verstehen wir uns auch ein wenig.

00:10:32: als Seelsorger bieten wir halt nicht nur vertrauensvolle Gespräche an sondern wir schaffen auch Gelegenheiten einmal zur Ruhe zu kommen Erfahrung auszutauschen Gemeinschaft zu stärken und in der Hektik der Wettbewerbe sind solche Auszeiten ganz wichtig Egal ob Sieg, Niederlage oder Stress mit dem Trainer.

00:10:53: Alle Themen sind bei Elisabeth Keiman und ihrem evangelischen Kollegen gut aufgehoben.

00:10:59: Und keiner muss

00:11:00: irgendwie Angst haben, dass das Erzählte

00:11:02: später nach außen getragen

00:11:04: wird.

00:11:04: Das wird

00:11:05: geschätzt.

00:11:06: Geschätzt wird auch immer mehr was die Sportler bei den Paralympischen Spielen leisten.

00:11:11: Sie zeigen, was in ihnen steckt und was alles möglich ist.

00:11:14: Und das manchmal unter erbeschwerden Bedingungen.

00:11:17: Aber sie haben einen Weg gefunden nicht aufzugehen und zu zeigen, Ich hoffe, dass die Paralympics viele Menschen berühren und einen nachhaltigen Anstoß geben.

00:11:41: und auch zur Aufklärung und Bewusstseinbildung beitragen.

00:11:45: Die Eröffnungsfeier für die Paralympischen Winterspiele ist am kommenden Freitag um zwanzig Uhr, Linderburg hat für das MKR – Das Kirchenradio.

00:11:58: In München steigt die Spannung.

00:12:00: Am Sonntag wählen die Bürger einen neuen Stadtrat.

00:12:03: Vierzehn Parteien- und Wählergruppen kämpfen um den Einzug.

00:12:07: Vor einem Monat hat der Bund der deutschen katholischen Jugend in der Region München den Mündchen-Omarth ins Netz gestellt.

00:12:14: Er ist als Entscheidungshilfe gerade für junge Wähler gedacht und die ist ein voller Erfolg, das erklärt Michael Reich einer der vier Projektleiter.

00:12:23: Es sind jetzt tatsächlich

00:12:24: über eighty fünf Tausend, die es quasi fertig genutzt haben bis zum Ende.

00:12:28: Da hat von dem ganzen Namen schon mehr gemacht weil ein paar Leute ja doch abbrechen oder dass irgendwie zwei drei Mal starten.

00:12:33: da sind wir über ninety

00:12:34: tausend aber es haben schon eighty fünf tausende fertig

00:12:37: genutzt.

00:12:37: Sie sind doch

00:12:38: sehr viel besser angenommen worden, als wir uns das erhofft hatten

00:12:40: davor.".

00:12:41: Das Informationsangebot kann der User mit Computer, Tablets oder Handy auf der Homepage München-Omat starten.

00:12:48: Damit schließt der BDKJ in München eine Lücke gegenüber dem großen Bruder Valomad – denn den gibt's bislang nur für die Landtags und Bundestagswahlen.

00:12:56: Mit dem Münchenomat bekommt der Nutzer Themen vorgestellt, die speziellen München diskutiert werden.

00:13:04: zu verschiedenen Themen eben und

00:13:06: dann kann ich bei jeder These

00:13:07: überlegen, stimm mich der These zu.

00:13:09: Dann drücke ich auf Stimme zu, bin

00:13:10: ich neutral eingestellt?

00:13:11: Dann kann ich neutral

00:13:12: klicken oder lehne ich das Ganze ab.

00:13:14: Zusätzlich gibt es

00:13:14: bei manchen Thesen

00:13:16: noch Infopunkte.

00:13:16: wenn ich was nicht verstehe

00:13:18: Und wenn ich sage Ich habe da gar keine Meinung zu weil mich das ganze Thema nicht betrifft Bild mir dazu keine

00:13:23: Meinung bilden, dann kann ich auch eine These

00:13:25: komplett überspringen.

00:13:25: Dann wird die am

00:13:26: Ende der Berechnung gar nicht

00:13:27: mitgewertet.".

00:13:28: Thematisch fängt das bei den kostenlosen Trinkwasserbundnen auf der Wiesen an und hört beim Großbauprojekt Graß Steig auf.

00:13:34: Wichtig für die Mache des München-Normats war vor allem, wo unterscheiden sich die Parteien in ihrer Meinung?

00:13:39: Meint der ehrenamtliche BDKJ Projektleiter.

00:13:42: Und deswegen haben wir da eine Auswahl getroffen und haben dann einfach geschaut okay wo ist eine möglichst große

00:13:48: Differenz

00:13:49: dass man eine große Streuung kriegt zwischen den Parteien und auch weiß, okay die Partei

00:13:53: tritt für

00:13:53: diese gewissen Themen ein oder andere dann eben für andere.

00:13:56: Also Klimaschutz ist weitestgehend einheitlich aber auch da gibt es schon große Unterscheidungen, aber viele Themen gerade im Bereich soziale Gerechtigkeit und so Gesundheitsthemen und Soziales des Desserts

00:14:06: wo die Parteien tatsächlich

00:14:07: sehr spaltet, wo die Meinungen stark auseinandergehen Da kriegt man sicherlich nochmal Hintergrundinformationen.

00:14:24: Man kann ja auch am Ende, nachdem das Ergebnis im München normal rausgekommen ist, welche Partei jetzt prozentual am meisten mit mir übereinstimmt sich dann

00:14:30: noch mal in die Thesen einlesen

00:14:32: und da die Begründungen der Parteien zu einzelnen Thesen oder einmal gesammelt alle Begründen von einer Partei anzeigen lassen.

00:14:38: Und dabei ist der Münchenomat laufend verbessert worden, wenn einzelne Thesen von den Parteien nicht klar oder eindeutig genug formuliert wurden waren.

00:14:46: Bei

00:14:46: ein paar Thesen ist

00:14:47: die Formulierung nicht ganz glücklich beziehungsweise es ist schon so dass immer noch in unserem Tool auch

00:14:52: einige Thesen drin

00:14:53: sind diese

00:14:53: doppelte Verneinung quasi

00:14:55: benutzen weil man dann die These beantwortet und da haben sich ein Paar Nutzer schwer getan.

00:14:59: am Ende da würden wir im nächsten Mal glaube

00:15:01: ich gezielt drauf

00:15:01: schauen das wir sowas vermeiden bzw.

00:15:03: Thesen klare formulieren weil sie manchmal doch sehr offen

00:15:06: gestellt sind.

00:15:06: Diese Verbesserungen sind dem Tool deutlich erkennbar, damit bieten die BDK Jöttler den Nutzer größtmöglichen Service auch durch folgende Effekt.

00:15:14: Wir haben es geschafft unseren kompletten München-Omarth

00:15:17: also

00:15:17: auch die Thesen

00:15:18: an sich

00:15:19: in leichte Sprache übersetzen zu lassen um quasi noch eine größere Zielgruppe ansprechen zu kommen und das ist ja

00:15:24: doch sehr schwierig

00:15:25: gerade für Leute die irgendwie mit dem normalen Deutsch nicht zurechtkommen sich dann vor allem über so komplexe Themen wie Kommunalwahlen zu informieren und der Walomad selber hat das nicht.

00:15:35: Wir haben das jetzt geschafft, tatsächlich vom Prüfbüro alles

00:15:38: übersetzen zu

00:15:38: lassen.

00:15:39: Also auch die Thesen direkt und die

00:15:40: ganzen Erklärungen wie das Tool funktioniert.

00:15:42: Das heißt man kann es auch niederschwellig

00:15:44: benutzen.".

00:15:45: Wer also unsicher ist wo er auf dem Wahlzettel sein Kreuzchen machen soll – Auf der Homepage MünchNormat.de können sich unentschlossene auch noch Entscheidungshilfe holen.

00:15:54: Willi Witte für das MKR, das Kirchenradio.

00:16:01: Am Sonntag ist der Fokus ganz auf die Frauen gerichtet.

00:16:05: Es ist Weltfrauentag und genau deswegen schauen wir jetzt mal genauer hin bei der katholischen Kirche, bei uns hier im Erzbistum München & Freising denn da gibt es einen eigenen Fachbereich – die Frauenseelsorge.

00:16:18: Pastoreireferente in Barbara Huber-Bertl, die engagiert sich hier und sagt diesen speziellen Bereich den braucht es definitiv!

00:16:26: Weil wir einfach eine gleichberechtigte Gesellschaft und der gleichberechte Kirche haben.

00:16:30: Wir haben in unserer Welt genauso viele Frauen, etwas mehr sogar wie Männer!

00:16:34: Und trotzdem sind Frauen gerade wenn es um Leitung und Führung geht immer noch sehr unterrepräsentiert überhaupt wenn's um Sichtbarkeit geht und das ist einfach ganz wichtig dass sich da die Einstellungen und die Gleichberechtigung in die Zukunft entwickeln.

00:16:47: Ja und man muss ehrlicherweise sagen Da gibt's für Frauen in der katholischen Kirche schon noch Luft nach oben oder?

00:16:54: In der katholischen Kirche, anders wie in unserer Gesellschaft sind Frauen einfach diskriminiert.

00:16:58: Vor allem wenn es um die Frage des Weihjahramts geht und des Priestatums.

00:17:02: Und gerade da brauchen wir Frauen Solidarität und einfach ein immer wieder immerwährendes Aufbäumen sich gegen diese Ungerechtigkeit

00:17:10: einzusetzen.".

00:17:11: Und wer mal eine Anlaufstelle sucht – auch dabei sein will, wenn's darum geht, Frauen in der kartholischen kirche eine Stimme zu geben?

00:17:19: Einfach mal bei den Angeboten der Frauenseelsorge reinklicken!

00:17:27: Vielleicht haben Sie heute auch schon überlegt, was koche ich heute Abend?

00:17:30: oder was wollen sie am Wochenende machen?

00:17:33: Rufen Sie heute Ihre Eltern an oder machen Sie das lieber morgen.

00:17:37: Ja so ganz einfache Dinge die entscheiden wir jeden Tag.

00:17:40: für Menschen im Gefängnis ist das jedoch nicht selbstverständlich.

00:17:44: Die meisten von uns kennen Gefängnisse nur aus Filmen doch eine Vorstellung davon wie das Leben dort wirklich ist haben wahrscheinlich die wenigsten.

00:17:52: Emily Tromberg ist Soziologin und arbeitet in der Zentralverwaltung des katholischen Männerfürsorgevereins.

00:17:58: Zuvor hat sie die Münchner Zentralstelle für straffälligen Hilfe geleitet, Sie macht darauf aufmerksam.

00:18:04: Eine Menschen, die Freiheit zu nehmen bedeutet nicht nur dass er eingesperrt ist sondern alle Lebensbereiche werden fremdbestimmt.

00:18:11: Wie er sich kleidet wie er auch seinen Tag gestaltet welche Beziehungen er aufrechterhält seine Familienbeziehung und alle Kontakte zur Außenwelt werden kontrolliert.

00:18:19: Auch so ganz persönliche Sachen wie man möchte ich mich jeden tag duschen.

00:18:23: das ist in der Jacht von München zum Beispiel nicht möglich Sondern er wird einem vorgegeben an welchem Tag zu welcher Stunde es zu machen ist.

00:18:29: Der Alltag in Haft ist durchgetaktet.

00:18:32: Für Individualität ist dort kein Platz, das wird schon allein durch die Kleidung sichtbar, die jeder Inhaftierte trägt.

00:18:39: Man kann sein Ehring behalten aber alle anderen persönlichen Gegenstände, die einen auch ausmachen als Person Das alles muss man abgeben!

00:18:46: Man wird zu einer Nummer, man wird identifiziert über eine Buchnummer.

00:18:50: Natürlich gibt es Gründe warum Menschen ins Gefängnis kommen.

00:18:53: Die Insassen haben Straftaten begangen.

00:18:56: Diese will auch Diakon Oskar Ehe halt nicht relativieren.

00:18:59: Doch der Leiter der Gefängnisseelsorge im Erzbistum München und Freising sagt, ihm ist wichtig den Menschen hinter der Tat zu sehen.

00:19:07: An einem Ort, der für die meisten Insassen ein Tiefpunkt im Leben bedeutet, bietet Seelsorge einen geschützten

00:19:13: Raum.".

00:19:14: Alles was ich hier

00:19:15: offenbare, vielleicht auch einfach nur hinlegen möchte.

00:19:18: Einfach mal

00:19:18: aussprechen möchte, was ich unter

00:19:20: den Mitgefangenen

00:19:21: mich nicht traue oder vielleicht gar nicht möchte weil es auch Konsequenzen haben könnte.

00:19:27: da bietet Zielzorge den vertrauensvollen

00:19:29: Rahmen einfach

00:19:30: Dinge geschützt darlegen zu können und besprechen zu können Und vielleicht

00:19:35: auch

00:19:35: hierunter an Rat zu bekommen.

00:19:37: Denn vor allem persönliche Kontakte Menschen denen man vertrauen kann sind im Gefängnis selten.

00:19:43: Ziel der Gefängnisselsorge ist es nicht zu bekehren, aber die Suche nach Antworten auf viele Lebensfragen bringen doch den einen oder anderen näher zu Gott.

00:19:53: Wir erleben das immer wieder dass irgendwann

00:19:55: in der Betreuung

00:19:56: über die Zeit von Gefangenen, die immer wieder zum Gespräch kommen, das Thema Gott irgendwann auftaucht.

00:20:02: Und gerade auch in der Jugendhaft und auch in einer wachsenden Haft gibt es immer wieder so

00:20:07: Highlights

00:20:07: im Sinne von Glauben, dass es dann

00:20:10: auch Taufen oder Ähnliches

00:20:11: gibt.

00:20:11: Oder das jemand sagt, nein, das möchte ich nach der Entlassung auch,

00:20:15: dass das eine Rolle

00:20:16: spielt in meinem

00:20:16: Leben.".

00:20:17: Und damit trägt die Gefängnisseelsorge dazu bei, dass Menschen im Gefängnis auch Wiederhoffnung finden.

00:20:23: – Lydia Jäger für das MKR Das Kirchenradio Wer mehr über das Leben im Gefängnis und die Seelsorge dort erfahren möchte, in der aktuellen Folge von Totalsozial geben Emily Trombik und Diakon Oskar Ehe halt Einblicke in die Welt hinter Gittern.

00:20:41: Und natürlich geht's auch darum wie das Leben nach der Entlassung gelingen kann und was wir alle dazu beitragen können – jederzeit zu hören überall da wo es Podcast gibt oder natürlich auf innerhalten.de Das Kirchenradio.

00:21:04: Heute mit Ivo Makota, ja wie immer an dieser Stelle schauen wir natürlich auch heute wieder was in der aktuellen Ausgabe unseres Innehalten-Magazins steckt alle vierzehn Tage voll mit tollen Geschichten und Beiträgen und auch in dieser Woche.

00:21:16: einer der uns quasi Informationen aus erster Hand geben kann ist mein Kollege und stellvertretender Chefredakteur unseres inhaltem Magazins Florian Ertl.

00:21:24: Florians Servus!

00:21:25: Ivo Grüß dich.

00:21:27: Am Wochenende wurden ja Pfarrgemeinde Rete und Pfarrgemeinderätinnen gewählt.

00:21:30: Und an diesem stehen schon wieder die nächsten Wahlen auf dem Programm, und zwar die Kommunalwahlen!

00:21:35: Hast du schon gewählt per Briefwahl oder?

00:21:37: So ist es, genau.

00:21:38: Ich wollte mich nicht dieser Strapatze

00:21:40: aussetzen.

00:21:41: am Sonntag in der Wahlkabine den gerade hier in München

00:21:44: unheimlich

00:21:45: großen Wahlzettel... Diner eins!

00:21:47: Nee, Diner Null!

00:21:48: Ich habe keine Ahnung.

00:21:49: also man braucht glaube ich zwei Kabinen eigentlich um das Ding zu entfalten.

00:21:53: Ich weiß es nicht wie er's vor Ort schafft

00:21:55: aber ich drücke die Daumen dafür.

00:21:58: In Bayern werden ja

00:21:59: die Gemeindestadträte

00:22:00: Kreistage

00:22:01: sowie Bürgermeister und Landräte neu gewählt.

00:22:04: Das interessiert natürlich

00:22:05: auch Sahnrad,

00:22:07: weil

00:22:08: ich sage es mal so.

00:22:10: Demokratie ist nichts Abstraktes sie spielt sich nicht in Berlin im Bundestag ab da auch

00:22:15: aber

00:22:16: vor allem auch vor der eigenen Haustür.

00:22:18: und das sind wir Christin und Christen auch gefordert uns einzubringen.

00:22:23: und der Diözesenrat ruft also auch erstens Mal vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

00:22:27: Das haben wir zwei ja schon gemacht

00:22:30: Und

00:22:30: wer vielleicht noch bis Sonntag eine kleine Anregung bräuchte, der kann das auch.

00:22:35: Machende-Diocesanrat gibt Empfehlungen ab für christliche Abgeordnete parteiübergreifend.

00:22:42: Und zwar kann man nachgucken mit Empfehlung und Information unter www.erzbistum-münchen-diocesaanrat.

00:22:51: Sehr schön!

00:22:52: Das ist bestimmt ein guter Tipp.

00:22:54: Und dann ist ja noch das Jahr der Landwirtinnen in diesem Jahr ausgerufen worden von der UN.

00:22:59: Was hat es denn damit auf sich?

00:23:00: Das habe ich auch lieber beim Überfliegen im Heft gesehen und dachte mir so, Bäuerinnen-Landwirtin, schön!

00:23:07: Ja die Vereinten Nation haben das Jahr zwanzig sechsundzwanzig zum internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft erklärt.

00:23:13: wir haben dazu die bayerische Landesbäuerin Christine

00:23:16: Singer

00:23:16: um einen Kommentar gebeten.

00:23:18: was bedeutet denn das für Bayern?

00:23:21: Ich sag

00:23:21: mal, wenn so

00:23:22: eine internationale Organisation den Blick jetzt auf diese Berufsgruppe und speziell auch Frauen in dieser Berufsgrufe erlenkt.

00:23:29: Da muss ja da irgendwas im Busch sein.

00:23:31: sozusagen die Rahmenbedingungen sind nach wie vor schwierig

00:23:35: vom

00:23:36: Frauen sozusagen den Einstieg in eine Betriebshaltung zu ermöglichen.

00:23:41: ich sage nur unsichere Einkommensperspektiven viel Bürokratie Ja das ist ja heute mehr als die unten Knochen hat.

00:23:49: der Job und dann auch noch

00:23:51: Die Vereinbarkeit von Familie

00:23:53: und Betrieb, also das hält viele Frauen ab.

00:23:55: Obwohl sie gerade was hinter den Kulissen sage ich mal angeht sehr viel schon bereits machen.

00:24:01: ja aber Gerade wenn jetzt hier in Bayern in diesem Jahr sehr viele Hofübergaben anstehen, und das ist übrigens auch bei der Landesbäuerin soweit die an ihre Tochter übergibt.

00:24:14: Dann wird es ganz konkret!

00:24:15: Und

00:24:16: wie kann man dann

00:24:16: sozusagen in diesem Berufsstand dafür sorgen dass ja auch Frauen tatsächlich die Möglichkeit ergreifen?

00:24:23: Wir kennen sie nur von ehem der Ruferbe der Männliche.

00:24:26: Ja meistens.

00:24:27: Und der zweite wo die Priester

00:24:29: oder irgendetwas...

00:24:31: Nein, also so ist es nicht mehr.

00:24:33: Aber es

00:24:33: ist tatsächlich, dass man mit so einem UN-Jahr

00:24:36: hier viel bewegen kann

00:24:37: und das man vielleicht auch

00:24:38: den Blick der Öffentlichkeit

00:24:40: auch mal

00:24:42: auf diese Problematik lenkt.

00:24:44: Und dass es vielleicht hier auch dann letztendlich zu politischen Rahmenbedingungen kommt, die vielleicht das ein oder andere Brett besser machen.

00:24:53: aus dem Wegräumen ja Stein aus dem Wegräumen genau besser klingt auf jeden Fall eine sehr spannende Geschichte.

00:24:58: Also das und noch eine ganze Menge mehr gibt's wie immer in der aktuellen Ausgabe unseres Inhalten Magazins, ab sofort in vielen Kirchen im Märzpistom jederzeit nach Hause geliefert.

00:25:07: Und natürlich auch ganz easy digital mit der Inhalten App!

00:25:11: Egal auf welchem Weg.

00:25:12: wir wünschen viel Spaß beim Entdecken und eine gute Zeit mit der neuesten Ausgate unseres Innerhalten Magazines.

00:25:21: Ja so ein Navi ist für die meisten von uns ein Gerät dass uns gut und sicher ans Ziel bringt.

00:25:27: In diesem Fall ist Navi aber der Titel eines Films, denn dieser Woche in den deutschen Kinos startet.

00:25:33: Er spielt in Kenia genauer gesagt im Norden Kenias nämlich in der Turkana-Wüste.

00:25:39: Im Film geht es um ein Mädchen das gegen seinen Willen mit nur dreizehn Jahren verheiratet wird.

00:25:44: Schwere Kost denkt sich da bestimmt ihr zu mancher.

00:25:47: Meine Kollegin Brigitte Strauss war in der Gegend in der der Film spielt und sie hat den Film sogar dort gesehen.

00:25:53: Ja, genau.

00:25:54: Und zwar auf dem Sofa von Prinz Ludwig von Bayern.

00:25:57: Also wir waren eine Gruppe von Journalisten und haben das Projekt des Prinzen dort besucht Die Learning Lions so heißt es.

00:26:04: Prinz Lutwig war auch mit uns unterwegs und hat uns immer wieder von diesem Film erzählt der dort gedreht wurde Mit einer Hauptdarstellerin aus der dortigen Mädchenschule die er auch mit gegründet hat und nach einem Schreibwettbewerb fürs Drehbuch aber mit bayerischen Regisseuren und produziert unter anderem von ihm.

00:26:24: Und wir sind erst gar nicht so richtig drauf angesprungen, weil wenn du nur ein paar Tage in dieser Gegend bist dann willst du andere Sachen sehen als einen Film den du dir auch daheim anschauen kannst.

00:26:33: aber Wir hatten vor der Abfahrt noch ein paar Stunden Luft und dann hat der Prinz nochmal gefragt und dann haben wie ihn uns angeschaut In einem der Unterrichtsräume auf einem Sofa das dort extra für uns hineingetragen wurde Aber ohne Popcorn.

00:26:48: Also ein toller Film mit einem ernsten Hintergrund Und über diesen Hintergrund weißt du auch etwas mehr.

00:26:53: Nee,

00:26:53: ganz und gar nicht!

00:26:54: Erst dachte ich ja wieder so ein Problemfilm – alles ganz schlimm.

00:26:57: aber dann gab es eine spannende Geschichte mit wunderschönen Bildern die richtig gut erzählt ist.

00:27:03: also ganz kurz Navi ist dreizehn und hat gerade den Preis als beste Schülerin von ganz Kenia gewonnen.

00:27:10: sie träumt davon Lehrerin Ärztin oder Anwältin zu werden.

00:27:14: Dann kommt sie nach Hause und der Vater erklärt ihr, dass sie heiraten muss weil die Familie den Brautpreis braucht um zu überleben nämlich acht Kamele, sechzig Schafe und hundert Ziegen.

00:27:25: Und dann beschließt sie abzuhauen.

00:27:28: allerdings hört sie dann auf ziemlich abenteuerlichen Wegen das ihre neu geborene Schwester ihren Platz einnehmen muss wenn sie nicht zurückkommt Und dann beginnt der Kampf mit ihrem Gewissen.

00:27:39: Aber die haben nicht die Ehe, mit deinem Kind vollzogen oder?

00:27:41: Ja wir haben natürlich gefragt wie verbreitet diese Kinder ihnen denn sind weil Wir hatten ja in dem Projekt und auch in Nairobi ganz viele junge moderne Leute kennengelernt Die in Jeans und T-Shirts rumlaufen und sich für die gleichen Dinge interessieren wie die jungen Leute hier.

00:27:55: Aber die Zahl hat mich dann doch erstaunt.

00:27:58: In ländlichen Regionen wie der Turkana schätzt man, dass rund ein Viertel der Mädchen verheiratet werden bevor sie achtzehn sind.

00:28:06: Auch an der Mädchenschule, die Prinz Ludwig gebaut hat, hatte es solche Fälle schon gegeben.

00:28:10: Das ist jetzt ein paar Jahre her.

00:28:11: wenn ich mich richtig erinnere haben wir

00:28:13: zwei zurückgebracht,

00:28:14: eins war dann schon schwanger und da mussten wir dann schauen das sie irgendwie rauskommt Und die wurde dann irgendwo anders untergebracht

00:28:21: weil

00:28:22: Da muss man sie dann teilweise auch schützen vor den Ehemännern, die sich wieder zurückholen wollen.

00:28:28: Prinz Ludwig hat auch erzählt das jüngste Mädchen von dem er gehört hat war neun Jahre alt.

00:28:33: Aber

00:28:33: wenn es doch verboten ist warum kommt das denn trotzdem so oft vor?

00:28:37: Das habe ich ihn auch gefragt und er meinte...

00:28:39: Die ihnen werden zwar bei einem neuenjährigen vielleicht nicht sofort vollzogen aber ab vierzehn schon Und mit vierzehnen schwanger zu sein ist einfach auch lebensgefährlich.

00:28:49: Wissen die Leute hier, dass es illegal ist und gehen dann noch nicht mal ins Krankenhaus zur Geburt?

00:28:53: Deswegen gibt's da eine extrem hohe Geburtensterblichkeit.

00:28:56: Und übrigens, die Männer sind keine Kinder oder Jugendlichen sondern Erwachsene manchmal über dreißig oder vierzig Jahre alt.

00:29:04: Ein

00:29:06: Lösungsansatz ist Aufklären und Alternativen zeigen, dieser Film ist so ein Beitrag dazu.

00:29:11: Er ist in Kenia schon sehr erfolgreich gelaufen und hat eine Menge internationaler Filmpreise eingeheimst.

00:29:17: aber er ist nicht nur in den großen Kinos gelaufen sondern eben auch in den Dörfern.

00:29:22: Navi Desert Cinema hieß das also Wüstenkino oben eher und bei freiem Eintritt.

00:29:28: Was ich auch noch spannend finde, aus dem Film ist ein Hilfsprojekt entstanden.

00:29:34: Aus den Einnahmen werden Schulen gebaut, Stipendien vergeben – es gibt Soforthilfe wenn ein Mädchen verheiratet wurde und Unterstützung für die Dorfgemeinschaften und Familien, damit Mädchen weiter zur Schule gehen dürfen.

00:29:46: Ein Film also von dem sich die Macher wünschen, dass er zur Bewegung wird – für die Rechte von Mädchen wie Navi.

00:29:52: Okay vielen Dank Brigitte!

00:29:54: Navi läuft also ab dieser Woche in vielen Kinos hier bei uns in Bayern und im Erzbistum.

00:29:59: ein Film den man nicht verpassen sollte.

00:30:01: In der nächsten Stunde gibt's hier im MKR übrigens mehr zum Film, im Kinotipp mit meinem Kollegen Klaus Schlauck.

00:30:11: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er etwas erzählen.

00:30:15: Umso mehr wenn dieser Reise zu projekten das Hilfswerks-Missyou gehen!

00:30:19: In der aktuellen Folge der Missyoureisewarnung berichten aber diesmal nicht die Redakteure von ihren Erlebnissen sondern zwei Menschen... ...die aus ganz unterschiedlichen Gründen unterwegs waren.

00:30:28: Meine Kollegin Brigitte Strauß moderiert diesen Podcast.

00:30:31: Breite Wer sind denn die beiden und wohin ging's?

00:30:33: Ja, das war eine sehr witzige Kombination eigentlich.

00:30:36: Die eine ist der Missioprofi nämlich die Geschäftsführerin Stefanie Brüx.

00:30:42: Die leitet die Verwaltung und jongliert mit Zahlen aber war noch nie zu Besuch in einem Projekt als Mission München unterstützt.

00:30:52: Und der andere ist Uli Holgenried.

00:30:55: Er hat mit seiner Frau zusammen eine Stiftung gegründet, die im Inland und im Ausland hilft Und bei Mission München unterstützen die beiden schon seit Jahren Projekte auf den Philippinen.

00:31:07: Er war schon mehrfach vor Ort und meinte, wie Frau Brüx müsste sich das auch mal anschauen – und es haben sie gemacht jetzt im Januar zusammen mit noch einigen Mitreisenden!

00:31:17: Was genau haben die sich angeschaut?

00:31:18: Ja, die waren unter anderem in einem Schutzhaus für missbrauchte Mädchen außerdem bei einem Straßenkinderprojekt Friedhöfen wohnen, weil die sich keine richtige Wohnung leisten können.

00:31:33: Und da kam dann ein kleiner Junge auf Stefanie Brückstuhl und hat sie an der Hand genommen und wollte ihr was zeigen?

00:31:39: Da war null Berührungsangst.

00:31:42: Ja, wo wir dann natürlich so Hygiene-Fanatiker und Gotteswillen ... Hat er sich jemals die Hände gewaschen mit frischem Wasser?

00:31:48: Oder wann hat er das letzte Mal die Händige waschen.

00:31:50: Ich hatte keinen Ekel oder sonst irgendwas, aber gar nichts.

00:31:53: Da zeig mir jetzt ein kleiner Junge etwas, was für ihn wichtig ist!

00:31:57: Eine Begegnung an die sie wahrscheinlich immer denken wird wenn ein Projektantrag über diese sogenannten Fritos-Familien über ihren Schreibtisch geht.

00:32:06: Und scheinbar ein sehr Süßes... Der andere Studio Gast ist eine langjährige Spende.

00:32:10: Er war schon öfter auf den Philippinen, hast du gesagt.

00:32:13: Wollte er mal nachschauen ob sein Geld auch an der richtigen Stelle ankommt?

00:32:16: Ähm ja und nein also... ...er weiß dass messio sehr professionell arbeitet und er weiß auch wo die Stärken dieses Hilfswerks liegen denn die Projektpartner vor Ort sind eben immer dort und wissen ganz genau wo Unterstützung gebraucht wird und wo man da ansetzen kann.

00:32:33: Aber für ihn ist Stiften oder Spenden auch etwas sehr emotionales.

00:32:38: Das weiß er spätestens seit seiner ersten Reise vor etwa mehr als zehn Jahren.

00:32:43: Es waren

00:32:43: Gruppen mit zwanzig, dreißig Mitteln die voller Stolz ihre geistig behinderten Kinder gezeigt haben und mir gezeigt haben was sie jetzt können.

00:32:52: oder wenn Sie in Zeichenssprache versuchen mit einer taubstummen Mädchen zu kommunizieren Wenn sie das nicht berührt, dann haben Sie ein Problem.

00:33:03: Ja und wenn er von seinen Reisen erzählt, dann fällt eben auf dass er immer mit Hochachtung von den Menschen spricht die dort helfen.

00:33:11: da habe ich noch so einen schönen Ton von ihm.

00:33:12: Da gibt es, ich nenne die gern, die Local Heroes.

00:33:15: Die Helden

00:33:16: sind die Leute die eben mit Engagement und Professionalität wirklich Veränderungen versuchen

00:33:23: voranzutreiben.

00:33:24: Das ist doch ein schöner Titel, oder?

00:33:26: Local Heroes.

00:33:27: Das gefällt mir und von denen hab ich ja auch kennengelernt auf meinen Reisen.

00:33:32: Aber auch wenn er von denen geholfen wird, dann tut er das mit Respekt.

00:33:37: Also man merkt, dass er jedem Menschen auf Augenhöhe begegnet und sich einfach darüber freut, mit seinem Geld die Local Heroes unterstützen zu können damit wie ihre Arbeit gut tun kann.

00:33:48: Zwei Zahlen Menschen unterwegs auf den Philippinen.

00:33:51: Können sie denn überhaupt raus aus ihrer Haut?

00:33:53: Ja, natürlich nicht so ganz.

00:33:55: Also Stefanie Brückst zum Beispiel hat ganz viel darüber nachgedacht ob diese Reise sie irgendwie verändern wird und dann hat sie eine Beobachtung geschildert.

00:34:03: Eine Mitarbeiterin in einem Projekt hatte nämlich eine Bekannte angerufen und gefragt, ob die nicht mal wieder einen Sack Reiß spenden möchte?

00:34:11: Und das hat dann so ein Gedankenkarussell in Gang gesetzt.

00:34:15: also Missio ist hier nur Eine Organisation, die hilft – in dem Fall waren es glaube ich Bildungsangebote.

00:34:21: Aber irgendjemand anderer sorgt für das Essen und dass alles geht Hand-in-Hand.

00:34:27: Was passiert wenn wir diese Mittel nicht mehr aufbringen können?

00:34:33: Wo gehen dann diese Kinder hin und die Jugendlichen?

00:34:37: Wer fängt sie hier auf?

00:34:38: Das ist der große Unterschied.

00:34:40: Vorher wusste sie auch schon, dass die Projekte gut und sinnvoll sind Aber jetzt hat sie dutzende Gesichter vor sich, die kein Essen mehr bekämen und nicht von der Straße runter kämen.

00:34:50: Wenn es die Arbeit vom Mission nicht gäbe!

00:34:52: Und wenn es keine Spender wie Uli Holdenry gäbe...

00:34:55: Eine Mission-Reisewarnung der etwas anderen Arzt.

00:34:58: aber ich finde ein sehr spannendes Thema zu hören jederzeit auf innehalten.de und natürlich überall wo's Podcasts gibt.

00:35:10: Seit Anfang der Woche gibt das ein neues Buch von Pfarrer Rainer Maria Schießler.

00:35:14: Dieses Mal geht's nicht um die Liebe oder um die Schießlerbibel.

00:35:16: Nein, dieses mal geht es um die Tiere!

00:35:19: Engel auf vier... Foten heißt das ganze unter Pfarrer lässt Tiere nicht nur in seine Kirche.

00:35:23: Nein, er teilt auch seine Wohnung mit seiner französischen Bulldogge und einer Schildkröte.

00:35:28: Ich erzähle

00:35:29: von mir ganz persönlich, ich erzähl von anderen Menschen wie die mit der

00:35:33: Tierwelt zusammengekommen sind, wie sie miteinander leben was sie für Erfahrungen vor allem heilsame Erfahrungen gemacht

00:35:39: haben Und es ist ein Buch des Appelliers

00:35:42: Das was wir alle jeder Für die Tiere und für die Schöpfung tun können.

00:35:46: Im Buch sind auch viele Fotos vom Herrn Pfarrers.

00:35:53: natürlich.

00:36:00: Sie hören ihr Lieblingsradio an diesem Donnerstag.

00:36:13: Sie hören das MKR, das Kirchenradio mit dem es vielleicht schon bald für sie nach Malta geht!

00:36:19: Richtig gehört.

00:36:20: Zusammen mit dem Bayerischen Pilgerbüro und dem MKR, das Kirchenradio geht's vielleicht schon bald für Sie.

00:36:26: Mitbegleitung auf die Sonnige Mittelmeerinsel Auf Zeitreise mit dem Apostel Paulus Und das völlig kostenfrei für sie!

00:36:33: Alles was Sie dafür tun müssen ist jetzt unter der Nullacht neun zwei drei Zwozwo und vier mal die fünf eine WhatsApp Sprachnachricht zu schicken.

00:36:41: oder Sie klicken auf Inhalten.de und melden sich an.

00:36:44: Das war es dann schon.

00:36:45: Dann landen sie in unserem Los-Topf und mit ein bisschen Glück ziehen wir schon bald sie.

00:36:50: Und schicken Sie gemeinsam mit Begleitung und dem Bayerischen Bilderbüro auf die Spuren des Apostels Paulus Nachmalter!

00:36:57: Also, worauf warten Sie noch?

00:36:58: Jetzt unter innehalten, dehe anmelden und mitmachen oder einfach eine Sprachnachricht per WhatsApp unter Nullachtneun, ZwoDrei, ZweiZwo und VierMalDieFünf.

00:37:06: Wir freuen uns wenn Sie auch mitmachen und wünschen Ihnen ganz viel Glück und drücken natürlich auch die Daumen.

00:37:16: Diesen Sonntag wird in Bayern gewählt, es ist Kommunalwahl und wählen darf natürlich jeder der achtzehn Jahre alt ist.

00:37:23: Anleitungen wie man richtig ankreuzt gibt's online genug aber wie schauts denn mit dem Hintergrund Wissen zur Demokratie aus?

00:37:29: Ein super Tag also um das Demokratiespiel Zivis ins Spiel zu bringen!

00:37:33: Sandra Kump die Modernariat in München für Bildung zuständig ist hat es für fünfundzwanzig der kirchlichen Schulen angeschafft.

00:37:40: Das ist ein Spiel bei dem man ganz klassisch mit einem Spielstein gemeinsam vorrückt und immer wieder auf Aufgabenfelder kommt.

00:37:48: Entweder gibt es Wissenskarten oder es gibt auch Aktivitäten, die man dann natürlich in der Gruppe toll machen kann.

00:37:56: Und das Ziel ist es einerseits wissen über Demokratie zu erwerben aber andererseits auch demokratische Grundhaltungen und Grundfähigkeiten zu er werben Und das geschieht am besten in der Klasse, in einer Gemeinschaft.

00:38:11: Zu den Aufgaben gehört nicht nur Fragen zu stellen sondern sich auch eine Meinung zu bilden.

00:38:16: Das hört sich jetzt total simpel an Aber in einer Zeit, in der man zwischen Gefühl und Argumentation Meinung und Diskussion unterscheiden muss ist es plötzlich ganz schön herausfordernd.

00:38:30: Und natürlich findet das Ganze ja auch unter Begleitung oder Unteranleitung statt.

00:38:35: Das heißt da kann man auch mal einen Schritt zur Seite treten und überlegen war das jetzt ein Argument?

00:38:42: Oder ist es einfach nur so eine Meinung die aber nicht weiter begründet wird?

00:38:46: Das Demokratiespiel Zivis gibt es inzwischen für Schüler jeder Altersstufe.

00:38:51: Dass Sandra Krumpp es für viele der kirchlichen Schulen angeschafft hat, liegt daran dass Demokratiebildung und das christliche Menschenbild viel gemeinsam haben.

00:39:00: Und da gehört natürlich auch dazu, wie gehen wir miteinander um?

00:39:04: Wie lösen wir Konflikte?

00:39:05: Wie kommen wir zu Entscheidungen.

00:39:08: Das andere ist aber auch das christliche Menschenbild beinhaltet sich auch zu engagieren für das Gemeinwohl für den Nächsten und deswegen ist es ganz wichtig solche Grundvollzüge der Demokratie zu verinnerlichen Natürlich auf der Basis der Menschenrechte.

00:39:24: Neben den praktischen Lernzielen, also wie argumentiere ich richtig und wie führe ich respektvoll eine Diskussion sieht Sandra Krumpp noch mehr?

00:39:32: Zu lernen und zu erfahren – auf mich kommt es an!

00:39:35: Ich kann was bewirken und weiß jetzt auch

00:39:38: wie.".

00:39:39: Egal, ob für die Gruppenstunde die Klasse oder für daheim.

00:39:42: Zivis das Demokratiespiel kann jeder bestellen und es ist übrigens eine bayerische Geschichte erfunden in München.

00:39:49: Maria Erdl fürs MKR – Das Kirchenradio.