00:00:00: Heute mit Ivo Makota.
00:00:02: Egal ob Apps oder künstliche Intelligenz, Schülerinnen und Schüler oder Studierende nutzen fürs Lernen immer öfter digitale Werkzeuge.
00:00:10: Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen Jajapiti- und Kofelschule und Uni anwenden.
00:00:17: Bislang fehlen dafür aber klare Regeln!
00:00:20: Wie mit KI und Apps gearbeitet wird hängt meistens vom Engagement einzelner Lehrer und Professoren ab – und von der Eigeninitiative.
00:00:27: junge Leute wie Maximilian Der achtzehnjährige Münchner Gymnasiast hat mit der Hilfe von zwei Lern-Apps seine Noten im Fach spanisch deutlich verbessert.
00:00:46: Fast täglich sitzt Maximilian vor seinem Tablet, um spanish Vokabeln zu pauken.
00:00:52: Er hat sich ganz bewusst gegen herkömmliche Lernmethoden entschieden.
00:00:57: Bücher sind zwar ein konventioneller Weg, aber die kosten halt auch immer sehr viel Geld und da weiß man dann auch nicht wenn man was gekauft hat.
00:01:05: Das ist das Richtige für mich und es kann halt nicht kündigen so wie ein Abo bei einer App.
00:01:10: zum Beispiel.
00:01:11: jetzt benutze ich z.B.
00:01:13: die Bubble App
00:01:15: und da habe ich einen Abo-Nimo.
00:01:18: Mit der Bubble App lernt Maximilian vor allem Grammatik mit der Duolingo App Wokahabeln.
00:01:25: Die Lehrer haben kein Problem damit, meint Maximilian.
00:01:30: Weil es gibt ja sehr viele Schüler die sich einfach sonst gar nicht mit Unterrichtsinhalten auseinandersetzen und bei Sprachen ist dann natürlich immer schon den Lehrern selbst zu vorkommen dass es da eben auch für die Schüler solche intuitiven Angebote gibt.
00:01:46: Lern-Apps für Sprachen werden in der Regel von echten Menschen gemacht und durch Tools mit künstlicher Intelligenz ergänzt.
00:01:55: Bei JetGBT ist das anders.
00:01:57: Der KI-basiert Chatbot spuckt menschenähnliche Antworten aus.
00:02:02: Für Schüler und Studierende ist JetGBt eine feine Sache, gerade wenn es um Themenrecherche für Hausarbeiten geht oder darum sich einen schnellen Überblick zu verschaffen über den Lernstoff, den man für die nächste Klausur noch aufarbeiten muss.
00:02:18: Studentin Ann Sophie Er erinnert sich noch gut daran, wie ihr einmal beim Lernen für eine Klausur die Zeit davon gelaufen ist und JetGBT sie gerettet hat.
00:02:30: Er stellt dann einen Lernplan, wie man eben in der Zeit, die man noch hat das bestmöglich hinbekommt.
00:02:36: Ich würde sagen es hat da viel für was gebracht um so den Druck rauszunehmen und wirklich effizient.
00:02:41: Die letzte Zeit die man hat eben noch zu nutzen war schon ein guter Lern Plan.
00:02:46: Bei ihren Hausarbeiten für die Hochschule schätzt Anne-Sophie den Anteil von JetGPT auf gut zehn Prozent ein.
00:02:54: Schließlich sein es zu hundert Prozent ihre Gedanken und ihre Ideen, die sie mit Hilfe der KI weiterverarbeitet.
00:03:03: Weil aber nicht alle Studierende es so machen wie Anne-sophie mussten die Professoren bereits reagieren.
00:03:09: Aber Hausarbeiten zum Beispiel ist ihnen inzwischen halt bewusst das Fiede das auch ausschließlich mit KI machen und dann teilweise, wenn man spät dran ist, gar nicht mehr so viel nach bearbeiten.
00:03:19: Und da wurde es jetzt sogar eingeführt dass man deswegen seine Hausarbeiten noch verteidigen muss.
00:03:23: also noch einmal es eine Extrasitzion gibt wo man dann ein paar Fragen gestellt bekommt um ihm zu zeigen dass man sich wirklich selber auch mit dem Thema beschäftigt hat.
00:03:32: Noch gibt es keine einheitlichen Vorgaben wie Schulen und Hochschulen mit KI umgehen.
00:03:38: Für Anne-Sophie ein unhaltbarer Zustand.
00:03:42: Sie wünscht sich, dass die Bildungspolitiker klare Regeln
00:03:45: aufstellen.".
00:04:08: dann denke ich, wird das später ein sehr großes Problem.
00:04:11: In Bayern setzt die Staatsregierung bislang darauf, dass Lehrkräfte sich beim Thema KI freiwillig fortbilden.
00:04:18: Schüler und Studierende werden also weiterhin selbst schauen müssen wie sie mit ihrer großen digitalen Lernfreiheit umgehen.
00:04:26: Paul Hasel für das MKR –
00:04:36: Das Kirchenradio Richtig gehört.
00:04:42: Zusammen mit dem Bayerischen Pilgerbüro und dem MKR, das Kirchenradio geht's vielleicht schon bald für Sie Mitbegleitung auf die Sonnige Mittelmeerinsel Auf Zeitreise mit dem Apostel Paulus Und das völlig kostenfrei für sie!
00:04:55: Alles was Sie dafür tun müssen ist jetzt unter der Nullacht neun zwei drei Zwozwo und vier mal die fünf eine WhatsApp Sprachnachricht zu schicken.
00:05:03: oder Sie klicken auf Inhalten.de und melden sich an.
00:05:06: Das war's dann schon.
00:05:07: Dann landen Sie in unserem Los-Topf und mit ein bisschen Glück ziehen wir bald sie, schicken sie gemeinsam mit Begleitung auf die Spuren des Apostels Paulus nach Malta!
00:05:18: Also, worauf warten Sie noch?
00:05:20: Jetzt unter inne halten, dehe anmelden oder einfach eine Sprachnachricht per WhatsApp unter .
00:05:38: Pfarrer Schießler befasst sich in dieser Woche mit den Kommunalwahlen.
00:05:44: Ein Wahl, die auch für ihn in diesem Jahr so wichtig wie schon lange nicht mehr ist.
00:05:48: Warum?
00:05:49: Und noch vielmehr hören Sie jetzt in der neuesten Folge von Schießlers Woche.
00:05:55: Hier spricht der Tag!
00:05:59: Kommunal-Wahlen im Bayern.
00:06:01: Das klingt zunächst nach Verwaltung, Straßenbau, nach Kitaplätzen, nach Satzungen und Haushalt.
00:06:07: Und doch geht's um viel mehr... Kommunalpolitik entscheidet darüber, ob eine Stadt lebenswert bleibt oder wenn Dorf Zukunft hat.
00:06:15: Ob Menschen das Gefühl haben Ja hier zählt meine Stimme Hier gestalte ich ganz konkret und sichtbar mit.
00:06:22: Gerade in diesen Tagen wird neu spürbar wie Kospaldemokratie ist.
00:06:27: Man sieht es dort wo sie fehlt oder gar zerstört worden ist In Ländern in denen Kritik lebensgefährlich ist Und Wahlen keine Wahl sondern nur starfarsch sind.
00:06:36: Und man sieht es in den Nachrichten aus dem Nahen Osten, wo Krieg und Eskalation zeigen wie schnell Ordnung, Sicherheit und Menschenleben ins Rutschen geraten können.
00:06:45: Demokratie ist kein Naturgesetz noch kein spielerisch bequemes System.
00:06:50: sie ist anstrengend manchmal unequicklich oft langsamer mühsam aber sie schützt den Menschen vor Wildgeirr vor Gewalt vor der Logik das am Ende nur noch der stärkere Recht hat.
00:07:02: Vor diesem Hintergrund fand ich die U-Achzehnwahlen in Bayern in der letzten Woche sehr bemerkenswert.
00:07:09: Nicht als Rakel und nicht als die Jugend hat gesprochen Botschaft, sondern als Zeichen – junge Menschen wollen wirklich mitreden!
00:07:18: Die Ergebnisse zeigen Bewegung und sie unterscheiden sich deutlich vom früheren U- Achtzehn Wahlen.
00:07:23: Das allein macht deutlich wie wandelbar politische Stimmungen nunmals sind.
00:07:28: CSU glaubt vorn im Bayern, SPD dahinter Freie Wähler und Grüne folgen, AfD bei gut zehn Prozent.
00:07:35: Auffällig ist vor allem wie stark sich diese Zahlen von den U-Achzehn Bundestagswahlen vor einem Jahr unterscheiden – damals lagen AfD und Linke deutlich weiter vorne!
00:07:46: Die Jugend als solche gibt es ohnehin nicht.
00:07:49: Jede Generation ist ein ganzes Kontinent das unterschiedlichen Biografien, Hoffnungen und Haltungen.
00:07:55: Gerade deshalb belohnt es sich die Signale ernst zu nehmen, ohne sie zu überhöhen….
00:08:01: Politische Kultur entsteht nicht abstrakt, sie wächst immer aus dem was wir vorleben.
00:08:06: In Diskussionen rund um die Kommunalwahl höre ich oft die Aussage der Kandidat kennt sich hier vor Ort da wo wie unser Leben verbringen bestens aus.
00:08:16: dann kann mir doch die Partei zu Gehörigkeit egal sein.
00:08:20: und ja Fachkenntnis Pragmatismus und Verlässlichkeit zählen natürlich vor Ort ganz besonders.
00:08:27: Aber ganz gleichgültig ist die Parteifarbe dann eben doch nicht.
00:08:31: Und warum ist jemand genau in dieser Partei?
00:08:34: Welche Sprache wird dort gepflegt, welches Menschenbild klingt mit?
00:08:38: Partei ist nie nur eine fachliche Organisation sie ist auch ein Kulturaum.
00:08:44: Man wählt nicht nur Programme sondern immer auch Tonlagen Nicht nur Projekte, sondern menschliche Haltungen und Einstellungen.
00:08:52: Gerade auf kommunaler Ebene mag vieles pragmatisch lösbar sein und klingen.
00:08:57: Doch auch hier wird ein Klima mitgewählt, und Klima hat immer Folgen nicht nur ökologisch.
00:09:03: Demokratie lebt vom Streit – aber sie beschädigt sich selbst wenn im Streit die Würde des anderen verloren geht!
00:09:11: Der Gipfel an Perversion aber ist erreicht, wenn exakt mit den Werkzeugen der Demokratie ihren unverwechselbaren Freiheiten wie Meinungsversammlungs-, Religions- und Demonstrationsfreiheit die Demokratie selbst als ihrem Fundamenten gehebelt werden und zu einem totalitären Staatsorganismus umgewandelt werden soll.
00:09:32: Wir erleben das in den Autokratien des Ostens und erschrecken dass auch im Westen ältesten Demokratien der Welt, ein Blick in die USA genügt solches durchaus möglich ist.
00:09:43: Darum wurde ich diese Woche nicht müde mit einem deutlichen Appell.
00:09:47: Gehen Sie bitte immer wählen selbst wenn der Wahlzettel gefühlt groß genug ist um das Wohnzimmer zu tabizieren.
00:09:54: Gerade kommunal werden jede Stimme unmittelbar.
00:09:58: es geht um Schulen Pflege Verkehr Wohnraum Kultur Vereinsleben kurz um all das was Heimat im Alltag ausmacht.
00:10:08: Und über einen kommt eine Besonderheit hinzu, das Cumulieren und Panaschieren – ein Wort ungetüm.
00:10:14: Das klingt wie ein Verwaltungsseminar mit Pastergericht.
00:10:18: Tatsächlich aber ist es ein Ausdruck demokratischer Reife!
00:10:21: Sie dürfen differenzieren, Gewichten mischen zu müssen nicht im Parteilisten denken.
00:10:27: Unsere geschulten Wahlhelfer zählen alles gewissenhaft aus auch die kreativsten Kumupanscher rein.
00:10:34: Demokratie muss und darf Arbeit
00:10:36: machen.".
00:10:37: In der Wahlkabine hat man alle Zeit der Welt, da macht man zwar kein Nickerchen aber gönnt sich durchaus eine Momente Ruhe.
00:10:44: Immerhin findet hier der demokratischste Akt statt den wir besitzen dürfen.
00:10:48: Es ist einer der wenigen Orte an dem wir wirklich unbeobachtet entscheiden können ohne Kommentarspalten, ohne Zwischenruf nur ich und mein Gewissen.
00:10:58: Und noch privater geht es natürlich mit der Briefall zu Hause.
00:11:01: Hier drängt überhaupt nichts.
00:11:03: Vielleicht ist das die passende Haltung für so einen Tag, an dem wir wählen gehen.
00:11:09: Weniger Empörung mehr Aufmerksamkeit weniger Schublade mehr Genauigkeit.
00:11:14: der nachter wahl müssen wir weiterhin miteinander leben eigentlich schon vorher.
00:11:20: am ende geht es nicht um ein empathisig wie bei einem sportereignis.
00:11:23: Es geht um unsere städte unsre dörfer und zusammenleben.
00:11:27: Wählen ist einer der wenig Momente in denen wir alle gleich sind.
00:11:31: keine Lautstärke, keine Followerzahlen entscheiden sondern ein Stimmzettel um mein Kreuzchen.
00:11:38: Demokratie kommt relativ unspektakulär daher.
00:11:41: das sind kein Feuerwerk und kein Pathos nur ein kleines Kreuzchern oder halt zum Glück sehr viele davon fein verteilt.
00:11:48: und doch entscheidet sich in dieser stillen Geste in welche Richtung sich unsere Gemeinwesen bewegt.
00:11:53: Demokraties ist auch kein Starkbeanstich mit starken Sprüche und viel Geole.
00:11:59: sie ist eher wie gute Schwarzbrot alltäglich, unscheinbar und auch lebensnotwendig.
00:12:05: Und gerade darin liegt Ihre Stärke!
00:12:07: Ich wünsche uns eine gute Woche und hoffentlich in Ihrer Gemeinde einen guten Wahlausgang.
00:12:12: Euer Pfarrerschittler
00:12:27: So auch die kleine Brauerei im bayerischen Wald in Draxels Ried, die das katholische Missionswerk Missio vor ein paar Jahren geerbt hat.
00:12:35: Geschäftsführer.
00:12:36: hier ist Michael Schwalzreich.
00:12:38: von ihm wollten wir mal wissen wie denn so sein Doppelbock überhaupt schmeckt?
00:12:41: Ja auf der ersten Seite da ist unser Doppelpock genau das Richtige!
00:12:45: Unser Doppelfock
00:12:46: ist
00:12:46: Malzig Und ist süffig, deswegen weil er einfach eine lange Lagerung hat bei uns.
00:12:51: Er wird im September eingebraut und hat sieben Prozent Alkohol unter achtzehn Prozent Stammwürze.
00:12:56: Ja das mit der StammWürze ist ja ganz entscheidend beim Fastenbier oder?
00:13:00: Wenn ein Stamm Würze hart vor achtzehren Prozent dann nimmt man das A-Tor.
00:13:05: Unser Respekt ist unser Hausbier und dann A-tor, Respektator.
00:13:09: Deswegen gibt es dann so klingende Namen wie Salvator, Triumphator oder eben der Respektatur Cooler Name übrigens!
00:13:16: Ja, und so ein Fastenbier ist ja fast Pflicht im Brauerei-Jahresprogramm.
00:13:20: Wir machen das eigentlich jährlich immer zu der Fastenzeit und der gehört eigentlich unser, er ist unser Salzombi und der kehrt fest mit der Fastenseit dazu.
00:13:27: Also bei unseren Vereinen ist immer Starkbierfest angesagt und da sind wir immer fest integriert mit unserem Respektatur.
00:13:33: Na dann Post an alle die gerne einen Doppelbock auf einem unserer vielen Starkbiefeste genießen.
00:13:42: Sie haben das MKR in der Fastensite.
00:13:44: schön dass sie nicht von uns fasten sondern vielleicht auf andere Dinge wie Alkohol oder Süßes, Handyfasten und was ganz anderes.
00:13:51: Andere Menschen fasten hingegen gar nicht und gönnen sich richtig bewusst etwas Besonderes zum Beispiel Auszeiten für Körper- und Seele.
00:13:59: Die sind sehr beliebt und hier hat vor allem die Kirche so einiges anzubieten.
00:14:04: Zum Beispiel Bergexizizien also Bewegung und neue Denkanstöße kombiniert.
00:14:10: Jochen Reiling aus München macht das schon viele Jahre und ist begeistert.
00:14:39: Aber wenn man so vier, fünf, sechs, sieben Tage sich Zeit nimmt dann kommt man zu sich.
00:14:45: Es bricht was auf.
00:14:46: also ich hatte wirklich fast jedes Mal eine Erleuchtung sage ich mal hier also ob es den Beruf betrifft oder die Partnerschaft Immer Dinge kam ans Licht, die ich so am Alltag mir nicht hätte erdenken können.
00:15:00: Wer jetzt auch mal eine Auszeit also Exerzitien ausprobieren will viele Klöster bieten hier was an aber genauso geht es eben auch raus in die Natur mit spirituellen Bergtouren oder einfach einmal beim Bayerischen Pilgerbüro nachfragen.
00:15:12: Hier gibt's auch jede Menge für Geist und Seele.
00:15:19: Sie hören das MKR in der Fastenseits, ja und das bedeutet nicht nur Verzicht.
00:15:23: Nein!
00:15:24: Es gibt auch noch die beiden anderen Säulen des Fastens nämlich das Gebet und die Almosen.
00:15:29: Das Beten hilft den Kopf klarzukriegen – das wissen die meisten, die es mal ausprobiert haben.
00:15:34: Aber auch die Geschichte mit den Almosern kann glücklich und zufrieden machen.
00:15:38: Das hat meine Kollegin Brigitte Strauß im Gespräch mit einem Mann herausgefunden Der eine Stiftung gegründet hat Die Projekte im Innenausland unterstützt.
00:15:46: Einfach was tun, so heißt die Stiftung von Elisabeth und Uli Holdenried.
00:15:50: Der Diplomkaufmann war für eine internationale IT-Firma als Manager tätig.
00:15:56: Ich hatte auf meinen geschäftlichen Reisen weltweit durchaus ab und zu mal den Möglichkeit nicht nur im Luxushotel in Bangkok zu sein sondern auch mal außen rumzulaufen Und zu sehen.
00:16:06: ja momentan hier geht es anders zu als in München
00:16:10: Und so hat das Paar, im Jahr of two thousand eleven einfach mal angefangen.
00:16:13: Auch für einige Projekte von Missium München haben sie gespendet – denn der Mann, der so gut mit Zahlen umgehen kann, hat ein paar Kriterien aufgestellt für die Projekten, die er unterstützen möchte.
00:16:24: Für mich ist es notwendig, dass zwei Komponenten zusammenkommen.
00:16:28: Das eine ist, Sie brauchen Menschen, die mit Engagement bei dieser Sache sind und das zweite ist Fachkompetenz und Professionalität.
00:16:39: also ich schau Absolut drauf.
00:16:41: wissen die, was sie machen.
00:16:43: Auch im Inland setzt er auf Organisationen mit viel Erfahrung – so kommt die Hilfe dort an wo sie gebraucht wird.
00:16:50: Bei Miss You unterstützt seine Stiftung Menschen auf den Philippinen.
00:16:53: vor gut zehn Jahren war ja zum ersten Mal dort umzuschauen wie die Hilfe ankommt.
00:16:58: Das
00:16:58: war ein behinderten Projekt nördlich von Manila und das war einfach ein überwältigendes Erlebnis.
00:17:05: Denn
00:17:05: plötzlich war da nicht nur das rationale Wissen darüber, dass man etwas tun muss um Lebensbedingungen zu verbessern.
00:17:12: Es waren Gruppen mit zwanzig dreißig Mitteln die voller Stolz ihre geistig behinderten Kinder gezeigt haben und mir gezeigt haben was sie jetzt können.
00:17:21: oder wenn Sie in Zeichensprache versuchen mit einer taubstummen Mädchen zu kommunizieren Wenn sie das nicht berührt, dann haben es ein Problem.
00:17:32: Inzwischen war er fünfmal dort – vor den Projektleitungen vor Ort hat er höchsten Respekt!
00:17:38: Das sind bei Missio durch die Bank Einheimische, die wissen wo die Probleme liegen und wie man etwas ändern kann.
00:17:44: Ich
00:17:45: nenne gerne die Local Heroes Die Helden sind die Leute mit Engagement und Professionalität dann wirklich Veränderungen versuchen voranzutreiben.
00:17:56: Für
00:17:56: seine Spenden erwartet er keine Dankbarkeit, für ihn sind die Begegnungen mit den Menschen die Bestätigung das Geld Gutes tun kann wenn es sinnvoll eingesetzt wird.
00:18:07: Ich mich schlichtweg.
00:18:08: Menschen die mich überzeugt haben oder die mich überzeugen dass sie in richtigen Dingen arbeiten unterstützen auf Augenhöhe.
00:18:14: Denn jeder Mensch verdient eine Chance auf ein Leben in Würde Um das nicht nur zu wissen, sondern auch zu fühlen musste er erst mal bei sich selbst anfangen.
00:18:23: Dass man schlichtweg eine gewisse Sensitivität gegenüber der Tatsache entwickelt – warum geht es mir so gut?
00:18:31: Denn nicht jeder Mensch wird in eine Welt hineingeboren, in der er die Chance bekommt sein Leben so zu gestalten wie er möchte.
00:18:37: Das ist ein Erkenntnis, den das eigene Handeln verändern kann.
00:18:41: Brigitte Strauß für MKR des Kirchenradio.
00:18:48: Hunde können echte Seelen tröster sein.
00:18:51: Das weiß jeder Türbesitzer aus eigener Erfahrung, ja nach beim Menschen mit Demenz können die Vierbeiner viel bewirken.
00:18:57: Im Café Malta in Wolfrathhausen gab es vor kurzem tierischen Besuch.
00:19:02: Drei Borderkollis waren zu Gast und haben für viele strahlende Gesichter gesorgt.
00:19:06: Mein Kollege Paul Hasel war mit vor Ort.
00:19:08: Hallo Herr Janker!
00:19:10: Ja wer kommt
00:19:11: denn da?
00:19:13: Es ist Dienstag-Nachmittag in der Malteser Geschäftsstelle in Wolfratshausen.
00:19:19: Helmut Janker kommt mit seinen zwei Border Collies Alicee und Pieces zur Tür herein, und zieht sofort die Aufmerksamkeit der Gäste im Café Malta auf sich.
00:19:29: Die sieben Seniorinnen und Senioren, die sich in der Frühphase einer demenziellen Erkrankung befinden, freuen sich schon auf die Zeit mit den Hunden!
00:19:39: Sie sitzen gemütlich auf der Couch und haben sich bis zur Ankunft von Helmut Janker die Zeit mit Gedächtnisspielen vertrieben.
00:19:46: Jetzt aber geht's endlich los, erklärt Helmut Jancker!
00:20:02: Beschäftigt sind alle miteinander, und die Hunde warten schon.
00:20:04: Die freuen sich schon auf die Käsestücke hin jetzt, die sie von den lieben Menschen hier kriegen.
00:20:09: Seit Juli-Zweitausendfünfundzwanzig besucht Helmut Janka mit seinen Border Collies regelmäßig die Gäste im Café Malta.
00:20:16: Ergeben hat es sich eigentlich über einen Kontakt beim ersten Hilfekurs bei den Maltesern.
00:20:20: Da haben wir so ein bisschen darüber geredet, dass wir mit den Hunden in anderen Pflegeheimen unterwegs sind Dort Hundebesuche machen das Malesihund, in der Bücherei und den Waldrahmen.
00:20:32: Dann kam einfach die Frage auf, ob wir nicht hier mal herbauschauen können?
00:20:35: Und dann haben wir das gemacht!
00:20:36: So ging es dann los.
00:20:38: Wenn Sie sagen, so sind die Border-Calls besonders geeignet für eine Runde wie hier ... Ich glaub, es sind fast alle Hunde geeignete.
00:20:45: Man muss ein bisschen einschätzen können, ob die Hunde ja nicht überfordert werden.
00:20:51: Aber ansonsten ist jeder Hund oder fast jeder hund Menschen bezogen.
00:20:55: Und wenn man das so feststellen kann, dass die Hunde gerne mit Menschen arbeiten.
00:20:59: Da haben die Borderkollis natürlich ein Vorteil, genetisch bedingt schon ist es, dass sie auch darauf gezüchtet sind, mit den Menschen zu arbeiten, wenn man an die hüte Hunde denkt.
00:21:08: Das hat jetzt hier niemand eigentlich Angst vor den Hunden?
00:21:11: Ja, hab ich auch noch nicht festgestellt.
00:21:13: Liegt auch daran, dass sich die Menschen schon in die Hunden kennen und dass die Hundi auch vorsichtig sind.
00:21:19: Die gehen nicht hin, wenn sie irgendwie das Gefühl haben, Aber die Hände sind ein bisschen vorsteckt, dann gehen sie einfach zurück.
00:21:27: Das ist eine ausgebildete Therapiebegleithunde und insofern wissen Sie das.
00:21:32: Stichwort Therapie-Begleithund?
00:21:34: Was kann das in den Menschen auslösen der Kontakt mit einem Hund?
00:21:38: Was würden Sie sagen?
00:21:39: also was bleibt da jetzt heute für die Gäste im Cafimalter zurück?
00:21:42: Was können Sie dadurch auch mitnehmen nach Hause?
00:21:46: Ich nehme an, dass die Hunde, weil sie unbefangen auf die Menschen zugehen eigentlich bei den Menschen so ein bisschen streichel der Reflex auslösen.
00:21:53: Glücksgefühle auslösen und das hoffe ich nehmen die Menschen auch mit, dass es einfach eine schöne Zeit war und für die Hunden auch eine schönezeit.
00:22:00: Und für Sie persönlich?
00:22:01: Und Sie kommen auch gerne her oder?
00:22:02: Für mich auch immer eine schöne zeit.
00:22:03: ja sind die hunde beschäftigt und ich beschäftigt.
00:22:06: Das Wichtigste ist, dass wir diesen Menschen Freude bringen können.
00:22:09: Dietrich Dimfel aus Geritz Riedt isst einer der Gäste im Café Malta.
00:22:14: Er mag die Hunde auch deshalb, weil sie Erinnerungen in ihm wecken.
00:22:19: Ich bin ja mit einem Neufundler aufgewachsen und habe dazu eine unheimlich enge Binde zu hunden.
00:22:26: Deswegen freue ich mich jedes Mal wenn die Hunden da sind, weil die spüren das wie man mit ihnen umgeht und dann sind die ganz lieb.
00:22:36: Am Ende des Nachmittags ist sich Dietrich Dimfel mit den anderen Gästen.
00:22:42: Der Besuch der Border Collies hat allen gut getan.
00:22:47: Die Vierbeiner dürfen wiederkommen aus dem Café Malta in Wolfrathshausen, Paul Hasel für das MKR – Das Kirchenradio!
00:23:12: Unser Münster liebt.
00:23:13: Frauendom ist schon ein ganz besonderes Gotteshaus.
00:23:16: Nicht nur weil hier in der Krypta zahlreiche Wittelsbacher oder namhafte Erzbischöfe bestattet sind, nein!
00:23:22: Unser schöner Dom hat auch ein unfassbar schönes spätmittelalterliches Fenster das man unbedingt mal gesehen haben muss.
00:23:29: Mein Kollege und Chefvertreterin der Chefredakteur Florian Erthl, unseres Inhalten Magazins hat er sich vor kurzem mal etwas genauer angesehen.
00:23:36: Und ist jetzt hier bei mir im Studio.
00:23:37: Florians Servus!
00:23:38: Grüß
00:23:38: dich!
00:23:40: Ich habe es ja schon erwähnt.
00:23:41: Im Münchner Dom gibt es viele schöne Dinge zu sehen aber auch ein ganz besonderes Fenster.
00:23:45: was ist dann darauf zu sehen?
00:23:47: Was macht das so besonders?
00:23:48: Ja also wir sprechen hier von dem sogenannten Spekulumfenster.
00:23:52: Lateinisch heißt spekulumspiegel.
00:23:54: dazu komme ich gleich noch Und das ist gut sechshundert Jahre alt.
00:23:59: Wow!
00:23:59: Das heißt, dieses Fenster wurde schon für den Vorgängerbau des heutigen Liebfraundums für die damalige Marienkirche entworfen und eben auch eingebaut.
00:24:12: Als man dann den Neubau zum heutigen Dom anfertigte hat man dieses Fenstern ausgebaut und eingeplant um es im neuen Dom einzusetzen.
00:24:22: Damals ja noch kein Dom.
00:24:24: Ja, was ist das Besondere daran?
00:24:26: Es ist wirklich ein sehr starkes Zeugnis von der handwerklichen Kunstfertigkeit damals.
00:24:32: Aber auch von der Glaubensfrömigkeit.
00:24:35: Spekulum – das ist ein besonderes Andachtsbuch aus dem Mittelalter.
00:24:43: Es war eine Druckschrift.
00:24:45: Ich zitiere der Spekulum Humane Salvationis, also der Spiegel des menschlichen Heils und in dieser Es sind Bilderfolgen, wo Szenen aus dem Leben Jesu mit Szenien aus dem Alten Testament analog gesetzt wurden.
00:25:03: Also man hat da schon immer Vorläufer Geschichten gesehen die dann sich in Jesus wiederholt und verwirklicht haben sozusagen.
00:25:10: Und das Ganze wurde in dieser mittelalterlichen Druckschrift auch gerne mit so erbaulichen Texten unterliegt.
00:25:17: Und dieses Spekulumfenster, das baut jetzt darauf auf.
00:25:20: wir haben hier also die sogenannte rot-grüne Passion weil sehr starke Rot und Grün Töne in der Glasmalerei vorkommen und wir haben also ganz normales Zähnen aus der Leidensgeschichte Jesu hier Und den sind ja alttestamentliche Szenen gegenübergestellt.
00:25:37: Wir haben für unsere Druckausgabe jetzt hier nur die aus dem neuen Testament-Szene gebracht, weil wir sind in der Fastenzeit und der Passionszeit.
00:25:45: Ich finde es ist ganz hübsch geworden.
00:25:47: bei uns im Druck.
00:25:48: Das ist heute in unserem Magazin kommt sowas natürlich viel besser als ehetim noch in unserem alten Zeitungsdruck.
00:25:54: das muss man dazu sagen.
00:25:55: Ja das glaube ich gerne!
00:25:56: Vor allen Dingen das ganze Fenster abzurichten wäre auch ein Problem.
00:26:01: Früher, der Bravo-Star-Schnitt quasi.
00:26:03: Genau also wir haben es nicht ein oder zwei zu den Originalgröße gemacht.
00:26:06: da können man Fortsetzungen machen.
00:26:07: Ja so wunderbar!
00:26:08: Aber es lohnt sich, man soll sich das mal anschauen und das hat tatsächlich ja... Also es spricht einem auch nach sechshundert Jahren glaube ich durchaus an.
00:26:15: Absolut!
00:26:16: Da kommt man schon entstaunen wenn man sich das einmal so verinnerlicht zu welcher Zeit das überhaupt gemacht worden ist.
00:26:20: Das ist schon damals ja als auch Farben.
00:26:23: Natürlich muss man auch bedenken kein Fernsehen, keine Kinos.
00:26:26: Kein gar nichts.
00:26:27: also das ist ja quasi wie ein Film der da schon projiziert ist so gesehen
00:26:31: Ganz genau.
00:26:31: ich stelle mir nur immer vor wir beide sind ja hier Brillenträger.
00:26:35: Ja die Schüler haben tatsächlich die Details erkannt seinerzeit Ja nun gut aber die Farben werden sich zumindest wahrgenommen.
00:26:44: Ihr bleibt aber diesmal in München, genauer gesagt geht es in der aktuellen Ausgabe unseres Inhalten Magazins nach Mitter-Sendling wo schon im Oktober die Wiedereröffnung des Pfarrheims und das Neurene Wirtempfahrheims gefeiert worden ist.
00:26:54: Und an diesem Wochenende wiedergefeiert wird!
00:26:57: Was wird denn gefeuert?
00:26:58: Und wohin geht's?
00:26:59: Ja wir begeben sozusagen den jetzt untertunnelten Ring Sendling in die Pfarrerei St.
00:27:06: Thomas Morus, die wird dem ein oder anderen bekannt sein durch den hohen Kampanile, durch den Glockenturm.
00:27:12: der stand nämlich ehemals ganz exakt auf ebenerdig neben dem vorbeirollenden Autokorps und jetzt ist das eben sehr verkehrsberuhigt es ist ruhig geworden.
00:27:25: In dieser Kirche, die also aus den Sechziger Jahren stammte hat man dann jetzt sage ich mal ein Exempelstatuiert im positiven Sinne.
00:27:34: Man hat hier einen Probeprojekt durchgeführt über die vergangenen Jahre und auf der dortigen Orgel-Empore einen Fahrsal integriert.
00:27:44: Das heißt also, wie können wir in Zeiten wo ja über die Immobilienstrategie nachgedacht wird?
00:27:48: Wie kann man dort mit den frei werdenden Räumen umgehen
00:27:52: bzw.,
00:27:53: wie kann man vielleicht auch Bündelungen und Konzentrierungen schaffen?
00:27:57: Man hat es in St.
00:27:57: Thomas Morris folgendermaßen gemacht, man hat die Orgelimpore um vier Meter nach vorne gezogen sozusagen Und hat dort dann oben in einen, jetzt sage ich mal Salop, in einem Glasschrank hat man diesen Gemeinderaum den Gemeinde Saal integriert.
00:28:14: Mit Glas muss man deswegen operieren weil an der Frontseite der Kirche ist ein sehr großes Glasgemälde und das sollte auch noch vom Innen-vom Kirchenraum sichtbar bleiben, deswegen also mit Glas ja?
00:28:28: Dazu sind natürlich noch viele weitere andere Arbeiten erfolgt dort.
00:28:33: Du hast ja schon gesagt, das Pfadzentrum wurde neu gebaut der Kindergarten auch und jetzt eben am fünfzehnten März kommt da Kardinal und bei einem Gottesdienst wird die ganze sehr gelungen.
00:28:44: ich habe sie mir angeschaut die Kirche sehr gelungene Renovierung dann durchgeführt und dortige Pfarrer Der Detlef Karl ist sehr glücklich.
00:28:51: Jetzt gilt es natürlich auch als neues Leuchtturmprojekt sozusagen auch hier Gemeinde und auch die umliegenden Gemeinden zu begeistern.
00:29:01: Und auch hier dann herzuführen, aber ich sage mal jeder der es noch nicht gesehen hat soll mal hingehen.
00:29:06: früher ist es immer dunkel und kalte Kirche dabei kann man jetzt nicht mehr reden.
00:29:10: natürlich ist jetzt viel heller auch energetisch ertüchtigt und was halt alles dazugehört.
00:29:17: und das ganze sag ich mal hat natürlich auch einen preis gehabt.
00:29:20: ne es sind so acht zehn millionen euro.
00:29:23: das ist in der heutigen zeit schon ein dicker Brocken, aber man soll sich das wirklich mal anschauen und vielleicht ist es ja auch tatsächlich jetzt als Blaupause bzw.
00:29:31: Vorlage für andere ähnliche Projekte weil die Frage wie gehen wir mit unseren Immobilien um wird natürlich bei uns hier in der Kirche immer gängender und wird an vielen Orten so oder ähnlich vielleicht auch mal zu beantworten sein.
00:29:44: Sehr schön, vielen Dank dir lieber Flo für die Infos.
00:29:46: Das und noch viel mehr gibt's im innehalten Magazin auch an diesem Wochenende wieder in vielen Kirchen des Erzbistums jederzeit als Abo nach Hause geliefert und natürlich mit der innehalten App.
00:29:56: Egal auf welchem Weg wir wünschen ihnen eine gute Zeit beim Lesen und den Decken und ihr vielen Dank dass du da warst.
00:30:01: Danke
00:30:01: dir!
00:30:05: Leere Wände gelten bei vielen als ungemütlich deshalb müssen Bilder hin.
00:30:11: Gido Schlimmbach hängt sich dagegen ab zumindest in der Fastenzeit.
00:30:15: Er liebt Kunst und gerade deshalb will er einige Wochen im Jahr darauf verzichten.
00:30:19: Damit übernimmt der Theologe auch einen Brauch in katholischen Kirchen, hier sind nämlich von Aschermittwoch bis Ostern viele Bilder und Kreuze verhüllt – ein Verzicht, der zum Nachdenken über Bilder anstoßen
00:30:29: soll.".
00:30:30: Seit twenty-fünf Jahren schaut Güdo Schlimbach ab Aschers Mittwochs zufrieden auf Kahle Wände.
00:30:36: Vierzig Fastentage und sechs Fasten Sonntage bleiben sie leer.
00:30:40: dann sind in seiner Wohnung sämtliche Bilder abgehängt und verpackt.
00:30:44: Das klingt fader, als es ist.
00:30:46: Also da ist durchaus auch schon mal inspirierend in diese Lehre zu schauen und so überlege ich jetzt in der fasten Zeit ohne Druck was kann ich denn ab Ostern mir wieder auffängen?
00:30:59: Und dann treffe ich eine neue Auswahl und arrangiere neu und dann sieht meine Wohnung Ostern anders aus als es im vergangenen Ostern
00:31:07: war.
00:31:07: Güte Schlimbach ist Theologe und im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst in München.
00:31:12: In Köln leitet er die Kunststation St Peter, ein Forum für zeitgenössische Kunst.
00:31:17: So ist er auch selbst zum Sammeln gekommen.
00:31:19: Für wenig Geld hat er rund zweihundert Arbeiten meist auf Papier zusammengetragen.
00:31:24: Das meiste liegt im Mappen.
00:31:25: Nur etwa ein Zehntel findet Platz an den Wänden seiner Dreizimmerwohnung Und auch darauf verzichtet er in der Fastenzeit.
00:31:32: Ich kann das mittlerweile aus voller Überzeugung teilen In der Wohnung viele Bilder hängen hat, die man natürlich nicht mehr mit derselben Aufmerksamkeit, mit derselsen Andacht oder Hintergründigkeit wahrnimmt und betrachtet.
00:31:50: Sondern sie im besten Sinne des Wortes vielleicht auch nur noch als Dekoration
00:31:54: wahrnimmend.".
00:31:55: Sie können so selbstverständlich werden dass sie nur noch bunte Flecken oder Striche an der Wand sind.
00:32:00: Andererseits können sie sich aber auch im Kopf festsetzen, so stark das Bild und Wirklichkeit in eins gesetzt werden.
00:32:15: Natürlich,
00:32:21: weil Tausende von Kunstwerken in Kirchen und Museen es so dargestellt und vermittelt haben.
00:32:26: Obwohl die Bibel immer wieder davor warnt sich Bilder zu machen insbesondere vom Göttlichen.
00:32:31: Abgesehen davon dass das natürlich biblische Weisheit ist, dass wir uns kein Bildnis machen sollen aber die Kirche hat sich ja sowohl und wehe mit der Kunst eingelassen und hat hochkarätige hervorragende Zeugnisse der Kunstgeschichte hervorgebracht und ermöglicht.
00:32:51: Aber wie viele dieser Kunstwerke haben die Glaubensvorstellung der Menschen auch
00:32:55: beeinflusst?
00:32:56: Und auch bestimmt, das banalste Beispiel ist die Vorstellung von Gott als alte Mann mit weißem Bart – persönlicher Glaube ist aber immer mehr und Gott immer größer als ein feststehendes Bild!
00:33:08: Das ist nicht unser Glaube.
00:33:10: Unser Glaube muss immer weitergehen, er muss sich immer darüber hinwegsetzen.
00:33:15: das ist nicht das Vordergründige sondern es ist eben mehr.
00:33:18: Um sich von der Wirkung der Bilder wenigstens zeitweise freizumachen.
00:33:21: nimmt sie gute Schlimmbach ab auf schwarze Ränder die abgehängte Kunstwerke hinterlassen können schaut ihr dabei nie.
00:33:28: Ich hatte heute ein Gespräch mit einem Pfarrer aus Mönchengladbach und der sagte mir, das könnte ich bei mir zu Hause gar nicht machen.
00:33:34: Da würde man ja überall die schwarzen Ränder sehen.
00:33:36: Und dann sagten sie, was passiert bei mir nicht?
00:33:38: So lange lass ich es gar nicht kommen!
00:33:40: Sie verschwinden nach einem Jahr und dann ist alles bitzauf!
00:33:44: Doch zu Ostern kommen alte oder neue Bilder wieder an die Wand.
00:33:48: Und wenn Güdo Schlimbach die Wohnung am Kasamstag frisch geputzt und viele Varsen mit Blumen aufgestellt hat, dann begrüßt er damit auch die Kunstwerke – und freut sich an ihnen bis zum Aschermittwoch!
00:33:59: Besonders, wenn er merkt, dass sie ihn immer wieder zum Inne halten, betrachten und nachdenken auffordern.
00:34:05: Alles BL für das MKR, das Kernradio
00:34:16: oder eine Künstlerbiografie, oder gesellschaftskritische Romane über die USA- oder satirische Kurzgeschichten.
00:34:22: Josefa Maria Grießhaber lädt dann zu einer Leserauszeit im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern in Münchner Stadtteil Berg am Leim ein.
00:34:30: Die Ordensfrau bietet Bücherfreundinnen und Freunden regelmäßig gemeinsame Lektüre Stunden am Samstag Nachmittag.
00:34:36: Wir haben mal mitgelesen und mit Schwester Josefa Maria, uns Teilnehmern geplaudert.
00:34:41: Wie üblich trägt sie ihren weißen Kopfschleier und ihr graues Ordensgewandt?
00:34:45: In der Hand hält Schwester Josepha Maria ein Buch über eine rebellische Frau und eine Ikone des Feminismus.
00:34:51: Meine Lektüre ist heute tatsächlich die Biografie über Frida Kahlo – über die große mexikanische Künstlerin!
00:34:58: Wie sich Frida Kahlo in einer Männerwelt behauptete und schwere Traumata verarbeitete, das hat Schwester Josefa Maria Neugierig gemacht.
00:35:05: Und die Biografie auch gleich in die Lese-Auszeit mitgenommen – etwa zwei Stunden lang ließ jeder Teilnehmer in einen mitgebrachten Buch und präsentiert es dann den anderen!
00:35:14: Da drauf kommen, weil ich selber für mein Leben gerne lese schon als Kind.
00:35:19: Ich habe schon als kind alles irgendwas verschlungen was man so an Büchern in die Finger gefallen ist und ich finde lesen es für mich auch.
00:35:27: sowas zum zur Ruhe kommen aber auch neue Ideen neue Impulse zu bekommen das ist einfach schön war so in Gemeinschaft macht's einfach nur mal mehr Freude.
00:35:40: Jede und jeder darf die Lektüre mitbringen, die ihn oder sie gerade beschäftigt.
00:35:44: Egal ob Fräler, Roman- oder Sachbuch – aber passt so ein Angebot ins Kloster?
00:35:49: Ja freilich passt es dazu!
00:35:51: Zum einen haben ja Klöster und Bücher eine Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende alte Traditionen.
00:35:58: Und das ist jetzt einfach ein weiteres Angebot von uns Schwestern.
00:36:04: Wo wir zeigen möchten bei uns sind alle Menschen willkommen und unsere Türen sind offen.
00:36:09: Zu den ersten Terminen der Lese-Auszeit sind immer sechs bis acht Teilnehmer durch die offene Klosterpforte gegangen.
00:36:15: Bisher nur Frauen, Männer haben sich noch nicht hergewagt!
00:36:19: Ich habe mir das schon ein paar Mal gefragt.
00:36:21: warum bei so Angebote dann sich die Männern nicht so trauen?
00:36:24: Aber ich glaube wirklich es liegt da drauf dass sie nicht so die Schneide haben zu und Schwestern zum Gehen machen.
00:36:30: Vielleicht fehlt Männern ja tatsächlich der Mut, sich einen Samstag-Nachmittag lang in ein Buch zu vertiefen und dann darüber zu reden.
00:36:38: Noch dazu in einem Frauenkloster – die Befürchtung dass es bei der Leseauszeit allzu vormhergeht räumt Schwester Josefa Maria aber gleich aus!
00:36:46: Durch das, dass wir ja jetzt ganz unterschiedliche Literatur haben und uns da ja auch ganz offen darüber austauschen muss jetzt auch keiner Angst haben oder die Sorge haben, dass es um religiöse Themen oder dass das für so eine Bekehrungsstunde ist.
00:37:02: Das auf gar keinen Fall sondern ich freue mich einfach wenn Menschen mit mir meinen Hobby teilen!
00:37:07: Marles Moretti tut das.
00:37:09: Sie hat einen Band mit satirischen und oft auch makabren Kurzgeschichten des italienischen Schriftstellers Stefano Benny dabei, die können sie im Kloster viel mehr genießen als daheim.
00:37:18: Zu Hause ist immer Trubel also es ist wirklich ganz anders.
00:37:21: zuhause klingelt dann das Telefon hier macht man das Telephone aus so die Handys bleiben still.
00:37:27: ja das ist eine viel tieferere Art des Lesens auch.
00:37:29: also da bleibt man konzentriert da bleibt mal fokussiert Man hat was zu trinken auch in der Nähe oder kleine Snacks werden immer ganz liebevoll vorbereitet.
00:37:38: Und da kann man sich einfach viel besser darauf einlassen, ja?
00:37:42: In der Lese-Auszeit ist eine Kurzgeschichte oder ein einzelnes Buchkapitel gut zu schaffen und wer will darf danach über die Eindrücke und den Autor erzählen.
00:37:50: Margot Brunner hört dann aufmerksam zu!
00:37:52: Also ich lese selber sehr gern habe aber eigentlich immer so ein bisschen das gleiche Schore irgendwie im Kopf.
00:38:00: Also ich lese wahnsinnig viel Krimis, ich lse aber durchaus gerne Romane, aber kenne gar nicht so wahnsinnige viele aktuelle Autoren und ich finde es spannend wenn jemand eine Empfehlung oder so ein bissel den Inhalt beschreibt.
00:38:13: Ich hoffe dann dass sich da neue Sachen kennen lernen.
00:38:16: einfach Es ist nichts Aufregendes, was in der Lese-Auszeit passiert.
00:38:20: Aber Bettina Dickenriger freut sich jedes Mal auf diesen Ruhepol und die Begegnungen mit anderen Menschen und Büchern für den das Kloster den idealen Rahmen
00:38:29: bietet.".
00:38:30: Und es ist eigentlich immer für mich so ein Termin wo ich das Gefühl habe dass ganz entspannt.
00:38:34: Es passiert nicht viel aber das ist eben gerade das Gute.
00:38:37: auch finde ich.
00:38:38: man kann einfach kommen und da sein sich dahinsetzen lesen Was man erzählen möchte, erzählt man.
00:38:45: Und wenn man nur zuhören möchte, hört man nur dazu.
00:38:47: Also das ist alles sehr
00:38:49: entspannend.".
00:38:50: Darum freut sie sich schon auf die nächste Leseauszeit und eine Anregung hat Bettina Dicken-Rieger auch schon bekommen.
00:38:56: Obwohl sie normalerweise keine Krimis liest, ist sie durch eine andere Teilnehmerin auf Agafa Christie aufmerksam geworden – vielleicht nimmt sie nächstes Mal ein Buch der englischen Krimikönigen mit oder Sie findet es im Kloster!
00:39:08: Denn dort gibt es ein offenzugängliches Regal in dem die Ordensfrauen Bücher abstellen die sie gelesen haben.
00:39:14: Es sind auffallend viele Kriminalromane darunter, aus Berg am Leim alles Bier für das MKR, das
00:39:20: Kernradio.".
00:39:21: Die nächste Leserauszeit bei den Barmherzigen Schwestern in der Vincenz von Paulstraße I ist am XXI.
00:39:27: März.
00:39:28: Anmeldung ist wünschenswert.
00:39:29: Das Angebot ist am schnellsten zu googeln mit dem Begriffen Barmherzige Schwester an München-Leseauszeit.
00:39:35: Wir wünschen an dieser Stelle viel Spaß und eine gute Zeit beim Lesen!
00:39:42: Er isst ein ganz normaler Teenager Der siebzehnjährige Josef.
00:39:46: Und das ist echt gut so, denn es hätte auch anders kommen können!
00:39:50: Josef ist nämlich nicht bei seinen Eltern aufgewachsen sondern in verschiedenen Einrichtungen.
00:39:55: Seit zehn Jahren lebt er im Caritas Kinderdorf in Erschenberg.
00:39:58: Sieben Kinder sind sie in Josefs Ersatzfamilie.
00:40:01: zu seinen leiblichen Eltern hat der Kontakt aber sein Zuhause... ...ist das Kinderdorff und er weiß was er an seiner Kinderdorp Mama Christine hat.
00:40:10: Sie zeigen mir, wie es bügeln geht oder sie macht mehr Brotzeit.
00:40:18: Das sind Sachen die macht eigentlich nur eine
00:40:19: Mama.".
00:40:19: Bei ihr bekommt ihr aber nicht nur praktische Tipps für den Alltag – die beiden pflegen auch eine sehr vertrauensvolle Beziehung.
00:40:30: kann hier ja nicht auch erzählen, wenn es jetzt irgendwie in Beziehungen schlecht läuft oder irgendwas anderes was einen halt einfach bedrückt.
00:40:50: Und auch die Hausmutter meint Josef ist schon ein ganz besonderer Mensch.
00:40:54: Klar also gerade weil er mit ganz anderen Themen kommt.
00:40:59: Also wenn man einfach ein Jugendlicher vor dir steht und sich sehr öffnet was ihn beschäftigt dann Ja, ist das schon sehr innig.
00:41:06: Wie in einer ganz normalen Familie hat jedes Kind im Kinderdorf ein eigenes Zimmer und oft hilft der große Bruder den kleineren Geschwistern zum Beispiel bei den Hausaufgaben.
00:41:16: Seit kurzem hat Josef ein eigener Motorrad um zum Kampfsporttraining zu fahren mit Freunden an dem See oder zur Arbeit denn er jobbt ein paar Stunden pro Woche in einem Café.
00:41:26: Ich habe in der siebten Klasse damals einen Praktikum gemacht und mir hat es gut gefallen.
00:41:31: ich hab denen gut gefallen anscheinend dann zwei Stunden am Tag angefangen zu arbeiten mit vierzen.
00:41:37: Nette Kollegen, schöne Atmosphäre finde ich!
00:41:39: Von dem Lohn konnte er sich seine Maschine leisten und jetzt finanziert er sich so die Tankfüllungen.
00:41:46: Dass er sein Gehalt behalten darf, war allerdings nicht ganz selbstverständlich – bis Ende des Jahrtausend zwanzig mussten junge Menschen, die von der Jugendhilfe unterstützt wurden, nämlich bis zu seventy-fünf Prozent ihres Einkommens an das Jugendamt abgeben.
00:42:01: Vor vier Jahren ist Josef deshalb mit dem Fahrrad nach Berlin gefahren um gegen diese Regelung zu protestieren.
00:42:09: mit einer Gruppe von neun Leuten in den Bundestag und haben da bei den Zuständigen hier aus dem Landkreis das eben auch vorgetragen, so dass wir finden es soll so nicht sein weil dann hat keiner Lust zu arbeiten.
00:42:22: Und arbeiten ist eigentlich schon was, was man fördern
00:42:23: sollte.".
00:42:24: Und tatsächlich hatten sie mit ihrer Aktion Erfolg...
00:42:27: ...und der Karl Bär von den Grünen hier Holzkirchen, der hat es dann durchgebracht, Also die ganze Strampelerei nach Berlin war nicht umsonst.
00:42:38: So viel Power hat nicht jeder vierzehnjährige und das hat sich bis heute nicht geändert, deshalb ist sich Hausmutter Christine auch sicher?
00:42:46: Der Junge wird seinen Weg finden!
00:42:48: Ich glaube es ist keiner, um den man sich Sorgen machen muss.
00:42:51: also er weiß wie schön's ist wenn man Geld hat, dass das halt eine große Freiheit auch ist.
00:42:57: also da sich Ziele steckt Wenn das eine nicht funktioniert, dann geht woanders die Tür auf.
00:43:03: Das sehe ich auch bei ihm.
00:43:04: Ich finde ziemlich viele Voraussetzungen, dass aus ihnen was
00:43:08: wird.".
00:43:08: Einen Berufswunsch hat er auch schon!
00:43:10: Er möchte zur Kriminalpolizei und irgendwann ausziehen – wobei er dabei auch gemischte Gefühle hat.
00:43:18: Auf jeden Fall mit einem weinenden Auge weil einfach viele erzählen, die mich hier schon ans Herz gewachsen sind.
00:43:23: Einfach hier bleiben werden und eben nicht mehr jeden Tag da sind... Aber natürlich auch mit einem Lachenden, weil man einfach viel gelernt hat aufs Leben vorbereitet wurde und ganz weg sind die ja nicht.
00:43:34: Also ich kann immer herkommen wenn was
00:43:35: ist.".
00:43:36: Wie erwachsene Kinder das halt tun?
00:43:37: Wenn das zu Hause ein gutes war.
00:43:40: Brigitte Strauß für MKR – Das Kirchenradio.
00:43:43: Mehr von Josef und seinem Leben gibt's als Video auf innehalten.de.
00:43:47: Klicken sie doch mal rein!
00:43:53: Auch in dieser Woche war meine Kollegin Steffi Schmidt wieder unterwegs.
00:43:57: Wo sie waren und was diese Woche Thema im Kita-Radio ist, das erzählen Sie uns jetzt.
00:44:02: Steffi wo warst du denn?
00:44:03: Ich war in einem Hort also bei den größeren Kindern.
00:44:06: die Einrichtung heißt Tintenforscher Das ist eine Elterninnie Und da waren erst bis Viertglässler.
00:44:13: Da
00:44:13: warst Du in den Faschingsferien.
00:44:15: Ja genau!
00:44:16: Da gibt es eine wunderbare Ferienbetreuung Die natürlich auch für die Eltern wichtig ist und die Kinder, die haben es sehr genossen mal mehr Zeit zu haben.
00:44:25: Wenn sie normal im Hort sind nach der Schule dann sind das ja immer wenige Stunden und das Thema Hausaufgaben machen ist da ein ganz zentrales im Hord Aber in den Ferien kann man das mal alles andere so richtig auskosten.
00:44:39: Okay,
00:44:40: was meinst du denn mit dem Hort?
00:44:41: Alles andere Auskosten keine Hausaufgaben oder... Genau
00:44:44: also.
00:44:44: natürlich stehen da in den ferien auch Ausflüge an zum Beispiel ins Museum oder einfach zum toben auf einen Spielplatz.
00:44:50: aber was ich total lustig fand es sind die ganz alltäglichen Beschäftigungen oder besser gesagt kleine Jobs die den Kindern ganz viel Spaß machen beispielsweise Wassermahlkisten
00:45:04: putzen.
00:45:05: Eigentlich sind wir die
00:45:07: KSM,
00:45:09: weil das ist die Abkürzung für Kasten sauber machen und wir haben noch viel zu tun zum Beispiel da, dann macht mir gerade sauber Wir haben auch Hausmeistern, gerade sind die anderen woanders Und wir müssen dann doch dahinten auch welche Becher- und Teller saubermachen.
00:45:26: Super!
00:45:26: Dann habt ihr aber heute viel Arbeit Arbeitet ihr gerne.
00:45:30: Ja, das macht auch total Spaß.
00:45:32: Man hat immer zwei Minuten und höchstens drei Minuten Pause.
00:45:35: Sehr süß!
00:45:36: Du hast ja vorher gesagt dass der Hort eine Elterninni ist?
00:45:39: Ist das denn häufig so?
00:45:41: Ja also erst mal muss man sagen ohne Elterninnis geht es in München gar nicht gerade im Hortbereich.
00:45:47: Früher fehlten ja die Kita-Plätze für Kleinkinder, also im Krippenbereich.
00:45:51: Dann gab es da viele Elterninnis gibt's immer noch.
00:45:55: mittlerweile sind diese Kinder aber älter geworden und wir haben einen riesigen Mangel im Hort- und Mittagsbetreuungsbereich und deshalb gibt es da mittlerweile viele Elterninis und vermutlich wird das noch mehr werden wenn wir bald ein Betreuungsplatzanspruch für Schulkinder haben.
00:46:12: Okay, und was sind die Vor- und Nachteile?
00:46:14: Ja also ich denke, die Nachteilen sind zugleich die Vorteile oder andersrum.
00:46:18: Man muss natürlich ein bisschen Zeit investieren als Eltern in einer Elterninni, also mitarbeiten aber dadurch ist man auch viel näher dran und kann mitwirken und weiß wie das Kind dann den Tag verbringt.
00:46:31: Und das hat mir einen Papa der dort noch recht neu ist bzw dass ein Kind noch recht neuer ist ganz eindrücklich berichtet.
00:46:39: Wir sind ja als neues Elternteil gerade angefangen mit der ersten Klasse dieses Schuljahr und durften gleich in den Vorstandsmitmachen.
00:46:48: Als Familie, was hilft natürlich dann auch quasi diese ganze Einrichtung?
00:46:53: Mit erst mal kennenzulernen oder aber dann auch zu wie sagt man so auf Neudage to shapeen also zu beeinflussen was hier mit passiert im Hoart selber?
00:47:03: Ja mehr zu diesem Thema hören Sie jederzeit auf innehalten.de und natürlich überall wo es
00:47:07: Podcast gibt.
00:47:12: In der Fastenzeit verzichten viele auf Süßes oder Alkohol.
00:47:16: Das fällt zu manchem schwer, aber ein Vorsatz aus dem Benediktiner-Ordn wäre da vermutlich für so manchen eher was.
00:47:22: Jeder Benediktina soll nämlich bis Ostern einen Buch gelesen haben!
00:47:26: So hat es der heilige Benedikt festgelegt.
00:47:29: Gute Idee finden wir und deshalb haben wir mal unsere Buchexperten hier bei Michaelsbund nach einem Lesetipp gefragt.
00:47:37: Hallo, ich bin Regina Heinrichs und ich bin hier in Michaelsbund im Themen- und Projektmanagement tätig.
00:47:43: Und auf meinem Couch und Nachtisch liegt momentan Leidenschaft leben der Theologin und Autorin Christina Bruderegg.
00:47:50: In diesem Buch hat sie wirklich verschiedene Texte, Gedichte, Inspirationen für diese besondere Fastenzeit versammelt.
00:47:57: Es sind Texte die Kraft schöpfen lassen Die Mut schenken Zuversicht schencken Und man nimmt das Buch gerne in die Hand, weil es wunderschön gestaltet ist.
00:48:06: Das Auge bleibt immer an Texten, an Gestaltungen und Illustrationen hängen.
00:48:11: Und Christina Bruderik hat einmal gesagt, niemand von uns ist unverletzt!
00:48:15: Diese Texte sollen helfen den Trost aufzuspüren – und das finde ich einen wunderschönen Gedanken für diese besondere Zeit.
00:48:22: Mir hilft das, wir helfen die Texte in dem Buch und deswegen empfehle ich es gerne.
00:48:27: Also ich heiße Thomas Steinherr und bin beim St.
00:48:29: Michael des Bund zuständig für die Buchbesprechungen, und für die Fastenzeit habe ich wirklich was ganz Tolles!
00:48:36: Es ist ein Buch von Papst Benedikt im sechzehnten Predigten zur Fasten- und Osterzeit – also bestens passend unter dem Titel «Der Herr hält unsere Hand».
00:48:48: Und obwohl Papst Benedict jetzt ja schon über drei Jahre tot ist, ist es tatsächlich ein ganz neues Buch.
00:48:54: Es sind nämlich bisher unveröffentlichte Predigten.
00:48:57: Papst Benedikt hat nach seinem Amtsverzicht im privaten Kreis weiterhin gepredigt und diese Predigten wurden aufgezeichnet und jetzt für dieses Buch verschriftlich.
00:49:08: Es sind sehr schöne Predigten zu den Sonntagen der Fasten- und Osterzeit, zu den Schrifttexten dieser Zeit und Papst Benedict war ja berühmt für seine Predigten.
00:49:18: es sind wunderbare geistliche Schriftbetrachtungen.
00:49:22: Und was ich wirklich sehr beeindruckend finde, im hohen Alter war Papaps Benedikt nicht nur also unglaublich belesen und gelehrt eine große Gelehrsamkeit die man da spürt.
00:49:33: Sondern er war auch immer offen für neue Gedanken und neue Blickwinkel auf die Heiligeschrift.
00:49:39: Das kann man hier in wunderbarer Weise sich
00:49:42: zu
00:49:42: Gemüte führen!
00:49:44: Also ich bin die Hannah Schiele.
00:49:46: Ich bin Buchhändlerin hier in unserer wunderbaren Buchhandlung Michaelsbund direkt am Stachus Und ich empfehle aktuell ganz gerne Real Americans von Rachel Kong, einen ganz tollen Familienroman erzählt aus drei Perspektiven über mehrere Jahrzehnte hinweg.
00:50:04: Der ganz viele wichtige und große aktuelle Themen behandelt Herkunft, Identität den amerikanischen Traum ein bisschen Einblick sogar in die chinesische Kulturrevolution gewährt Und dabei aber so fesselnd und gut geschrieben ist, dass man gar nicht merkt wie schnell man durch diese über Fünfhundertseiten geflogen ist.
00:50:27: Tolle Tipps vielen Dank!
00:50:28: All die Bücher und noch viel mehr können Sie natürlich bequem bei uns im Online-Shop michaelsbund.de bestellen oder sie schauen direkt hier bei uns in der Innenstadt vorbei Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät und die Sorgen überhand nehmen hilft es manchmal schon mit jemanden zu sprechen.
00:50:47: Rund zweihunderttausend Menschen in Bayern wenden sich deshalb jedes Jahr an die Telefonseelsorge.
00:50:53: Am anderen Ende der Leitung sitzen Menschen, die rund um die Uhr ein offenes Ohr für diese Anrufer haben – und zwar meist ehrenamtlich!
00:51:00: Für diese Aufgabe erhalten sie eine fundierte Ausbildung.
00:51:03: Gut einen Dreivierteljahr etwa zweihundert Stunden dauert die Ausbildung zum ehrenamtlichen Mitarbeitenden bei der Telefonsieelsorge.
00:51:10: Eine, die sich nach dem Eintritt in den Hohe Stand ganz bewusst dafür entschieden hat ist Gabi Hafner aus Wessling.
00:51:17: Auf drei Säulen stützt sich die Vorbereitung auf den Telefondienst, erzählt sie.
00:51:21: Zum einen sind es Wochenenden, die sehr intensiv sind und auch gut in der Intensität.
00:51:27: Dann sind es Fachabende, die online sind wo's dann mehr um fachlich-inhaltliche Dinge geht Und es sind Hospitationen bei erfahrenen Kolleginnen und Kollegen Wo man beobachtet zuhört das dann bespricht aber eben auch selber ans Telefon geht.
00:51:43: Die Themen, die am Telefon besprochen werden decken die ganze Bandbreite des Lebens ab.
00:51:48: Doch anders als manche vielleicht denken, geht es nicht darum, die Probleme des Anrufers zu lösen.
00:51:53: Ich glaube unser wichtigster Job ist tatsächlich erst mal das Zuhören da sein und anhören was immer uns berichtet wird dass sich Dinge vielleicht auch schonmal im Kopf ein bisschen leichter anfühlen man einen anderen Blick auch noch bekommt auf die Fragen, die er gerade plagen.
00:52:12: Ein wichtiger Punkt der Ausbildung ist auch, auf die eigenen Ressourcen zu schauen.
00:52:17: Selbst für Sorge ist für die Mitarbeitenden ein großes Thema.
00:52:20: Denn nur wer sich selbst gut fühlt kann auch für andere da sein und auch nach der Ausbildung werden die Ehrenamtlichen nicht allein gelassen.
00:52:27: Supervisionen und der regelmäßige Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen gehören weiterhin dazu.
00:52:33: Wenn man ein schwieriges Gespräch hat, geht natürlich vielleicht erst mal in den Nachbarraum wenn da auch jemand Dienst macht und gerade kein Gespräch hatte.
00:52:41: Und schaut dass man mal mit den Kollegen sich kurz austauscht.
00:52:44: aber es gibt eine Rufbereitschaft da kann man eben auch jederzeit anrufen auch nachts tatsächlich wenn wir wirklich belastendes Gespräch
00:52:51: hatten.".
00:52:52: Die Nachfrage bei der Telefonseelsorge ist riesig.
00:52:55: Nicht jeder Anruf kann angenommen werden.
00:52:58: Doch damit noch mehr Menschen Hilfe bekommen, soll es in Zukunft auch mehr Chat- und E-Mail-Angebote geben, sagt Tobias Lena der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.
00:53:07: Die digitalen Angebote sind neben dem Telefon die zweite große Säule der Telefonsäuse.
00:53:12: und ja beides ist wichtig und beides muss ausgebaut und erhalten werden denn die ratzuchenden Zahlen, die Anrufer zahlen sprechen dann eine sehr eindeutige Sprache.
00:53:23: Auch hierfür braucht es möglichst viele engagierte Mitarbeitende.
00:53:26: Gabi Hafner zieht aus ihrem ehrenamtlichen Einsatz viel Positives, dass man so als ganze Person gefordert ist und das ist nichts Planbares was da auf einen zukommt.
00:53:37: aber wir sind wahnsinnig gut vorbereitet durch die Ausbildung und durch die Begleitung für das was wir da tun.
00:53:43: Es ist eine tolle Dienstgemeinschaft ein toller Austausch mit Kollegen.
00:53:48: ich fühle mich da gut aufgehoben in dieser Telefonseelsorge Gemeinschaft Ein Engagement, das nicht nur anderen hilft sondern auch selbst als sinnvoll und bereichernd erlebt wird.
00:53:58: Lüdiger Jäger für das MKR – Das Kirchenradio
00:54:01: Wenn Sie jetzt mehr über die Telefonseelsorge erfahren möchten oder vielleicht selbst überlegen hier ehrenamtlich mitzuarbeiten dann hören sie doch kurz rein in die neueste Folge von Total Sozial heute Abend um kurz nach neunzehn Uhr hier bei uns im Mkr das kirchen radio jederzeit online auf innehalten.de Und natürlich überall wo es Podcasts gibt.
00:54:23: Ja, alle vierzehn Tage ist die Freude hier bei uns allen groß.
00:54:26: Denn alle vierzen Tage gibt's eine brandneue Folge Fert Geld Gott!
00:54:30: Den fröhlich katholischen Podcast mit Kabarettist Wolfgang Krebs und Pfarrer Josef Beck aus dem schönen Rotten Buch.
00:54:36: Diesmal geht es passend zum Freitag den Dreizehnten um Glaube-und Aberglaube richtig?
00:54:42: Richtig!
00:54:43: Heute freitag der Dreizehnte, wie schauts denn dabei euch eigentlich aus?
00:54:46: Seid ihr
00:54:46: abergläubisch?!
00:54:47: Oh, das ist für eine schwierige Frage... Also ich ähm Aber glaube ich, das darf man jetzt wahrscheinlich hier nicht sagen.
00:54:55: Also so schwarze Katzen da bin ich schon mal einen großen Bogen rum.
00:55:00: Du bist aber auch ganz schwarz angezogen?
00:55:01: Ja, ich bin halt ganz schwarz angezogen.
00:55:03: Ich
00:55:03: bin
00:55:04: nicht abergläubig, glaub' ich.
00:55:06: Doch manchmal schon!
00:55:07: Du machst ja ja einen grünen Pullover an.
00:55:09: Aber was soll der auf den Nieden werden, dass er Glück
00:55:12: bringen würde?
00:55:13: oder
00:55:13: Unblick?
00:55:13: Ist du ihm egal, weil es nicht die Farbe gibt.
00:55:19: Schwieriges Thema.
00:55:20: Okay,
00:55:21: schwarze Gatzen und grüne Pullis!
00:55:23: Ich wusste gar nicht dass man bei letzterim Arbeit glaube ich sein kann.
00:55:25: aber gut wie ist es denn sage ich jetzt mal?
00:55:28: Wie ist das in kombinierbar?
00:55:29: also Glaube und Aberglaube.
00:55:30: Wie sieht ihr denn das?
00:55:31: Dass wir im Glauben indifferent geworden sind, dass der Glaube eigentlich für viele Menschen sowas so ein Wohlfühlting ist, wo man sagt ich such mal überall meine Rosinen raus und schaue, dass sie sich selbst etwas mit in uns laden.
00:55:44: Ich schau aber auch was von dem und ein bisschen Buddhismus und ein bissel des und dess und ja und dann ein bissell Sufismus vielleicht oder so oder irgendwas Koriles.
00:55:51: Hauptsache es ist irgendwas Korilles, was wenig zu unserer Kultur passt, unser Bayerischen und umso gespinnt werden die Leute dann oft auch.
00:55:59: Ich höre alles mögliche, muss ich ehrlich sagen da bin ja ein bisschen enden so Gespräche auch dann oft.
00:56:04: es ist genauso als wenn einer zu mir sagt irgendwie er glaubt nicht dass die Journalisten irgendwie ihre Arbeit machen oder so.
00:56:10: das finde ich auch.
00:56:11: werden so Gespräche relativ bald beendet.
00:56:13: Ihr wisst ja, ich bin ja nicht nur im München-Kirchenradio gern engagiert sondern vor allem auch dann im Öffentlich Rechtlichen.
00:56:19: und wenn da einer mit mir zum Diskutieren anfängt und sagt zu Ja die öffentlich rechtlichen und die lügen uns alle an oder als Lügenpresse das wird bei mir ganz dünnes eins weil ich einfach weiß wie der gearbeitet wird und es ist halt einfach eine oberflächliche Auseinandersetzung mit den
00:56:31: Dingen.".
00:56:32: Du bist ja mit deinem Bühnenprogramm gleich mal mehrere Politiker.
00:56:35: Kennst du einen besonders arbergläubischen?
00:56:37: Ja, also meine Damen und Herren ist er vollkommen klar.
00:56:39: Also schwarze Katzen von links nach rechts oder niemals unter eine Leiter durchgehen am Freitag den Dreizehnten.
00:56:47: Also ich glaube da nicht dran!
00:56:49: Ich bin der feste Überzeugung dass das alles für mich... Wobei ich habe schon auch mal Tage erlebt wo ich in der Früh an die Nachtischlampe gestoßen bin um mir dann den linken See am Bett angerissen hab.
00:57:00: aber das war nur ganz kurz.
00:57:01: Ich bin da mit dem Finger in das Auge bei meiner Gattin, der Frau.
00:57:15: Das wird spannend.
00:57:21: Sehr schön, dann wünschen wir Ihnen allen eine gute Unterhaltsame Zeit mit der neuen Folge jederzeit auf innehalten.de überall, wo es Podcasts gibt und alle vierzehntage Dienstags nach dem Gottesdienst um kurz nach neunzehn Uhr hier bei uns im Mkr.
00:57:40: Die ganze Woche überhalten sich viele Christen eisern an ihre Fastenvorsätze.
00:57:44: Nur an den Sonntagen können sie sich ab und zu mal was Denn die Sonntage sind fastenfrei.
00:57:49: Warum das so ist?
00:57:50: Das klären wir jetzt in Stichwort Kirche
00:58:00: Erklärt von Beliebete.
00:58:02: Generell gilt die Sonntage in der Fastenzeit, sind in der katholischen Kirche keine Fastentage.
00:58:08: Das hängt mit der großen Bedeutung des Sonntags zusammen – denn dann feiern Christen die Auferstehung Jesu!
00:58:14: Jeder Sonntag ist also ein kleines Osterfest und weil die Aufferstehungen ein freudiges Ereignis ist unterbrechen viele Christen für einen Tag das Fasten.
00:58:21: Schon seit dem fünften Jahrhunderts sind die Sonnentage als sogenannte kleine Auferstihungstage vom Fasten ausgenommen.
00:58:28: Sonntage sind Festtage, keine Boestage.
00:58:31: Damit verknüpft ist auch die Idee von den vierzig Tagen.
00:58:34: Laut Bibel hat Jesus vierzig Tage in der Wüste gefastet.
00:58:38: Zwar sind es von Aschermittwoch bis Ostersonntag sechsundvierzig Tage, sieht man die Sonntages ab und kommt wieder auf die vierzig.
00:58:44: An den Sonntagen beim Fasten auszusetzen ist aber kein Gebot sondern freiwillig – wer will kann nach der gesamten Zeit bis Ostersontag ohne Unterbrechung fasten!
00:58:54: Stichwort Kirche im Münchner Kirchenradio von A wie Ambo bis Z wie Ziborium.