MKR – Das Magazin

Transkript

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00:00:01: Heute mit Katharina Sichler.

00:00:04: In den letzten Wochen haben Sie es hier bei uns im Programm bestimmt so, dass ein oder andere Mal schon gehört ... Das MKR, das Kirchenradio schickt sie.

00:00:13: Zusammen mit dem Bayerischen Pilgerbüro auf eine unvergessliche Pilgereise nach Malta und Goso – auf die Spuren des Apostel Paulus!

00:00:24: Über elevenhundert Menschen haben sich angemeldet via innehalten.de oder unsere MKR WhatsApp-Nummer.

00:00:32: Und heute ist es endlich soweit.

00:00:35: Wir ziehen jetzt die Gewinnerin oder den Gewinner der Samtbegleitung auf unsere Kosten nach Malta fliegt.

00:00:43: Aber das mache ich nicht allein, nein!

00:00:45: Denn jetzt bei mir im Studio ist mein Kollege Ibo Makota, der darauf achten wird dass alles mit rechten Dingen zugeht und er wird auch ziehen also die Glücksfee sein.

00:00:56: Hallo Ibo

00:00:57: Servus.

00:00:58: liebe Katharina

00:00:59: Bist du schon nervös?

00:01:00: Ja, ein bisschen.

00:01:01: Ich finde das ehrlich gesagt so spannend dass über einen tausend Menschen sich für diese Pilgereise nach Malta hier bei uns angemeldet haben.

00:01:08: und ehrlich gesagt ja jetzt bin ich schon so ein bisschen nervös weil wir jetzt hoffentlich die oder den richtigen ziehen.

00:01:13: schließlich ist es eine Pilgereis nach malta auch was ganz besonderes.

00:01:16: absolut ich jetzt selber Lust hinzufahren.

00:01:18: wie sagst Du das?

00:01:20: Ich bin froh aber dass ich jetzt nur quasi die Aufsicht habe.

00:01:25: also Evo Es ist Zeit.

00:01:28: Walte deines Amtes und zieh doch jetzt mal aus unserem Loskoffer!

00:01:33: Sehr gerne, liebe Katharina.

00:01:34: Dann schauen wir mal...

00:01:38: Oha, spannend!

00:01:39: Hier ist der Zettel.

00:01:40: Gib ihn mir rüber.

00:01:42: Okay ich sehe schon es eine Münchner Nummer.

00:01:55: Servus in Grüß Gott.

00:01:56: hier ist Katharina Sichler.

00:01:57: vom MKR das Kirchenradio spreche ich mit Claudia Siegrin-Stecher.

00:02:01: Ja da

00:02:02: bin ich.

00:02:04: Ich habe

00:02:05: Munkeln

00:02:05: hören, dass Sie sich auf innerhalten.de

00:02:08: oder per

00:02:09: WhatsApp angemeldet haben.

00:02:11: Sie wollen mit uns und dem Bayerischen Pilgerbüro nach Malta.

00:02:14: Stimmt das?

00:02:15: Ja, ich gerne sehr gerne.

00:02:17: Natürlich gerne!

00:02:18: Weil ich war ja auch bei dem Tag der offenen Tür... wie ist es in San Bonifatz wo also Pilger reifen die Reisen vorstellt.

00:02:26: Und da haben sie sich gleich in Malta verliebt als Sie es angehört haben.

00:02:30: Keine

00:02:30: Ahnung, da waren so viele schöne Reisen.

00:02:34: Der ganze Tag war schön für mich da!

00:02:36: Aber auf Maltaf waren sie vorher noch nicht?

00:02:39: Nein, nein...

00:02:40: Wie stellen Sie sich das vor und was würden Sie da machen?

00:02:44: Wenn es eine Pilgerreise ist, ist es ja immer so dass man Orte aufsucht die einfach vom Glauben vielleicht auch geprägt sind.

00:02:55: Also ich habe mir keine vielen Gedanken gemacht aus einer netten Gruppe.

00:03:00: Wir waren vor drei Jahren wirklich im Diakon von Christkönig in Assisi.

00:03:06: Und ich muss sagen, das war einfach so eine besondere Reise gewesener Pilgerreise und die Merkeit jetzt wir zwei im Alter ist also mir mittlerweile belangweiliger.

00:03:24: Sie müssen sich ja in Malta dann auf jeden Fall jeder, der da hinfährt auch an den Linksverkehr gewöhnen.

00:03:30: Und Malta ist ja gar nicht so groß!

00:03:32: Ist ja gerade mal so groß wie München.

00:03:34: Es ist aber schön wenn es überschaubarer ist finde ich heute an.

00:03:38: Ja?

00:03:39: Frau Stächer was soll ich Ihnen sagen?

00:03:42: herzlichen Glückwunsch für sie fliegen mit Begleitung zusammen mit dem Bayerischen Pilgerbrühe und ihrem Lieblingsradio dem MKR nach Malta.

00:03:51: Ich sag nur, wirklich vergelst Gott.

00:03:53: Also ich hab im zwei Tagen Geburtstag.

00:03:56: Ach Gottchen!

00:03:57: Das ist fast wie ein Geschenk vom Himmel vermiert einfach.

00:04:01: Auf jeden Fall aber jetzt noch eine wichtige Frage.

00:04:04: Wen nehmen Sie als eigentlich mit?

00:04:06: Weil die Reise ist ja für zwei.

00:04:08: Ja also ich würde tatsächlich meinen Mann mitnehmen...

00:04:12: Der wird sich freuen nämlich an.

00:04:13: Ja der ist jetzt ein Brillrentner und er ist immer so'n bisschen Bewegung fauler und ich sage sowas nicht.

00:04:21: Das ist ja machbar.

00:04:22: Das ist alles in einem Rahmen, wo man das gut schafft einfach.

00:04:26: Also das habe ich ja in Assisi gemerkt.

00:04:28: Man konnte da dabei sein und wo man hat gemerkt, dass es gut ist, darf man auch auf einer

00:04:33: Bank einmal sitzen.

00:04:34: Dann wünsche ich Ihnen, dass Sie auch Zeit finden mit Ihrem Mann Aufmalter auf einer Bank zu sitzen und die Sonne zu genießen.

00:04:41: Herzlichen Dank fürs Mitmachen!

00:04:43: Und vor allem auch für das MKR-Hörn – wir wünschen Ihnen eine unvergessliche Pilgerreise und machen sich einen schönen Tag!

00:04:51: Hat uns gefreut sie kennenzulernen!

00:04:54: Wir

00:04:54: hören uns!

00:04:55: Mensch, da hat es doch genau die Richtige getroffen.

00:04:58: Das freut mich jetzt auf jeden Fall und uns hier sehr.

00:05:02: alle anderen, Kein Glück hatten, den sagen wir auf jeden Fall.

00:05:06: Herzlichen Dank fürs Mitmachen!

00:05:08: Und wenn Sie vielleicht auch Lust auf so eine tolle Pilgerreise haben, dann schauen sie doch gerne mal auf der Homepage des Bayerischen Pilgerbüros vorbei oder gehen Sie doch einfach in der Dachhorstraße neun vorbei.

00:05:20: Hier gibt's natürlich noch viel mehr an Pilger-, Wander- oder Studienreisen zu entdecken und vor allem sind das Reisen die Sie nicht überall bekommen... Wir wünschen auf jeden Fall allen viel Spaß beim Pilgern, vor allem jetzt wo das Wetter ja so langsam wieder besser werden soll.

00:05:37: Und vielen Dank dass Sie alle mitgemacht

00:05:39: haben!

00:05:43: Zur christlichen Religion gehören Bilder und der Streit über sie.

00:05:48: Das Dürre zu Saanmuseum macht das mit seiner neuen Ausstellung deutlich.

00:05:52: Himmlisches Wiedersehen von Ludwig I. bis zum Blauen Reiter, so lautet der Titel.

00:05:58: Sie präsentiert Kunstwerke aus der Zeit zwischen eighteenhundertfünfundzwanzig und neunzehnhundertquanzig – uns.

00:06:06: sie zeigt deutlich wie unterschiedlich Spiritualität ausgedrückt wird!

00:06:11: Mein Kollege Alois Biel hat sich die gerade erst eröffnete Ausstellung für sie angeschaut.

00:06:17: Eine junge Frau schwebt mit wehenden Haaren auf einer Wolke, um sie herum sind elegante, weibliche Enge und putzige Kinder mit Flügeln.

00:06:25: Das Altarbild von Ludwig van Löfts zeigt die Himmelfahrt Mariens ist etwa so groß wie drei Tischtennisplatten – und fällt schwer unter Kitschverdacht!

00:06:34: Museumsdirektor Christoph Kürze begrüßt damit ganz bewusst die Besucher der Ausstellung.

00:06:38: Denn das eighteenhundert achtundachzig entstandene Bild wirkte schon damals, nun sagen wir etwas süßlich….

00:06:45: Die heute berühmten Künstler jener Zeit nahmen dagegen gesellschaftliche Entwicklungen und neue Seegewohnheiten auch in ihrem Bildern mit religiösen Motiven auf.

00:06:53: Die kirchliche Kunst geht dann ganz ein anderen Weg, und versucht da auch trotzig zu widerstehen aber eben mit Bildern die uns heute vielleicht ein bisschen befremden.

00:07:04: durch die Kunst können wir sehen wie im neunzehnten Jahrhundert sich die Kirche zurückgezogen hat in ein Milieu zurückgezogen und da auch plötzlich ein Kunstverständnis gepflegt hat, das mit der Umwelt dann oft nicht mehr so viel zu tun hatte.

00:07:16: Nur gut zwanzig Jahre nach dem riesigen Himmelfahrtsbild entstand die Künstlergruppe Blauereiter.

00:07:21: Die Abstraktion eröffnete der Kunst- und dem spirituellen und religiösen Empfinden neue Ausdrucksmöglichkeiten – und die Maler stellten sich auch die Aufgabe den Betrachtern nicht nur etwas Hübsches zu zeigen sondern sie herauszufordern.

00:07:33: Bilder sollen auch provozieren!

00:07:35: Und es passiert in der zeitgenössischen Kunstszene, ab diesen neuen Bewegungen um die Jahrhundertwende und da bricht die Kirche dann irgendwie ein.

00:07:45: Der Münchner Kardinal Michael von Faulhaber etwa lehnte die neue Kunst scharf ab.

00:07:50: Die Ausstellung im Freisingertürzesammuseum zeigt, wie sich diese Haltung mit der Regierungszeit vom König Ludwig I. etwa ab ca.

00:07:57: deiner Art erfolgt wurde.

00:07:59: Der kunstsinnige bayerische König gab die Richtung vor – Malerei und Architektur sollten sich an klassischen Idealen orientieren, das Auge erfreuen und keinesfalls verstören!

00:08:08: Vorbild für die kirchliche Kunst waren vor allem Gotik und Renaissance.

00:08:12: Viele Künstler imitierten sie handwerklich perfekt, anderen genügte das nicht.

00:08:17: Diese Spannung wollte Carmen Roll zeigen – Sie hat diese Ausstellung mitentwickelt!

00:08:23: Einhundert Jahre versuchen nachzuvollziehen, das ist schon sehr gewagt.

00:08:27: Denn gerade des Jahrhunderts ist sehr vielfältig in seinen Äußerungen und diese Dichte was da so passiert – das ist eine Herausforderung für die Ausstellung!

00:08:39: Da ist etwa das Modell für die neugotische Maria-Hilfkirche in München genauso vertreten wie innige und zeitlose Darstellungen der heiligen Familie.

00:08:47: Ebenso aber auch ein Bild, dass Jesus in eine Wohnstube des neunzehnten Jahrhunderts hineinsetzt.

00:08:52: Große Kreuzigungsdarstellungen dokumentieren das archäologische Interesse der Zeit und rekonstruieren das antike Jerusalem.

00:08:58: Unter am Schluss zeigen Bilder von Wassily Kandinsky oder Gabriele Mündter, wie Formen und Farben eine geistige Dimension ausdrücken können.

00:09:06: Eines ist aber allen Kunstwerken dieser Ausstellung gemeinsam.

00:09:09: Die verbinden alle die Frage, wie kann ich etwas was über mir ist?

00:09:16: Was Göttliches oder wie man es auch immer nennen mag, Spirituelles.

00:09:21: Wie kann ich das ausdrücken?

00:09:23: und dass ich Teil dieser Spiritualität bin?

00:09:27: Dabei waren die Künste zwischen eighteenhundertfünfundzwanzig und neunzehnhundertwundzwanzig den unterschiedlichsten Erschütterungen ausgesetzt.

00:09:34: Der technische Fortschritt veränderte die Arbeitswelt dramatisch, die Evolutionstheorie und die Psychologie stürzten das bisherige Menschenbild um.

00:09:42: Gleichzeitig spürten viele Menschen eine Sehnsucht nach Sicherheit und Beständigkeit – das leitete Steffen Mensch der diese Schau mitgestaltet hat bei der Auswahl der einhundertdreißig gezeigten Kunstwerke.

00:09:53: Formal sieht man natürlich da keine Zusammenhänge.

00:09:56: Allerdings sind alle diese Künstler permanent auf der Suche, nach dem richtigen Ausdruck der Religion und der eigenen Spiritualität.

00:10:08: Aber so unterschiedlich wie die Zugänge ist, sind dann letztlich auch die Ergebnisse.

00:10:12: Dabei versteht sich diese Ausstellung nicht nur als kunsthistorischer Rückblick.

00:10:16: Sie reagiert auch auf die Gegenwart, sie ist ein himmlisches Wiedersehen mit der Sehnsucht nach Sinn und Halt das auch in der heutigen Krisenzeit zu spüren ist – deshalb ist Stefan Mensch überzeugt dass die Ausstellung unterschiedlichste Besucher ansprechen kann!

00:10:29: Es ist doch ganz ähnlich wie heute, glaube ich.

00:10:31: Wo wir in diesem ganzen Weltgetriebe gar nicht mehr so richtig wissen wo wir stehen?

00:10:35: Ich würde behaupten die Ausstellung ist tatsächlich für alle interessant einerseits sicher für Spezialisten, die hier viele Werke sehen, die lange nicht zu sehen waren andererseits aber natürlich auch für jeden der ein bisschen Interesse hat an dieser Epoche, die uns vielmehr zu bieten hat als man vielleicht auf den ersten Blick meinen möchte.

00:10:52: Davon können sich Besucher noch bis Ende Juli in der Ausstellung himmlisches Wiedersehen von Ludwig I bis zum blauen Reiter überzeugen.

00:11:00: Aus dem Dürzesanmuseum in Freising, alles Bier für das MKR, das

00:11:04: Kerchenradio.".

00:11:05: Die

00:11:05: Ausstellung im Dürze-Saan-Museum in freising ist noch bis zum sächsundzwanzigsten Juli zu sehen.

00:11:11: Geöffnet ist sie täglich außer Montags von zehn bis siebzehn Uhr.

00:11:19: Leere Wände in den Wohnungen gelten als ungemütlich – deshalb müssen da Bilder hingehangen werden!

00:11:26: Gido Maria Schlimbach, der macht aber genau das Gegenteil.

00:11:30: Er hängt sie ab – zumindest in der Fastenzeit!

00:11:33: Er liebt Kunst und gerade deshalb will er einige Wochen im Jahr genau darauf verzichten.

00:11:39: Damit übernimmt der Theologe auch einen Brauch in den katholischen Kirchen.

00:11:44: Dort sind nämlich von Aschermittwoch bis Ostern viele Bilder- und Kreuze verhüllt.

00:11:49: Dieser Verzicht soll ein Nachdenken über Bilder anstoßen.

00:11:53: Und so ist es auch bei Guido Schlimbach, mein Kollege Alois Biel hat ihn besucht.

00:11:59: Seit ca.

00:12:06: und sechs Sonntage bleiben sie leer.

00:12:09: Dann sind in seiner Wohnung sämtliche Bilder abgehängt und

00:12:12: verpackt.".

00:12:19: zu schauen.

00:12:20: und so überlege ich jetzt in der fasten Zeit ohne Druck, was kann ich denn ab Ostern mir wieder auffängen.

00:12:28: Und dann treffe ich eine neue Auswahl und arrangiere neu und dann sieht meine Wohnung Ostern anders aus als es im vergangenen Ostern

00:12:36: war.".

00:12:36: Güte Schlimbach ist Theologe und im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst in München.

00:12:41: In Köln leitet er die Kunststation St.

00:12:43: Peter, ein Forum für zeitgenössische Kunst.

00:12:46: So ist er auch selbst zum Sammeln gekommen!

00:12:48: Für wenig Geld hat er rund zweihundert Arbeiten meist auf Papier zusammengetragen.

00:12:53: Das meiste liegt im Mappen – nur etwa ein Zehntel findet Platz an den Wänden seiner Dreizimmerwohnung in

00:13:06: der Wohnung viele Bilder hängen hat, die man natürlich nicht mehr mit derselben Aufmerksamkeit, mit derselsen Andacht oder Hintergründigkeit wahrnimmt und betrachtet.

00:13:19: Sondern sie im besten Sinne des Wortes vielleicht auch nur noch als Dekoration

00:13:23: wahrnimmend.".

00:13:24: Sie können so selbstverständlich werden dass sie nur noch bunte Flecken oder Striche an der Wand sind.

00:13:29: Andererseits können sie sich aber auch im Kopf festsetzen, so stark das Bild und Wirklichkeit in eins gesetzt werden.

00:13:44: Natürlich,

00:13:50: weil Tausende von Kunstwerken in Kirchen und Museen es so dargestellt und vermittelt haben.

00:13:55: Obwohl die Bibel immer wieder davor warnt sich Bilder zu machen insbesondere vom Göttlichen.

00:14:00: Abgesehen davon dass das natürlich biblische Weisheit ist, dass wir uns kein Bildnis machen sollen aber die Kirche hat sich ja sowohl und wehe mit der Kunst eingelassen und hat hochkarätige hervorragende Zeugnisse der Kunstgeschichte hervorgebracht und ermöglicht.

00:14:20: Aber wie viele dieser Kunstwerke haben die Glaubensvorstellung der Menschen auch beeinflusst?

00:14:25: Und auch bestimmt, das banalste Beispiel ist die Vorstellung von Gott als alte Mann mit weißem Bart – persönlicher Glaube ist aber immer mehr und Gott immer größer als ein feststehendes Bild!

00:14:37: Das ist nicht unser Glaube.

00:14:39: Unser Glaube muss immer weitergehen, er muss sich immer darüber hinwegsetzen.

00:14:44: das ist nicht das Vordergründige sondern es ist eben mehr.

00:14:47: Um sich von der Wirkung der Bilder wenigstens zeitweise freizumachen nimmt sie gute Schlimmbach ab auf schwarze Ränder die abgehängte Kunstwerke hinterlassen können.

00:14:56: schaut ihr dabei nie.

00:14:57: Ich

00:14:57: hatte heute ein Gespräch mit einem Pfarrer aus Mönchengladbach und der sagte mir, das könnte ich bei mir zu Hause gar nicht machen.

00:15:03: Da würde man überall die schwarzen Ränder sehen!

00:15:05: Und dann sagt sie, das passiert bei mir nicht weil so lange lasse ich es gar nicht kommen.

00:15:09: ja also Sie verschwinden nach einem Jahr und dann ist alles bitt sauber.

00:15:13: Doch zu Ostern kommen alte oder neue Bilder wieder an die Wand.

00:15:17: Und wenn Güdo Schlimbach die Wohnung am Kasamstag frisch geputzt und viele Varsen mit Blumen aufgestellt hat, dann begrüßt er damit auch die Kunstwerke – und freut sich an ihnen bis zum Aschermittwoch!

00:15:28: Besonders wenn er merkt, dass sie ihn immer wieder zum Innehalten betrachten und Nachdenken auffordern.

00:15:34: Alles Belfort des MKR das Kernradio.

00:15:40: Seit Jahren kehren immer wieder mehr Menschen der katholischen Kirche den Rücken auch im Erzbistum München und Freising.

00:15:48: Die Kirchensteuer bei ständig steigenden Lebenshaltungskosten, der Missbrauchskandal – das sind nur zwei Gründe für die hohen Kirchen-Austrittszahlen!

00:15:58: Das Erzwistum in München & Freising hat seine Bilanz für das Jahr twenty-fünfundzwanzig bekannt gegeben.

00:16:04: Bei mir im Studio ist jetzt mein Kollege Willi Witte.

00:16:11: Keine Entwarnung geben, oder?

00:16:13: Ja, halla Katerina.

00:16:14: Nein absolut nicht!

00:16:15: In Zahlen bedeutet das ... ... sind im vergangenen Jahr aus der Kirche hier bei uns im Erzbistum ausgetreten.

00:16:23: Das sind aber immerhin acht Komma fünf Prozent weniger als im Jahr zwanzig.

00:16:28: D.h.,

00:16:28: die Ausdruckszahlen sind immer noch sehr hoch, aber der Trend hat sich ein bisschen abgeflacht.

00:16:32: Zum Vergleich, nach zweitausendzwanziger so vor vier Jahren war die Zahl fast doppelt so hoch.

00:16:38: Diese Zahlen kommen aus den sogenannten Eckdaten des kirchlichen Lebens in den Wisthümern Deutschlands.

00:16:43: Und die hat die Deutsche Bischofskonferenz heute veröffentlicht.

00:16:47: und was auch noch interessant ist, generell ist die Zahl der Katholiken im Erzbistum auf rund thirty-fünfundseißig Prozent gesunken also nur noch gut ein Drittel der Bewohner ist katholisch und in München sind es sogar nur noch vierundzwanzig Prozent.

00:16:58: Die Zahl der Menschen mit einer anderen oder gar keiner Konfession nimmt also weiter zu.

00:17:03: Nur noch ein Drittel der Menschen im Erzbistum München und Freising sind katholisch!

00:17:08: Wenn man jetzt mal über den Tellerrand des Erz-Bistums hinaus schaut, sind die Zahlen denn Bayernweit mit der Ärztlyezöse zu vergleichen?

00:17:16: Zumindest in etwa, wenn man also die Austrittszahlen nimmt.

00:17:19: Hier hat sich der Trend sogar noch ein bisschen weiter abgeflacht.

00:17:21: Sechs Komma eins Prozent weniger Bürger als im Vorjahr sind hier zwei tausendfünfundzwanzig ausgetreten Im Gegensatz zu wie schon gesagt acht Komma fünf Prozent im Erzbistum.

00:17:30: Also hier haben sie auch die Zahlen etwas erholt aber mit über Achtzig Tausend Austritten Bayernweit ist die Zahl für die Bistümer immer noch alarmierend hoch

00:17:38: Alarmierend, du hast es gerade gesagt.

00:17:40: Gibt es denn etwas Positives im Erzbistum bei den Eckdaten die veröffentlicht worden sind?

00:17:46: Ja zumindest bei den Erwachsenenthaufen, bei den Eintritten und den Wiederaufnahmen.

00:17:51: Immerhin hundertfünfundsechzig Erwachsendenthaufen gab es im vergangenen Jahr – das waren die Jahre zuvor immer unterhundert!

00:17:56: Und als anderen christlichen Gemeinschaften sind einhundertvierzig Frauen- und Männer in die katholische Kirche eingetreten.

00:18:02: Das ist immerhin eine Zunahme um sechzehn Prozent.

00:18:05: Außerdem – und es ist wirklich bemerkenswert – sind fünfundundfünfzig Gläubige wieder aufgenommen worden, die ihre Kirche schon mal lebewohl gesagt hatten.

00:18:13: Und das sind im Vergleich zu zwei tausendvierundzwanzig immerhin fast elf Prozent mehr!

00:18:17: Also es gibt auch leicht positive Nachrichten.

00:18:20: Vielen Dank, Billy!

00:18:21: Die Deutsche Bischofskonferenz hat die Entwicklung der Mitgliedszahlen herausgegeben für das Erzbistum München- und Freisingild.

00:18:29: noch immer sind die Austrittszahlen hoch aber sie gehen weiter leicht zurück.

00:18:37: Am Wochenende hat in Mühldorf am Innen der Diözesanrat, der Erzdiözese getagt.

00:18:43: Mein Kollege Joachim Burghardt ist jetzt bei mir im Studio, denn er war vor Ort.

00:18:49: Joachem!

00:18:50: Auf der Tagesordnung stand das Thema soziale Marktwirtschaft.

00:18:54: dazu gab es auch eine Podiumsdiskussion.

00:18:58: sag mal was?

00:18:58: gab es denn dafür spannende Impulse aus der Runde?

00:19:02: Ja, also einerseits waren sich natürlich alle darüber einig dass die soziale Marktwirtschaft eine tolle Errungenschaft ist und das es natürlich keinen Raubtierkapitalismus geben darf ohne dass man auch auf die schwächeren und ärmeren der Gesellschaft schaut.

00:19:17: Das ist klar!

00:19:18: Interessant war dann doch in den einzelnen Wortmeldungen ziemlich unterschiedliche Ausprägungen dieser Wirtschaftsform oder dieser Gesellschaftsform auch zu hören waren.

00:19:32: Also von Unternehmerseite wurde beispielsweise betont, dass Unternehmer heutzutage kaum noch wissen wie sie die ganzen bürokratischen Anforderungen eigentlich erfüllen sollen.

00:19:44: also da wurde wörtlich gesagt das man als Unternehmer fast schon mit einem Bein im Gefängnis steht weil man das eigentlich alles gar nicht leisten kann.

00:19:55: Spannend war auch die Feststellung, da gab es einen Widerspruch das offensichtlich in der Wissenschaft umstritten ist ob die Schere zwischen Arm und Reich tatsächlich immer weiter auseinander geht.

00:20:08: Es gibt Studien die dafür sprechen Beispielsweise gibt es immer mehr Milliardäre in Deutschland.

00:20:14: Es gibt aber auch gegensätzliche Erkenntnisse, die sagen das ist gar nicht so und insgesamt ist die wirtschaftliche Lage in Deutschland tatsächlich besser als sie oft dargestellt wird.

00:20:26: Das klingt auf jeden Fall nach spannenden Impulsen.

00:20:29: ein festen Beschluss gab es aber nicht so habe ich dich verstanden.

00:20:33: Nein, weil die Differenzen doch letztlich zu groß waren.

00:20:37: Es war tatsächlich geplant dass man von Seiten des Diözäsanrats mit einer einheitlich abgestimmten Äußerung an die Öffentlichkeit dann auch geht das man Thesen verabschiedet zur sozialen Marktwirtschaft.

00:20:52: es gab aber doch so viel Gesprächsbedarf und so viele Einwände auch, dass das nochmal zurück verwiesen wurde an den Vorstand.

00:21:02: Da wird also intern noch weiter an der Thematik gearbeitet und insofern gab es da keinen Beschluss.

00:21:09: Wir werden das natürlich weiter verfolgen und dann natürlich auch darüber berichten wenn es dann einen Beschluss gibt.

00:21:15: Gab es denn Joachim auf der Versammlung noch andere Schwerpunktthemen?

00:21:20: Ja, das ganz eindeutige Schwerpunktthema abgesehen von der sozialen Marktwirtschaft.

00:21:26: Das war die Synodalität.

00:21:29: Der Dütsches Anrat hat die Synodelität als sein Jahresthema in dem Jahr.

00:21:34: im Jahr ist es im Laufe des kommenden Jahres weiter beschäftigen.

00:21:41: Und es gab einen ganz informativen Überblick über all das, was im Bereich Synodalität in den vergangenen Jahren so passiert ist.

00:21:52: Mit dem deutschen Synodalen Weg mit dem Thema Synodaltät auf weltkirchlicher Ebene und hier ganz konkret im Erzbistum München & Freising.

00:22:02: Da wurde eben auch beispielsweise einfach mal darüber informiert wie weit wir denn hier sind!

00:22:08: Ich kann ja mal ganz kurz den Stand mitteilen.

00:22:12: Die Trauerfeiern durch Ehrenamtliche, die sind schon am weitesten gedient und sind bereits in der Umsetzung.

00:22:18: Da geht es im Herbst-Zweitausendsechsundzwanzig los mit Kursen.

00:22:23: Das Thema Trauassistenz liegt bei der Deutschen Bischofskonferenz wird dort weiter bearbeitet.

00:22:29: Die Laienpredigt in Eucharistiefeiern gibt's einen Beschluss der Deutschen bischofskonferenz und damit soll der neue Vorsitzende Bischoff Heiner Wilmer nach Rom gehen und das klären.

00:22:41: Und schließlich noch der Rechenschaftsbericht des Bischofs, eine ganz spannende Frage.

00:22:46: Und da wurde auf kommendes Frühjahr verwiesen.

00:22:50: im Frühjahre, zwei tausend siebenundzwanzig soll bei uns hier zum ersten Mal eine sogenannte Diözesanversammlung tagen mit dem Diöcesanrat, dem Diocesan Steuerausschuss, dem Priesterrat usw.

00:23:01: Da treffen sich also gewissermaßen alle und dabei soll dann auch das Thema auf die Tagesordnung kommen und näher besprochen werden.

00:23:11: Also, es bewegt sich was beim Thema Synodalität bei uns hier im Erzbistum München & Freising.

00:23:17: Vielen Dank Joachim für deine Einblicke aus der Versammlung des Diözisanrats der Erzdiözöse.

00:23:24: Die haben an diesem Wochenende getagt.

00:23:27: Der Diözosanrat der Katholiken der Erztdiözös in München&Freising ist die höchste Vertretung der Leinen im Ertzbisturm Und das nächste Mal tagt er im Herbst In der Schlange stehen, das kennen wir hier in München nur all zu gut.

00:23:42: Sei es wenn ein Sportgeschäft einen neuen Sneaker rausbringt, ein Dönerladen eine Sonderaktion startet oder natürlich bei Wohnungsbesichtigungen.

00:23:53: In Assisi stehen gerade auch Tausende an und zwar um einmal die Relikien des heiligen Franziskos aus der Nähe zu sehen.

00:24:02: Bruder Thomas ist Franziskana Minorit und Pilgaseelsorger Ander Basilica San Francesco.

00:24:09: Wir haben zum ersten Mal die Möglichkeit, dass die sterblichen Überreste des Heiligen Franziscus seine Reliquien der allgemeinen Öffentlichkeit sichtbar gezeigt werden.

00:24:22: Es ist so das Grab immer wieder mal geöffnet wurde vor allem in den letzten Jahrzehnten aber es gab noch nie die Möglichkeit die Gelegenheit haben, auf diese Art und Weise noch mal mit Franziskus so etwas anders persönlich in Kontakt zu kommen.

00:24:40: Es gibt auch einen Grund für diesen besonderen Anlass – und zwar wird dieses Jahr der Achthundertste Todestag des Heiligen gefeiert!

00:24:48: Die Zeit ist ganz bewusst gewählt, denn im Frühjahr sind noch wenige Pilger in Assisi und es ist mitten in der Fastenzeit.

00:24:56: Das Gedenken... oder die Verehrung der Reliquien.

00:25:00: Es geht ja um Gott, der in Franziskus gewirkt hat und da geht es vor allem auch um die Taufe, um unsere Zugehörigkeit zu... Gott auf den Namen Jesu Christi getauft.

00:25:13: Das zu erinnern ist auch ein Bestandteil dieses spirituellen Programms, das wir da entwickelt haben.

00:25:20: Es geht nicht nur darum, dass man die Relikien sieht, sondern es soll wirklich eine spirituelle Erfahrung für die Menschen werden, die hierher

00:25:27: kommen.".

00:25:28: Bis kommenden Sonntag sind die Reliktchen noch zu sehen – rund vierhunderttausend Pilger, das schätzt Bruder Thomas, haben die Chance bis dahin genutzt!

00:25:38: Manche Menschen sind sehr bewegt, ergriffen.

00:25:41: Weinen andere sind staunend und so.

00:25:45: aber alle miteinander das kann man sagen gehen von hier weg in einer heiteren frohen Atmosphäre.

00:25:50: also die Stimmung ist wirklich eigenartig.

00:25:53: Und auch in der Basilika drinnen wo wir sonst oft Mühe haben Die menschen zu ermahnen dass man eben keine Fotos macht Dass man nicht laut ist und so.

00:26:02: Das geht jetzt alles ganz anders!

00:26:04: Die Menschen sind wirklich dabei Es herrscht ein kleines Klima, der Besinnung und der Sammlung.

00:26:09: Und das ist schon etwas ganz

00:26:11: besonderes.".

00:26:12: Vor achthundert Jahren ist der Heilige gestorben – und trotz allem scheint er für viele ein durchaus moderner Heiliger zu sein mit seinen Botschaften.

00:26:26: die es zu bewahren gilt, weil sie Spur zu Gott hin ist und natürlich die Verbindungsschiene zu Gott selber was Franziskus so leidenschaftlich gelebt hat.

00:26:34: Das ist irgendwie etwas das spüren die Menschen und deswegen ist es gut dass es solche Figuren gibt, solche gestalten Personen wie Franziskos der da irgendwo transparent macht und sichtbar macht Sehnsucht nach Gott, was Glauben und was Liebe zu den Menschen und zur Schöpfung und so Gott bedeutet.

00:26:54: Das ist sichtbar an

00:26:56: ihm.".

00:26:56: Also die Chance, die Relikien mal live zu sehen – die es nicht mehr lang!

00:27:00: Mehr Infos und auch Bilder gibt's auf innerhalten.de.

00:27:08: Ich bin mir fast sicher, jedem von ihnen ist das auch schonmal passiert.

00:27:12: Fluchen beim Autofahren.

00:27:14: Das geht anscheinend nicht nur uns normallos so, sondern auch Dekan Ulrich Kamper aus Oberschleißheim gibt zu, dass ihm das mal passiert.

00:27:23: Vor allem dann wenn man eh schon knapp bei der Zeit ist und dann hat man noch so manche Schnarchnasen vor sich fahren wo man sich fragt es ist hier siebzig und ihr fahrt fünfzig oh her was willst du mir damit sagen?

00:27:35: Deswegen hat der Pfarrer sich in der Fastenzeit vorgenommen das Fluchen beim autofahren zu unterlassen.

00:27:41: Also

00:27:41: der Start war sehr holprig.

00:27:42: Ich war mit einem Spätsil von mir unterwegs und das war schon Mittwoch, Vormittag.

00:27:47: Vor mir fuhren auch wieder Autofahrer, wo ich mich gefragt habe warum die auf der Straße sind wenn ich unterwegs bin.

00:27:53: er meinte nur zu mir Segne nicht vergessen.

00:27:55: da hab ich dann erst angefangen wirklich diesen Vorsatz auch wirklich umzusetzen und es funktioniert zu neunzig Prozent wirklich gut.

00:28:01: ja und jetzt klebt unter dem autoradio ein großer zettel.

00:28:05: da steht genau dass drauf Segnen nicht vergessen.

00:28:09: Denn wenn's dann doch mal passiert, das Fluchen ... Dann?

00:28:12: Im Augenblick, wo ich das tue, kriegt derjenige ein einfach Maria geschenkt.

00:28:15: Das heißt ja mit Gott für uns Maria und deswegen bitte für ihn.

00:28:19: Dann trete ich für ihn in besonderer Weise

00:28:21: ein.".

00:28:21: Also statt einen Fluch oder böse Worte gibt es von Pfarrer Ulrich Kampel in der Fastenzeit eingebät.

00:28:27: also vielleicht mal extra langsam vor ihm herfahren

00:28:31: bestimmt

00:28:32: nichts schlecht fürs Seelenheil.

00:28:37: In der aktuellen Folge der Reisewarnung erzählen zwei von einer ganz besonderen gemeinsamen Reise auf die Philippine.

00:28:45: Das Besondere?

00:28:46: Der eine, der war schon auf den Philippinen um nämlich zu schauen was sein Geld dort bewirkt.

00:28:52: Die andere kümmert sich hauptberuflich darum dass das Geld Gutes tun kann aber vor Ort war sie noch nie bis jetzt.

00:29:00: Jetzt sind Sie zusammen dahingereist und zwar die Miss Yo Geschäftsführerin Stephanie Brüx und der langjährige Spender Uli Holdenried.

00:29:09: Sie waren mit einer Delegation auf den Philippinen.

00:29:12: In der aktuellen Folge der Reisewarnung erzählen die beiden von ihren Besuchen in Projekten,

00:29:29: Ja, kann man so sagen.

00:29:30: Aber für beide war es eine Reise, die echt ans Herz ging.

00:29:33: Denn sie haben Menschen kennengelernt, die unter Umständen leben, die man sich bei uns kaum vorstellen kann.

00:29:39: Zum Beispiel ganze Familien, die zum Teil seit Generationen auf Friedhöfen leben.

00:29:45: Also dann ist sozusagen auf dem Grabstein vielleicht eine Matte, auf der geschlafen wird und da auf dem Rand ist dann vielleicht ne kleine Kochstelle.

00:29:55: Es gibt auch Auselehen, da sind kleine ... Merkte also, da kann man so Chips und Süßigkeiten oder Waschmittel kaufen oder sowas.

00:30:04: Ja, also das hat Stefanie Brics wirklich schockiert und sie ist froh dass Mission dort ein Bildungsprojekt für Kinder unterstützt damit die die Chance bekommen einen Beruf zu erlernen und so viel Geld zu verdienen Dass Sie in einer normalen Wohnung leben können.

00:30:18: Leben auf dem Friedhof Das kann man sich wirklich nur schwer vorstellen.

00:30:22: Jetzt sind die beiden ja auch keine Entwicklungshelfer, sondern Lein und du hast ja auch gesagt, die Reise ist Ihnen ans Herz gegangen!

00:30:30: Wie redet man denn damit?

00:30:31: Menschen, die da leben?

00:30:33: Ja auf Augenhöhe halt also in dem man sich für sie interessiert und vor allem mit ihnen spricht und nicht über sie.

00:30:40: das betont Uli Holdenried immer wieder.

00:30:42: was mich einfach wirklich getroffen gemacht habe dass des öfteren eine Frau kam.

00:30:48: darf ich dir mein Haus zeigen?

00:30:49: Ja, das war eben so ein kleines Mausoleum.

00:30:52: Und da hier wohne ich.

00:30:54: Natürlich hat er sich deren Zuhause angeschaut und die Frauen waren stolz, dass er sich interessiert hat.

00:30:59: Und natürlich hat der nicht gesagt wie schlimm er das findet.

00:31:03: Ehrliches Interesse für den anderen, das meint er mit Augenhöhe.

00:31:05: Wahrscheinlich

00:31:07: gar nicht so einfach in der Situation.

00:31:10: Es gab aber auch noch mehr Stationen auf der Reise oder?

00:31:13: Sie waren auch noch in zwei Schutzhäusern, in denen Mädchen leben die Opfer von sexuellen Missbrauch geworden sind und bei einem Straßenkinderprojekt.

00:31:22: Und zwei Dinge sind den beiden immer wieder aufgefallen zum einen dass die Armut auf den Philippinen wirklich allgegenwärtig ist.

00:31:29: Nicht nur in den Slums, auch in den teureren Stadtvierteln sieht man an jeder Straßenecke eine provisorische Unterkunft aus Pappendeckeln, in der jemand wohnt.

00:31:38: und zum anderen das die Projekte Die Miss you unterstützt wirklich professionell durchgeführt werden.

00:31:44: Für den Spender Uli Holdenried ist es extrem wichtig

00:31:48: irgendwas muss man tun?

00:31:49: Und ich bin ein Freund von relativ klar zu wissen wo man's hingebt Aber dann auch vertrauen, dass die wirklich Wissenbasse tun.

00:32:00: Das heißt sie können nicht kontrollieren den hier letzten Finnich der in Nagacity ausgegeben wird weil dies besser wissen geben heißt loslassen und dann warten und gucken was das mit einem macht.

00:32:13: er hat auf dieser reise wieder gemerkt dass das Geld das er losgelassen hat etwas bewirkt und das macht ihn glücklich.

00:32:20: Mehr zu dem Thema erfahren Sie in der neuen Folge der Reisewarnung mit der Missio-Geschäftsführerin Stefanie Brüx und dem langjährigen Spender Uli Holgenried.

00:32:30: Und natürlich mit meiner Kollegin Brigitte Strauß!

00:32:33: Zu hören heute Abend hier im MKR das Kirchenradio ab neunzehn Uhr, also gleich nach dem Gottesdienst – und natürlich überall da wo es Podcast gibt.

00:32:47: Ein Experiment, das Schülerinnen und Schüler in Österreich vor einiger Zeit gewagt

00:32:54: haben.

00:32:55: Die Idee dahinter?

00:32:56: Einfach einmal ausprobieren wie sich der Alltag ohne ständige digitale Begleitung anfühlt!

00:33:02: Der Lehrer hinter dem Projekt berichtet jetzt von den Erfahrungen in der neuesten Ausgabe unseres Magazins innehalten.

00:33:10: Mein Kollege Joachim Burkhardt ist jetzt bei mir im Studio.

00:33:13: Hallo, Joachime!

00:33:14: Servus hallo!

00:33:15: Joachima, welches Fazit zieht der Lehrer denn aus diesem Experiment?

00:33:20: Ja also unglaublich spannend.

00:33:22: ich habe Kontakt aufgenommen zu diesem Lehrer Fabian Schek und hat mir berichten lassen wie Ein Jahr nach dem Experiment die Situation ist, also es ist ja klar wenn man so ein Experiment macht.

00:33:36: Einundzwanzig Tage ohne Smartphone da gibt's unmittelbar danach sehr viel darüber zu erzählen.

00:33:41: Die Jugendlichen selbst haben da ganz starke Eindrücke.

00:33:44: mich hat eben interessiert Was bleibt denn davon auf lange Frist?

00:33:49: Und er hat mir nun eben berichtet und schreibt das auch in unserer neuen Ausgabe, wie knapp ein Jahr danach die Lage ist.

00:33:57: Das ist sehr, sehr spannend!

00:33:59: Denn bei einigen ist alles wieder so wie zuvor – sie hängen wieder voll drin in ihrer digitalen Abhängigkeit.

00:34:08: Bei vielen anderen haben sich aber die Dinge langfristig tatsächlich verändert.

00:34:13: Ich möchte jetzt nicht alle Details verraten, aber es gibt sehr spannende Erkenntnisse insbesondere wie sich die Jugendlichen darüber äußern.

00:34:23: Wie man ihrer Meinung nach mit den Kindern heutzutage umgehen sollte.

00:34:28: also sie beklagen sich darüber dass sie selbst als Kinder nicht besser geschützt wurden und Sie haben eine ganz eindeutige Meinung dazu wie wir heute unsere Kinder die noch klein sind schützen sollten.

00:34:41: Spannender Einblicke auf jeden Fall.

00:34:43: Darüber mehr in der neuen Ausgabe, in der berichtest du auch von einer Begegnung mit einem achtundachtzigjährigen Wanderer?

00:34:52: Warum war dieser Moment für dich so besonders?

00:34:54: vielleicht gerade im Zusammenhang mit der digitalen Welt?

00:34:58: Ja also erst mal habe ich mich sehr gefreut weil ich ja selbst auch Wanderern bin und wenn man seinesgleichen unterwegs trifft unter freiem Himmel dann ist das immer eine schöne Sache.

00:35:09: Ich war Damals, als mir das passiert ist war ich allerdings gar nicht jetzt bei einer Wanderung sondern ich war dienstlich unterwegs tatsächlich.

00:35:17: Ich habe eine sehr schöne kleine alte Kirche besichtigt.

00:35:22: da wird es demnächst bei uns auch eine schöne Serie dazu geben.

00:35:27: Und außerhalb dieser Kirche bin ich dann auf offener Straße diesem älteren Herrn begegnet.

00:35:33: Der kam mir so entgegen, ganz in klassischer Wandermontur wie man es sich so vorstellt mit einem Rucksack und einem Hut auf dem Kopf.

00:35:43: Dann hat er mich so angeschaut und hat mich offensichtlich eben erkannt, hat mich angesprochen und hat gefragt ob ich der Redakteur von dem Magazin innehalten bin?

00:35:56: Dann hat sich ein wunderschönes, kurzes Gespräch entwickelt und er hat als langjähriger Leser ein paar schöne lobende Worte auch noch für mich gehabt.

00:36:07: Und ja das sind eben so Momente.

00:36:10: die gibt es nur im echten Leben Die kann man mit dem Handy nicht bekommen und deswegen war ich sehr glücklich und dankbar an diesem Tag.

00:36:19: Du sagst es schon gerade, das ist ein schönes Beispiel dafür, dass solche spontanen Begegnungen eben doch durch nichts zu ersetzen sind.

00:36:26: Vielen Dank Joachim für den Einblick in die neue Ausgabe unseres Magazins innehalten!

00:36:32: Das Magazin bekommen Sie in vielen Kirchen des Erzbistums München und Freising können sich ganz bequem per Abo nach Hause liefern lassen oder digital in unserer Michaels-Bund App lesen.

00:36:43: Viel Spaß dabei!

00:36:50: Das geht.

00:36:52: Eine Leinpredigt im Sonntagsgottesdienst, das geht aber nicht!

00:36:57: So lautet die katholische Regelung und die wird heftig kritisiert vor allem von Frauen.

00:37:03: Allen voran Schwester Susanne Schneider, sie gehört dem Orden der Missionarinnen Christi an und fordert eine Gleichbehandlung von geweihten Seelsorgern und Lein bei einer Predigt – und vor allem eine Gleich- behandlung der Frauen.

00:37:17: Gott hat die Menschen als Männer und Frauen geschaffen.

00:37:21: Und deswegen beide mit dem Geist ausgestattet, und deswegen denke ich dass beide Geschlechter auf ihre Art in Verbindung leben zu Gott und deswegen von dieser Verbindung die Schrift lesen und auslegen sollten.

00:37:39: Es ist heute Erfahrung das Frauen wie Männer sofern sie es möchten Aufgaben in unserer Gesellschaft übernehmen dürfen und dass es zeitgemäß ist, wenn man Frauen eben nicht reduziert auf Haushalt und Kinder.

00:37:57: Schwester Susanne hat Theologie studiert und fragt warum sollten Frauen nicht predigen dürfen?

00:38:03: Auch der Synodale Weg in Deutschland hat sich positiv für das Thema Frauenpredigt ausgesprochen Und bei ihrer jüngsten Vollversammlung im Februar hat die Deutsche Bischofskonferenz das Thema allein bzw.

00:38:13: Frauenpredict eingehend diskutiert

00:38:15: Und hat beschlossen, es ist jetzt sozusagen ganz neu dass man in Rom nachfragen möchte ob man nicht Frauen und nicht geweihten Männern also Laien insgesamt erlauben könnte in der katholischen Messe zu predigen.

00:38:34: Soweit so gut.

00:38:35: Für die Ordensfrau ist es aber nicht nur unerträglich, dass Laien und dem speziellen Frauen bei der Eucharistieffeier nicht prädigen dürfen – auch die ausgewählten Evangelium-Texte unterschlagen auf die Stellung der Frau in der Halsgeschichte.

00:38:47: Bei den Jesuiten in München fand Schwester Susanne Gehör und mit zwei weiteren Ordensfreunden Mitstreiterinnen für ihr Anliegen.

00:38:54: Und

00:38:55: haben dann beschlossen wir möchten einmal im Monat eine Predigt von einer Frau über eine Frau.

00:39:05: Und wir haben uns davon erwartet, dass einfach die Vielfalt größer wird

00:39:12: und

00:39:13: Frauen bedeutende Frau der Kirchengeschichte, der Bibel oder sonstige... Themen, Frauen Themen.

00:39:20: Dass die einfach deutlicher wahrgenommen werden und bepredigt

00:39:25: werden.".

00:39:25: Für ihre Predigten haben die drei Ordensfrauen viel Bestätigung bekommen – offiziell erlaubt ist das aber nicht!

00:39:31: Das sie überhaupt predigen wird angesichts des Priestermangels bzw.

00:39:34: vieler fremdsprachiger Sehlsager vom Erzbistum wohl nur toleriert.

00:39:38: Eine negative Antwort als Rom auf die Bischofsanfrage wird Schwester Susanne aber nicht abhalten

00:39:44: Und wenn es nicht erlaubt wird von Rom, dann machen wir halt so weiter.

00:39:47: Also ist einfach an der Zeit

00:39:52: und

00:39:53: es geht nicht anders.

00:39:55: aber wir sind keine Lückenbüserinnen sondern wir möchten Gerechtigkeit.

00:39:59: das ist auch schon noch mal was anderes

00:40:01: überhaupt zu predigen ist für die drei Ordensfrauen ein Gewinn.

00:40:05: wirklich zufrieden aber werden sie erst sein wenn Predigten von Laien und vor allem von Frauen zum ganz normalen Glaubensleben gehören wie die Witte für das MKR

00:40:18: Etwas weniger essen und auf bestimmte Lebensmittel verzichten.

00:40:22: Nachdenken über das täglich Brot ist in der Fastenzeit für viele Menschen ein Thema.

00:40:28: An der bayerischen Grenze in Ulm beschäftigt sich ein ganzes Museum mit genau diesem Lebensmittel.

00:40:34: Hierzulande steht es ganz selbstverständlich auf dem Tisch und wird oft genug einfach weggeworfen.

00:40:41: Wer einmal aber das Museum Brot und Kunst besucht hat, dem fällt es danach deutlich schwerer!

00:40:48: Mein Kollege Alois Biel hat es besucht – vielleicht ist das Ulmar-Museum ein Ausflugstipp für das Wochenende?

00:40:55: Marianne Honold leitet das Publikumsprogramm des Ulmer Brot-Museums und manchmal ist es ziemlich anstrengend, wenn sie eine sogenannte Skibemühle demonstriert.

00:41:06: Ich versuche gerade ein paar Getreidekörner zum Mehl zu zermahlen mit einem Reibstein, also das ist ein relativ flacher großer Stein und ein kleinerer Läuferstein.

00:41:18: Und wenn man das mal ausprobiert merkt man sehr schnell wie mühsam es gewesen sein muss mit einfach einem solchen Mahlstein-Getreidezumel

00:41:28: zuzermahlen.

00:41:29: Die Museumsbesuche

00:41:30: können das selbst ausprobieren.

00:41:32: Schon nach ein paar Minuten werden Muskeln und Gelenke müde, mit solchen Schiebemühlen haben Menschen vor etwa vierzehntausend Jahren begonnen Getreide zu malen und allmählich Brot zu backen.

00:41:42: Also man hat frühe Funde von sogenannten Preifladen also dass man aus Getreider einen Prei hergestellt hat erstmal, der es dann in der Asche getrocknet hat und dann konnte man das auch mitnehmen.

00:41:56: Der

00:41:57: nächste Schritt war, diese Fladen in einem geschlossenen Ofen zu backen und noch haltbarer zu machen.

00:42:03: Marianne Honold zeigt wie diese Anfänge über die Jahrtausende hinweg bis zu den heutigen Großbeckereien führten.

00:42:09: Modelle von Getreidespeichern aus der späten Steinzeit sind im Museum genauso zu entdecken wie Teigknietmaschinen vom Ende des neunzehnten Jahrhunderts.

00:42:17: Schon lange zuvor hatten Brot und Getreide die Gesellschaft umgewälzt, wahrscheinlich sind sie die größte Revolutionäre der Menschheitsgeschichte denn Sie haben aus Jägern und Sammlern sesshafte Bauern

00:42:28: gemacht.".

00:42:28: Das erfordert mehr Regeln als wenn man umherzieht und vielleicht auch einfach wieder aufbrechen kann, wenn es Konflikte gibt Getreideanbauer, dann brauche ich ein Land auf dem ich das anbauen kann.

00:42:42: Und da beginnt der Besitz und damit der Streit um einen

00:42:47: Besitz.".

00:42:48: Doch der mühsame und auch konfliktbeladene Getreidenbau ermöglichte es eine immer größere Zahl von Menschen zu ernähren.

00:42:55: Er projekte die Gesellschaft und religiöse Vorstellungen.

00:42:58: Davon erzählen im Museum Kultobjekte- und Kunstwerke vom alten Ägypten bis zur Gegenwart

00:43:04: Die Darstellen oder Widerspiegeln, wie wichtig die Brotherstellung für die Menschen war.

00:43:11: und da hat es immer dann auch eine religiöse Bedeutung gehabt.

00:43:15: Dass ein Gott oder Götter den Menschen auch mit dem versorgen was sie zum Leben brauchen sprich Nahrungen.

00:43:22: Vom Brot als Wunder ist im Museum immer wieder die Rede das aus einem in der Erde vergrabenen Saatkorn viele Körner wachsen, die im Brot verwandeln das Leben erhalten.

00:43:31: Wenn Christen Gott in einer Hostie verkörpert sehen und ihn zu von Leichnam als Brot des Lebens durch die Straßen tragen, ist das nur folgerichtig.

00:43:40: Und in Notzeiten erleben alle Menschen wie kostbar Brot ist.

00:43:44: Besucher bleiben oft nachdenklich vor einem kleinen, zweihundert Jahre alten Kasten stehen, indem sogenannte Hungerbrote zu sehen

00:43:51: sind.".

00:43:51: Die haben immer den gleichen Preis gehabt, wurden aber immer kleiner.

00:43:55: Ich glaube da könnten wir uns nicht vorstellen wie klein die waren und immer noch so viel gekostet haben wie eigentlich ein großes Brot und dass das die Menschen, die auch

00:44:06: nicht

00:44:07: finanziell Vorsorge geleistet hatten es gar nicht konnten, dass sie sich dann nichts mehr zu essen leisten konnten.

00:44:13: Diese Hungerbrote sind nicht viel größer als eine Walnuss.

00:44:17: Sie wurden als Erinnerung an das Notjahr, im Jahr eighteenhundertsechzehn aufgehoben.

00:44:21: Damals verursachte ein Vulkanausbruch in heutigen Indonesien eine kurzfristige Klimaveränderung verbunden mit dramatischen Ernteausfällen und Hungersnöten in Europa.

00:44:31: Heute bedrohen neben Klimakrisen auch zu wenig Wasser ausgelaugte und immer weniger fruchtbare Böden die ernten.

00:44:40: gewissen Maße verfügbar und da kommen wir dann zur Verteilungsgerechtigkeit.

00:44:44: Und, dann müssen wir das was vorhanden ist teilen weil es nicht mehr wird.

00:44:50: und auch das gehört zum Thema unseres Hauses und dass sicher sehr viele Menschen gibt für die Brot überhaupt nichts selbstverständlich ist und nichts Alltägliches is'.

00:45:00: Nicht umsonst trägt das Ulmer Museum auch den Titel Forum Welternährung.

00:45:05: Es führt auf anschauliche und eindrucksvolle Weise die Geschichte des täglichen Brots vor Augen, dass alles andere als selbstverständlich ist.

00:45:12: Wer das Museum besucht wird danach anders in ein Brot hineinbeißen – als zuvor!

00:45:17: Aus Ulm alles Bier für das MKR Das Kerrenradio.

00:45:24: In der Fastenzeit gibt es eine besondere Gottesdienstform.

00:45:28: sie heißt Kreuzweg Woher der Name kommt und was da genau passiert?

00:45:33: Dazu mehr jetzt in Stichwortkirche.

00:45:45: Der Kreuzweg ist eine goddessdienstliche Feierform, die in der Fastenzeit bei uns Katholiken vorwiegend gefeiert wird.

00:45:52: Was da geschieht, ist sehr einfach erzählt.

00:45:56: Es sind die Kreuzwegstationen Jesu Christi, der auf seinem Leidensweg

00:46:01: gegangen ist

00:46:02: in Jerusalem bis hin zum Kreuzestod.

00:46:04: Werden nach Vollzogen.

00:46:07: dazu betet man versammelt sich manchmal sogar zu Stationen geht auch als Gemeinde von einer Kreuz-Wegstation zur anderen und gedenkt der jeweiligen Situation an der jeweilligen Kreuz Wegstation also

00:46:21: zum Beispiel

00:46:22: im Fallen Jesu unter dem Kreuz oder der Geisselung bis hin zum Tod am Kreuz.

00:46:27: Das Nachsinn über diesen Weg, der ja ein Leidensweg ist dieses Nachdenken wenn wir es heute tun dann schauen wir auch auf das Leiden in der heutigen Zeit auf das leiden unserer Welt nicht als Selbstzweck sondern immer um auf eine Hoffnung zu schauen.

00:46:44: Wenn wir als Katholiken den Kreuzweg beten dann beten wir ihn immer in der Perspektive der Auferstehung Das heißt, es gibt immer einen danach.

00:46:53: Es gibt ein weiter und es wird ein gutes dann auch ein gutes Weitersein.

00:46:59: Es realisiert sich nicht immer in dieser Welt aber wir dürfen davon ausgehen dass auf jeden Fall in der neuen Welt bei Gott dieses Wiedergutzeilen sich ereignen wird.

00:47:30: Heute ist ein ganz besonderer Tag.

00:47:33: Der neunzehnte März, der Josefytag – also der Namenstag des heiligen Joseph und allen die nach ihm getauft wurden!

00:47:41: Und weil der Nähervater Jesu eine bedeutende Person der Kirchengeschichte gewesen war, war der Josefitag früher bei uns in Bayern sogar ein Feiertag, sagt Brauchtumsexperte Stefan Hirsch.

00:47:59: Da damals gesetzlich geschützt hatten auch die Kinderschulfrei und die Geschäfte waren zumindest bis Mittag geschlossen.

00:48:07: Anruh, Achtzehnhundertsiege erklärte Papst Pius IX den heilige Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche – und damit zu einem Feiertag mit dem auch sehr viel Brauchtum verbunden war.

00:48:19: Auch zahlreiche Bauern- und Wetterregeln sind im Laufe der Zeit zu diesem Datum entstanden.

00:48:25: Ebenso wie der ein oder andere Josefimarkt und allerlei abergläubisches.

00:48:30: So einen Josefs Talisman gegen Krankheiten, Josef's Salve für die Augen und als Schönheitsmittelextrakte aus Josefs Lilien oder Josefs Narzissen mit einem Schuss Merzenschneewasser.

00:48:44: Das Lilienöl soll auch bei geschwüren giftigen Tierpiss um Verbrennungen hilfreich gewesen sein.

00:48:51: Weit verbreitet war am neunzehnten März auch der sogenannte Josefstisch zur Speisung der Armen Denn vor allem das gute Essen und Trinken war im Jahrsefetag früher sehr wichtig.

00:49:03: Der Pfarrer sagt in seiner Predigt, heute ist er fest vom guten Schlag!

00:49:08: Heut haben verheirat oder ledig.

00:49:10: die Säppeln ihren Namenstag Und nach dem Beten kommt das Essen.

00:49:15: Die Brottwürste stecken auf den Tisch Die kommen mit dem Mettermessen Da werden die Särpeln wieder frisch langt sie die größte Bratwurst raus, Josefiedag ist.

00:49:28: Leid und Kinder – das ist ein Fest fürs ganze

00:49:31: Haus.".

00:49:32: Im Jahre, in der wir im Zuge einer Feiertagsreform waren, der Josefietag auch bei uns in Bayern als Feiertag abgeschafft.

00:49:41: Aber auch wenn der neunzehnte März heutzutage kein offizieller Feiertagen mehr ist, lassen sich viele mit dem Namen Josef Sepp Beppal, Beppo und so weiter nicht davon abhalten diesen Tag würde voll zu begehen.

00:49:55: So zum Beispiel auch der Ebersberger Kreis Heimabpfleger Josef Huber.

00:50:00: Ja das hat immer schon eine hohe Bedeutung gehabt.

00:50:03: in meiner Kinder- und Jugendzeit war es ja so dass wir da immer schulfrei gehabt haben und dann wenn man entsetzt wird an Betalbe heute schon total.

00:50:18: und es ist so, dass wir am Jahrseffi-Tag nach Zschonow den Feiertag halten.

00:50:24: Da haben wir in der Familie auch.

00:50:26: Wenn man wieder von unserem Ausflug da sein, gibt's dann meistens Kaffee und

00:50:32: Köhe.

00:50:33: Und der Ausflugg geht eigentlich die letzten Jahre über zum Wendelstahl auf dem Mittelmeer, ist meistens dann eine ziemliche Gaudie genießen wir halt.

00:50:41: Da habe ich ein paar so Spezie an den Lehrerkollegen, einen Sepp und wir machen das halt jetzt Jahr.

00:50:48: Da gibt es halt Würst, weißwürst und dann ist er da.

00:50:51: so wie man dann wann trifft, den man kennt und man blert führe, ah selbst grüß dich!

00:50:57: Dann hat Schaum gleich die ganze Würste um Schaun nachher gleich weil sie über alle Urgesprache vornehmen hat.

00:51:03: Aber

00:51:04: nicht nur die Herren der Schöpfung haben heute einen Grund zum Feiern sondern auch die Damen, namens Josefa oder Josefine.

00:51:12: Darüber freut sich auch die junge Volksmusikantin Josefina Messerer aus Antuling.

00:51:18: Vor zwei Jahren war man tatsächlich in Reitberg am Josefi-Fist.

00:51:21: Habe ja D-Wuch unbedingt vor, dass ich mir wieder hier fahre.

00:51:25: Ob es jetzt den Donnerstag hier haut, weiß ich noch nicht weil ich im Landratsamt bin und in die Behörden ist ja am Donnerstag immer der lange Tag.

00:51:32: also da könnte sein das dann vielleicht ein bisschen knapp wird.

00:51:35: Aber sonst sind wir mal zum Essen gegangen.

00:51:38: Wir haben auch schon einmal einen kleinen Hörgerst gemacht bei uns, also er hat schon eine Bedeutung.

00:51:42: der Tag, es ist jetzt nicht so ein Tag wie jeder

00:51:45: andere.".

00:51:46: Und damit das Feiern leichter fällt gibt's manche Orts eine Josefi-Feier oder ein zünftiges Josefifest.

00:51:53: Zum Beispiel am Reutberg bei Sachsenkam im Tölzer Land wo noch bis Sonntag ein großes Festzelt steht in dem die Glosterbrauerei Reutberg ihren süffigen Josefi Bock zum Ausschauen bringt.

00:52:05: Und für eine Fahrt auf den Wendelstein zahlen alle Josefs, Josephfas und Josefinen heute nur den Kinderpreis.

00:52:12: Und Stefan Hirsch meint dazu...

00:52:15: Früher hat auf jedem Haus einfach ein Josef dazugehört und wo kein Boot da war, war es natürlich eine Fini, ein Beppi usw.

00:52:24: Der Josef Maria Lutz hat's auch auf dem Punkt gebracht.

00:52:27: Josef das ist halt der Name!

00:52:29: Josef, das macht noch was her als Josef da brauchst du ihn nicht schauen als Josef, da bist du einfach wieder.

00:52:38: Ja und darum gibt's die Königlich-Bayerische Jozefs Partei mit Sitz in Eichach – sie hat nur ein einziges Ziel!

00:52:45: Dass der Josephetag am neunzehnten März zumindest bei uns im Bayern weder ein gesetzlicher Feiertag wird.

00:52:51: Naja vielleicht findet dieses Ansehen ja irgendwann mal auch im bayerischen Landtag Gehör.

00:52:57: Bernhard Ruf für das MKR Das Kirchenradio

00:53:04: Weniger Smartphones an unseren Schulen und vor allem später.

00:53:08: Das will unsere Staatsregierung, und plant ab dem kommenden Schuljahr die private Handynutzung erst ab der achten Klasse zu erlauben.

00:53:16: Daniel Wolf ist Digitaltrainer und an vielen Schulen überall im Erzbistum unterwegs.

00:53:21: Er kennt die Gefahren von Social Media und sagt auch da brauchen wir unbedingt ein Mindestalter.

00:53:27: Weil Social Media schützt unsere Kinder nicht?

00:53:29: Also müssen wir es selber tun!

00:53:31: Es widerspricht dem Profitstreben von Billionen Unternehmen in den USA und von sehr, sehr großen Unternehmen auch in China.

00:53:39: Und solange der Gesetzgeber bei uns diese Konzerne nicht zwingt werden sie weiterhin auch Inhalte ab achtzehn ausspielen an Kinder.

00:53:46: Und allein schon deshalb brauchen wir eine für nünftige Altersgrenzen.

00:53:50: Oft wird argumentiert, dass Kinder möglicherweise trotz Einschränkungen an Inhalte kommen.

00:53:55: Das gilt für andere Bereiche auch, sagt Wolf.

00:53:58: Trotzdem wird keiner ein Verbot nicht wollen nur weil es umgangen werden kann.

00:54:03: Mit dem selben Argument könnten wir das Verbot für Mordel zum Beispiel wieder aufheben.

00:54:08: Weil man kann es umgehen und jemand ermorden oder man kann sich eine Flaschnaps besorgen.

00:54:14: Und trotzdem ist der Verbot richtig!

00:54:16: Es ist das eine sozusagen.

00:54:18: festzustellen, ob wir diese Regelung brauchen.

00:54:21: Ist aus meiner Sicht völlig einfach zu beantworten ja und die zweite Frage ist dann wie können wir so umsetzen dass es möglichst wenig umgangen

00:54:28: wird?

00:54:28: Fakt ist aber unsere Kinder brauchen Schutz und der geht nicht ohne diese Beschränkungen.

00:54:35: alle Kinder auf Social Media ist meine Erfahrung sehen Inhalte ab achtzehn alle.

00:54:41: Es gibt keine Ausnahme.

00:54:42: Und der häufigste Fehler, den viele Eltern machen dabei ist aus meiner Sicht zu denken ja so es gibt schon aber mein Kind sieht doch sowas nicht.

00:54:49: das ist Bequemlichkeit sonst nichts natürlich auch ihr Kind.

00:54:53: es ist nicht zu verhindern.

00:54:55: deshalb müssen wir gegen Steuern als Gesellschaft und ich finde wir müssen ein Signal setzen dass viele Inhalte im Internet nicht in Ordnung sind für Kinder und dieses Signal muss der Staat liefern denn Der Staat wird aktuell seiner Schutzfunktion nicht

00:55:13: gerecht.".

00:55:14: Daniel Wolf hat auch eine Vorstellung davon, wo diese Grenze liegen könnte.

00:55:39: Übrigens, Daniel Wolff ist nicht nur an Schulen unterwegs sondern gibt auch Online-Seminare.

00:55:45: Eines davon hier bei uns beim Michael's Bund gefördert durch das Resort Bildung vom Erzbistum München und Freising.

00:55:51: Das Seminar heißt Smartphone über Lebenstipps für die ganze Familie.

00:55:56: Der Termin ist am zweiundzwanzigsten April um siebzehn Uhr.

00:55:59: Anmelden geht online unter michallesbunt.de.

00:56:03: Da.

00:56:03: einfach auf Veranstaltungen klicken.

00:56:05: Die Teilnahme ist kostenlos.

00:56:11: Stell dir vor, du erbst eine Brauerei.

00:56:15: Klingt wie ein Witzbeginn könnte – aber genau so ging es dem katholischen Hilfswerk Mission!

00:56:21: Inzwischen hat sich die Geschäftsführerin von Mission München Stefanie Brücks reingearbeitet ins Brauereigeschäft und freut sich immer auf die Besuche im Bayerischen

00:56:29: Wald.".

00:56:30: Ja, also klar.

00:56:31: Wir haben es in der schwierigen Lage bekommen die Brauerei.

00:56:34: und ich habe aber auch gesagt für mich ist mein Lebensmotto aufgeben nicht die Lösung und ich muss nach vorne schauen und sagen was können wir machen ums voranzubringen?

00:56:42: Also ich hab einen tollen Geschäftsführer am Start ein tollen Braumeister.

00:56:46: ja und da glaube ich also wenn ich ein gutes Team habe vor Ort dann ist das auch machbar!

00:56:51: Ich sehe Licht am Ende des Tunnels.

00:56:53: Jetzt ist es ja eine kleine regionale Brauerei.

00:56:57: Ihr setzt diesen Sommer aber auch auf antialkoholische Getränke und habt einen neuen Limo rausgebracht, das Voidkracherl!

00:57:04: Und da kann man jetzt auch sehen, dass Missio und die Brauerei zusammengehören – wie macht ihr das denn?

00:57:08: Auf der Dose war's dann möglich mit einem QR-Code auf unsere Seite zu lenken.

00:57:13: Wer ist überhaupt Missyo?

00:57:15: Wir haben eben auch das Glück, dass wir darüber ein Brunnenprojekt auf Madagastka bewerben.

00:57:20: Das hängt natürlich einmal mit uns, mit unserer Arbeit.

00:57:23: zusammen und Wasser gehört einfach dazu.

00:57:26: Zum ganzen Brauen ist es wichtig, dass qualitativ hochwertiges Wasser da ist.

00:57:30: Das finde ich sehr schön, das ist sehr

00:57:31: gelungen.".

00:57:32: Eine richtig schöne Win-win Situation – die Brauerei im Bayerischen Wald und das katholische Hilfswerk Mission.

00:57:43: Mit riesen Schritten bewegen wir uns auf das Wochenende zu!

00:57:47: Und das heißt viel Zeit für alles was richtig Spaß macht Langen Frühstücken, shoppen gehen oder sich mit Freunden treffen.

00:57:55: Oder eine der Veranstaltungen besuchen, die mein Kollege Willi Witte für sie rausgesucht hat – hier die Freizeit-Tipps!

00:58:03: Im neuen Stück der Neuaubinger Volksbühne muss Schauspieler Anton seinen Freund als Aushilfspfarrer vertreten.

00:58:14: Anton ist bestens vorbereitet, war zwölf Jahre lang Ministrant und macht seine Sache als Pfarrer gut bis seine Exfreunde im Ort auftauchte.

00:58:22: Der Schwank in drei Akten beginnt am Freitag und am Samstag um neunzehner dreißig.

00:58:26: In der Neu-Aubinger Volksbühne, in der Limesstraße.

00:58:29: Karten gibt es unter Tickets.Neuaubinger-Volksbühn.de.

00:58:34: Alles das kann nur Musik, lautet das Motto des Kantami Jahreskonzerts.

00:58:38: Kantami – Das steht für singen wir etwas oder singende Freunde.

00:58:42: Am Samstag starten die etwa dreißig Mitglieder eine musikalische Entdeckungsreise durch die Pop-Geschichte, eingebettet in einem Märchenhafteerzählung über die Suche nach der verloren gegangenen Harmonie.

00:58:52: Auf dem Programm stehen Songs von den Spice Girls bis zu Coldplay.

00:58:56: Los geht's am Samstag um neunzehn Uhr in der Kulturetage Messestadt in Riem!

00:59:00: Die Karten kosten regulär zwanzig Euro – fünf Euro für alle, die den regulären Eintrittspreis nicht aufbringen können heißt es auf der Homepage kantami-trudering.de wo man auch Karten reservieren kann Eine Krippenausstellung der etwas anderen Art zeigen die Münchner Krippenfreunde in der Klosterkirche St.

00:59:16: Theresia, denn es geht um Passionskrippen – also die Geschichte Jesu vom Palmsontag bis Ostern.

00:59:22: Kreuzigungs-Szenen und der Auferstandene Jesus sind zu sehen in über vierzig Variantenreichen Darstellungen.

00:59:28: Auch Liebhaber von kunstvollen Bildern innen oder auf Osterayern kommen nicht so kurz.

00:59:33: Die Ausstellung von der Passion bis zur Auferstehung ist am Sonntag von elfundvierzig bis fünfzehn Uhr in der Unterkirchen von St.Teresia geöffnet.

00:59:41: Der Eintritt ist frei.

00:59:42: Währends der Öffnungszeiten finden Lauf- und Führungen durch die Münchner Krippenfreunde statt.

00:59:47: Ich wünsche Ihnen und Euch ein schönes Wochenende!