MKR – Das Magazin

Transkript

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00:00:00: Heute mit Ivo Makota.

00:00:01: Genau heute vor einem Jahr wurde der amerikanische Kardinal Robert Prevost zum neuen Papst gewählt.

00:00:07: Leo, der Vierzehnte gehört zum Orden der Augustiner.

00:00:10: Einer seiner Mitbrüder Michael Clemens aus dem Augustiner Kloster in Würzburg kennt ihn noch aus früheren Begegnungen.

00:00:17: Mein Kollege Willi Witte hat Bruder Michael getroffen.

00:00:19: Der Ordensmann kann sich gut an den Moment erinnern als in Rom der Name des neuen Papsters verkündet wurde.

00:00:25: Wir haben zwar immer so ein bisschen Späße gemacht, was ist wenn es der Bob wird wie wir ihn genannt haben?

00:00:31: und als dann auf einmal der Kardinal Proto Diakon sagte Robertum da war's für uns eigentlich

00:00:36: klar.

00:00:37: Wir

00:00:37: haben am Fernseh gesessen bei uns im Kloster und ich glaube wir waren alle erstmal platt.

00:00:42: Bruder Michael freute sich sehr dass die Kardinäle den siebzigjährigen Amerikaner zum neuen Kirchenoberhaupt gewählt haben.

00:00:49: er hat Leo den Schürzenden zweimal getroffen Wenn er eine Frage gestellt hat, er sehr aufmerksam zugehört wie die Antwort ist.

00:00:56: Er strahlt für mich eine unglaubliche Verbindlichkeit aus also einer wo ich sage das was er

00:01:03: sagt

00:01:03: da steht er hinter.

00:01:04: das tut er auch und Ich habe den Eindruck dass er sein Gegenüber absolut ernst nimmt.

00:01:11: In Zeiten von Kriegen und Terror betont Leode der vierzehnte Werte wie Frieden soziale Gerechtigkeit und den gewaltfreien Dialog ersetzt sich für die armen und für Klimagerechtigkeit ein.

00:01:21: Sehr gut sagt Bruder Michael und begrüßt, dass der Papst versucht Frieden- und Einheit auch innerhalb der Kirche zu bewahren.

00:01:28: Gerade wir – ich sage jetzt mal in Deutschland – Wir haben auch klare Vorstellungen, Ziele die wir erreichen wollen auch in der Kirchen, die ich zum großen Teil auch gut und richtig finde aber zugleich auch die andere Perspektive sich anzuschauen und zu schauen.

00:01:43: Wir haben nichts davon wenn dieser Laden auseinander fliegt Wenn es in dieser gespaltenen Welt voller Konflikte, auch bei uns letzten Endes nicht anders aussieht.

00:01:56: Soll heißen in heftig diskutierten Themen innerhalb der Kirche wie die Rolle der Frau oder wie jetzt gerade die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare hält sich Leo der Vierzehnte zurück.

00:02:06: Er will keine raschen Änderungen in der Morallehre Hält aber den Dialog am Laufen Und nach einem Jahr wird auch der Unterschied zum Vorgänger Papst Franziskus deutlich.

00:02:15: Also Franziskuss ohne Zweifel ein großer Papst, der sehr

00:02:20: viel angestoßen

00:02:21: hat, der auch einen Gefühl hatte für das Setzen von Zeichen und dafür überraschende Dinge zu machen auf sich aufmerksam zu machen.

00:02:30: Der Kirche Neues, ein ungewohntes Gesicht zu verleihen was ihr auch in vielen Fällen gut getan hat.

00:02:36: Und auf der anderen Seite Papst Deode

00:02:38: XIV.,

00:02:39: der ruhig und bedächtigt versucht innerhalb der Kirche Vertrauen

00:02:42: zu

00:02:42: schaffen und die Wogen zu glätten erklärt Bruder Michael.

00:02:45: Das macht das neue Kirchen

00:02:46: überhaupt

00:02:47: gut.

00:02:47: da ist sich der Augustiner aus Würzburg mit dem Mitbruder Franz als München einig.

00:02:52: Ich sage der Papst hat seinen Job sehr gut gemacht.

00:02:55: er versucht

00:02:56: möglichst

00:02:56: nah bei den Menschen zu sein.

00:02:58: also

00:02:59: Ich sehe ihn als einen Mann, der versucht mit Ruhe, Weisheit

00:03:04: und

00:03:04: einem Vertrauen

00:03:06: die Kirche zu leiden.

00:03:07: Also er möchte sie zusammenhalten.

00:03:09: Ein Jahr Leo der Vierzehnte für die beiden Augustiner Brüder steht das für die Kerngedanken ihres Ordensgründers Augustinus.

00:03:16: Friede und Gerechtigkeit!

00:03:21: An Bahnhöfen ist immer was los.

00:03:23: Lautsprecher durch sagen haste Geschritte rollende Koffer ja reisende kommen und gehen Und mittendrin die Bahnhofsmission, die immer öfter von Menschen aufgesucht wird.

00:03:33: Im Jahr twenty-fünfundzwanzig haben die Bahnhofsmissionen in Bayern über eine Million Mal Hilfe geleistet.

00:03:40: Die aktuellen Zahlen zeigen der Bedarf an Unterstützung steigt und wird dabei immer komplexer.

00:03:46: Bettina Spahn leitet die ökumenische Einrichtung in München.

00:03:49: Jetzt erleben wir eine starke Verwahrlosung bei den Menschen und auch bei vielen das sie einfach aufgegeben haben und sich schon auch in diesen Versorgungsmodus rutschen oder in diesen reinen Existenzmodus, aber gar nicht mehr die Ressourcen sehen oder spüren.

00:04:07: Auch noch wirklich auf eine Veränderung hinzuwirken in ihrem

00:04:09: Leben.".

00:04:10: Die Bahnhofsmission München ist eine der größten in Deutschland – sie isst Angleis elf zu finden.

00:04:16: Das Thema Armut & Mangel beherrscht eigentlich die Gespräche, die Menschen sind psychisch instabil.

00:04:21: es fehlt oft am nötigsten.

00:04:23: Wir sind schon eine Stelle, die in akuten Notlagen hilft.

00:04:26: Die aber auch klärt.

00:04:27: da ist Berät und versucht weiter zu vermitteln Wege aufzuzeigen Und vor allem auch den Menschen zu ermöglichen wieder ihre nächsten Schritte im Leben auch selber zu gehen.

00:04:36: Es ist ein Angebot was wir vorhalten.

00:04:38: Spahn- und ihr Team aus Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen sind rund um die Uhr anzutreffen.

00:04:44: Täglich haben sie dabei rund neunhundert Begegnungen.

00:04:47: Unser Ansatz ist schon auch hier einen Ort zum Leben zu erwecken oder am Leben zu erhalten, wo einfach menschliche Würde, menschlicher Wert für alle spürbar ist.

00:04:56: Ich würde mich freuen wenn die nächsten Jahre irgendwann mal sagen könnte unsere Zahlen sind runtergegangen.

00:05:01: das würde ich als Erfolg für uns alle

00:05:03: verbuchen.".

00:05:04: Die Bahnhofsmission ist für viele Menschen ein Erster Anlaufpunkt und oft auch der erste Schritt zurück in ein Leben mit Perspektive.

00:05:12: Lydia Jäger für das MKR – Das Kirchenradio.

00:05:19: Bilder von Krieg und Zerstörung sind längst Teil unseres Alltags geworden Aus der Ukraine, aus Gaza ja und auch aus vielen anderen Krisenregionen in der Welt.

00:05:28: Aber was macht das mit uns wenn Krieg zur Normalität wird?

00:05:31: Und uns kaum noch berührt!

00:05:32: Pfarrer Schießler spricht über eine gefährliche Abstumpfung, über politische Machtspiele... ...und darüber wie Sprache selbst zur Waffe wird.

00:05:48: Es sind immer diese gleichen Bilder, die uns seit Jahren nun schon überfluten.

00:05:52: Bilder der Zerstörung, kaputte Häuser, Steinwüsten, Dreck und Schutt ohne Ende.

00:05:59: Hier hat kein Erdbeben stattgefunden.

00:06:01: das ist alles Menschen gemacht.

00:06:03: jede Nacht bombardiert Putins Militär Die Ukraine zerstört Wohnhäuser und Fabriken Infrastruktur und Krankenhäuse.

00:06:13: Wer bärmlich ist.

00:06:14: mein erster Gedanke, der mir beim Hinschauen kommt?

00:06:18: Wir können Erwachsene nur so primitiv sein.

00:06:22: Und jetzt schon wieder!

00:06:23: Der wochenlange Krieg zwischen Israel und dem Libanon den USA und dem Iran überall grenzenlose Zerstörung.

00:06:31: auch die Sprache ist ruinös.

00:06:33: Donald Trump droht mit Auslöschung und totaler Vernichtung.

00:06:38: woran erinnert uns diese Wortwahl?

00:06:41: Wir sehen apokalyptische Landschaften, Ortsbilder die wir aus dem Gaserstreifen in Zwohnzimmer geliefert bekommen.

00:06:47: Steinhaufen ohne Ende.

00:06:49: Es erinnert an alte Aufnahmen zerstörter deutscher Städte nach dem Zweiten Weltkrieg und unendlichen Fliegerangriff.

00:06:58: Man sagt, man habe vor der totalen Zerstörung Würzburgs im März-Fünfundvierzig zuerst noch Luftaufnahmen von der Stadt gemacht um sie dann nach der Bombardierung so originalgetreu wieder möglich aufbauen zu können.

00:07:13: Es ist schon verrückt was sich Menschen alles einfallen lassen nur um zu vernichten!

00:07:21: Noch nicht lange her, da waren wir in der Passion Jesu Zeugen einer anderen totalen Zerstörung.

00:07:27: Wie nahe es sind uns doch die Worte und die Texte in der Karwoche geworden.

00:07:31: haben wir sie mit den Bildern aus dem Gaserstreifen und den Kriegsgebieten in der ganzen Welt zusammengebracht?

00:07:39: Ich ertappe mich manchmal bei einem Gefühl dass mich diese nicht endenwollenden Nachrichten und Bilder dieser Reizüberflutung von Krieg und Leid gar nicht mehr berühren könnten, geradezu langweilig werden.

00:07:53: Ja zur Normalität im Alltag und vor allem nur noch dazu da sind meine gewünschte Idylle vom Leben um von Osten irgendwie zu stören durcheinanderzubringen.

00:08:05: In jeder Gesprächsrunde regnen wir uns auf über diese ihren Kriegstreiber in Ost und West.

00:08:10: Das also sind unsere mächtigsten Männer der Welt.

00:08:15: Papst Leo hat sich direkt angesprochen, ohne sie beim Namen nennen zu müssen.

00:08:19: Jeder wusste wer gemeint ist wenn er sagt dass eine Hand voll dieser Leute diese Welt im Begriff ist zu zerstören.

00:08:28: Unfähig mit anderen zu verhandeln geschweige denn zu kooperieren.

00:08:33: die Straße von Hormuz bestimmt das weltgeschehen auch bei uns hier heute ist auf stunden auf und dann wieder zu Regnen wir uns auf über den steigenden Benzinpreis?

00:08:45: Das ist doch die eigentliche Katastrophe, die uns so sehr belastet.

00:08:50: Doch diese Schreckensmählungen wollen nicht aufhören!

00:08:53: Unsere Tage beginnen und enden damit – das ist eine schier unstillbare Gewaltspirale, die da am Werk ist, die alle Menschen irgendwie zur Opfer

00:09:02: macht.".

00:09:03: Jetzt mal als Chris gesprochen Das sind einerseits Christen am Werk, so wie schon in den vergangenen Kriegen war.

00:09:10: Es sind Christen die hier anderen Leid zufügen, Gewalt verüben und Verbrechen begehen.

00:09:16: Und es sind gerade im Nahen Osten Christen, die Opfer dieser Kriege sind.

00:09:21: Sie gehören verschiedenen christlichen Konfession an was sie verbindet.

00:09:25: Sie sind alle Opfer der menschengemachten Gewalt oder byzontinisch orthodox oder orientalisch orthodoxe Christen.

00:09:32: Die Gewalt geht so weit, dass nach zweitausend Jahren Christentum deren Existenz sogar zu verschwinden droht.

00:09:40: Im Irak sprich man bereits vom faktischen Verschwinden des Christentums und wir können es hier nur zur Kenntnis nehmen.

00:09:48: Im israelischen Westjordanland treibt der antipalästinensische Siedlungsbau heftige Urständs.

00:09:56: das letzte christliche Dorf dort rot bald ganz von der Langkarte zu verschwindet sagt man.

00:10:01: Genauso wird es irgendwann den bisher christlich geprägten Libanon ergehen, sogenannte politische Interessen überlagern wie immer die menschlichen Bedürfnisse und Ansprüche.

00:10:12: In Syrien kämpfen die letzten Christen um religiöses Überleben – und irgendwie glaube ich dass diese Aufzählung noch lange so weitergeht!

00:10:23: Es ist wie ein Flächenbrand, der das Christentum in dieser Region der Erde auszulöschen droht.

00:10:29: Natürlich schockiert uns das!

00:10:30: Wir bekennen uns öffentlich zu unseren Glaubensgeschwistern aber wie nahe sind uns diese orthodoxen Christen und der Schicksal wirklich?

00:10:39: Arabisch, Armeisch, armenische Christen... Wie nahe sehen sie uns eigentlich hier im Westen?

00:10:46: Gehen Sie uns irgendetwas an oder sind Sie unendlich weit weg von

00:10:50: uns?!

00:10:51: oder gehören selbst schon zur Kirchengeschichte der Vergangenheit.

00:10:55: Ich nein, ich habe keine fertigen Lösungen auf diese miserable Entwicklung – aber ich habe eine Hoffnung!

00:11:02: Die Hoffnung dass wir aus dieser Zerstörungswut der Menschen neu spüren, wie sehr wir doch alle eine große christliche Gemeinschaft sind und füreinander verantwortlich

00:11:12: sind.".

00:11:13: Wird man diese Verantwortung stärker spüren lassen in der Welt, werde das ein erster und wichtiger Schritt zu einem von allen Ersehmten Frieden.

00:11:22: Vielleicht ist es die Voraussetzung überhaupt, dass sich die Dinge zum Besseren und zum Frieden hin ändern?

00:11:29: Wir müssen viel lauter werden – viel drängender, viel fordernder, denke ich mir!

00:11:35: Und schalt den Fernseher aus.

00:11:38: Ich wünsche uns allen wieder einmal dem Frieden.

00:11:44: Das war eine neue Folge Schießlerswoche von und mit Pfarrer Rainer Maria Schiesler.

00:11:49: Eine Produktion des katholischen Medienhauses Sankt-Michaelsbund und das MKR.

00:12:00: Im Moment finden gerade hier bei uns in Bayern überall die Erstkommunionen statt.

00:12:05: Jeden Sonntag stehen da aufgeregte Jungs und Mädels vor der Kirche, und die sind aber richtig gut vorbereitet!

00:12:11: Kommunion ist nämlich mehr als nur einen Anzug shoppen oder ein Kleid.

00:12:15: Auch in Sankt Theresia, in Neuhausen bereiten sich die Kinder schon seit Januar auf ihren ganz besonderen Tag vor.

00:12:20: Und das macht Sinn!

00:12:22: So Pastoralreferent Ulrich Wandner.

00:12:24: Das eine ist dass einfach auf dem Weg ein

00:12:26: Stück weit Kommunion erfahrbar wird.

00:12:28: Kommunion heißt

00:12:29: der Gemeinschaft

00:12:31: und ich glaube es ist ganz was Wichtiges, dass wir in den Gruppen Freude teilen

00:12:35: auch Schwieriges

00:12:36: teilen Leidteilen.

00:12:38: Das andere ist dass

00:12:39: die Kinder

00:12:40: An dieses Geheimnis der Kommunion herangeführt werden durch Geschichten,

00:12:44: durch

00:12:44: Bilder.

00:12:45: Durch den Kirchenraum, den wir ihnen zeigen.

00:12:47: Ganz können man sie ja

00:12:48: nicht begreifen auch wie Erwachsenen.

00:12:50: aber doch so eine

00:12:51: Ahnung von diesem Geheimniss dessen was sich da abspielt das wollen

00:12:55: wir ein Stück weit

00:12:56: in den Gruppen

00:12:57: vermitteln.".

00:12:58: Die Kinder haben schon viel im Unterricht gelernt und auch für den besonderen Tag vorbereitet.

00:13:02: Wir

00:13:02: haben über die Aachenauer gesprochen.

00:13:06: Ja

00:13:06: das Glaubensbekenntnis

00:13:07: mussten wir auch lernen.

00:13:09: Mir hat besonders Spaß gemacht, das Brot zu backen.

00:13:12: Als Vorbereitung

00:13:13: haben wir auch unsere Kerzen gebastelt.

00:13:15: Nach so viel Vorbereitungen freuen sich jetzt alle auf den siebzehnten Mai.

00:13:19: dann ist nämlich der große Tag der Erstkommunion.

00:13:21: Ich freue mich über die Geschenke

00:13:23: und mal meine ganze Familie zusammen ist.

00:13:26: ich freue mich auf

00:13:28: den

00:13:29: Gottesdienst

00:13:30: also

00:13:30: da wo wir halt unsere kommen.

00:13:36: auch für Ulrich Wander ist das jedes Jahr ein ganz besonderer Moment, spätestens wenn dann beim Auszug alle großer Gott wir lobendig singen.

00:13:44: Eltern

00:13:45: stehen die trennen

00:13:45: in den Augen.

00:13:46: Es ist für mich selber

00:13:47: immer auch sehr

00:13:48: ergreifend,

00:13:48: dieses

00:13:49: Fest zu erleben diese Verdichtung

00:13:51: wie ich meine auch derzeit

00:13:52: vorher.

00:13:53: Ich mein immer wenn man es einfach so feiern würde

00:13:55: wird das nicht so werden.

00:13:56: Die Gemeinschaft

00:13:57: die gewachsen ist und ja dass die Kinder glaube ich schon etwas von diesem großen Geheimnis erahnen können Das

00:14:05: wir da

00:14:05: feiern.

00:14:05: Wir vom MKR das Kirchenradio wünschen allen Jungs und Mädels Nicht nur in Sankt Theresia ganz Bayern und im Erzbistum eine wunderschöne Ärztkommunion.

00:14:18: Was will ich eigentlich mal werden?

00:14:20: Die Frage beschäftigt schon die ganz Kleinen, aber während da noch Prinzessinnen oder Astronaut weit oben auf der Wunschliste stehen, werden die Vorstellungen mit zunehmendem Alter doch realistischer!

00:14:30: Heute für viele wichtig – Krisensicher soll der Job sein und ich will nicht dass KI mich irgendwann ersetzt... Erzieher ist zum Beispiel so ein Beruf, weiß Stefanie Heidelbutcher.

00:14:41: Sie leitet das Karitas Kinderhaus St.

00:14:43: Nikolaus hier bei uns in München-Schwabing und sagt ohne uns geht es nicht!

00:14:46: Dann könnten ganz viele Eltern nicht arbeiten gehen.

00:14:50: Und entsprechend ist es natürlich wichtig, dass jedes Kind einen Platz hat wo er's nicht nur gut betreut wird sondern wo es auch entsprechend gebildet wird Wo wir einfach gemeinsam mit den Eltern in einer Erziehungspartnerschaft das Beste für die Entwicklung des Kindes machen können.

00:15:05: und dafür sind nicht nur das Kinderhaus Sondern auch ganz viele andere Einrichtungen immer auf der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

00:15:12: Empathie sollen sie mitbringen und einfach Spaß am Job, wie Tourist Robel.

00:15:16: Er ist einer der Gruppenleiter und überzeugt – das ist definitiv der beste Job!

00:15:20: Am Ende des Tages, egal wie stressig, wie schwer der Tag war welche Hürden es zu überwinden gab

00:15:25: hat man trotzdem ein gutes Gefühl da man weiß

00:15:27: dass man es ja nicht

00:15:29: für irgendwie in

00:15:30: den Konzern oder sowas gemacht hat sondern eben für die

00:15:33: Kinder an sich.

00:15:34: also

00:15:34: ich würde sagen das was

00:15:35: man gibt kriegt man definitiv

00:15:37: von den Kindern auch so

00:15:38: wieder zurück.

00:15:39: Ja, die Kinder haben eine ganz genaue Vorstellung wie der oder die neue im Kindergarten so sein sollte.

00:15:45: Nett!

00:15:45: Lustig!

00:15:47: Sie sollten Bastelsachen ausdrucken vorlesen spielen.

00:15:51: Ja alles ganz schön wichtig.

00:15:53: aber die Liste von Stefanie Heidelbutcher ist dann doch noch etwas länger.

00:15:56: Einfüllungsvermögen, sie sollten die Fähigkeit haben sich in die Kinder rein zu versetzen.

00:16:02: Die Kinder zu beobachten eine gute Beobachtungssgabe zu haben wirklich zu gucken wo steht das Kind aktuell?

00:16:08: Was sind die Bedürfnisse des Kindes und entsprechend daraus auch situationsorientiert ihren Alltag gestalten können mit den Kindern?

00:16:17: Wer es Lust bekommen hat!

00:16:18: Das Kinderhaus freut sich immer über Praktikantinnen und Praktikannten.

00:16:21: also vielleicht einfach mal reinschnuppern in den Job und vielleicht feststellen hey Das ist ja sogar noch besser als Prinzessin oder Astronaut.

00:16:31: Ein Eis schlecken, Erdbeeren genießen sich im Straßencafé die Sonne auf die Nase scheinen lassen.

00:16:37: Ja plötzlich macht irgendwie alles mehr Spaß und fühlt sich auch richtig gut an.

00:16:42: Psychologin Anke Heublein von der Erdinger Lebensberatungsstelle des Erzbistums München und Freising sagt das liegt einfach an den Frühlingsgefühlen!

00:16:49: Frühlingsgefühle sind tatsächlich ein real messbares Phänomen.

00:16:54: Sie entstehen aus dem Zusammenspiel von körperlichen biologischen Veränderungen, hormonellen und psychologischen Änderungen Und letztlich ist es wie eine Art Aktivierungsreaktion Eine Aufwach-Reaktion unseres Körpers und auch unserer Psyche.

00:17:08: Vor allem

00:17:08: das Licht im Frühling aktiviert unsere gute Laune-Hormone.

00:17:11: Melatonin geht zurück Dopamin und Serotonin steigen an.

00:17:15: Das Sorgt für Stimmung.

00:17:16: Wir wollen uns mehr verbinden, wir wollen uns verlieben und natürlich gibt es dann auch eine soziale Resonanz.

00:17:21: denn wenn wir uns mehr Verbinden wollen entsteht auch wieder mehr Aktivität im sozialen Raum und das wiederum führt ja auch wieder zu einer Wirkung auf unsere Psyche nämlich eine positive Wirkung.

00:17:30: Wir freuen uns wenn wir gute Begegnungen haben, gute Gespräche führen.

00:17:33: Wer sich also selbst in gute Stimmung versetzen will einfach raus an die frische Luft den Frühling mit allen Sinnen aufsaugen Ja und den Rest den erledigen dann die Hormone.

00:17:46: Kommende Woche Mittwoch startet zum einhundert vierten Mal der Katholikentag.

00:17:50: Diesmal in Würzburg und unter dem Motto, Habmut stieh auf!

00:17:55: Ja wir hoffen es wieder ein fröhliches schönes und friedliches Glaubensfest wird.

00:18:00: Letzte Woche gab's deshalb eine Pressekonferenz im Rathaus in Würztburg.

00:18:03: da ging es natürlich ums Thema Sicherheit.

00:18:06: Meine Kollegin Annalena Ils war vor Ort und hat den Vizepräsident des Polizeipräsidiums Unterfranken Holger Baumbach getroffen und ihn mal gefragt was dann die Polizei alles so plant?

00:18:16: Zum einen verstärken wir generell unsere Präsenz an den Tagen hier in Würztburg.

00:18:21: Die Präsense wird deutlich erhöht sein, wir wollen ansprechbaren Präsent sein aber auch handlungsfähig wenn es doch Sicherheitssteuerungen gibt die wir aktuell nicht erwarten.

00:18:31: Besonders für Würzburg wird der Einsatz beispielsweise in der Reiterstaffel sein.

00:18:35: Die Pferde vom Polizeipräsidium Mittelfranken sind auch in Würzburg, also wer schon immer mal Lust hatte vielleicht ein Polizeipferd aus der Nähe zu betrachten kann gerne auch nach Würzburger kommen.

00:18:45: die Kolleginnen und Kollegen der Reiterstaffel sind hier auch unterwegs

00:18:48: sagt Holger Baumbach Vizepräsident des Polizeipräsidiums unter Franken.

00:18:52: Es werden auch Zivilpolizisten vor Ort sein und durch den Besuch von Bundespräsident, Bundeskanzler und anderen hochrangigen Politikern ist sowieso mehr Polizei als sonst gefordert.

00:19:02: Für Würzburg gibt es aktuell keine konkrete Gefährungslage.

00:19:06: damit auch keine konkrete Bedrohungslage.

00:19:09: Wir bereiten uns natürlich auf alle möglichen Szenarien vor aber ich kann's deutlich sagen es gibt keine konkreten Bedrohhungslage.

00:19:17: Wie bei Weihnachtsmärkten werden in Würzburg auch Sperrsysteme zum Schutz vor Fahrzeugattacken, im Volksmund oft Polar genannt aufgebaut.

00:19:24: Außerdem bereitet sich der Katholikentag auf verschiedene Wetterereignisse vor.

00:19:28: Sabrina Frankl – stellvertretende Geschäftsführerin des Katholiktentages?

00:19:32: Womit wir rechnen, ist Unwetter oder Hitze.

00:19:36: Also gerade im Bereich Wetter sind wir sehr eng im Austausch mit dem Deutschen Wetterdienst und beobachten die Lage und können eben sollte irgendwie was kritischer werden da auch reagieren haben genug Trinkwasser vorgehalten freies um eben auch bei Hitze vorbereitet zu sein.

00:19:53: Außerdem sind zweihundertfünfzig Sanitäter- und Notärzte der Maltese am

00:19:56: Einsatz

00:19:57: immerhin wird mit dreißigtausend Besuchern gerechnet.

00:20:01: Wie die Besucherinnen und Besucher sich möglichst schnell informieren können, verrät Sabrina Frenkel auch.

00:20:06: Es ist ein digitaler Helfer!

00:20:17: So soll auch Überfüllung vermieden werden.

00:20:28: Für Uwe Zimmermann, Leiter der allgemeinen Bürgerdienste in Würzburg gilt neben dem offiziellen Motto

00:20:33: «Happen

00:20:33: Mut, steh auf!»

00:20:34: noch ein

00:20:35: zweiter Leitsatz.

00:20:36: Seit wachsamem Nämdrücksicht – das ist zwar kein Bibel-Zitat aber das ist durchaus ein gutes Motto für einen Sicherheits und für einen verkehrsrechtlich wichtiges große Ereignis.

00:20:46: Denn klar bei so einem Event bleiben Straßensperrungen nicht aus.

00:20:50: die Anwohner wurden dazu bereits informiert.

00:20:53: Doch was ist mit denjenigen, die sich nicht so über den Katholikentag freuen?

00:21:04: auch interreligiösen Bedeutung bei der Nachhaltigkeitsbedeutung?

00:21:07: heute

00:21:07: echt

00:21:07: schwer.

00:21:08: Aber wenn es jemand gibt, der sich einfach an Veranstaltungsgeschehen stört, da kann ich mal sagen nehmen Sie auch Rücksicht.

00:21:15: alle Veranstaltung enden um zwanzig Uhr und das was am Abend der Begegnungen nach zwanzich Uhr und an den anderen Tagen am unteren Markt

00:21:23: und auf der Residenz

00:21:24: stattfindet ab zwanziger ist ein stimmungsvoller Abendsägen im Kerzenschein, der auf Zwanzig Minuten begrenzt ist.

00:21:32: wir halten also Lärmschutz umfassend ein.

00:21:35: Ganz klar, denn bei so einem Event geht es natürlich nicht ohne Straßensperrungen und das kann auch mal lauter werden!

00:21:40: Ja wenn's kommende Woche Mittwoch den dreizehnten Mal endlich losgeht gibt's natürlich alle Infos rund um den katholiken Tag in Würzburg aus erster Hand hier bei uns im MKR.

00:21:52: Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit dann gibts wieder eine brandneue Ausgabe unseres ehemalten Magazins.

00:21:59: Wie alle vierzehn Tage gibt´s dann bestimmt auch in der neuesten Ausgabese... einiges zu lesen und so entdecken, ja und bestimmt auch die eine oder andere Lieblingsgeschichte unserer Redakteure.

00:22:08: Welche es diese Woche bei meinem Kollegen und Chefvertreterin im Chefredakteur Florian Erdl ist – oder ob er gerade noch eine weitere hat?

00:22:14: Das erzielte uns jetzt am besten selbst!

00:22:16: Servus Florian, schön dass du da bist.

00:22:18: Grüß

00:22:18: dich Ivo.

00:22:19: Florian ich habe es ja gerade erwähnt verretste uns deine Lieblungsstory der aktuellen Ausgabe.

00:22:24: Ja das sind ja so viele gute Geschichten aber natürlich kann man es ein bisschen eingrenzen haben.

00:22:28: Ich starte mal mit einem Rätsel-Ivo Was ist das?

00:22:33: Wer zu viele davon hat, will sie loswerden und wer wenige oder gar keine hat hätte gern mehr.

00:22:41: Ich würde jetzt sagen ich rate mal aber es erinnert mich an etwas.

00:22:44: also mir hat mal unsere Friseurin hat mir gesagt alle die Dauerwelle haben bzw.

00:22:49: Locken haben wollen keine locken haben und die die glatte Haare haben wollen eine Dauerwelle.

00:22:54: Das kommt mir irgendwie so ähnlich vor.

00:22:57: Ja, es ist eine haarige Angelegenheit.

00:22:58: Aber du bist vollkommen richtig!

00:23:01: Also es geht um Haare und da sind wir dabei in der Kunsthalle in München.

00:23:05: Da gibt's eine neue Schau Und die heißt In Großbuchstaben

00:23:10: Haar

00:23:11: macht

00:23:12: Lust.

00:23:13: Ach so ich dachte das hat mit Haar zu tun also bei Truderin quasi

00:23:18: Ah, der war gut.

00:23:19: Der war ganz schlecht!

00:23:21: Nein ich habe das schon gesehen als Plakat.

00:23:22: was hat denn damit auf sich?

00:23:23: Ja es ist tatsächlich ein kleiner Ritt durch die Kunstgeschichte bezüglich unsere Kulturgeschichte zum Haar durch drei Jahrtausende.

00:23:34: und ich sage mal so Haare spielen beim Menschen schon von Anbeginn eine starke Rolle.

00:23:41: ja und es gibt eigentlich wenig andere Körper

00:23:46: Teile,

00:23:47: die von einer größeren Bedeutung sind in den ganz verschiedenen Bereichen.

00:23:52: Die haben hier in der Ausstellung ein Haufen zusammengetragen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – zweihundert historische und zeitgenössische Werke, gemälde Skulptur, Fotografie, Videoarbeiten aber auch Möbel-, Design- und Modekreationen.

00:24:08: also ganz breit gefächert

00:24:10: mit

00:24:11: Haaren!

00:24:12: Ja, was sich damit auseinandersetzt oder wo man das sozusagen ins Bild oder in die Kunst sozusagen gefasst hat.

00:24:20: Und ja ich sag mal Haare verraten immer etwas über den Status der Person einer Gruppe.

00:24:27: also gut da können wir jetzt nicht so mitreden.

00:24:28: Wir sind ja eher überschaubar gesegnet mit aber ich sage mal im Barock zum Beispiel als wer so Darstellung kennt.

00:24:35: Die Leute hatten irrehore Perücken zB Was also ein Ausdruck war von einem von Reichtum oder auch damit man letztendlich Haarverlust wie zum Beispiel beim Sonnenkönig, damit schon überdecken konnte?

00:24:49: Das kennt man ja heute noch von Leuten.

00:24:51: Die tragen jetzt ganz so hohe Haare aber es gibt ja Menschen die wirklich drunter leiden dass sie keine Haare im Kopf mehr haben.

00:24:56: gerade bei uns Männern ist das ja oft immer das Problem.

00:24:58: gut ich bin jetzt da

00:25:00: Glücklicherweise

00:25:01: nicht mit diesem Problem behaftet, aber jeder hat so sein Päckchen.

00:25:04: Manche haben es ja in den falschen Körperregionen dann auch zufrieden.

00:25:07: Das

00:25:08: kommt drauf an!

00:25:08: Aber man kann auch das dann hart zu einem Markenzeichen seinen eigenen hochstilisieren.

00:25:13: also es gibt ja zum Beispiel... Also Marilyn Monroe ist eine Ikrone mit ihrem Belonden.

00:25:19: oder wenn wir jetzt an den Philosophen an Nietzsche denken Unglaublichen Schnäuzer, den er hatte.

00:25:26: Oder Künstler Beethoven zum Beispiel in dieser wie man heute auch sagt künstlermähne

00:25:31: Ja ja absolut.

00:25:33: Also ehrlich gesagt ich habe da Plakate gesehen in der Stadt aber mich hat das irgendwie überhaupt nicht angesprochen.

00:25:36: Ich dachte mir was für ein seltsames.

00:25:39: Was für ein seltsames Event ist das denn mit Haaren, die überall rausschauen in verschiedenen Gemalt als Bild?

00:25:44: Und so ist es dieses Plakat, dass man in der Stadt sieht.

00:25:46: Es ist wirklich eine wahnsinnig interessante Angelegenheit.

00:25:50: auch in der Religion spielen Haare und auch in einer Bibel zum Beispiel eine Rolle.

00:25:54: Da gibt z.B.

00:25:55: einen alten Testament die Geschichte von Samson.

00:25:58: Ja stimmt natürlich!

00:25:59: Super stark ist aufgrund seiner Haare dann werden sie ihm abgeschnitten, dann ist die Kraft verloren und er wird geblendet.

00:26:05: Es ist sehr facettenreich.

00:26:07: wirklich es lohnt sich hineinzugehen anhand auch der vielen Objekte.

00:26:10: und unser Kritiker, der drin war.

00:26:12: Der war wirklich sehr begeistert Und das Beste kommt am Schluss dann auch noch.

00:26:16: man hat nämlich dann am Ende die Möglichkeit Man kann in einem sozusagen Frisier Salon ja Kann man sich begeben und kann da ein Selfie selber machen mit ganz extravaganten Versuchen.

00:26:29: Also das wäre vielleicht noch eine interessante Möglichkeit auch für uns.

00:26:32: Sehr, sehr lustig!

00:26:34: Aber wo lustig?

00:26:35: Ihr habt auch einen Beitrag über Klinik Clowns diesmal mit dabei.

00:26:38: Ja,

00:26:38: das war eine perfekte Überleitung.

00:26:39: Fast oder?

00:26:40: Das hat sich jetzt leider so ergeben.

00:26:43: Klinikklowns nicht ganz.

00:26:44: sie waren im Altenheim.

00:26:46: ich bin hier mit meinen Kollegen vom Fernsehen sind wir ins Vincentinum von der Winzenskonferenz im Lächeln in München gegangen.

00:26:54: Für diejenigen, die jetzt sagen was ist denn das Lächel?

00:26:56: Neu-Deutsch heißt es Lele bei uns im München.

00:26:59: Aber der Kollege sagt natürlich altmünchterisch völlig verständlich.

00:27:02: Also im Lächl wart ihr!

00:27:04: Da muss ich jetzt fast lächeln ja.

00:27:07: Sehr schön.

00:27:08: Da schauen regelmäßig die Einherz-Clowns vorbei auf Stippvisite und sie bringen den Bewohnerinnen entweder unten im Café oder Ja, Cafeterrasse draußen oder auch auf den Zimmern bei bettlägerigen Patienten.

00:27:25: Ja, Freude und eine kleine Abwechslung vorbei.

00:27:28: Und die waren ... Ich sag mal sehr gut drauf, die Damen.

00:27:33: Es waren fünf Damen, fünf Clowninnen ja?

00:27:36: Die das also mit viel Herzblut machen.

00:27:39: Und es ist ne ganz interessante Angelegenheit geworden.

00:27:44: der Verantwortliche für die Veranstaltungen im Haus war, Es war ja einfach dabei gewesen, wie dann gesungen getanzt wurde.

00:27:52: Und es ist tatsächlich auch interessant, wie die alten Menschen mit unter darauf reagieren.

00:27:57: und ein Lächeln also zumindest auf das Gesichtsaum ist vielleicht ja auch ein verdienstvoller Angelegenheit.

00:28:04: Ein Lächel im Lächl!

00:28:06: So ist es... Also egal ob Sie Lust auf eine harige Ausstellung haben oder mal mehr über die Clowns erfahren wollen, die im Vincentino unterwegs sind in der neuesten Ausgabe unseres Inhalten-Magazins Erfahren sie mehr?

00:28:17: ganze Ecke mehr zu lesen und zu entdecken.

00:28:19: Unser Inhalten-Magazin gibt's im Abo Freihaus, geliefert sie finden es in vielen Kirchen oder ganz easy mit der innehalten App.

00:28:26: Egal auf welchem Weg wir wünschen viel Spaß und eine erholsame Zeit beim Lesen!

00:28:33: Ein bayerischer Weibischof in Uganda so der Titel der neuesten Folge der Mission Reisewarnung.

00:28:39: Es geht nämlich um weibischoff verruppert Kraftstollberg.

00:28:42: Der ist nämlich nach Uganda gereist und hat am fünftigjährigen Jubiläum des Priester Seminars in der Hauptstadt Kampala teilgenommen.

00:28:49: Meine Kollegin Brigitte Strauß moderiert ja diesen Podcast.

00:28:51: Brigitte, wie war denn die Feier?

00:28:53: Ja das habe ich natürlich auch als erstes gefragt und er meinte...

00:28:56: Ausgebig!

00:28:59: Ein Riesenfest.

00:29:00: Aber nicht nur dass.

00:29:02: was ihn fast neidisch hat werden lassen war die Anzahl der jungen Männer die dort Priester werden möchten.

00:29:07: In

00:29:07: diesem Seminar hat es jetzt ein Jubiläum

00:29:09: gefeiert, da sind es dreihundertzwanzig

00:29:10: Seminaristen

00:29:12: Und da haben sie jetzt notwendig

00:29:14: neuner Zimmer für Seminaristinnen eingerichtet.

00:29:16: also Das kann man sich bei uns gar nicht mehr vorstellen und ist auch für deutliche Verhältnisse eher bescheiden, aber sie wissen nicht wie Sie die Leute unterbringen sollen.

00:29:25: Nur kurz zum Vergleich im Erzbistum München & Freising sind derzeit... ...fünfundzwanzig Seminaristen registriert!

00:29:31: Okay, aber in einem armen Land wie Uganda ist es ja wahrscheinlich ein echter Aufstieg wenn man studieren und Priester werden kann oder?

00:29:38: Ja und nein, also die Kirche hat ein sehr hohes Ansehen.

00:29:43: Und deshalb werden junge Männer, die sich dafür entscheiden auch nicht merkwürdig angeschaut wie das hier manchmal der Fall ist.

00:29:48: Hier müssen sie sich ja oft gegenüber ihrer Umwelt fast dafür entschuldigen Aber wirtschaftlich bringt denen das überhaupt nichts, sagt Stolberg.

00:29:56: Die Priester bekommen

00:29:57: dort

00:29:58: kein Gehalt vom Bischof, sondern müssen selber für ihren Lebensunterhalt

00:30:01: sorgen.

00:30:02: Es ist

00:30:03: nicht

00:30:03: so, dass

00:30:04: man dann

00:30:05: sozial abgesichert

00:30:06: werde.".

00:30:07: Das bedeutet dann die haben alle noch eine Landwirtschaft oder irgendwas Ähnliches wovon sie einfach leben können?

00:30:12: Also wenn junge Leute in Uganda eine Studienberechtigung, also Abi-haben, dann wären ungefähr alle anderen Studiengänge deutlich lukrativer.

00:30:22: Demnach hat das wohl doch eher damit zu tun, dass der Glaube da eine andere Rolle spielt!

00:30:26: Der Weihbischof hat aber nicht nur diesen Gottesdienst besucht es gab auch noch ein paar andere Stationen.

00:30:31: wo war er denn noch?

00:30:32: Er hat zum Beispiel eine Wallfahrtskirche besucht, die an der Stelle steht wo die fünfundvierzig jugandischen Märtyrer hingerichtet worden sind.

00:30:40: Märtyre das sind ja Menschen, die für ihren Glauben gestorben sind, die meisten, die wir hier so kennen, sind vor irgendwas zwischen tausend und zweitausend Jahren gestorban.

00:30:49: Diese fünfundvierzch wurden zwischen achtzehnhundert fünfundachzig und achtzindhundert siebenundachtzig getötet auf zum Teil Bestialische Weise.

00:30:58: Der Jüngste war übrigens erst vierzehn, das ist der heilige Kizitu.

00:31:03: Was da ganz genau passiert ist, dass Makila selbst nachlesen.

00:31:06: wir erzählen es nicht in allen Einzelheiten aber was wie erzählen ist?

00:31:10: Wie sehr dieser Heiligen verehrt werden.

00:31:13: also der Glaube wird gelebt in Uganda.

00:31:15: Es gibt aber Nachrichten aus dem Land die hören sich jetzt nicht so unbedingt nach nächsten Liebe an nämlich dann wenn es ums Thema Homosexualität zum Beispiel geht.

00:31:23: ja Die Gesetzgebung in Uganda ist da knallhart.

00:31:27: Sexuelle Handlungen mit Personen derselben Geschlechtswerden, mit lebenslanger Freiheitsstrafe der Versuch mit bis zu zehn Jahren bestraft.

00:31:35: Die katholische Kirche in Deutschland ist ja auch erst in den letzten paar Jahren offener geworden.

00:31:40: Kardinal Marx hat ja vor ein paar Wochen gesagt dass Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare im Erzbistum erlaubt sind.

00:31:48: Wie die Kirchen in Uganda dazu steht?

00:31:50: Auch darüber reden wir in der aktuellen Folge!

00:31:55: Am Sonntag ist Muttertag.

00:31:57: Der Tag des Parfum-Flacos, der selbst gebastelten Bilder und der edlen Schokoladen.

00:32:03: Und dann steht da noch der große Schoko Osterhase in der Küche!

00:32:06: Den muss man jetzt aber nicht entsorgen.

00:32:08: Nein wer ihn nicht mehr zum Anbeißen findet hat noch jede Menge Möglichkeiten.

00:32:12: so Magdalena Scheichel.

00:32:14: Sie ist Schülerin in der Karitas Berufswachschule für Ernährung und Versorgung.

00:32:17: Die geschmolzene Schokolade kann man auch für Desserts verwenden z.B.

00:32:21: Musa-Schokolade oder Schokogrossis, das wird dann mit Cornflakes gemischt und auf Blächer geben.

00:32:29: Dann wird es getrocknet und gut zum Kaffee essen.

00:32:33: Man kann auch Schokoladen von Dümmacher oder Früchte-Spieße gleich fertig machen.

00:32:37: Rezepte zum Dahin schmelzen?

00:32:40: Magdalena hat aber einen klaren Favoriten!

00:32:43: Ja man konnte die Osterhasen zerbrechen in eine Tassereiter und heißem Milch übergießen und ein bisschen umrühren.

00:32:51: Und dann hat man perfekt die heiße Schokolade, schmeckt eigentlich besser wie ein Kakaopilfer... ...und der Osterhase ist eigentlich auch gleich

00:32:59: verwertet.".

00:32:59: Ich habe für seinem Schokohas noch ein raffiniertes Ende bereiten möchte!

00:33:03: Einfach ein Stück Schocki als Keheimzutat ins Chili werfen.

00:33:06: Wir sagen lassen Sie sich schmecken und guten Appetit!

00:33:12: Mama, wo sind meine Socken?

00:33:15: ich brauche morgen einen Kuchen fürs Schulfest.

00:33:18: Oder vor allem bei den Kleineren, Mama ich kann ohne dich nicht einschlafen.

00:33:22: Tja!

00:33:23: Mütter managen den alltäglichen Wahnsinn und haben trotzdem oft das Gefühl es ist nicht genug.

00:33:28: Marm gilt nennt sich das Ganze.

00:33:30: doch dieses schlechte Gewissen muss überhaupt nicht sein.

00:33:33: Es

00:33:33: sind oft die Vergleiche mit anderen Die Mütte an sich zweifeln lassen sagt Familientherapeutin Stefanie Kimmel von der Caritas Beratungsstelle im Erzbistel München und Freising Wow, schau mal diese Mutter wie toll sie es hinbekommt.

00:33:46: Selbstgebackene Kekse die Wohnung sieht blitzblank aus selber adret gekleidet perfekt geschminkt erfolgreich im beruf und tip top die kinder nebenbei noch geschniegelt und gestriegelt.

00:33:56: Und ich glaube das sind einfach erwartungen Die da an uns gestellt werden und so groß gemacht werden.

00:34:04: ja und deswegen ist Es Einfach auch ein gesellschaftliches thema allen Ansprüchen immer gerecht zu werden ist nahezu unmöglich.

00:34:11: Kein Wunder, wenn dann das Gefühl aufkommt irgendwie zu versagen.

00:34:14: Die Therapeut hinräht sich eigene Maßstäbe zu setzen und sich zu fragen... Ist es jetzt gerade wirklich der eigene Wert, die mich nicht gerecht werde?

00:34:23: oder ist das eine Anforderung von außen?

00:34:25: Von der Gesellschaft.

00:34:26: Von wem auch immer und hat das gar nichts mit mir zu tun?

00:34:30: Und dann vielleicht auch sich mal noch die Frage zu stellen, ist es gerade wirklich schlimm was passiert ist?

00:34:36: Oder ist es einfach nur nicht ganz super gelaufen, nicht ganz perfekt?

00:34:40: Man kann nicht alles perfekt machen!

00:34:42: Wer die eigenen Prioritäten im Blick hat, kann auch in Spanze andere Dinge sein lassen.

00:34:47: Vor allem ermutige ich die Familientherapeutin alle Frauen, auch sich selbst öfter mal was Gutes zu tun.

00:34:52: Das ist überhaupt nicht egoistisch!

00:34:54: Wenn man mal an die Flugzeugsituation denken, wenn man diese Sicherheitsanweisung bekommt dass man zuerst sich selbst dieses Sauerstoffmaske aufsetzt und wenn man das gemacht hat dann kann man jemanden anders auch helfen.

00:35:05: und der so wirklich.

00:35:05: deswegen als Botschaft an die Mutis ihr müsst euch zuerst um euch selbst kümmern Und nur wenn mein Akku voll geladen ist Dann habe ich ja auch wieder Kraft und Energie mich um all die Anforderungen gut kümmern zu können Und ganz wichtig, sich öfter mal selbst sagen.

00:35:19: Ich mach das eigentlich ganz schön gut!

00:35:21: Nicht nur am Muttertag.

00:35:23: Lydia Jäger für das MKR – Das Kirchenradio An

00:35:26: dieser Stelle von mir und dem MKR hat das Kirchenradioteam Liebe Mamas einen schönen Muttertag und danke für all eure Liebe, Zuneigung und euer einzigartiges großes Herz.

00:35:36: Danke dass ihr immer für uns da seid.