MKR – Das Magazin

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00:00:00: Heute mit Katharina Sichler.

00:00:02: Am Mittwoch beginnt in Würzburg der Katholikentag.

00:00:05: mehr als dreißigtausend die sind schon angemeldet und Geschäftsführer Roland Filzmeier hofft, dass die Besucher etwas für sich mitnehmen.

00:00:15: Ich wünsche mir das.

00:00:16: die Menschen gestärkt nach Hause gehen Mit vielen neuen Impulsen Für ihre Gemeinde Mit frischer Motivation Für ihr eigenes Engagement Dass sie viele gute Begegnungen erleben inspirierende Gespräche führen, auch mal streiten im besten Sinne und gleichzeitig Raum finden für Musik, für Gemeinschaft.

00:00:35: Aber auch für stille Momente mitten im Trubel so einer

00:00:38: Großveranstaltung.".

00:00:39: Mehr zum Katholikentag hören Sie natürlich in den nächsten Tagen hier bei uns im MKR das Kirchenradio!

00:00:59: Das hören Sie jetzt in einer neuen Folge von Schießlers Woche.

00:01:26: Man könnte ja meinen, jetzt ist der Moment stehen zu bleiben nach oben zu schauen sich festzuhalten an diesem Augenblick.

00:01:34: Jesus geht und die Jünger stehen da und schauen hinterher vielleicht auch ein bisschen ratlos vielleicht ein bisschen verloren.

00:01:42: wer könnte sie ihnen verdenken?

00:01:44: Und genau in diesen Moment hinein fällt diese Frage fast wie im Wegruf warum steht ihr da?

00:01:51: Mit anderen Worten bleibt nicht stehen, startt nicht nach oben.

00:01:56: Das Entscheidende beginnt doch jetzt nicht über Euch sondern hier mitten unter Euch!

00:02:02: Ich finde das bemerkenswert, denn es widerspricht einer Versuchung die uns bis heute begleitet.

00:02:08: Glaube als Rückzug, als ein Sich hinweg Träumen aus dem was unten gerade schwierig ist.

00:02:15: Aber genau das ist hier nicht gemeint.

00:02:18: Der Blick zum Himmel is kein Endpunkt Er ist eher eine Ausrichtung, eine Erinnerung daran wohin wir gehören aber nicht um dort zu bleiben sondern um hier zu handeln.

00:02:30: Vielleicht könnte man sagen Glaube beginnt nicht im Hochblick sondern im Aufbruch.

00:02:36: warum steht ihr da?

00:02:38: Das hatte das sehr direktes so als würde jemand sagen du weißt doch eigentlich was jetzt dran ist Und das verändert etwas.

00:02:48: Denn dann ist Christsein keine Form vom Weltflucht, sondern im Gegenteil eine sehr konkrete Form von Weltverantwortung.

00:02:56: Denn es geht nicht darum auf ein Irgendwann zu warten, sondern dass Reich Gottes in kleinen, tastenden Schritten jetzt schon sichtbar werden soll lassen – indem wie wir sprechen, wie wir entscheiden oder wie wir miteinander umgehen?

00:03:12: Ich merke immer wieder bei mir selbst, wie schwer das manchmal ist!

00:03:16: wie oft ich stehen bleibe, beobachte, kommentiere, analysiere und doch einen Schritt zu wenig gehe.

00:03:24: Vielleicht weil es bequemer ist vielleicht auch weil es sicherer erscheint.

00:03:29: aber dieser Satz aus der Postelgeschichte lässt mich da eben nicht mehr in Ruhe.

00:03:34: er bringt mich im Bewegung oder bringt mich auch zum Nachdenken über die letzten Jahre über diesen Podcast über all den Gedanken die ich hier teilen durfte über politische Beobachtungen, persönliche Geschichten, theologische Versuche die wirklich keine bisschen besser zu verstehen.

00:03:52: Wenn ich ehrlich bin dann war das nie ein Fertigesprechen eher ein Tasten des Suchens.

00:03:58: Ich war nie der der alles erklären kann und möchte denn ich bin genauso einer der selbst unterwegs ist Einer der ringt, der zweifelt ja einer der sich auch korrigieren muss.

00:04:10: Ich sehe das gar nicht als Nachteil, sondern als eine sehr ehrliche Form der Verkündigung.

00:04:40: Auch einfach verpuffen, beides gehört dazu.

00:04:44: Unfertigsein gehört dazu!

00:04:46: Vielleicht sogar mehr als uns lieb ist und gerade deshalb braucht es Bewegung sonst bleibt man stecken auch innerlich.

00:04:53: Deshalb habe ich für mich entschieden Es wird noch zwei Folgenschießlers Woche geben Dann ist dieses Format zu Ende.

00:05:01: Nicht weil mir nichts mehr einfällt sondern weil ich nicht stehen bleiben möchte, weil ich gemerkt habe bevor etwas zur Gewohnheit wird die nur noch läuft ohne dass wirklich Leben darin ist gehe ich lieber einen Schritt weiter.

00:05:14: Es wird auch kein Abschied im großen Stil sein denn ich sehe den Abschied nie nur als Verlust.

00:05:19: es ist immer auch der Möglichkeit für etwas Neues.

00:05:23: Er wird zwar begleitet mit einem trauernden Auge, aber gleichzeitig mit dem Wissen dass das Leben immer in Bewegung bleibt.

00:05:29: Und vielleicht gilt es auch für das was wir hier nun bereits tun Verkündigungsformate dürfen sich wandeln Sie müssen es sogar.

00:05:38: Der Inhalt bleibt wenn er trägt Aber die Form muss sich verändern dürfen Sonst wird sie irgendwann zur Gewohnheit.

00:05:44: und Gewohnhalt ist selten ein guter Ort für eine lebendigen Glauben.

00:05:48: Und irgendwie passt das erstaunlich gut zu diesem Festgeräste Himmelfad.

00:05:54: Himmelpfad ist ja kein Ende, bei dem man sagt jetzt ist alles vorbei!

00:05:58: Es ist eher so ein Moment in dem sich etwas verschiebt.

00:06:01: Einer geht und plötzlich sind die anderen dran.

00:06:04: Ja es ist eben die Zumutung dieses Tages dass wir nicht mehr nur schauen können, dass wir gefragt sind im Hier- und Jetzt mit dem was Wir Können und auch mit dem Was Wir Nicht Können.

00:06:15: Ich finde das ehrlich gesagt manchmal ganz schön anstrengend, aber gleichzeitig auch tröstlich.

00:06:21: Weil es zeigt, es kommt nicht darauf an dass ich alles weiß sondern dass ich gehe.

00:06:26: Vielleicht reicht das schon jeden Tag eine Schritt nach dem anderen zu gehen und sich dabei immer wieder diese Frage gefallen lassen stehe ich noch oder bin ich schon unterwegs?

00:06:38: Wünschen Sie ein wunderschönes Himmelfahrtsfest!

00:06:41: allen Vätern alles Gute zum Vatertag und uns alle eine gute Woche, euer Pfarrer Schießler.

00:06:47: Das war eine neue Folge Schießlerswoche von und mit Pfarrereiner Maria Schießlar.

00:06:53: Eine Produktion des katholischen Medienhauses St.

00:06:56: Michaelsbund und das MKR.

00:07:05: Knallbunt!

00:07:06: Und mit jeder Menge gute Laune besuchen die Einherz-Klauens regelmäßig soziale Einrichtungen und Heime in München.

00:07:14: Einmal im Monat kommen die Spaßmacher auch ins Senioren- und Pflegeheim Vincentinum in München.

00:07:20: Sie tauchen immer zu Dritt oder Viert auf – und verbreiten dabei richtig gute Laune!

00:07:30: Freitag Nachmittag, im Vincentinuum dem ältesten Senioren und Pflegeheim Münchens.

00:07:34: Es gibt Kaffee und Kuchen und die Einherzglauen sind mit Gesang und Späßen nur mittendrin.

00:07:39: Der Theologi Jörg Fleischer hat sie vor vier bis fünf Jahren zum ersten Mal eingeladen.

00:07:44: Er ist für das Seelsorgerliche, aber auch das Freizeitangebot im Vincentinum zuständig.

00:07:48: Mir ist es wichtig dass die Bewohner Abwechslung haben, dass sie hier auch Sachen erleben, die Sie vielleicht noch gar nicht kennen.

00:07:55: zu Clowns, kennt man aus dem Zirkus, aber da sein so ein Clown persönlich anspricht und persönlich auf einen eingeht?

00:08:00: Das ist jetzt etwas Ungewöhnliches

00:08:02: ja.".

00:08:02: Besonders ist auch – Die Besuche der Einherzclown sind kostenlos!

00:08:06: Und sie kommen immer mit einem Thema zur Besuch.

00:08:08: Diesmal mit dem Motto Frühjahrsputz erklärt Marin Fras alias Schnupsi Heute natürlich bei dem Thema Frühling kommt ein knallrotes Gleit mit vielen.

00:08:17: Frühlingsdupfen drauf!

00:08:18: Natürlich singen wir auch heute das Lied Blumen aus Amsterdam, die sind dann natürlich aus München.

00:08:24: Schnupsi und ihre zwei Clowns-Kolleginnen verteilen Tulpen und lassen sie Wischmops kreisen.

00:08:29: Mit Blumenkranse im Haar und Luftballons bringen Sie den Frühling ins Vincentinum.

00:08:33: Ähnliche Nachmittage haben sie schon zum Thema Maibaum oder Oktoberfest gestaltet.

00:08:37: Das geht weit über reine Unterhaltung hinaus, wie viele ihre Kolleginnen hat Michaela Faltelhauser eine Ausbildung in therapeutischer Clownerie gemacht.

00:08:46: Wir sind ehrenamtlich und sind hier unterwegs einfach um den Senioren Freude zu bereiten Sie zum Lachen zu bringen auch die dementen Senioren zu animieren Erinnerungen wach zu rufen, ja.

00:09:04: Die Clowns singen mit den Heimbewohnern altbekannte Schlager spielen mit ihren Handpuppen und die Pflegebedürftigen freuen sich.

00:09:11: Dass sie alle mich sofort wiedererkannt hat das war schön!

00:09:16: Das hat mir gefallen wie sie angezogen sind dass es gefällt man auch gut.

00:09:21: Ich war ein bisschen überrascht aber im Grunde genommen finde ich's gut, dass die Leute einfach aufgemundert werden.

00:09:30: Geld verdienen die Clowns mit ihrer Arbeit für die Seele nicht.

00:09:33: Aber sie bekommen eine besondere Aufwandsentschädigung, sagt Clownin.

00:09:37: Michaela Faltenhauser Das Lachen und die Freude von den Senioren Und ihre Kollegin Maren Fras alias Schnupsi ergänzt Die geben uns viel mehr zurück als wir ihnen schenken können.

00:09:48: das ist immer so mein Inneres was ich oft schon während des Clownens denke auch die ganz still in der Ecke sind Vielleicht nicht beim erlersten Besuch, aber spätestens bei dem zweiten.

00:10:02: Und die machen mit und es ist einfach traumhaft schön!

00:10:06: Willi Witte für das MKR – Das Kirchenradio.

00:10:17: Neues aus unseren bayerischen Bistümern heute?

00:10:20: Das Bistum Passau Sie schon mal etwas von Sensi-Plan gehört?

00:10:35: Das ist eine Methode der natürlichen Familienplanung bei der ohne Hormone ganz genau die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage einer Frau bestimmt werden können.

00:10:45: Auch im Bistum Passau wird diese Methode angewendet, und zwar im Referat Ehe Familien & Kinder.

00:10:51: Sonja Fischal-Zäudel ist Ansprechpartnerin dort – und seit Kurzem auch zertifizierte Sensiplanberaterin!

00:10:59: Wer einen Kinderwunsch hat oder hormonfrei verhüten möchte, für den gibt es die sogenannte Sensi-Plan-Methode.

00:11:06: Frauen beobachten dabei täglich Basaltemperatur und Servix Schleim um ganz genau bestimmen zu können an welchen Tagen im Zyklus sie fruchtbar sind.

00:11:15: Genauer erklären kann das alles Sonja Fischer Zeudel – Sie ist Sensiplanberaterin und eben Ansprechpartnerin für natürliche Familienplanung bei uns in Pistom!

00:11:24: Ja, da muss ich ganz kurz ausholen.

00:11:27: Natürliche Familienplanung ist ein Überbegriff für ganz verschiedene Methoden die es auch schon sehr lange gibt und es gibt Unterschiede welche Körperzeichen beobachtet werden wie die dokumentiert werden oder wie sie ausgewertet werden.

00:11:43: Und darum hat sich vor einiger Zeit um das abzugrenzen der Name Sensiplan entwickelt und darin verbirgt sich eine Methode, die zwei Körperzeichen beobachtet hat.

00:11:55: Die werden aufgezeichnet also dokumentiert und anschließend dann ausgewertet nach einem festen Regelwerk im aktuellen Zyklus und so kann man quasi die Fruchtbahnen von den Unfruchtbahnhagen unterscheiden und entsprechend der Familienplanungsabsicht handeln.

00:12:15: Wenn es jetzt nicht gerade um den Kinderwunsch, sondern eher um Verhütung geht stellt sich da natürlich die Frage wie sicher ist die Methode überhaupt und wie hoch ist das Risiko vor allem von Anwendungsfehlern.

00:12:26: Sensiplan ist die einzige Methode deren also einzigen Nichtformonelle Methode deren Sicherheit wissenschaftlich belegt ist.

00:12:35: Das heißt sie wird auch in den ärztlichen Leitlinien als sehr sicher eingestuft und empfohlen.

00:12:41: Für die Sicherheit gibt es einen Wert, den sogenannten Pearl Index.

00:12:45: Der beschreibt wie viele Frauen von hundert, die eine Methode ein Jahr lang angewendet haben werden schwanger und dieser Pearl Index liegt bei null Komma vier bis eins Komma acht also im Bereich der Pille.

00:12:58: Abseits der Familienplanung kann Sensi-Plan Frauen auch dabei unterstützen ihr Körperbewusstsein zu stärken und ihren Zyklus besser kennenzulernen Und es ist eine Methode, die gerade aktuelle Bedürfnisse und Vorstellungen von Frauen aufgreift.

00:13:12: Ich habe das Gefühl, dass wirklich viel vor allem junge Frauen einfach bis sie ja des kritischer Hinterfragen was mache ich mit meinem Körper so dieses Gesundheitsbewusstsein?

00:13:24: So ein Trend zur Natürlichkeit ist da aber auch Studien zeigen, dass einfach so der Trend weg geht vom Hormonen.

00:13:32: Ja, es tut sich was und ich finde das auch wirklich sehr gut da ein bisschen auf sich aufzupassen oder einfach genauer zu hinterfragen.

00:13:41: Zum Thema Gleichberechtigung, dass nicht nur alles die Frau regeln muss und da bietet Sensiplan eine gute Möglichkeit, sich da als Paar einfach mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen.

00:13:51: Wer sich über die Sensi-Plan-Methode genauer informieren möchte schaut am besten einfach mal auf der Website des Bistums Passau vorbei.

00:13:58: Dort sind regional alle Sensiplanberaterinnen und Berater gelistet, es gibt Termine für Infoabende und Informationen zu Einführungskursen.

00:14:11: Der Ruhestand für viele ein langersehnter Traum – endlich mehr Zeit für das was im Berufsleben oft zu kurz gekommen ist!

00:14:20: Hobbys reisen Familie Gleichzeitig weniger Verpflichtungen und Stress.

00:14:26: Doch wenn es dann soweit ist, merken manche dieser Übergang gar nicht so leicht wie man es sich vorgestellt hat.

00:14:34: Denn mit dem letzten Arbeitstag verändert sich oft mehr als nur der Tagesablauf – das sagt auch Angelik Goldrian, Psychologin in der Ehe.

00:14:42: Familien- und Lebensberatungsstelle im Erzbistum München & Freisingen.

00:14:46: Das ist eine ganz herausfordernde Schwellensituation, weil man ja einfach so was wie eine feste Tagestruktur verliert.

00:14:53: Weil man nicht mehr in einem festen beruflichen Kontext ist – also auch Kolleginnen und Kollegen verliert -, weil man sowas wie eine berufliche Identität erst mal aufgeben muss und viel lebenszeitfrei wird die auch erstmal wieder gefüllt werden

00:15:07: muss.".

00:15:08: Diese Umstellung wirkt sich auch auf Beziehungen aus.

00:15:11: Paare verbringen plötzlich viel mehr Zeit miteinander und müssen ihren Alltag neu organisieren.

00:15:41: Denn im Ruhestand stecken ja auch ganz viele Chancen.

00:15:44: Damit keine Lehre im Leben entsteht, ist es hilfreich sich die eigenen Kompetenzen bewusst zu machen und sie bei neuen Aufgaben

00:15:51: einzusetzen.".

00:16:10: So entsteht ein neues Gefühl von Sinn und Zugehörigkeit, auch ohne Beruf.

00:16:15: Und dabei hilft vor allem den Blick auf das zu richten was da ist – und nicht auf das, was fehlt!

00:16:20: Die beste Profilaxe gegen Traurigkeit ist immer die Dankbarkeit.

00:16:25: Allein so alt zu werden dass man in den Ruhestand gehen kann heißt ja auch, dass man ziemlich lang ziemlich fit war und es ist doch Zeit, die man jetzt noch geschenkt bekommt.

00:16:36: einfach eine Haltung, die mich selber immer wieder daran erinnern kann was es Gutes in meinem Leben gibt.

00:16:43: Auch ein tieferes Vertrauen ins Leben kann tragen.

00:16:46: Studien haben gezeigt dass Menschen mit einer spirituellen Verankerung im Leben besser mit altersbedingten Veränderungen umgehen.

00:16:53: Wenn ich eine tiefere Ebene habe, in der ich mich angenommen fühle oder mich auch selbst annehmen kann – die man vielleicht im Glauben, im Gebet und im sozialen Miteinander entwickeln kann.

00:17:06: Dann hat man mehr Kraft, mehr Resilienz, mehr Widerstandskraft um Veränderungen gut bewältigen zu

00:17:13: können.".

00:17:14: Der Ruhestand ist also kein Ende, sondern ein neuer Anfang.

00:17:18: Eine Phase die Zeit braucht aber auch viele Möglichkeiten bietet – Lydia Jäger für das MKR, das Kirchenradio.

00:17:25: Wer mehr darüber erfahren möchte wie ein guter Übergang in den Ruhistand gelingen kann….

00:17:30: Das ganze Gespräch mit Psychologin Anjeli Goldrian, das hören Sie bei TotalSozial auf innerhalten.de und natürlich überall da wo es Podcast gibt!

00:17:44: Der Countdown für den Katholiken Tag in Würzburg, der läuft.

00:17:48: Am Mittwoch geht's dann los – auch für die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die so ein Großereignis ja gar nicht möglich wäre!

00:17:59: Dass sie auch etwas zu essen bekommen, dafür sorgen unter anderem die Malteser.

00:18:04: Das Maltesa-Verpflegungsteam aus Traunstein wird jeden Tag bis zu zweihundert Mahlzeiten kochen, damit auch all die Freiwilligen wirklich satt werden.

00:18:14: Malteserfeldkoch Thomas Geysheder setzt dabei vor allem auf deftige Gerichte.

00:18:40: Normalerweise sind Thomas Geisch-Eder und sein Team für den Katastrophenschutz im Einsatz.

00:18:46: Sie versorgen zum Beispiel Menschen, die wegen einer Gefahrenlage ihre Häuser vorübergehend verlassen müssen.

00:18:53: Immer mit dabei – Die mobile Feldküche!

00:18:56: Das ist ein Küchenanhänger, der besteht bei uns z.B.

00:18:59: aus vier Modulen.

00:19:00: Das sind ein großer Blattkessel und zwei Koch-Kesselzweigroße mit rund hundertfünfer zwanzig Liter jeweils.

00:19:08: Dann haben wir noch einen Konvektor Martin dabei, wie man es aus der Ausstättenküche kennt und mit dem arbeiten wir in den Regeln.

00:19:15: Für den Katholikentag in Würzburg hat Thomas Geisch-Eder schon mit den Planungen begonnen.

00:19:21: Der ehrenamtliche Feldkoch rechnet geradeaus welche Mengen an Lebensmitteln er für die verschiedenen Menüs benötigt.

00:19:29: Wir rechnen für hundert Portionen ungefähr für zwanzig Kilo Fleisch dann hunderthundertfünfzig Gramm Nudeln und dementsprechend die Soße nur dazu gut jetzt zuhundert Gramm Grauzolat, dann können wir auf ein Gesamtmenü von vierhundertfünfzig fünfhundert gramme Hilfe damit einfach jeder satt wird.

00:19:48: Die Trauensteiner Köche haben den Auftrag jeden Tag ein warmes Abendessen für bis zu zweihundundfünftig Katholikentagshelferinnen und Helfer bereitzustellen.

00:20:00: Eine überschaubare Aufgabe findet Thomas Geisch-Eder.

00:20:05: Da bleibt nebenbei auch noch Zeit, mit den Ehrenamtlichen der anderen Verpflegungsteams zu ratschen.

00:20:34: Wem Kochen Freude macht und wer noch eine Freizeitbeschäftigung sucht, die Malteser in Traunstein, die suchen immer Frauen und Männer, die sich zu ehrenamtlichen Feldköchen ausbilden lassen wollen.

00:20:46: Wer gerne den Kochlöffel schwingt, der kann sich einfach in der Maltese Geschäftsstelle in Traundstein melden!

00:20:52: Paul Hasel für das MKR – Das Kirchenradio Mitverpflegung unterstützen die Malteser aus dem Erzbistum München und Freising den Katholikentag in Würzburg.

00:21:04: Der beginnt am Mittwoch!

00:21:05: Ja, um diesen außergewöhnlichen Einsatz geht es auch im MKR-Podcast Maltesa Momente mit meinem Kollegen Paul Hasel – der ist jederzeit verfügbar auf innehalten.de oder überall da wo's Podcast gibt.

00:21:25: In Würzburg wuselt es die letzten Vorbereitungen für den hundert vierten deutschen Katholikentag, die laufen.

00:21:33: Von Mittwoch bis Sonntag werden dort rund dreißigtausend Besucher erwartet.

00:21:38: und wer sich schon mal so ein bisschen gedanklich darauf einstimmen möchte?

00:21:42: Für den gibt's gleich einen passenden Lesetipp – gleich nach dem Kinderbuch-und Romantip!

00:21:48: Viel Spaß!

00:21:53: Hiro Arikawa, die Reisenden der Han-Q-Bahn.

00:21:58: In diesem Roman geht es um Menschen, die mit der Han Q-Bahnen in Japan zwischen Kyoto und Osaka unterwegs sind.

00:22:05: Auf der Fahrt begegnen sich ganz unterschiedliche Personen – ihre Wege kreuzen sich zufällig doch diese Begegnungen verändern oft mehr als man denkt.

00:22:13: Die Geschichten sind miteinander verbunden und zeigen kleine besondere Momente im Alltag.

00:22:18: Beim Lesen hat man das Gefühl kurz innezuhalten und den Alltag mit anderen Augen zu sehen!

00:22:24: Ein Buch, das leise wirkt aber lange nachklingt.

00:22:27: Die Reisenden.

00:22:27: der Handcuban von Hiro Aricava kostet zwanzig Euro.

00:22:34: Natalia Shaloshvili Was brauchst du kleine Katze?

00:22:38: Die kleine Katz streift durch die Welt und sucht was sie glücklich macht!

00:22:41: Sie entdeckt Futter ein weiches Körbchen und einen warmen Platz – doch das allein reicht noch nicht.

00:22:47: Erst als sie Nähe, Streichleinheiten und jemanden findet er sie lieb hat fühlt sie sich wirklich wohl….

00:22:53: Mit zarten Bildern und ruhigen Worten erzählt das Buch von Geborgenheit, Wärme und dem Gefühl Willkommen zu sein.

00:23:00: Eine sanfte, herzerwärmende Geschichte zum Vorlesen, Einkuscheln und gemeinsam Zeit genießen – geeignet für Kinder ab drei Jahren!

00:23:08: Was brauchst du kleine Katze?

00:23:10: Von Natalia Shaloshvili kostet fünfzehn Euro.

00:23:15: Anseln grün Habmut steht auf.

00:23:18: Das Buch greift das Leidwort des Deutschen Katholikentags auf, der diese Woche in Würzburg startet.

00:23:24: Habmut steht auf!

00:23:26: Dieses stammt aus einer biblischen Geschichte über den blinden Bartimeus.

00:23:30: Anselm Grün erklärt solche Geschichten neu für heute.

00:23:33: Er zeigt wir sollen Mut haben aufzustehen – Für uns selbst, für andere und eine bessere Gesellschaft.

00:23:40: Vor allem in unsicheren Zeiten geht es darum Hoffnung zu behalten und Verantwortung zu übernehmen.

00:23:46: von Anselm-Grün kostet sechzehn Euro.

00:24:03: Einem schönen Mittwoch wünsche ich Ihnen hier bei uns im MKR das Kirchenradium.

00:24:09: Was liegt eigentlich bei Ihnen gerade auf dem Schreibtisch?

00:24:12: Stifte, ein Notizbuch vielleicht Spruchkarten.

00:24:15: Bei Bayerns Ministerpräsident Markus Söder liegt offenbar dort auch eine Bibel.

00:24:21: Das hat er im Interview mit unserem Magazin Innerhalten verraten.

00:24:25: Worum es in dem Gespräch außerdem noch ging, darüber spreche ich jetzt mit dem stellvertretenden Chefredakteur Florian Erthl.

00:24:32: Hallo Flo!

00:24:33: Katharina, grüß dich!

00:24:34: Flo, ihr habt mit Markus Söder ein Interview über Glaube und Politik geführt?

00:24:40: Und ich habe darin gelesen, er hat auch gesagt dass auf seinem Schreibtisch eine Bibel liegt.

00:24:45: Welche Bedeutung hat denn für ihn Religion sowohl in der Politik als auch... für unsere Gesellschaft?

00:24:51: Ja, es scheint das für unseren protestantischen fränkischen Ministerpräsidenten der Glaube schon eine gewisse Bedeutung hat.

00:25:01: Er bezeichnet sich selbst nicht als frömmelnder Piet, ist aber als jemand der schon bietet und die Bibel am Schreibtisch.

00:25:09: Die wäre für ihn wichtig – nicht fürs Alltagsgeschäft sondern wie er es ausdrückt, die großen Fragen.

00:25:17: Und da erinnert er vor allem an die Corona-Zeit wo man eben ja praktisch keinerlei Vorlagen hatte, wie man zu reagieren hatte.

00:25:25: Und da war es für ihn schon wichtig, dass man irgendwo einen Kompass hat der einem dann auch bei so großen und auch weitreichenden Entscheidungen irgendwie eine Orientierung geben kann.

00:25:38: Wenn ich weiter so in euer Magazin Blättere oder geblättert habe, dann hab' ich da auch ein weiteren Artikel gefunden.

00:25:45: Da geht's um Spiritualität als Kraftquelle also besonders für Pflegende Angehörige.

00:25:52: Flore, warum ist selbst für Sorge so wichtig wenn man andere Menschen pflegt?

00:25:57: und vor allem welche Rolle kann Spiritualität dabei spielen?

00:26:01: Ja es ist eine interessante Weisheit hätte ich fast gesagt oder was bei einer Studie.

00:26:10: darum geht's nämlich hier.

00:26:11: Eine Studie von einem Jesuiten Pflegewissenschaftlerin hat hervor rausgebracht, dass Spiritualität pflegende Angehörige stärken kann.

00:26:22: Und das liegt vor allem daran um es auf einen Nenner zu bringen in dem Moment wo der pfligende Stärke auf sich selbst achtet kann er auch besser mit dem Zupfliegenden umgehen und man muss Spiritualität da ein bisschen weiter sehen.

00:26:39: also das ist nicht gleich Religion sondern das umfasst eben auch Ja, das eigene Selbstverhältnis sage ich mal.

00:26:47: und wer dort ein Gewissen einklang ist.

00:26:50: Und vielleicht die eine Hörerin oder der andere Hörer, die können es nachvollziehen, die vielleicht selbst in einer pflegenden Situation sind da is man von Tag zu Tag unterschiedlich gut drauf sag' ich mal je nachdem wie die Belastung ist.

00:27:02: aber wer mit sich in einem gewissen Gleichgewicht Der kann das dann eben auch übertragen auf die zupflegende Person.

00:27:12: Und ja, insofern ist es da immer wichtig so haben die beiden gesagt sich mehr Zeit für sich selber zu nehmen und dabei auch selbst gut zu sich sein.

00:27:23: weil viele Menschen in dieser Situation haben halt nur noch den zu fliegenden vor Augen und vergessen sich dabei selbst oder stellen alle eigenen Wünsche immer sehr hinten an, was dann letztendlich ja auch sich wiederum auf dem zu fliegendem auswirkt.

00:27:37: Also es ist so eine Art ich hätte fast gesagt Teufelskreis oder eben auch ein guter Kreis, ein Zirkel.

00:27:42: wenn man gut zu sich ist, ist mal auch zum Gut zum anderen und das vielleicht nicht nur, wenn man Menschen pflegt sondern auch so im Alltag.

00:27:51: Das ist ganz richtig!

00:27:51: Also das können wir für uns im Alltag sehr gut zu dir selbst dann bist du gut zu deinen Mitmenschen.

00:27:56: Das nehmen wir doch mit in den Tag.

00:27:58: Danke Floh für den Einblick in die neue Ausgabe unseres Magazins innehalten.

00:28:03: Sie bekommen es in vielen Kirchen des Erzbistums München & Freising Können sie sich ganz bequem im Abo nach Hause liefern lassen oder es digital in unserer Michaels-Bund App lesen?

00:28:13: Viel Spaß dabei.

00:28:18: Rund sieben und dreißigtausend Menschen arbeiten in Bayern, in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

00:28:24: Annette ist eine von ihnen!

00:28:26: Die drei-und vierzigjährige hat das Down-Syndrom und lebt bei ihren Eltern im Großraum München.

00:28:33: Von Montag bis Freitag geht sie ganz normal zur Arbeit ins Monsignore Bleierhaus in München Pasing.

00:28:39: Um dorthin zu kommen nutzt sie einen besonderen Service – den Malteser Fahrdienst.

00:28:46: Es ist Dienstagmorgen um kurz vor sieben.

00:28:49: Annette steht mit ihren Eltern am Gartentor und wartet auf den Kleinbus des Malteser Fahrdienstes.

00:28:57: Ihre Mutter ist froh, dass es für Annette diese Möglichkeit gibt zur Arbeit zu kommen.

00:29:02: Sie kann zwar gut reden und alles aber sie braucht einfach Unterstützung.

00:29:06: Und sie tut sich auch schwer mit öffentlich fahren und dann kriegt sie Panik wenn der Bus nicht kommt.

00:29:12: Ohne zu zögern steigt Annette zu dem anderen in den Bus.

00:29:16: Das liegt auch an Christo, der den Kleinbus fährt.

00:29:24: Man ist echt super und immer pünktlich da!

00:29:27: Es macht Spaß mit ihm, mit tollem Musik, ich fahre immer gerne mit.

00:29:33: Auf der Fahrt zum Monsignor Bleierhaus erzählt Annette dass sie dort in der Montage arbeitet.

00:29:39: Ich mache Nägel aus Metall und dann müssen die schwarzen Teile rein – die kleinen Teilchen Ja.

00:29:46: Aber nicht nur die Arbeit motiviert Annette, jeden Tag ins Monsignore-Pleyerhaus zu fahren.

00:29:52: In der Arbeit bin ich in eine Tanzgruppe.

00:29:55: Dann machen wir Auftritte auch, müssen auch mal ab und zu wegfahren.

00:30:00: Dann haben wir noch ein Sumpertanz für den Tanzgruppen.

00:30:04: Das macht Spaß!

00:30:06: Bis sechzehn Uhr geht Annettes Arbeitstag im Monsinhore- Pleyer Haus.

00:30:11: Dann geht es wieder zurück nach Hause – natürlich mit dem Malteser-Fahrdienst.

00:30:17: Paul Hasel für das MKR, Das Kirchenradio.

00:30:21: Mein Kollege Paul Hasl hat den Maltesa-Fahrdienst für den Bezirk München einen ganzen Vormittag lang begleitet und die komplette Reportage, die hören Sie im MKR Podcast Maltese Momente zu finden auf innerhalten.de oder überall da wo es Podcast gibt.

00:30:42: Der Taxifahrer Vigal Brunner, das ist kein Kind von Traurigkeit und erlebt in seiner Traumheimat statt München.

00:30:51: Das ist der Auftakt des neuen Films Ein Münchner im Himmel – der heute am Donnerstag in die Kinos kommt!

00:30:59: Ziemlich passend zu Christi Himmelfahrt, denn Halodri Vigall wird in seinem Auto von einer Tram erfasst.

00:31:18: Der Münchner im Himmel ist vom Jenseits sogar nicht begeistert, weil es da kein Bier gibt nur Sojamanner und Yoga bei Hafenklingen.

00:31:26: Also schickt man ihn zurück auf die Erde.

00:31:28: Er hat eine Chance zurück zu den Lebenden zu kommen.

00:31:31: Wegal muss auf Erden sein Karma-Konto wieder ausgleichen erzählt Regisseur Daniel Dietl in sein Leben zurückzukehren und muss aber erkennen, dass er als Geist, der er ist, nur eine Person gibt die ihn wahrnehmen kann.

00:31:46: Und das ist seine Teenage-Tochter, die er zu Lebzeiten etwas vernachlässigt

00:31:51: hat.".

00:31:52: Und diese Tochter Toni ist anfangs gar nicht angetan dem Vater zu helfen.

00:31:57: Maxi Brückner aber, der den Wickel spielt kommt seiner Tochter als Geis näher als zu Lebzeit.

00:32:02: Genau das ist die Idee hinter der bayerischen Komödie Eben weil Leben und Tod so nah zusammen liegen, das Lachen und des Trauern, dass man es eben zusammenbringen müsste.

00:32:12: Und so ist dieser Film entstanden und gerade auch mit diesem Hintergedanken wie man sich angesichts des Todes miteinander versöhn'n sollte.

00:32:22: Regisseur Titels Werk ist nicht nur wegen Darstellern wie Maxi Brückner, Michaela May und Heiner Lauterbach sehenswert.

00:32:28: Er kommt in der guten Tradition der bayerischen Komödie daher wird aber nie platt und transportiert.

00:32:33: satirisch hintersinnig das Münchener Lebensgefühl.

00:32:36: Wie die Witte für das MKR – Das Kirchenradio Renovabis, so heißt das Hilfswerk der katholischen Kirche mit Sitz in Freising.

00:32:48: Das sich in Osteuropa engagiert.

00:32:51: Renovabis unterstützt dort Menschen die in ihrer Heimat in Armut oder schwierigen Verhältnissen leben.

00:32:58: Eines dieser Länder, in denen das Hilfswerk aktiv ist, ist Armenien.

00:33:02: Mein Kollege Vanja Ebelzheiser hat dort geschaut wie es den Menschen geht.

00:33:11: Jede Nacht vor dem Schlafengehen versuche ich mich an alle Straßen und Gebäude aus meiner Heimat zu erinnern.

00:33:16: Auf YouTube gibt es viele Videos, die ich mir anschaue.

00:33:19: Leider steht dort unser Haus nicht mehr – sie haben dort jetzt sein Hochhaus gebaut!

00:33:37: Über hunderttausend Armenier aus Berkarabach mussten daraufhin ihre Heimat verlassen und nach Armenien fliehen.

00:33:44: So auch Anush, die heute mit ihrer Familie in einer Provinz im Süden Armeniens lebt – ein raumvoller Kinder!

00:33:59: Auch sie sind aus Berkarabach geflohen.

00:34:02: Vor ihnen steht Anush und zeigt ihn Tanzschritte.

00:34:05: Getanzt wird zu Waka-Waka von Shakira.

00:34:07: Mit der Tanzglaub wurde von einer lokalen NGO gegründet – mit finanzieller Unterstützung von Renovables.

00:34:14: Den Job als Trainer in der Gruppe hat Arnos bekommen.

00:34:23: Tanzen ist mein Leben!

00:34:25: Wenn ich ein, zwei Tage lang nicht tanze, fange ich an über schlechte Dinge nachzudenken.

00:34:29: Das ist eine Tragödie für mich weil Tanzen mehr Hoffnung und Lösungen gibt im Leben.

00:34:37: Seit seiner Gründung hat Renovables in Armenien rund zweihundertfünfzig Projekte mit fast zehn Millionen Euro unterstützt.

00:34:44: Der Fokus liegt aktuell auf Menschen wie Arnusch, die aus Berg-Arabach geflohen sind.

00:34:48: Sagt der Hauptgeschäftsführer von Renovables Farat Thomas Schwarz Wir unterstützen Projekte lokaler und regionaler Partner hier in diesem Land Die möchten dass die Menschen die nicht nur ihr Haus und ihren Hof verloren haben sondern auch fürchten müssen ihre ideelle und kulturelle Herkunft zu verlieren, dass die so gestärkt werden.

00:35:11: Und in ihren Traumata so auch resident gemacht werden, das sie wieder Mut bekommen nach vorne zu schauen.

00:35:17: Ein weiteres Projekt finanziert Renovabis in der Hauptstadt Jera-Wahn.

00:35:22: Hier haben dreißig junge Vertriebene aus Berghara Bach kreative künstlerische Projekte umgesetzt.

00:35:28: Geleitet wurde das Ganze von Monika Sagsja.

00:35:33: Unser Hauptanliegen bei dem Projekt bestand darin, insbesondere jungen Menschen zu zeigen.

00:35:37: Dass es möglich ist aus eigener Kraft und allein mit den eigenen Ressourcen der eigenen Identität unter eigenem Kultur eine Veränderung herbeizuführen nur indem man seinem Hobby nachgeht dem was man am liebsten macht künstlerisch tätig sein singen etc.

00:35:50: auch Anna ist aus Berkara Bach nach Armenien geflüchtet.

00:35:56: Das Projekt der Opernsängerin war Standarin, eine Reihe von armenischen Schlafliedern zu produzieren.

00:36:21: Mir ist aufgefallen dass viele Armeenische Mütter die armeenischen Schlafflieder nicht kennen.

00:36:25: Sie singt zwar für ihre Kinder auf unterschiedliche Art und Weise aber auch nicht die echten armeänischen Schlauflieder, die es gibt.

00:36:32: Ich wollte also den Müttern zeigen wie vieler unterschiedlicher Schlaflieder wir haben.

00:36:41: Wer alles verloren hat, braucht neue Perspektiven.

00:36:44: Renovabes unterstützt in Armenien genau solche Projekte – für Bildung, Gemeinschaft und die Chance, in einer neuen Heimat wirklich anzukommen!

00:36:56: Immer kurz vor Pfingsten da feiert die katholische Kirche Christi Himmelfahrt den Tag also, an dem Jesus heim zu seinem Vater gegangen ist.

00:37:05: An diesem Tag haben ihn die Jünger zum letzten Mal gesehen Aber… Himmelpfad?

00:37:11: Wie muss ich mir das

00:37:12: vorstellen?!

00:37:13: Dazu frage ich jetzt meinen Kollegen Willi Witte.

00:37:15: Hallo, Willi!

00:37:17: Willi, kannst du mir da weiterhelfen?

00:37:19: Gibt es da ein paar Informationen wie Jesus in den Himmel aufgefahren ist?

00:37:23: Ja also wirklich nur ganz wenige weil das schweigt sich auch die Bibel aus.

00:37:27: Es gibt nur unter der Postelgeschichte des Evangelisten Lukas eine Information dazu nämlich dass eine Wolke Jesus aufgenommen hat.

00:37:33: mehr sagt er dazu nicht.

00:37:34: aber in einigen Fahreien im Erzbistum also in Mittenwald in Anzing und in Baumburg wird diese Himmelfahrt ganz plastisch nachempfunden.

00:37:43: Da wird dann eine Christusstatue meistens vom Mesner an einem Seil in die Höhe gezogen und verschwindet durch ein Loch in der Kirchendecke.

00:37:51: Der Brauch kommt aus der Barockzeit, als noch die wenigsten lesen konnten – so hat man dann für die Gottesdienstbesucher eben diese Schauspiel inszeniert!

00:37:58: Ansonsten sind der Fantasie natürlich keine Grenzen

00:38:00: gesetzt.".

00:38:01: Ja das ist gut.

00:38:02: also können wir jetzt alle mal überlegen wie wir es uns vorstellen.

00:38:05: Willi sag welche Bedeutung im Glauben hatte denn der Christi Himmelfahrtstag genau?

00:38:10: Also Christi himmelfahnt ist auf alle Fälle Eintag der Freude dass Christus uns nämlich in den Himmel voraus gegangen ist und die Auffahrt wird als Triumph über das irdische angesehen.

00:38:19: Also der Sieg des ewigen, des jenseits über das erdische Leben.

00:38:23: Den Feiertag gibt es übrigens schon seit dem vierten Jahrhundert.

00:38:26: Er wird vierzig Tage nach dem Osterfest gefeiert weil nämlich die Bibel berichtet, da Jesus sich seinen Jüngern noch vierzig Tagen nach seiner Auferstehung gezeigt hat und dann erst in den himmel aufgefahren ist.

00:38:37: Christi Himmelfahrt ist also immer an einem Donnerstag.

00:38:40: Das hat einen hohen Symbolwert durch die Zahl vierzig, die wir aus der Antike kennt.

00:38:44: Die man zum Beispiel auch bei den vierzig Tagen wiederfindet, die Jesus in der Wüste verbracht hat.

00:38:48: und auch noch wichtig im Umfeld des Himmelfahrtstages finden an vielen Orten Prozessionen durch die Felder und die Wiesen statt, in denen die Gläubigen um ein gutes Erntejahr bieten.

00:38:59: Jetzt reden wir die ganze Zeit über Christi Himmelfahrt aber heute ist ja Vatertag.

00:39:04: auch viele feiern das Sind die beiden Tage.

00:39:08: gehören die irgendwie zusammen?

00:39:10: Also gibt es da irgendeinen Bezug zueinander?

00:39:13: Ja, da gibt's ganz unterschiedliche Deutungen.

00:39:14: Also sicher ist das der Vatertag dieser Begriff ab den neunzelner zwanziger Jahren im deutschen Sprachbrauch ziemlich verankert wurde unter anderem durch die werbetreibende Wirtschaft.

00:39:25: und da hat man wohl einen Tag gesucht an dem die Herren eh schon feuchtfröhlich unterwegs gewesen sind.

00:39:29: an diesem Feiertag dass viele Männer miteinander wandern gehen oder auch nur mit dem Bollerwagen ein paar Kisten um die Häuser ziehen konnte man auch geschichtlich deuten, denn es gab das alte germanische Recht.

00:39:40: Das weiß heute kein Mensch mehr!

00:39:42: Da mussten die Grundbesitzer nämlich einmal im Jahr um ihr Eigentum herumgehen und behalten zu dürfen.

00:39:47: Also haben sie quasi ersessen sozusagen.

00:39:49: Und was den Vater im Vatertag angeht in der Bibel steht sehr wohl was von Vater?

00:39:53: Nämlich dass die Jünger mit dem Auferstand in Jesus zum Ölwerk gegangen sind um sich von ihm zu verabschieden und er sagte zu ihnen Er geht heim zu seinem Vater.

00:40:02: Also gibt's da doch eine Verbindung!

00:40:04: Vielen Dank, Willi für die ganzen Infos und wir wünschen Ihnen allen ein frohes Christi-Himmelfahrtfest ja und den Männern einen schönen Vatertag.

00:40:20: Hier bei uns in Bayern gehören rund sechzig Prozent der Menschen einer großen christlichen Kirche an.

00:40:26: Die Bevölkerung in Armenien dagegen ist zu nahezu hundert Prozent christlich.

00:40:31: Das liegt auch daran, dass Armenien eines der ersten Länder überhaupt war in denen sich das Christentum durchgesetzt hat.

00:40:39: Mein Kollege Wanya Ebelzaiser war dort und er erklärt warum.

00:40:56: Sonntagmorgen in einer Kleinstadt in den Armenischen Bergen Die Mutter Gotteskirche ist voll besetzt.

00:41:02: Der armenisch-apostolische Gottesdienst hier unterscheidet sich von dem was wir aus katholischen Messen kennen.

00:41:07: Er dauert länger ganze zwei Stunden.

00:41:10: Vor der Tür herrscht ein reges Kommen und Gehen, weil es nicht ungewöhnlich ist zwischendurch raus und dann wieder rein zu gehen.

00:41:17: Innen liegt so viel Weihrauch in der Luft dass das Atmen schwer fällt.

00:41:22: Den Grund für den vielen Weih rauch erklärt Margarit die nördlich Pfarreise aktivist.

00:41:29: Die Menschen hier mögen den Weihraum Und selbst diejenigen, die sonntags nicht in die Kirche gehen haben weihraucht Zuhause Weil sie daran glauben Dass er die luft reinigt und die Nerven beruhigt.

00:41:40: Auch in Armenien ist die Kirche aber nicht mehr so bedeutend wie früher einmal, sagt der armenische Theologe Harod Harotania.

00:41:47: Manche Wissenschaftler sagen es gibt keine Statistik, aber höchstens zehn Prozent geht in die Kirchen.

00:41:53: also Rinduales im Durchschnittbericht nicht.

00:41:56: und doch bleibt die Kirsche für viele Armenier ein wichtiger Teil ihrer nationalen Identität.

00:42:02: das liegt auch an ihre Geschichte.

00:42:04: Denn Armenien war das erste Land überhaupt dass das Christentum zur offiziellen Religion ihres Staates machte.

00:42:10: Der Überlieferung nach bekehrte Gregor der Erleuchter im Jahr dreihunderteins den armenischen König und der König führte dann den neuen Glauben im ganzen Land ein.

00:42:20: Seitdem hat die amänische apostolische Kirche ein eigenes Oberhaupt, den Katholikos.

00:42:26: Sein Sitz liegt etwas außerhalb der Hauptstadiere waren in einer weitläufigen von Mauern umgebenden Klosteranlage.

00:42:32: Hakob Makossian führt über das Gelände.

00:42:35: Wir stehen im religiösen Zentrum Armenius in Eczmiacin sozusagen im armenischen Vatikan.

00:42:42: In ganz Armenien wimmelt es nur so vor traditionsreichen Klöstern und Kirchen, auch hier auf dem Gelände befindet sich eine der ältesten kathedralen Weltweit – ein schlichter Bau aus Stein mit einer markanten Kuppe.

00:42:54: Das ist die Mutterkirche Armenias, die Hauptkathedrale Die Grundmauer aus dem Jahr Dreihundertdreich.

00:43:00: Armenien hat im Jahr dreihunderteins Christentum als Staatsreligion erklärt und danach hat man diese Kirche

00:43:06: gebaut.".

00:43:07: Für viele Gläubige ist dieser Ort etwas ganz Besonderes, so wie für Polina Vadioschkina – sie isst von Russland nach Armenien ausgewandert.

00:43:14: Hat wir das Oberhaupt der armenisch- apostolischen Kirche ein Bild gemalt?

00:43:18: Und träumt davon es ihm irgendwann persönlich hier in Edschmerz ihn zu überreichen?

00:43:28: Ich mag diese Atmosphäre und die armenischen Kirchen.

00:43:31: Ich habe angefangen, Ikonen zu malen nachdem ich Namentien Christin wurde.

00:43:35: Ein paar dieser Ikonen habe ich schon an armenische Priester in Russland gegeben – jetzt möchte ich auch den Katholikos ein Bild

00:43:41: schenken.".

00:43:43: Als das Christentum in Armenien schon längst Staatsreligion war, dauerte es bei uns im Mitteleuropa noch viele Generationen bis es sich durchsetzte.

00:43:52: Diese lange Tradition ist in Aminien bis heute spürbar.

00:43:59: Eine Nachmittag im Monat, den hält sich Bischof Franz Jung strikt frei.

00:44:03: Dann belegt er Semmeln, wischt Tische ab sammelt Lebensmittel-Spenden ein und hört zu wenn jemand schlecht drauf ist oder seine Lebensgeschichte loswerden will.

00:44:13: Der Würzburger Oberhirte, der arbeitet nämlich ehrenamtlich in der Bahnhofsmission mit.

00:44:19: Sogar unmittelbar vor dem Katholikentag und seinen vielen Verpflichtungen lässt er sich nicht davon abhalten – das MKR hat ihn in der Bahnhofsmission besucht!

00:44:34: Noch ein Tee?

00:44:36: Franz Jung bedient in der Würzburger Bahnhofsmission gerade einen wohnungslosen Mann.

00:44:41: Er schenkt ihm Tee ein und wickelt eine belegte Semmelin eines Serviettes.

00:44:44: Vier Stunden lang steht der Bischof hinter einem Ausgabetresen, die Besucher in der Bahnhofsmission sind zufrieden wie der Wörtsburger Oberherde hier seinen Dienst macht und zuhört.

00:44:54: Sehr schön und sehr gut dass er bei uns um was los ist und das es immer mehr wird mit den anderen Menschen.

00:45:04: Der Mann ist freundlich, weltoffen und hat uns also in keinster Weise wie in Deutschland.

00:45:08: Und immerhin arbeitet Franz Jung schon seit sieben Jahren in der Bahnhofsmission mit.

00:45:12: Schon am Tag seiner Bischofsweihe hat er sich vorgenommen nicht nur Besuche in Sozialleinrichtungen zu machen sondern regelmäßig praktisch mitzuhelfen.

00:45:21: Vor der Weile wird der Kandidat gefragt ob er unter anderem eben auch bereit ist den armen Notleidenden und Heimatlosen zu dienen.

00:45:30: das habe ich damals versprochen.

00:45:33: Dieses Versprechen war mir wichtig und ich habe seitdem gefragt, ja wie kann man dieses Versprechen in Taten umsetzen.

00:45:42: Einige Zeiten nach seiner Weile hat er die Bahnhofsmission besucht und schlagerartig wurde ihm klar da will ich mitarbeiten.

00:45:49: Seitdem lässt der Bischof lieber die eine oder andere Sitzung ausfallen als sein Ehrenamt.

00:45:53: das findet in seinem engen Terminkalender immer irgendwie Platz.

00:45:57: Man kann sich den ganzen Tag nur mit sich selbst beschäftigen, wenn man will.

00:46:01: Also Termine gibt es genug.

00:46:02: Aber mal zu sagen ne ich wähle aus dieser Blase raus vielleicht mal ja in Kontakt mit dem wahren Leben.

00:46:11: Das ist gewissermaßen eine heilige Zeit.

00:46:13: das fällt nicht aus.

00:46:14: wir legen so dass es stattfinden kann.

00:46:17: In dieser heiligen Zeit ist der Bischof einfach einer von forty-fünf ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Würzburger Bahnhofsmission.

00:46:24: Die leitet Johanna Anken, natürlich wird er auch gebraucht um Tee und Kaffee zu kochen oder die Tische abzuwischen aber Johana Anken merkt dass seine Mitarbeiter den Besuchern weit darüber hinaus hilft.

00:46:35: Einfach weil unsere Menschen oft Ausgrenzung erfahren.

00:46:39: es wird ganz oft auf sie herabgeblickt glaube ich und ich glaube das da jetzt jemand der eigentlich in hoher Würdenträger ist, sich nicht zu schade dafür ist.

00:46:49: Hier wirklich genauso wie alle anderen auch Brote zu schnieren.

00:46:53: Dieses ganz menschliche und nahbare, das ist glaube ich schon noch mal eine ganz besondere Anerkennung gerade für unsere Gäste.

00:47:00: Durch sein Ehrenamt dauert es immer etwas länger als geplant wenn Franz Jung zu Fuß in der Stadt unterwegs ist Denn da trifft er bis auf viele Bekannte aus der Bahnhofsmission.

00:47:10: Nach meinem ersten Dienst hier habe ich am nächsten Tag Die Leute plötzlich in der Stadt gesehen.

00:47:16: Ich hatte sie vorher nicht gesehen, die Abend sind unsichtbar.

00:47:20: Scham und Armut gehen miteinander einher.

00:47:24: Man zeigt sich nicht.

00:47:25: Aber plötzlich habe ich die Leute gesehen.

00:47:27: Fand ich interessant.

00:47:28: Plötzlich sieht man sie und sie sehen mich.

00:47:30: Das ist auch schön.

00:47:31: Also wenn wir uns begegnen in der Statt, das ist eigentlich immer schön!

00:47:34: Schwer fällt es dem Bischof allerdings, dass er oft weniger helfen kann als er möchte.

00:47:39: Hin und wieder vermittelt er jemanden an einen gemeinnützigen Karitas-Betrieb – vielen gelingt der Sprung zurück in ein geregelten Alltag jedoch nicht!

00:47:46: Das ist eine der wichtigen Lernerfahrungen die ich am Anfang machen musste, die mir schwer zu schaffen gemacht hat.

00:47:53: Man will irgendwie gerne helfen, denkt ne das ist doch gar nicht so schwer du musst doch nur Mal dahingehen oder mal da anrufen, oder halt mal dich in Selbstdisziplin üben.

00:48:09: Nach jagenanger Obdach- oder Wohnungslosigkeit – getrennt von der Familie, psychischen wie körperlichen Krankheiten verlangt das von den Menschen aber oft mehr ab als sie schaffen können!

00:48:19: Der Bischof hat hohen Respekt davor wenn es etwa wohnungslosen überhaupt gelingt einen strukturierten Tagesablauf zu haben und in die Bahnhofsmission zu kommen.

00:48:27: Man lernt, wie dünn das Eis ist auf dem wir alle gehen.

00:48:31: Wenn man so Lebensgeschichten sieht und denkt mein Gott!

00:48:34: Das war jetzt ein Erlebnis was jemanden total aus der Kurve gehauen hat und der keinen Tritt mehr gefunden hat.

00:48:42: also das Eis is ganz dünner.

00:48:44: Die Arbeit in der Bahnhofsmission macht Bischof Jung jedes mal nachdenklich Und wenn er selbst nie auf dünnem Eis gehen musste will er wenigstens diejenigen nicht allein lassen, die darauf eingebrochen sind Aus Würzburg, Alois Biel für das MKR – das Kernradio.

00:49:03: Hunde können echte Seelentröster sein!

00:49:06: Das wissen viele Tierbesitzer aus eigener Erfahrung und auch bei Menschen mit Demenz können die Vierbeiner viel bewirken.

00:49:13: Im Café Malta in Wolfratshausen gab es vor Kurzem daher tierischen Besuch.

00:49:18: Drei Border Collies waren zu Gast und haben für viele strahlende Gesichter gesorgt.

00:49:23: Mein Kollege Paul Hasl war dabei.

00:49:25: Hallo Herr Janker!

00:49:27: Ja, wer kommt denn da?

00:49:31: Es ist Dienstag Nachmittag in der Malteser Geschäftsstelle in Wolfratshausen.

00:49:36: Helmut Janka kommt mit seinen zwei Border Collies Alicee und Pieces zur Tür herein und zieht sofort die Aufmerksamkeit der Gäste im Café Malta auf sich.

00:49:46: Die sieben Seniorinnen und Senioren, die sich in der Frühphase einer demenziellen Erkrankung befinden Freuen sich schon auf die Zeit mit den Hunden.

00:49:56: Sie sitzen gemütlich auf der Couch und haben sich bis zur Ankunft von Helmut Janka die Zeit, mit Gedächtnisspielen vertrieben.

00:50:03: Jetzt aber geht's endlich los, erklärt Helmut Jancker.

00:50:08: Jetzt gibt es eine Begrüßungsrunde für die Hunde.

00:50:10: Die Hunde kennen die Menschen schon.

00:50:12: Wir haben immer Käsestückchen dabei und kleine Döschen, wo man die Deckel aufmachen muss ... Beschäftigt sind alle miteinander, und die Hunde warten schon.

00:50:21: Die freuen sich auf den Käsestückchen jetzt, die sie von den lieben Menschen hier kriegen.

00:50:26: Seit Juli-Zweitausendfünfundzwanzig besucht Helmut Janka mit seinen Border Collies regelmäßig die Gäste im Café Malta.

00:50:33: Ergeben hat es sich eigentlich über einen Kontakt beim ersten Hilfekurs bei den Maltesern.

00:50:37: Da haben wir so ein bisschen darüber geredet, dass wir mit den Hunden in anderen Pflegeheimen unterwegs sind Dort Hundebesuche machen das Malesihund, in der Bücherei und den Waldrahmen.

00:50:49: Dann kam einfach die Frage auf, ob wir nicht hier mal herbauschauen können?

00:50:52: Und dann haben wir das gemacht!

00:50:53: So ging es dann los.

00:50:55: Wenn Sie sagen, wie so sind die Border Calls besonders geeignet für eine Runde wie hier ... Ich glaub, es sind fast alle Hunde geeignete.

00:51:02: Man muss ein bisschen einschätzen können, ob die Hunde ja nicht überfordert werden.

00:51:08: Aber ansonsten ist jeder Hund oder fast jeder Hund Menschen bezogen.

00:51:12: Und wenn man das so feststellen kann, dass die Hunde gerne mit Menschen arbeiten.

00:51:16: Da haben die Borderkollis natürlich ein Vorteil, genetisch bedingt schon ist es auch darauf gezüchtet sind, mit den Menschen zu arbeiten, wenn man an die hüte Hunde denkt.

00:51:25: Das hat jetzt hier niemand eigentlich Angst vor den Hunden?

00:51:28: Ja, hab ich auch noch nicht festgestellt.

00:51:30: Liegt auch daran, dass sie Menschen schon in die Hunden kennen und dass die Hundi auch vorsichtig sind.

00:51:36: Die gehen nicht hin, wenn sie irgendwie das Gefühl haben, Aber die Hände sind ein bisschen vorsteckt.

00:51:43: Dann gehen Sie einfach zurück, das ist eine Ausgebildete Therapiebegleithunde und insofern wissen sie das.

00:51:49: Stichwort Therapie-Begleithund?

00:51:51: Was kann das in den Menschen auslösen?

00:51:53: der Kontakt mit einem Hund?

00:51:55: Das würden Sie sagen.

00:51:56: also was bleibt da jetzt heute für die Gäste im Kaffeemalter zurück?

00:51:59: Was können Sie dadurch auch mitnehmen nach Hause?

00:52:02: Also ich nehme an, dass die Hunde, weil sie unbefangen auf die Menschen zugehen eigentlich bei den Menschen so ein bisschen streichel Reflex auslösen, Glücksgefühle auslösen und das hoffe ich nehmen die Menschen auch mit.

00:52:13: Dass es einfach eine schöne Zeit war und für die Hunden auch eine schönezeit.

00:52:17: Und fühlt sich auch persönlich?

00:52:18: Und Sie kommen auch gerne her oder?

00:52:19: Für mich auch immer eine schöne zeit.

00:52:20: ja sind die hunde beschäftigt und ich beschäftigt.

00:52:23: Das Wichtigste ist, dass man deren menschenfreude bringen kann.

00:52:26: Dietrich Dimfel aus Geritz Riedt isst einer der Gäste im Café Malta.

00:52:31: Er mag die Hunde auch deshalb, weil sie Erinnerungen in ihm wecken.

00:52:36: Also ich bin ja mit einem Null Funkel aufgewachsen und habe also dadurch eine unheimlich enge Binde zu hunden.

00:52:43: Und deswegen freue ich mich jedes Mal wenn die Hunden da sind, weil die spüren das wie man mit ihnen umgeht und dann sind die ganz lieb.

00:52:53: Am Ende des Nachmittags ist sich Dietrich Dimfel mit den anderen Gästen.

00:53:00: Der Besuch der Border Collies hat allen gut getan.

00:53:05: Die Vierbeiner dürfen wiederkommen!

00:53:07: Aus dem Café Malta in Wolfratshausen, Paul Hasel für das MKR – Das Kirchenradio.

00:53:30: Seit Mittwoch treffen sich in Würzburg Katholiken und andere religiös Interessierte zum onehundert vierten Katholikentag.

00:53:38: Insgesamt werden bis Sonntagabend neunhundert Veranstaltungen angeboten, an Christy Himmelfahrt hatten viele Besucher bereits ihre ersten Highlights.

00:53:47: Also ich finde unser Tageshighlight war auf.

00:53:53: Bei den Ständen fand ich das schön.

00:53:55: Wir waren gerade bei den Schwestern der Erlösung, das war eine tolle Ausstellung.

00:54:00: Es waren schöne Gedanken dabei und es war sehr ermutigend.

00:54:03: Ich bin heute Mittag bei Frings Fragt Dobrindt gewesen.

00:54:07: Das war eine sehr anregende Diskussion.

00:54:09: Mein Highlight war die Kirchenmeile weil man einfach ganz viele verschiedene Facetten auch noch mal von Kirche gesehen hat konservativ bis sehr liberal und es einmal alles so zu sehen war, sehr schön.

00:54:20: Aber ich fand eigentlich das Gespräch mit Alexander Dobrit fand ich schon interessant heute.

00:54:25: aber ja der Gottesdienst klar, Christian Milfart ganz oben Konzerte, Gottesdienste, Esel- und Weinwanderungen.

00:54:32: ziemlich bunt ist das Programm auf dem Kirchentag und klingt dann zum Beispiel so Wiewella wieder von Coldplay beim Konzert Orgel Rockt.

00:54:45: allein dort waren ein Tausend Vierhundert Besucherinnen.

00:54:49: Und zum ersten Mal gibt es auf dem Katholikentag eine sogenannte Demokratiekirche.

00:54:54: Die ist in der Marienkapelle und kostenlos für jedermann offen.

00:54:57: Es ist ein Experiment hier, denn die Demokratiekirche versucht, die Perspektiven von Menschen, die hier auf den Katholiktentag sind zusammenzubringen mit Perspektive von Menschen zufällig reinspazieren.

00:55:08: Also eigentlich geht's vor allem um Dialog, vor allem die Frage wie stellen wir uns Gesellschaft vor?

00:55:15: Worauf wollen wir miteinander achten?

00:55:17: Drinnen verschiedene Stationen, die immer ausprobiert werden können.

00:55:20: Aber auch einzelne feste Workshops!

00:55:23: Die Demokratiekirche ist sehr beliebt.

00:55:25: vor ihr müssen die Besucherinnen und Besucher häufig kurz warten.

00:55:28: Der Workshop an dem ich eigentlich teilnehmen wollte war schon ausgebucht.

00:55:32: Und dann habe ich hier jetzt aber so Rederäume gesehen und dachte mir naja vielleicht ergibt sich ja jetzt ein spontaner Workshop?

00:55:37: Dann hab' ich den Rainer kennengelernt und hier hat irgendjemand vor uns schon einen Plakat geschrieben hoffnungsvolle Kirche morgen.

00:55:45: Und dann haben wir uns über dieses Plakat unterhalten und unsere eigenen Perspektiven drauf.

00:55:50: Das hat uns gut getan!

00:55:52: Die Kirche ist total voll, die Leute sind da – die Leute unterhalten sich sehr intensiv.

00:55:57: Ich glaube das war eine sehr schöne und gute Entscheidung, das so zu

00:56:01: machen.".

00:56:02: Ebenfalls neu die Podcastbühne auf der Kirchenmeile.

00:56:05: Dort sind bis Sonntag vor allem Menschen aus dem kirchlichen Podcastbereich zu Gast, Die KirchenMeile ist eine Art Mini-Zeltstadt in der sich Bistümerverbände und andere kirchliche Vereine präsentieren.

00:56:16: Bei den Besuchern kommt sie größtenteils gut an Sehr schön und vielfältig.

00:56:21: Und mit sehr vielen kreativen Elementen, das finde ich immer sehr toll!

00:56:25: Ich finde die Kirchenmeile im Sonnenschein natürlich erheblich attraktiver als bei Regenwetter.

00:56:30: Ich treffe hier auf Stenne wo ich nie gedacht hätte dass es sie sozusagen in der katholischen Community gibt und Hüpfe vergnügt von Stand zu Stand.

00:56:40: Auf der Kirchen Meile war am Donnerstag auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Gast.

00:56:44: Am Freitag schaut der Bundeskanzler Friedrich Merz vorbei Und auch sonst waren einige prominente Gäste unterwegs, unter anderem Willy Weitzl von Willi Wilswissen oder Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

00:56:56: Noch bis zum Sonntagabend hört auf dem Katholikentag über die drängenden Fragen der Kirche diskutiert – trotz des kühlen Wetters werden an die sechzigtausend Besucher erwartet!

00:57:11: Jetzt im Mai treffen sich die Menschen in den Pfarreien oft zu einer Andacht, die der Gottesmutter Maria gewidmet ist.

00:57:19: Was genau hinter diesen May-Andachten steckt?

00:57:22: Dazu jetzt mehr in Stichwort Kirche!

00:57:36: bei dem die Gottesmutter Maria verehrt wird.

00:57:44: Jetzt im Frühjahr, wenn alles blüht ist auch die Verehrung von Maria besonders stark!

00:57:49: Sie wird ja oft mit einer Rose oder eine Lilie den Symbol für die Reinheit verglichen.

00:57:53: Das hängt auch mit dem Dogma der unbefleckten Empfängnis zusammen das Papst Pius IX verkündet hat.

00:57:59: Dabei geht es nicht um Marias jungenfreuliche Geburt des Christuskindes sondern um sie selbst, die frei von der Erbsünde empfangen worden war.

00:58:07: Die Andachten zur Ehren Marias finden meist abends in Kirchen, aber oft auch im Freien und sogar bei privaten Hauskapellen statt.

00:58:14: Die Geräusche und Gerüche der Natur schaffen einen Rahmen der Ruhe und bilden einen Gegenpol zum hektischen Alltag.

00:58:21: Sie verbinden Volksfremigkeit- und liturgische Elemente.

00:58:24: In der Kirche wird dazu eine Marinstatue oder ein Marinealtar besonders festlich mit Blumen geschmückt – ein Symbol für die Schönheit der Schöpfung und für neues Leben das im Mai überall sichtbar wird!

00:58:36: Maria wird dabei oft als Fürsprecherin und als Zeichen der Hoffnung angesprochen.

00:58:40: Im Zentrum stehen meist Marienlieder, Gebete, kurze Meditationen und der Rosenkranz.

00:58:46: Man geht davon aus dass die ersten Meiern Dach dem achtzenden Jahrhundert in Italien gefeiert wurden.

00:58:51: Von dort aus verbreiteten sie sich im neunzehnten Jahrhunderte über die Schweiz, Frankreich und Belgien.

00:58:56: Die allererste Meiern dach auf deutschen Boden wurde hier bei uns im Erzbistum Münchnern Freising gefeuert – und zwar von drei Ordensfrauen vom Orden des Schwestern am ersten Mai, eighteenhundert und vierzig.

00:59:09: Stichwort Kirche im Münchner Kirchenradio von A wie Ambo bis Z wie Ziborium.