MKR – Das Magazin

Transkript

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00:00:00: Heute mit Ivo Makota.

00:00:02: Schön, dass Sie auch heute wieder mit dabei sind.

00:00:04: Viele sind noch im Urlaub und einige sind seit dem Wochenende schon zurück.

00:00:08: Manchmal ist es so schön im Urlaub, dass man sogar gerne dort bleiben und dort leben oder arbeiten würde.

00:00:15: Wenigstens mal sagen wir mal für ein Jahr!

00:00:18: So was geht's, solange man jung ist?

00:00:19: ganz einfach als Voluntier zum Beispiel bei Don Bosco.

00:00:23: Meine Kollegin Marie Erdl hat sich mal schlau gemacht

00:00:25: Südamerika, Asien oder Osteuropa.

00:00:29: Das sind nur ein paar der Länder in denen man als Voluntil für Don Bosco unterwegs sein kann – natürlich auch in Deutschland.

00:00:35: Zuständig für die Voluntils ist Johanna Weusitschläger.

00:00:39: Grundsätzlich sind alle in Kinder- und Jugendeinrichtungen tätig Und organisierende Freizeitaktivitäten geben Nachhilfe, spielen ganz viel mit den Kindern und Jugendlichen.

00:00:49: Man kann auch seine ganz individuellen Talente da einbringen, Feste mitgestalten je nachdem was die Einsatzstelle braucht und was der Volontär auch mitbringt.

00:00:58: Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung werden in der Regel übernommen.

00:01:02: Zusätzlich gibt es ein kleines Taschengeld – und natürlich jede Menge Erfahrungen.

00:01:08: Man kann sich orientieren in dem Jahr, ganz seine Persönlichkeit weiterbilden.

00:01:12: Freundschaften fürs Leben schließen auch mit anderen Voluntiers und natürlich erste Berufserfahrungen im sozialen Bereich

00:01:19: sammeln.".

00:01:19: Die ideale Zeit dafür ist zwischen der Schule und dem Studium oder auch nach einer Ausbildung wie bei Charlotte Lang – sie ist einundzwanzig und gerade in einer Schülertagesstätte im Einsatz!

00:01:30: Also ich habe vorher schon eine Ausbildung im Verwaltungsbereich gemacht.

00:01:33: Ich hab gemerkt, dass es mir nicht so richtig liegt und ich wollte nicht direkt in ne neue Ausbildung starten sondern erst mal testen, taugt mit der soziale Bereich und das liegt mir sehr und macht mir total viel Spaß.

00:01:43: Das bedeutet für mich geht's dann auch in die Richtung.

00:01:45: Ich wollte einfach was Gutes tun, helfen und ganz viel an mir selber arbeiten in der Zeit und das funktioniert

00:01:50: hervorragend.".

00:01:51: Insgesamt achtzig Stellen als Voluntiers für Kipp Don Bosco jetzt gerade wieder – Johanna Weusitschläger freut sich auf viele Anmeldungen!

00:01:59: Man kann sich über unsere Webseite www.donboscovoluntiers.de alle Einrichtungen anschauen und sich darüber auch bewerben, jetzt gerade wenn man noch sehr schnell ist sogar fürs Ausland.

00:02:10: da muss man sich allerdings schneller bewerfen.

00:02:12: für das Inland klappt es noch so bis August!

00:02:15: Und im September startet dann ein spannendes Jahr für alle neuen.

00:02:19: Maria Erdl fürs MKR – Das Kirchenradio

00:02:29: Mehr Durchblick im Alltag, der wöchentliche Verbraucher-Check im Mkr mit dem Verbraucherservice Bayern.

00:02:40: Heute sprechen wir über ein Thema das viele Menschen verwirrt – Gewährleistung und Garantie!

00:02:46: Bei uns im Studio ist jetzt Sylvia Hartl Expertin für Verbrauche Recht.

00:02:49: Frau Hartl, schön dass Sie da sind.

00:02:51: Danke für die Einladung.

00:02:52: Frau Harthl was ist denn jetzt der Unterschied zwischen gesetzlicher Gewährleistung und der Garanties?

00:02:57: Also der gesetzliche Gewähr.

00:02:59: Leistung ist ein Recht, das jeder beim Kauf hat Per Gesetz, egal ob beim Online-Kauf über das Internet oder im Laden.

00:03:07: Sie gilt in der EU zwei Jahre lang.

00:03:10: Die Garantie ist dagegen eine freiwillige Zusatzleistung – sie kommt meist vom Hersteller.

00:03:15: Das heißt Gewährleistungen gibt es immer?

00:03:17: Garantien nicht unbedingt?

00:03:19: Genau!

00:03:20: Die Gewährleistung ist gesetzlich vorgeschrieben.

00:03:23: Eine Garantik kann angeboten werden muss es aber Die Details sind festgelegt und werden ihnen beim Korf ausgehängt, also bitte unbedingt lesen.

00:03:32: Und was deckt die Gewährleistung ab?

00:03:35: Also die gesetzliche Gewährleistung greift wenn ein Produkt von Anfang an einen Mangel hatte.

00:03:41: Also zum Beispiel sie kaufen ein neues Handy und nach ein paar Wochen funktioniert der Bildschirm nicht mehr richtig obwohl Sie nichts falsch gemacht haben.

00:03:50: Was kann ich dann verlangen?

00:03:52: Zuerst hat der Käufer das Recht zur sogenannten Nacherfüllung Das heißt, ich kann verlangen dass das Handy repariert wird oder ich ein Ersatzgerät bekomme.

00:04:01: Erst wenn das nicht klappt, kann ich den Preis mindern oder sogar vom Kauf zurücktreten und dann natürlich auch mein Geld

00:04:08: zurückverlangen.".

00:04:10: Und wie ist es mit der Garantie?

00:04:11: Der Hersteller selbst legt fest was genau abgedeckt ist.

00:04:14: zum Beispiel drei Jahre Garantier auf einen Motor z.B bei einer Waschmaschine.

00:04:20: Also kann die Garantien weniger abdecken als die Gewehrleistung?

00:04:23: Ja absolut!

00:04:24: Sie kann aber auch mehr bieten.

00:04:26: Zum Beispiel längere Laufzeiten, also mehr als die zwei Jahre oder zusätzliche Services wie zum Beispiel kostenlosen Vorort Reparaturservice.

00:04:35: Können sie uns da ein konkretes Beispiel nennen?

00:04:38: Ja klar nehmen wir zum Beispiel mein Fernseher.

00:04:40: nach sechs Monaten geht er kaputt dann greift der Gewährleistung und sie gehen damit zum Händler.

00:04:46: hat der Hersteller zusätzlich eine fünf-Jahre Garantie?

00:04:50: können sich auch direkt an den Herstellern wenden je nach Garanti Bedingungen?

00:04:54: Viele Menschen denken ja, dass nach einem Jahr alles vorbei ist.

00:04:57: Also garantiemäßig.

00:04:58: Stimmt das?

00:04:59: Das ist leider ein häufiger Irrtum!

00:05:02: Die Gewährleistung gilt zwei Jahre.

00:05:04: Allerdings – Nach einem Jahr kann sich die Beweislast drehen.

00:05:08: D.h.,

00:05:09: dann müssen sie eher nachweisen, daß der Mangel schon von Anfang an Bestand oder durch eine Fehlbehandlung zustande kamen.

00:05:15: Zum Beispiel unsachgerechte Bedienungen wenn zum Beispiel das Handy runterfällt.

00:05:20: Was können Sie uns für Tipps geben damit man dem Schadenfall zu seinem Recht kommt?

00:05:24: Ich würde immer den Kaufpillegut aufheben, abheften und die Garantiebedingungen wirklich zu Anfang anlesen.

00:05:32: Und bei Problemen zuerst den Verkäufer kontaktieren nicht sofort den Hersteller.

00:05:37: Der Verkäufer ist als erstes in der Pflicht.

00:05:40: mit dem haben Sie einen Kaufvertrag geschlossen.

00:05:43: Kurz zusammengefasst Gewehrleistung ist Pflicht, Garantien ist Bonus.

00:05:48: Ja perfekt zusammengefassen

00:05:52: Das war mehr Durchblick im Alltag.

00:05:54: Der wöchentliche Verbraucher-Check im MKR mit dem Verbraucherservice Bayern.

00:05:58: Mehr Infos und persönliche Beratungen gibt's auf verbraucherscherves-bayern.de oder direkt vor Ort!

00:06:08: Ja, gut zwei Drittel der Deutschen wollen eine Diät machen um fit für den Sommer zu werden.

00:06:13: Bikini-Diäten nennt sich das dann im Volkswund.

00:06:15: Ernährungsexperten warnen aber vor dem Jojo Effekt von Diäten – auch Sabine Rieger Die Lehrerin an der Karitas Berufssachschule für Ernährung in München rät, beim Essen langfristig umzudenken.

00:06:27: Wer ein paar Dinge beachtet kann sein Normalgewicht dann auch dauerhaft halten!

00:06:31: Deshalb kommen jetzt fünf Tipps von Sabrina Rieger für sie wie man sein Gewicht auf gesunde Art und Weise in den Griff bekommt.

00:06:45: Wir sollten langsam anfangen, wir sollten unsere Ernährung betrachten.

00:06:49: Vielleicht werden wir auch mal kurz ein kleines Protokoll von einer Woche und schreiben uns auf was man da eigentlich so alles essen.

00:06:55: Da sind sicherlich viele Sachen dabei die man weglassen können.

00:06:58: allerdings sollte man nicht mehr als zweihundert bis fünfhundert Kalorien einsparen tagtäglich dass wir so maximal auf Null Komma Fünf Kilogramm Gewichtsverlust bis höchstens einen Kilogrammen Gewichts Verlust in der Woche kommen.

00:07:10: Tipp Nummer Zwei?

00:07:12: Mehr Gemüse auf den Teller.

00:07:14: Also ganz, ganz wichtig wäre wirklich selber zu kochen.

00:07:17: Man greift auf schon vorgeschnittenes Salat zurück und macht sich am Abend dann nach dem Salat mit einem leichten Dressing.

00:07:22: Das man einfach ein bisschen mehr Gemüse einbaut.

00:07:24: Ein bisschen mehr Ballaststoffe.

00:07:25: Das macht uns unheimlich satt!

00:07:27: Wir haben nicht gleich wieder Hunger.

00:07:28: Das hält auch unseren Blutzucker relativ konstant.

00:07:34: Wir verwechseln oft Hunger und Appetit.

00:07:36: Meistens haben wir eigentlich nur so ein bisschen Appetite.

00:07:38: da ist es gut was zu trinken.

00:07:40: das kurbelt auch unseren Stoffwechsel an.

00:07:44: Mehr Eiweiß essen.

00:07:45: Das heißt, mehr Fisch vielleicht wäre das gerne mag.

00:07:49: Mageres Fleisch Hülsenfrüchte also Erbsenbohn in Linsen sind da ganz prima.

00:07:54: Eiweiss macht uns tendenziell länger satt.

00:07:56: Tipp Nummer fünf auf komplexe Kohlenhydrate setzen.

00:08:01: Das heisst nichtses Brot und die Nudeln am Abend weglassen.

00:08:05: es kommt immer auf die Gesamtkalorien an die man über den Tag verteilt ist sondern vielleicht auf Vollkornprodukte zurückzugreifen.

00:08:12: Also wirkliches Vollkorenboot essen, Vollkordnudeln und Reis wäre das gerne im Arzt.

00:08:16: Das ist nicht jeder Manns Geschmack würde uns aber länger satt machen.

00:08:27: Ja mit Theorologisch ist der Sommer schon mal seit Montag da und so langsam aber sicher startet die Urlaubsaison!

00:08:34: Ich persönlich freue mich schon auf August dann habe ich nämlich endlich wieder Urlaub.

00:08:38: Aber ich hab' nicht nur Vorfreude auf meine freie Zeit.

00:08:40: Nein, ich freue mich auch immer wenn ich Urlaubspost von Freunden oder der Familie bekomme.

00:08:45: So eine schöne Ansichtskarte im Briefkasten ist doch immer eine ja wunderbare Überraschung.

00:08:50: Aber eine handgeschriebene Postkarte ist nicht nur für den Empfänger sinnig!

00:08:55: Warum?

00:08:55: Das erzählt uns jetzt meine Kollegin Linda Burkhardt

00:08:58: Ein Motiv aussuchen, das zum Urlaub passt.

00:09:01: Schöne Worte finden und dann am Schluss auch noch einen Briefkasten.

00:09:05: Wer eine Karte verschickt zeigt gleichzeitig auch du bist es mir wert sagt Katrin Schwänzek von der Ehe Familien- und Lebensberatung im Erzbistum München und Freisingen.

00:09:15: Das kann nur ein kleiner Groß sein.

00:09:17: Es kann sein dass ein schönes Erlebnis oder auch ein Gefühl Oder etwas anderes Verbindendes mitgeteilt also geteilt wird.

00:09:25: Gemeinsam ist den meisten Postkarten wohl, dass die Schreiben der Person ausdrücken möchte.

00:09:29: Dass sie an die Person, an die die Karte gerichtet ist, denkt und die ihr so wichtig ist, dass sie eine Postkarte schicken

00:09:36: möchte.".

00:09:37: Klar!

00:09:37: Der ein oder andere Schickkarten, weil er das einfach immer schon so gemacht hat?

00:09:42: Weil es Tradition ist.

00:09:43: Zum anderen haben handgeschriebene Postkaten auch in anderer Wirkung als digitale Nachrichten sowohl für die Schreibende als auch für die empfangene Person.

00:09:51: Man kann sagen, es handelt sich im Vergleich zu digitalen Nachrichten um einen verlangsamten und bewussteren Prozess.

00:09:58: Postkarten sind physisch präsent und verschwinden nicht so schnell wie digitale Nachrichten im Strom von verschiedenen Chats – also kleine Erinnerungsstücke.

00:10:11: Erinnerungen in Masse, von denen wenig bleibt.

00:10:14: Eine Postkarte ist beständiger als ein schnell geschicktes

00:10:18: Bild.".

00:10:24: die schnellen Nachrichten.

00:10:34: Vielleicht ja auch, weil ich mir als derjenige im Urlaub ist schon bei bestimmten Erlebnissen denke genau das schreibe ich später in meine Karte!

00:10:43: Meine

00:10:43: Kollegin Linda Burkart war es im Gespräch mit Katrin Schänzek von der Ehefamilien- und Lebensberatung hier bei uns im Erzbistum München und Freising.

00:10:51: Das komplette Gespräch gibt's übrigens heute Abend nach dem Gottesdienst also kurz nach neunzehn Uhr hier bei usm MKR in einer neuen Folge MKR Begegnungen Knallbund und mit jeder Menge guter Laune.

00:11:07: Die Einherz-Clowns besuchen regelmäßig soziale Einrichtungen, heime hier bei uns in München.

00:11:13: Einmal im Monat kommen die Spaßmacher auch ins Senioren- und Pflegeheim Vincentinum.

00:11:18: Sie tauchen immer zu dritt oder zu viert auf – sie verbreiten gute Laune!

00:11:26: Freitag Nachmittag im Vincentinuum dem ältesten Senioren und Pflegeheim Münchens Es gibt Kaffee und Kuchen und die Einherzklown sind mit Gesang und Späßen nur mittendrin.

00:11:36: Der Theologe Georg Fleischer hat sich vor vier oder fünf Jahren zum ersten Mal eingeladen.

00:11:41: Er ist für das Seelsaugerliche, aber auch das Freizeitangebot im Vincentinum zuständig.

00:11:45: Mir ist es wichtig dass die Bewohner Abwechslung haben, dass sie hier auch Sachen

00:11:49: erleben,

00:11:50: die Sie vielleicht noch gar nicht kennen.

00:11:51: zu Clowns, kennt man aus dem Zirkus, aber da sein so ein Clown persönlich anspricht

00:11:55: und persönlich auf einen eingeht?

00:11:57: Das ist jetzt etwas Ungewöhnliches ja!

00:11:59: Besonders ist auch, die Besuche der Einherzglauen sind kostenlos und sie kommen immer mit einem Thema zu Besuch.

00:12:05: Diesmal mit dem Motto Frühjahrsputz erklärt Marin Fras alias Schnubsi.

00:12:09: Heute natürlich bei dem Thema Frühling kommt ein knallrotes Gleit mit vielen Frühlingsdupfen drauf.

00:12:15: Natürlich singen wir auch heute das Lied Blumen aus Amsterdam.

00:12:19: Die sind dann natürlich aus München.

00:12:21: Schnupsi und ihre zwei Clowns-Kolleginnen verteilen Tulpen, lassen die Wischmops kreisen.

00:12:26: Mit Blumenkranz im Haar und Luftballons bringen sie den Frühling ins Vincentinum.

00:12:30: Ähnliche Nachmittage haben Sie schon zum Thema Maibaum oder Oktoberfest gestaltet – das geht weit über reine Unterhaltung hinaus!

00:12:37: Wie viele Ihre KollegInnen hat Michaela Faltelhauser eine Ausbildung in therapeutischer Clownerie gemacht?

00:12:43: Wir sind ehrenamtlich und sind hier unterwegs einfach um den Senioren Freude zu bereiten, sie zum Lachen zu bringen.

00:12:53: Auch die Dementen-Senioren zu animieren Erinnerungen wach zu

00:12:59: rufen.".

00:13:01: Die Clowns singen mit den Heimbewohnern altbekannte Schlager spielen mit ihren Handpuppen und Pflegebedürftigen freuen sich.

00:13:08: Ich war

00:13:17: ein

00:13:19: bisschen überrascht.

00:13:21: Aber

00:13:22: im Grunde genommen finde ich es gut, dass die Leute einfach aufgemundert

00:13:26: werden.".

00:13:27: Geld verdienen die Clowns mit ihrer Arbeit für die Seele nicht – aber sie bekommen eine besondere Aufwandsentschädigung, sagt Clownin Michaela Faltenhauser.

00:13:35: Das Lachen und die Freude von den Senioren!

00:13:38: Und

00:13:38: ihre Kollegin Maren Fras alias Schnupsi ergänzt ….

00:13:41: Die geben uns viel mehr zurück als wir ihnen schenken können….

00:13:45: das ist immer so mein Inneres was sich oft schon während des Glaubnens denke und auch die, die ganz still in der Ecke sind.

00:13:53: Die kommen vielleicht nicht beim erler ersten Besuch aber spätestens bei dem zweiten.

00:13:59: Und sie machen mit und es ist einfach traumhaft

00:14:09: schön!

00:14:19: Was wir Ihnen gleich in unsere Buchtipps vorstellen, ist nämlich wirklich superwitzig und macht sogar den größten Lesemuffeln Spaß.

00:14:26: Roman- und Sachbuch-Tipp gibt's auch noch obendrauf!

00:14:29: Buchprofile der MKR-Lesetyp Der Roman

00:14:33: Antonia Rieb – der Garten der Geheimnisse Ein Garten an der Amalfi Küste ein altes Familiengeheimnis und eine mutige Frau.

00:14:43: In diesem Roman erzählt Antonia Ryb die Geschichte von Rosa.

00:14:47: Jahrzehntelang schweigt sie über ihre Erlebnisse im italienischen Widerstand während des Zweiten Weltkriegs.

00:14:53: Erst als ihre Tochter ein altes Foto entdeckt, kommt die Wahrheit ans Licht.

00:14:57: Der Roman verbindet Geschichte, Spannung und große Gefühle – leicht zu lesen und voller italienischer Atmosphäre.

00:15:04: Ein bewegendes Buch über Schuld, Mut und die Frage wie lange man Geheimnisse bewahren kann?

00:15:16: Marc-Uwe Kling, Klugscheißerchen und Fielerteufelchen.

00:15:20: Ein kleines türkises Wesen das immer alles besser weiß!

00:15:24: Das klugscheißechen ist zurück im zweiten Teil der lustigen Kinderbuchreihe von Marc Uwe Klingen.

00:15:30: Wer den ersten Band noch nicht kennt, der lernt dass freche Besserwisserwesen hier sofort lieben.

00:15:35: Diesmal treffen Theo und Tina auf das Fehlerteufelchen, dass absichtlich alles falsch macht.

00:15:41: Und schon entsteht ein herrliches Chaos voller Wortspiele, Sprachfehler und verrückter Ideen!

00:15:46: Ein witziges Buch für Kinder und Erwachsene perfekt zum Vorlesen mit Lachen und Selberlesen.

00:15:53: Klugscheißerchen-und-Fehlerteufeln von Mark Uwe Kling kostet zwölf

00:15:57: Euro.

00:15:59: Das Sachbuch!

00:16:00: Kathrin Scholz Hallo ich rede mit dir.

00:16:03: Was will mein Hund mir eigentlich sagen?

00:16:05: In diesem Buch erklärt die Hundetrainerin, wie Hunde mit uns Menschen sprechen.

00:16:09: Ganz ohne Worte!

00:16:11: Sie zeigt, wie sich Hunde verhalten, Vertrauen aufbauen und Führung suchen.

00:16:15: Dabei erzählt sie aus ihrem Alltag mit einer großen Hundemäute und gibt viele einfache Beispiele aus dem echten Leben.

00:16:22: Das Buch hilft Hunde besser zu verstehen und Missverständnisse zu vermeiden – sowohl in der Einzel-Hunthaltung als auch in der Hundegruppe.

00:16:30: Ein spannender Ratgeber für alle, die ihren Hund nicht nur erziehen sondern wirklich verstehen möchten.

00:16:35: Hallo ich rede mit dir von Kathrin Scholz.

00:16:38: kostet fünfundzwanzig Euro.

00:16:40: Buchprofile der MKR-Lese-Tipp.

00:16:43: Alle Buchempfehlungen finden sie im Michaelsbund online Shop und in der Buchrandung Michael's Bund.

00:16:54: Schön das Mkr an diesem Mittwoch.

00:16:56: Und wie immer an dieser Stelle schaue wir natürlich auch heute wieder was Sie diese Woche in unserem Premierten innehalten Magazin alles Schöne lesen und entdecken können.

00:17:04: Eins schon mal vorab, es wird tierisch.

00:17:07: Auch wenn das jetzt für den einen oder anderen etwas seltsam klingt dass ein katholisches Magazin als tierischer angekündigt wird.

00:17:12: aber das klären wir gleich auf.

00:17:13: bei mir ist mein Kollege und stellvertretender Chefredakteur unseres inhaltem Magazins Florian Erdels Servus Florian Ivo grüß dich Florian.

00:17:20: Auf der Titelseite sitzt Pfarrer Schießler mit seiner Hündin.

00:17:23: Ja da gute.

00:17:23: Pfarrers Schießle hat auch ein entsprechendes Buch geschrieben zu wo er sein Verhältnis zu Tieren etwas ins Wort setzt Engel auf ihr Pfoten Und das ist für ihn sozusagen ja auch das Motto.

00:17:38: So ein Tier

00:17:40: kann einem Menschen

00:17:41: mitunter mehr geben als ein Mitmensch und er hat also schon bis in die Kindheit zurückreichend Verbindung zu Tieren, auch wenn er selbst in seiner Kindheit und Jugend aufgrund des engen Platzes der damaligen Wohnung keinen Hund haben konnte.

00:17:56: Hunde hatten damals wie ihr sagt nur die besser verdienen quasi aber nicht der kleine Mann quasi.

00:18:02: Und ja, es ist ein weiteres Feld was in dem Interview von meinen Kollegen abgedeckt wird.

00:18:09: Es geht dann bis zu seinen Ficherlmessen auch.

00:18:12: Es gibt bis zur Schildkröte Susi die fünfundsechzig ist und... Stimmt!

00:18:16: Die ist ja im Gleichbau gleich das Baujahr mit ihnen.

00:18:18: Dazu kommt.

00:18:20: Ja letztendlich auch zu fragen darf man eigentlich um ein Tier trauern?

00:18:25: Auch da bringt er eine nette Anekdote vor Jahren von einer Kirchenverwaltungssitzung wo eine Dame sehr traurig und weinend daher kann man sie fragt was denn wir ja also ihre katze wer an dem tag gestorben aber sang es niemanden.

00:18:39: Und

00:18:40: er sagt dann Sie haben ganz was anderes heute Abend zu tun, also sie brauchen jetzt nicht in die Sitzung kommen gehen sie heim und da volles Verständnis und ihr weiß auch Was der schmerz über ein verlorenes haus die was das für den betroffenen bedeutet Und es ist sehr lesenswert aus verschiedensten Gründen und allein auch schon wegen der Bilder.

00:19:01: Also hier gibt's noch so ein schönes...

00:19:03: Ja, stimmt!

00:19:04: Ja, und unten.

00:19:05: Aber süß trotzdem?

00:19:06: Auf

00:19:07: alle Fälle.

00:19:07: Ein Tier ist für mich wie ein Engel.

00:19:08: So ist sein Motto und ich glaube, es gibt viele Hörerinnen und Hörern die ihm beipflichten können.

00:19:12: Absolut.

00:19:13: Dann habt ihr diese Tage dem Franziskana-Provinzial getroffen.

00:19:16: Gingst du da auch um Tiere oder rüber?

00:19:18: habt ihr mit ihm gesprochen?

00:19:19: Ja

00:19:19: das legt ihn nahe weil der heilige Franziskus ja auch der Schutzpatron der Tiere unter Viecherl Ja, aber wir sind im Gedenkjahr achthundster Todestag des heiligen Franziskus.

00:19:29: Im Oktober am vierten Oktober ist es soweit.

00:19:33: Ich habe ihn besucht und habe ihn mal gefragt was bedeutet eigentlich jetzt für einen Franziskraner der Ordnisfarter persönlich?

00:19:39: Was is er denn für ihn?

00:19:41: Und das war eine frappierend kurze Antwort!

00:19:43: Es ist für ihn ein

00:19:44: Bruder.

00:19:46: Der Provincial der Markus Fuhrmann macht es fest an einem eigenen kleinen biografischen Erlebnis, nämlich als er ein junger Novice war.

00:19:55: Da war's bei den Franziskarnern eh dem üblich dass sie so in Arbeitspraktika gegangen sind und üblig bei Arbeiterpriestern aus dem Orden die es damals noch mehr gab und er musste nach Bochum zu Opel und hat dann sechs Wochen lang dem Opel Astra die Sitze reingeschraubt, weil er dabei seinem lieben Mitbruder Karl Möhringen war.

00:20:19: Das war ein Arbeiterpriest und erlebte da auch in einer arbeiter- und obdachlosen Siedlung.

00:20:23: Und eines Tages hat er gesagt, kam da mal eine Journalistin vorbei und die hat den Leuten da gefragt wer ist denn eigentlich dieser Karl für euch?

00:20:30: Dann haben sie das so im Ruhrpotschlägen gesagt oh ja!

00:20:33: Da ist für uns der Carl irgendwie wie so ein Bruder.

00:20:37: Und das hat also den Bruder

00:20:38: Karl

00:20:39: recht gefreut und natürlich den Provinzial, den heutigen.

00:20:42: als junger Novice der war da natürlich angetriggert sage ich mal.

00:20:46: Ja.

00:20:46: Und dieses Bruder oder Schwester sein ist geschwisterlich in der Welt.

00:20:50: Also das ist für ihn ganz typisch franziskanisch und das wäre für ihn auch so.

00:20:55: der heilige Franziskus in seinem persönlichen Verhältnis.

00:20:59: sehr schön wunderbare Geschichte.

00:21:01: Okay, das und mehr gibt's in der aktuellen Ausgabe unseres Inhalten-Magazins.

00:21:04: Jederzeit in unserer Buchanlage Michael Spott am Zeitungsstand in vielen Kirchen hier bei uns im Erzbistum als Abo oder Probeabo ganz frei nach Hause geliefert oder mit der innehalten App jederzeit und überall.

00:21:15: Ganz egal wie.

00:21:15: wir wünschen eine gute Zeit beim Lesen und entdecken.

00:21:18: und ihr lieber Florian!

00:21:19: Vielen Dank dass du da warst und morgen einen schönen Frohnleichennamstrack.

00:21:23: Ganz genauso Wir beim MKR des Kirchenradio blicken nicht nur ins Erzpistom nein Wir schauen noch weit über den Tellerrand hinaus, zum Beispiel heute Abend nach Afrika.

00:21:36: In der Missio-Reisewarnung geht es darum einen Konflikt bei dem's um Rohstoffe geht die wir alle jeden Tag brauchen.

00:21:42: Ein Konflikt, der sich auf viele Nachbarländer ausweitet.

00:21:45: Meine Kollegin Brigitte Strauss hat deshalb mal mit Missioredektor Christian Selbherr über den schon lang währenden Bürgerkrieg im Kongo gesprochen.

00:21:52: Im Wesentlichen gehts um die Provinzen, die im Osten des Kongos liegen Und da geht es schon länger darum, um politische Macht auch um Zugang zu rustoffen.

00:22:02: Gibt das sehr wertvolle Vorkommen?

00:22:04: Also diese ganzen Mineralien Coltan, Kubald, Gold, Silber die für viele Produkte gebraucht werden weltweit wo also sehr viel Geld im Spiel ist.

00:22:15: Denn diese Mineralie stecken zum Beispiel in Computern, Handys oder Batterien und die brauchen wir alle Jeden Tag.

00:22:23: Eine Folge also, die zeigt wie unser Konsum das Geschehen auf der Welt beeinflusst.

00:22:28: Die Menschen, die vor diesem Krieg fliehen gehen zuerst in die Nachbarländer zum Beispiel nach Uganda.

00:22:33: In der Hauptstadt Kampala hat Christian Selper mit einigen von ihnen gesprochen Und es hat nur wenige Minuten gedauert bis die alle auch Wie soll man's beschreiben?

00:22:43: Bis sie eigentlich auseinandergebrochen sind weil die einfach so viele schlimme Dinge erfahren hatten diese noch nicht verarbeiten haben können.

00:22:53: Da hab ich sofort gesehen, vor deren inneren Auge spielen sich wahrscheinlich jetzt gerade ganz schlimme Szenen

00:22:59: ab.".

00:22:59: Der Missi-Redakteur ist noch heute schockiert von den Geschichten die er gehört hat.

00:23:04: Also das muss einfach furchtbar gewesen sein als diese Rebellenangriffe kamen und dass die Menschen vertrieben worden sind.

00:23:11: Frauen haben ja schlimmste Dinge zusätzlich zu erleben in diesen Konflikten gerade auch im Kongo immer wieder Und gleichzeitig wurde da aber eben auch gearbeitet mit Schusswaffen, aber auch mit Granatenbomben und so weiter.

00:23:24: Er hofft dass diese Menschen endlich zur Ruhe kommen können.

00:23:28: Die Art wie Uganda mit Flüchtlingen umgeht könnte dazu beitragen.

00:23:32: Uganda ist eines der Hauptaufnahme Länder von Flüchtlingen in der Welt also absolut in Afrika und auch weltweit mehrere Millionen Menschen aus den Nachbarländern.

00:23:44: Und Uganda ist ein Land, das sehr gelobt wird international für die offene Flüchtlingspolitik.

00:23:51: Denn in dem Land gibt es freie Flächen.

00:23:53: Die stellt es den Flüchtlingen zur Verfügung.

00:23:56: Da ist Platz und hat auch den Vorteil dass die Regionen entwickelt werden.

00:24:01: also wenn da die Flüchtlingssiedlungen sind gibts internationale Organisationen die da genau hinschauen kommt eine Stromversorgung hin Wasser usw.. Und die Menschen können sich sofort selbst versorgen.

00:24:13: Eine echte Win-win-Situation für das Land und die Geflüchteten.

00:24:17: Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, die komplette Folge der Mission Reisewarnung gibt's jederzeit auf innehalten.de Und natürlich überall wo es Podcasts gibt!

00:24:29: Frohn Leichnam!

00:24:30: Für viele ist das erst mal ein freier Donnerstag Ein freier Tag und eine vermutlich auch kurze Woche.

00:24:35: Aber was feiern Katholikinnen und Katholiken eigentlich an diesem Tag?

00:24:39: Einer, der das ganz sicher weiß, ist mein Kollege Willi Witte aus unserer MKR Radio Redaktion, Willis Servus Willi, worum geht es an?

00:24:47: Fron Leichnam?

00:24:48: Wir klären uns doch mal bitte ein bisschen was dazu.

00:24:50: Also auf jeden Fall ist Fron-Leichnam eines der wichtigsten katholischen Feste.

00:24:53: im Mittelpunkt steht da die Eucharistie also der Glaube daran dass Jesus Christus in gewandeltem Brot als in der Hostie bei uns gegenwärtig ist während der Messfeier.

00:25:02: Der Name klingt heute etwas fremd.

00:25:03: der kommt nämlich aus dem Mittelhochdeutschen und da heißt Von Leichnam heißt also der lebendige Leib des Herrn.

00:25:14: Das ist das Fest, dass wir da fahren.

00:25:16: Okay!

00:25:17: Also jetzt mal wieder ein Stückchen schlauer... Weißt du denn, woher das Fest kommt oder wie es entstanden ist?

00:25:22: Ja.

00:25:22: Das ist ein Fest, das aus dem Mittelalter kommt, also aus dem dreizehnten Jahrhundert.

00:25:25: Da gab's eine Augustiner Nonne die Juliana von Lüttich und die Legende sagt dass sie eines Tages beim Papst aufgetreten ist und gesagt hat ich habe Visionen gehabt Ich hab Jesus Christus gesehen und während den Beten habe ich auf den Mond geschaut und habe gesehen, dass dieser Mond einen Fleck hatte.

00:25:40: Und Jesus Christes hat mir dann erklärt in der Vision dass dieser Fleck für das Fehlen eines Festes steht im Mond und zwar für das Sakrament der Eucharistie, weil bis zu dem Zeitpunkt gab es keinen Fest für diese Euchariste wie die Semalgemeinschaft während der Messe.

00:25:53: Und der Papst hat dann in den letzten Jahren das Fest von Leichnam offiziell eingeführt.

00:25:59: Warum wird das denn nicht einfach nur in der Kirche gefeiert, sondern oft draußen auf der Straße?

00:26:03: Genau.

00:26:03: Das ist das Besondere.

00:26:04: Das gibt es nämlich bei anderen Festen eben nicht und von Leichnam wird der Glaube sichtbar in die Öffentlichkeit getragen.

00:26:09: also mein präsentiert sich sozusagen der Öffentlichkeit.

00:26:12: nach dem Gottesdienst zieht in vielen Orten eigentlich den meisten muss man sagen ob jetzt auf einem Land oder auch an den Städten eine Prozession durch die Straß und dabei wird die Gewalt der Hostie also eben der lebendige Leib Gottes in einer Monstranz mitgeführt.

00:26:24: Monstrans ist dieses Schaugefäß großes Gefäß aus Gold meistens oft auch sehr alt, mit einem kleinen Glas in der Mitte und da sieht man die Hostie drin.

00:26:32: Also ein Schau-Glas quasi damit die Gläubigen auch wahrnehmen was denn da eigentlich mit sich rumgeführt wird.

00:26:37: dann auch das ist ein Zeichen dafür diese Monstranz mit der Hostie Christus es nicht nur im Kirchenraum gegenwärtig wenn wir Gottesdienst fahren sondern auch mitten im Leben der Menschen.

00:26:45: also man geht nach draußen zu den Leuten.

00:26:47: in dem Fall okay jetzt ist ja von Leichnam unter anderem auch in Bayern einen Feiertag ein gesetzlicher Feiertage.

00:26:54: hat das Fest hier bei uns eigentlich nochmal eine besondere Bedeutung?

00:26:57: Das ist wie bei vielen anderen Festen auch, das in Bayern von Leichnam.

00:27:02: Bei Weihnachten ist es ähnlich vielerorts stark mit Tradition und Brauchtum verbundenes.

00:27:06: Es gibt festliche Gottesdienste, die sind dann oft im In der Kirche aber auch an bestimmten Plätzen.

00:27:11: Es gib Prozessionen, geschmückte Wege.

00:27:14: Es werden unterwegs Altäre aufgestellt.

00:27:15: Es sind meistens vier Volksaltere wo immer bestimmte Teile aus dem Evangelium vorgelesen werden oder eine Kurzprädik stattfindet.

00:27:22: Die sind mit wunderbaren Blumentäppchen geschmückt.

00:27:25: diese Volksaltäre da stehen also Teilweise ist die Leute in der Früh um drei auf und mit den Blüten, die dann frisch gepflückt sind dort diese Teppiche zu gestalten.

00:27:34: Und die gestalten dort bestimmte Symbole.

00:27:36: da sieht man dann die Taube für den Heiligen Geist Da sieht man Kreuz, das Lamm Gottes also alle möglichen SymboLE, die mit dem Christendom zu tun haben.

00:27:44: Und da sind natürlich die Ministrantinnen und Ministranten dabei logischerweise aber eben auch viele kirchliche Vereine, die mir ihren Fahnen dabei sind und manchmal auch Trachtengruppen.

00:27:51: Das gibt es auch sehr oft vor allen Dingen auf dem Land noch wo die Trachtensache ja noch sehr viel stärker am Leben erhält Und in vielen Gemeinden ist es ein sehr feierlicher, aber eben auch ein sehr gemeinschaftlicher Tag.

00:28:02: Bei uns in München findet das ja bei guten Wetter ab neun Uhr auf dem Marienplatz statt und dann zieht man hier durch die Straßen mit dem Kardinal und jede Menge Kirchengefolge, Musiker, Menschen im Trachten.

00:28:14: Kann man sagen, Fron Leichnam ist ein katholischer Glaube auf der Straße?

00:28:18: Ja, das kann man glaube ich so sagen.

00:28:19: also es ist wirklich so.

00:28:20: in Münchner ist das eine der größten Kirchlichen Auftritte, sage ich mal im Laufe eines ganzen Kirchenjahres.

00:28:26: Das eben ganz viele Gruppen dort vom Marienplatz und das ist natürlich ein sehr großer Platz wo viele Leute Platz haben die Prozession dann eben durch die Innenstadt zieht und man im Dom dann natürlich auch Gottesdienst feiert.

00:28:36: aber weil eben so viele Teilnehmer dabei sind immer noch so viele Zuschauer macht man das eben nur bei wirklich guten Wetter.

00:28:41: also wenn es so zweifelhaft ist dann wird's normalerweise in den Frauendom verlegt und dann fährt die Prozession halt aus und wird nur einen kleinen Rahmen dann im Kirchengebäude vorzogen.

00:28:50: Also es ist kein reines Brauchtumsfest.

00:28:52: Nein, das ist kein Reines Brauchtumsfest!

00:28:54: Das Brauchtum gehört natürlich dazu wie das in Bayern habe ich vorhin ja schon gesagt bei vielen Festen der Falles und es macht vieles sichtbar und schön.

00:29:01: Das Auge ist ja auch mit, sozusagen.

00:29:03: Aber der Kern ist die Eucharistie!

00:29:04: Also es geht um die Hostie und das Fest des Um-die-Hostie-Rum-Gebaudes sozusagen.

00:29:09: Die Katholiken feiern dass Christus gegenwärtig ist nicht fern sondern ganz nah bei uns in der Kirche, in der Gemeinschaft und eben auch im Leben der Menschen.

00:29:17: also nicht nur diese dreiviertel Stunde wo ich im Gottesdienst am Sonntag rumsitze sondern er geht nach draußen und dieses Fest geht nach draussen, die Kirche geht nach daraus.

00:29:24: man präsentiert sich einfach Sehr schön.

00:29:26: Vielen Dank, Willi!

00:29:27: Fron-Leichnam also ein Feiertag.

00:29:29: der Meer ist als ein freier Tag – ein festes Glaubens, der Gemeinschaft und der sichtbaren Hoffnung mitten hier bei uns in Bayern und natürlich im Erzbistum München & Freising.

00:29:38: An dieser Stelle Ihnen einen schönen Fronleichnamstag.

00:29:45: Eigentlich will mutmaßlich dort niemand arbeiten.

00:29:48: dennoch sind sie gerade für die Arbeitswelt von essenzieller Bedeutung.

00:29:52: Die Rede ist von Reinigungsfirmen.

00:29:53: Und ein neuer Kinofilm aus Deutschland setzt sich jetzt realistisch mit ihnen und dem Niedriglohnsektor auseinander.

00:29:59: Als Kontrast dazu gibt es auf der großen Leinwand auch eine sommerlich leichte Komödie aus Frankreich zu sehen, rund um die olympischen Spiele in Paris vom Jahr zwölf tausend vierundzwanzig.

00:30:08: Mehr über die beiden Neustarts verrät Ihnen jetzt wie immer mein Kollege- und Kinoexperte Klaus Schlauk im MKR Filmtipp.

00:30:14: Bitte schön!

00:30:21: Sie leitet eine

00:30:22: Reinigungskolonne

00:30:23: und das ist alles

00:30:24: andere

00:30:25: als leicht.

00:30:26: Sie hat mit Personalmangel

00:30:27: zu kämpfen,

00:30:28: und sie muss vermitteln zwischen den oft migrantischen

00:30:31: Gebäudereinigern, Kunden-

00:30:33: und der Unternehmensleitung.

00:30:35: Als sie versucht, eine Hilfskraft von einem Subunternehmer abzuwerben, setzt sie das unter Druck

00:30:41: einen ihrer eigenen

00:30:42: Mitarbeiter zu

00:30:43: entlassen.".

00:30:51: Was hab ich dir gesagt über's Mob?

00:30:52: Erst die Kanten und dann die Fläche mit der Acht.

00:30:54: Wo willst du denn schon

00:30:55: hin?!

00:30:55: Zilla, hättet

00:31:00: dich gerne bei uns angestellt!

00:31:01: Wir

00:31:01: gehen dir, habe es genug Stress bekommen.

00:31:02: Das Personal

00:31:03: vom Subunternehmer

00:31:04: ist tabu für uns.

00:31:07: Heller als andere.

00:31:08: Merkt doch

00:31:09: keiner.

00:31:09: Da haben wir da Probleme in

00:31:11: Keimer.

00:31:12: Warum warst Du schon wieder auf der Baustelle?

00:31:14: Sie freuen sich wenn sie hier was ausbauen können.

00:31:15: Du kannst vom Sub-Unternehmer keine Mitarbeiter abwärmen.

00:31:17: Die sind hoch motiviert und freuen sich über den Tarifflug.

00:31:19: Es reicht Ich verstehe ihren Unmut,

00:31:22: ist ein

00:31:23: dokumentarisch inszenierter Spielfilm der den Blick

00:31:26: auf einen oft unsichtbar

00:31:27: bleibenden Arbeitsbereich lenkt.

00:31:29: Durch reale Schauplätze die Besetzung mit Lein und in Verzicht auf musikalische

00:31:34: Untermalung

00:31:35: erzeugt der Film ein authentisches Bild von Wirklichkeit.

00:31:39: Die Hauptfigur Heike erscheint dabei glaubwürdig ambivalent im Bemühen

00:31:44: einer moralischen Grauzone

00:31:46: zu agieren.

00:31:47: Ebenfalls neu im Kino ist die französische Komödie

00:31:51: ein Sommer

00:31:51: in Paris.

00:31:53: Darin reist eine etwas unbeholfene junge

00:31:55: Französinnen

00:31:56: aus der Normandie

00:31:57: zu den olympischen

00:31:58: Sommerspielen-Sommerspielen-Paris.

00:32:02: Durch widrige Umstände kann

00:32:03: sie allerdings nicht wie geplant

00:32:04: die Schwimmbettbewerbe sehen,

00:32:07: zudem überfordert

00:32:08: sie die Großstadt und auch die Wiederbegegnung mit ihrer Halbschwester verläuft nur bedingtharmonisch.

00:32:14: Dennoch lässt sich die Besucherin

00:32:16: gern durch

00:32:16: Paris treiben.

00:32:19: Ein Sommer in Paris

00:32:19: ist

00:32:20: eine leichte Komödie, die vor dem Hintergrund Olympia Episoden ohne

00:32:24: besondere dramatische

00:32:26: Zuspitzungen spinnt.

00:32:27: Die amusante Detailgenauigkeit und eine Hauptdarstellerin, die auch komplexige Füßlagen

00:32:33: ideal erfasst, gewinnen der schwebenden Stimmung

00:32:36: des Films aber einen großen Reiz ab.

00:32:38: – Klaus Schlauk für das MKR Das Kirchenradio.

00:32:47: Am Frohn-Leichnamstag geht der Pfarrer bei der Prozession unter dem Baldachien aus Stoff, der im Volksmund Himmel genannt wird.

00:32:55: Diese Himmel sind oft sehr alt und wertvoll – manche Exemplare sind sogar zweihundert oder dreihundert Jahre alt!

00:33:01: Wenn da mal was kaputtgeht suchen viele Pfarreien Hilfe bei Claudia Gallmaier-Hackel.

00:33:05: Sie ist Handtickereimeisterin und legt Wert darauf flexibel zu sein.

00:33:09: Ich mache alles nach Kundenwunsch.

00:33:11: Ich biete keine Standardware an, das heißt die Größe von so einem Baldachin oben wie lang es sein soll ein Meter mal zwei Meter im Durchschnitt ungefähr.

00:33:22: dann noch die Seitenvorhänge wie lange der sein soll.

00:33:26: ich mach das wie es der Kunde

00:33:28: will.".

00:33:29: Claudia Gallmayer-Hagel sitzt dann in ihrer kleinen Werkstatt in Haar bei München und gestaltet einen neuen baldachien oder betreibt Schadensbegrenzung bei einem kaputten.

00:33:38: Meistens sind die oft wertvollen Stoffe daramponiert, wo sie auf den Tragestangen des Himmels aufliegen.

00:33:43: Oder es sind Wasserschäden entstanden oder der Stoff ist rund um die Stickereien verschlissen", erzählt die Expertin.

00:33:49: Wenn ich einen Himmel jetzt bekomme zum Restaurieren und das ist oben

00:33:53: z.B.,

00:33:54: der heilige Geist drinnen und er ist kaputt, dann muss ich den heiligen Geist ausschneiden.

00:34:00: Die Stoffen unterlegen, dann die Stickerei draufsetzen an den Versäubern, damit es alles schön hält.

00:34:09: Solche aufwändige Reparaturen dauern dann schon mal eine Woche und kosten um die Eintausend Euro.

00:34:14: Die Aufträge werden allerdings weniger weil immer mehr Pfarreien zusammengelegt werden und der Bedarf am Baldachinen für von Leichnam sinkt.

00:34:21: Und das wird immer schwieriger an die passenden Materialien zu kommen.

00:34:25: Die

00:34:25: großen Firmen teilweise stellen das Material gar nicht mehr her.

00:34:28: Wird alles ausverkauft?

00:34:29: Dann habe ich Restposten nur noch bekommen.

00:34:31: Man muss jetzt schon nach Frankreich teilweise gehen, man muss nach Italien gehen.

00:34:36: Stoffe gibt es auch kaum mehr.

00:34:38: Den Brokkat den ich vor mir liegen habe der ist schon sehr alt.

00:34:41: das ist ein Schatz.

00:34:42: Den streichle ich schon fast.

00:34:45: Den benutze ich nur für Himmel.

00:34:47: die Qualität nimmt ab.

00:34:50: Auch deshalb werden die Restaurationsaufträge der Pfarrgemeinden immer weniger werden.

00:34:54: Claudia Gallmeier-Hagel aber restauriert und gestaltet nach wie vor mit Leidenschaft.

00:34:59: den Stoff zu erhalten, die Fäden aufzufangen.

00:35:04: Die Stickerei zu retten – das ist anspruchsvoll!

00:35:08: Das ist eine Herausforderung.

00:35:10: und dass das Ergebnis für alle passt, das ist ebenfalls eine Herausforderungen.

00:35:16: Aber wenn es klappt, dann bin ich jedes Mal begeistert.

00:35:25: Mittlerweile zum dritten Mal vergibt unser katholisches Medienhaus der Sankt-Michelsbund das Georg Walzer-Stipendium, benannt nach unserem zwei Tausend zwanzig verstorbenen Kollegen und Journalisten.

00:35:35: Der sich unter anderem für vergessene Gegner des Nationalsozialismus engagiert hat.

00:35:40: Gewonnen haben zweitausendfünfundzwanzig gleich zwei Journalistinnen nämlich Eileen Kelpe und Katharina Zöpfel.

00:35:46: Sie haben sich auf Spurensuche begeben und haben ihr Projekt Stimmen aus der NS Todeszelle genannt so Eileen Kälpe.

00:35:52: Das erste Mal mit der Thematik der Abschiedsbriefe während der NS-Zeit bin ich tatsächlich über ein Film gekommen, sehr bekannter Film in Liebe Eure Hilde von Andreas Dresen.

00:36:02: Und dieser Film hat mich sehr emotional berührt.

00:36:05: und dann habe ich in der Berichterstattung gesehen dass es dieses Projekt gibt von den Arosenarchiv das da Abschiedspriefe... zugestellt werden sollen mithilfe von Ehrenamtlichen.

00:36:17: Und dann habe ich mich weiter eingelesen, bin ins Gespräch gekommen mit Katharina und so hat es eigentlich angefangen also einfach mit dieser Thematik in Berührung zu

00:36:25: kommen.".

00:36:26: Bei diesem Projekt der Arolsenarchive wird versucht Nachfahren der Opfer des NS-Regimes zu finden.

00:36:33: Die Todgeweiten im Gefängnis Stadelheim schreiben Abschiedsbriefe an ihre Liebsten die aber zum Teil nicht zugestellt wurden.

00:36:42: Katharina Zöpfel ist Dozentin an der Uni Eichstedt und will wissen, was sind die Folgen dieser Aktion?

00:36:48: Jetzt werden diese Briefe öffentlich gemacht.

00:36:51: Und uns interessiert, was bedeutet das, dass diese Stimmen, die eben in der Vergangenheit kein Gehör gefunden haben jetzt ankommen... bei den Hinterbliebenen.

00:37:00: Was bedeutet das für die Familiengeschichten?

00:37:03: Was bedeutet es auch für uns konkret, wenn diese Geschichten jetzt erzählt werden und was bedeutet das auch für die Erinnerungskultur und für die Art und Weise wie wir über diese schreckliche Zeit nachdenken und wie wir diese Zeit

00:37:17: interpretieren?".

00:37:18: Mit ihrem philosophischen Ansatz will Katharina Zöpfel zeigen – Diese Briefe können Zugänge sein, wie wir Über unsere Vergangenheit nachdenkten!

00:37:27: Und sie machen deutlich, was ist wichtig vor dem Tod?

00:37:30: Was teilen Menschen ihren Liebsten mit.

00:37:33: Auf der anderen Seite möchte ich das didaktisch gerne umsetzen.

00:37:37: Ich bin in Eichstadt mit zuständig für den Lehramtsstudiengang.

00:37:41: Das bedeutet wir bilden künftige Philosophie und Ethik-Lehrerinnen aus und da möchte ich dieses Projekt gerne einbinden in die Lärmzausbildung und eventuell auch mit SchülerInnen zusammenarbeiten dass in den Unterricht einbinden, denn ich denke anhand von diesen Einzelgeschichten kann man sehr gut mit Sowohl Studierenden als auch SchülerInnen über das Thema Erinnerungskultur sprechen.

00:38:05: Zuerst aber werden die beiden Journalistinnen so viel Informationen wie möglich sammeln zum Beispiel in den Münchner Archiven.

00:38:12: Dann natürlich Stadelheim der Ort des Geschehens wenn man da heute nicht mehr viel sehen kann, aber es ist halt dort passiert.

00:38:21: Ein paar Lacherforster sind hingerichtete bestattet worden.

00:38:26: also diese Orte wollen wir einfach sehen und auch nachspüren und erleben.

00:38:33: Wir möchten natürlich mit Menschen sprechen, also mit Historikerinnen möglichst auch mit Angehörigen die vielleicht einen Brief bekommen mit Ehrenamtlichen, die da recherchieren.

00:38:43: Also mit dem wollen wir auch reden und diese unterschiedlichen Perspektiven

00:38:46: einfahren.".

00:38:47: Für Eileen Kelpo und Katharina Zöpfel ist das Stipendium eine Bestätigung, dass ihr Thema einer Bedeutung für die Erinnerungskultur hat – und ein Zeichen der Wertschätzung.

00:38:58: Das Stipendium ist für uns einfach eine großartige Unterstützung, diesen Stimmen gehört zu geben und auch dieses Projekt wirklich ernsthaft voranzutreiben.

00:39:07: Und nicht nur nebenbei!

00:39:08: Deswegen ist es nicht nur ne ideelle Wertschätzung sondern natürlich auch die finanzielle Grundlage dafür dass wir uns Zeit dafür nehmen können und das umsetzen können.

00:39:17: Was aus den Ergebnissen ihrer Forschungsarbeit wird, ist noch offen.

00:39:20: Auf alle Fälle wollen die beiden Journalistinnen es einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

00:39:26: Paul Hasel für das MKR.

00:39:29: Ja, auch in diesem Jahr vergibt unser katholisches Medienhaus der Sankt-Michelsbund wieder das Georg Walzer-Stipendium.

00:39:34: mehr dazu demnächst auf michelsbunt.de.

00:39:40: Ich heiß es wieder so weit wie alle vierzehn Tage Freitags gibt's auch heute wieder eine brandneue Podcastfolge für Geldscots den fröhlich-katholischen Podcast mit Kabarettist Wolfgang Krebs und all seinen alter Egos Und natürlich auch Pfarrer Josef Weg.

00:39:55: Servus ihr beiden schön dass ihr da seid!

00:39:57: Ihr seht ziemlich erholt aus

00:39:59: Servus!

00:40:00: Ja, weil

00:40:00: es sind total erholt.

00:40:01: Wir sind wirklich total erholt.

00:40:03: Ich bin ehrlich gesagt ganz und gar nicht erhohlt.

00:40:05: Also wieso bist du nicht was?

00:40:07: Ja ich bin momentan hunderte Tausende Kilometer unterwegs mit dem Auto und ich bin gar nicht herholt.

00:40:12: Aber wie so bist du hunderttausend Kilometer?

00:40:14: Ich bin jetzt hier, ich bin gerne auf alte Freude.

00:40:17: Was ist denn überall unterwegs?

00:40:18: Ist doch egal wo ich mich über den Rundtreiber

00:40:21: interessant

00:40:22: treibe dass ich überall rum hundert tausende von Kilometern das ist ja zweimal um die Erde.

00:40:26: also

00:40:26: ich bin auch irgendwie erhult.

00:40:28: Aber mein Gott, bei mir ist das ja normal.

00:40:30: Ich muss die ganze Zeit ... Ich hab immer Rauf nach Nuremberg, dann wieder runter nach München und so geht es zickzack durch

00:40:37: Bayern.".

00:40:37: Ja aber das ist doch eigentlich quasi ein Skandal!

00:40:39: Wenn der Herr Pfarrer so viele Kilometer unterwegs ist wie jetzt zum Beispiel Dull über Wolfgang, der als Kabarettist permanent unterwegs ist?

00:40:47: Das ist ein Skandal.

00:40:48: und ich bin noch mal frontleichnahmsmäßig Corona-Zeiten mit einem Traktor unterwegs gewesen und da habe ich sehr viele positive Zuschriften bekommen.

00:40:56: Aber einen Skandal.

00:40:57: Meine hat gemeint, das ist ja Spritverschwendung.

00:41:00: Ja?

00:41:02: Stimmt!

00:41:02: Im Sinne der Öko-Abilanz.

00:41:05: Und fahre ich jetzt öfter mit dem Motorrad

00:41:06: rum und weil ich

00:41:07: nur noch ganz wenig Sprit brauche.

00:41:08: Ich habe jetzt zwei Koffer links und rechts und da kamen wir da ab.

00:41:12: Aber letztens bin ich den Söder ausgepackt.

00:41:14: Wie

00:41:14: ausgepacked?!

00:41:15: Naja, ich habe immer so einen Kopf.

00:41:16: So ein Styropor-Kopf und da ist die

00:41:17: Brücke drauf... Auch das

00:41:17: ist ein Skandal!

00:41:19: Ich hab mir schon gedacht, wenn deine Polizei mich anhältet, vergleichen wir uns wieder so einen Koffer raus in der Verbesserung.

00:41:23: Ich bin so um Söder drin.

00:41:24: Du bist bestimmt auch sehr lustig.

00:41:26: Ich hab das geheimt, dass beide nicht mehr sind hätten dabei.

00:41:29: Du willst den Süderköpfen, oder?

00:41:31: Nein, leider eine Köffe rollen da.

00:41:33: Die CSU macht das schon alles selber.

00:41:35: Aber Skandal, Skandal ... Wir haben ja so viel Skandale im Momentan gerade, wenn man über den Skandal riecht.

00:41:39: Ja, es ist allum Rosi.

00:41:42: Da rührt sich endlich mal was im Lande.

00:41:44: wirklich

00:41:44: wichtigen Themen, die mal aufs Eisen kommen.

00:41:47: Ja da gibt es Leute, die sagen das sind wir jetzt immer im Bierzelt singen und darüber unterhalten uns auch in der neuen Folge.

00:41:53: Und landen dann irgendwo

00:41:54: bei ganz anderen Skandalien?

00:41:55: Ja bei sämtlichen Skandalen der Zeitgeschichte um am Schluss darauf zu kommen dass die einzige Wahrheit die katholische Kirche ist.

00:42:07: Die eine hätte das gedacht.

00:42:08: Darum haben wir einen fröhlich-katholischen Podcast.

00:42:13: auf innehalten.de und überall, wo es Podcasts gibt!

00:42:16: Und kommende Woche Dienstag wie gewohnt hier bei uns im MKR ab neunzehn Uhr nach dem Gottesdienst.

00:42:21: Schalten Sie ein.

00:42:22: wir freuen uns sehr und das wird garantiert wieder unterhaltsam.

00:42:43: Aber nicht nur das, auch Influencer spielen bei vielen Menschen eine ganz wichtige Rolle im Leben.

00:42:48: Meine Kollegin Lydia Jäger hat deshalb mal mit einer Psychologin über parasoziale Beziehungen gesprochen.

00:42:53: Das Rezept für den besten Kirschkuchen – die neuesten Modetrends oder Beziehungstipps!

00:42:58: Die KI- oder auch Inffluencer scheinen alles zu wissen.

00:43:02: PsychologInn Anke Heublein, Leiterin der Erdinger Lebensberatungsstelle des Erzbistums München und Freising sagt Sie geben uns ein gutes Gefühl, weil wir uns verstanden fühlen.

00:43:13: Sie können uns kurzfristig helfen Probleme zu lösen Inhalte zu konsumieren die wir vielleicht gerade suchen oder brauchen.

00:43:20: sie können uns auch kurzfristige in der Krisensituation schnelle Hilfe geben.

00:43:24: aber sie dürfen eben nicht überhand nehmen.

00:43:27: Denn was wir uns immer bewusst machen sollten parasoziale Beziehungen sind kein Ersatz für echte menschliche Nähe.

00:43:33: Die Beziehung zu einem Chatbot Social Media Persönlichkeit.

00:43:39: Das ist alles illusionär, eine echte Beziehung ermöglicht Nähe und Tatsächliche Begegnungen.

00:43:47: Es ermöglt einen Dialog und das ist alles nicht wirklich machbar mit einem Influencer zum Beispiel oder einer Person des öffentlichen Lebens – oder nach KI.

00:43:56: Ganz verzichten auf KI- oder Social Media Input müssen wir aber nicht.

00:43:59: Anke Holblein rät aber zu einem verantwortungsvollen Konsum indem ich selbst die sozialen Beziehungen steuere und mich nicht von ihnen steuern lasse, indem ich die Zeit begrenze und sie nicht überhand nehmen lasse.

00:44:14: Und indem ich darauf achte, dass das Nutzen von Social Media oder auch Chatbots nicht meine realen Beziehungen ersetzt sondern sie nur

00:44:23: ergänzt.".

00:44:25: Ein ganz konkreter Tipp – einfach mehr Zeit mit echten Freunden als am Smartphone verbringen!

00:44:31: Lydia Jäger für das MKR Das Kirchenradio.

00:44:34: Wer

00:44:34: mir über parasoziale Beziehungen erfahren möchte, das ganze Gespräch mit Psychologin Anke Heublein hören Sie auf innehalten.de und natürlich überall wo es Podcasts gibt!

00:44:46: In der kommenden Woche nimmt Kardinal Reinhard Marx zwei Seelsorger in das Domkapitel den München auf.

00:44:51: Domkapitulare heißen diese Würdenträger dann aber was macht eigentlich so ein Domkapitolar?

00:44:56: Das klären wir jetzt auf in Stichwortkirche.

00:45:05: Erklärt von Pfarrer Ulrich Kampel.

00:45:28: in unterschiedlichen Lebenssituationen.

00:45:38: Zugleich beraten

00:45:40: und unterstützen Sie den

00:45:42: Erzbischof bei der Leitung

00:45:44: der Ärztöze, auch

00:45:48: für den Erhalt des Domes –

00:45:50: und die Wahrnehmung

00:45:51: seiner vielfältigen Aufgaben tragen sie

00:45:54: Verantwortung.

00:45:56: Eine besondere Bedeutung kommt dem Dunkelbickel zu.

00:46:00: wenn der Bischofsstuhl bekannt

00:46:02: ist

00:46:04: Dann erstellt es eine Kandidatenliste

00:46:06: für die Nachfolge des Erzgeschiffs und wirkt so an einem

00:46:11: wichtigen Schritt für die Zukunft

00:46:14: der Ärztöse mit.