00:00:01: Heute mit Katharina Sichler.
00:00:06: Das sind alles Namen für Meilenstein in einer Ehe!
00:00:10: Für alle, die heuer einen ganz besonderen Hochzeitstag feiern gibt es am elften Oktober wieder eine Segnung im Erzbistum München und Freising – dafür können sich Paare jetzt schon anmelden.
00:00:22: Meine Kollegin Lily Kricker weiß mehr dazu, sag mal was hat das denn damit genau auf sich?
00:00:30: Das muss auch nicht schon die Silber- oder die Goldenhochzeit sein.
00:00:35: Es sind alle eingeladen, die einen halbrunden oder einen runden Hochzeitstag haben.
00:00:39: Es gibt einen gemeinsamen Gottesdienst im Münchener Dom und danach kann jedes Paar noch ein persönlichen Segen bekommen für die nächsten gemeinsam Jahre.
00:00:49: Anmelden können Sie sich noch bis zum vierten September – das geht am besten auf der Website vom Erzbistum München & Freising!
00:00:56: Und in vielen Vereinen liegen auch Anmeldebögen aus.
00:01:07: Mehr Durchblick im Alltag, der wöchentliche Verbraucher-Check im MKR mit dem Verbraucherservice Bayern.
00:01:18: Die Festival und Konzertsaison startet gerade wieder – und damit leider auch die Probleme rund ums Ticket!
00:01:23: Was tun wir?
00:01:24: das Konzern abgesagt wird?
00:01:25: Wenn der Einlass verweigert wird oder das Ticket plötzlich ungültig
00:01:29: ist?!
00:01:29: Darüber spreche ich jetzt mit Sylvia Hartl vom Verbrauchservice Bayern!
00:01:33: Frau Hartl was sind denn aktuell die häufigsten Probleme mit Veranstaltungstickets und worauf sollte ich als Verbrauche besonders achten?
00:01:40: Hier ein großes Thema ist der Ticketverkauf über den Zweitmarkt.
00:01:43: Viele Verbraucher kaufen über dem Zweit Markt, weil Veranstaltungen schon ausverkauft sind oder weil Sie meinen, dort Tickets günstiger zu bekommen.
00:01:52: Und dann kommen die Probleme – gefälschte Tickets über höhte Preise und sie kommen gar nicht in die Veranstaltung rein, weil Tickets personalisiert
00:02:00: sind.
00:02:00: Mein wichtigster Tipp ist kaufen Sie möglichst nur über offizielle Vorverkaufsstellen und wenn Sie doch auf dem Zweitmarkt kaufen schauen
00:02:08: Sie ganz
00:02:08: genau an die AGB's und prüfen Sie den Anbieter kritisch!
00:02:12: Was gilt denn, wenn ein Konzert abgesagt, verschoben oder früher abgebrochen wird?
00:02:16: Bekomme ich dann mein Geld zurück?
00:02:18: Das kommt auf den Fall an.
00:02:19: Wird dein Konzern abgesagt oder verschoben?
00:02:22: Und Sie können am neuen Termin nicht, haben sie in der Regelanspruch auf Verstattung – inklusive
00:02:27: Gebühren
00:02:27: übrigens.
00:02:28: Wird das Konzert abgebrochen?
00:02:30: Gibt es oft zumindest ein Anteiligengeld zurück!
00:02:33: Aber legt der Grund für den Abbruch außerhalb der Verantwortung des Veranstalters besteht meist kein Anspruch.
00:02:40: Das ist zum Beispiel bei Unwetter- oder höherer Gewalt der
00:02:42: Fall.".
00:02:43: Und was kann ich tun, wenn ich trotz gültigem Ticket nicht reinkomme oder einen schlechteren Platz bekomme?
00:02:48: Dann stehen Ihre Chancengut.
00:02:50: Wenn Sie ohne eigenen Fehler nicht reingelassen werden, haben sie grundsätzliche Anspruch darauf den vollen Ticketpreis zurückzubekommen.
00:02:57: Bekommen Sie eine schlechteren Platz als gebucht, können Sie die Differenz zurückfordern!
00:03:02: bei gravierenden Abweichungen sogar den kompletten Preis.
00:03:05: Frau Hatel, was ist denn Ihr wichtigster Tipp für Verbraucher um Ärge mit Tickets von Anfang an zu vermeiden?
00:03:10: Am besten planen Sie mit etwas Vorsicht!
00:03:13: Kaufen Sie Tickets nur bei seriösen Anbietern, heben sie alle Unterlagen gut auf und informieren sich vorab über die Bedingungen des Veranstalters.
00:03:21: Und ganz wichtig – bei Problemen frühzeitig handeln oder den Kontakt zur Vorverkaufsstelle oder zum Veranstalter suchen.
00:03:31: Das war mehr Durchblick im Alltag.
00:03:33: Der wöchentliche Verbraucher-Check im MKR mit dem Verbraucherservice Bayern.
00:03:37: Mehr Infos und persönliche Beratungen gibt's auf verbraucherscherves-bayern.de oder direkt vor
00:03:43: Ort.
00:03:47: Am Donnerstag startet die WM und da denken wir alle wahrscheinlich zuerst an gute Stimmung, Public Viewing und spektakuläre Tore.
00:03:55: Aber kurz bevor es losgeht sollten wir auch mal schauen was sich denn außerhalb der Stadien so abspielt!
00:04:02: Denn in Mexiko haben die Vorbereitungen zur WM den Alltag vieler Menschen schon beeinflusst, bevor der erste Anpfiff ertönt.
00:04:10: Darüber spreche ich jetzt mit Helena Raspe von der Hilfsorganisation Miserio.
00:04:15: Hallo.
00:04:18: Zuerst mal, wer profitiert denn von der WM in Mexiko?
00:04:21: Viele unserer Partner vor Ort seien ganz klar die WM richtet sich vor allem an ein internationales Publikum.
00:04:27: Die Tickets kosten teilweise mehrere tausend Euro und sind für die meisten Menschen wirklich unbezahlbar.
00:04:32: Das heißt, der Fußball, der eigentlich alle verbinden soll wird hier plötzlich zum Event für wohlhabende und Touristen.
00:04:38: Gleichzeitig nimmt die FIFA Milliarden ein.
00:04:39: In Mexiko werden diese Einnahmen aber nicht versteuert.
00:04:42: Also die großen Einnahmen fließen kaum in die lokale Bevölkerung zurück.
00:04:46: Und was hat sich in den Städten ganz konkret verändert?
00:04:49: Rund um die Austragungsorte wurde und wird massiv gebaut und umgestaltet.
00:04:54: Es sind Hotels, Einkaufszentren und neue Verkehrsprojekte entstanden oft gezielt für Gäste aus dem Ausland.
00:05:00: Gleichzeitig fehlt aber Geld für bezahlbaren Wohnraum oder eine stabile Wasserversorgung für die eigene Bevölkerung.
00:05:05: Gerade in Mexiko-Stadt ist Wasser jetzt schon knapp und viele haben eben auch Angst dass sich das weiter verschärft.
00:05:11: Das heißt diese Investitionen gehen oft an den Bedürfnissen der Menschen vorbei.
00:05:14: Ja und wie spüren die Menschen, die Vorbereitungen auf die WM im Alltag?
00:05:19: Viele erleben steigende Mieten und merken das ihre Viertel sich stark verändern.
00:05:24: Wohnungen werden vermehrt an Touristen vermietet zum Beispiel über Plattformen wie Airbnb.
00:05:28: also Menschen werden verdrängt weil sie sich ihre Gegend nicht mehr leisten können.
00:05:32: Dazu kommen Berichte, dass Obdachlose das Indigene, das Migranten gewaltsam aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden.
00:05:39: Das kann man fast schon als sozialen Säuberungsprozess beschreiben, obwohl viele ihren Lebensunterhalt eben auch mit dem Straßenhandel bestreiten
00:05:45: müssen.".
00:05:47: Wie sieht denn die Sicherheitslage rund um die WM aus?
00:05:50: Also die Situation ist ohnehin angespannt.
00:05:53: Über hundertdreißigtausend Menschen gelten aktuell als gewaltsam verschwunden und für die WM wird noch mal massiv aufgerüstet mit Polizei, mit Militär, mit Überwachung.
00:06:02: Viele Menschen haben dabei keinen Gefühl von Sicherheit sondern eher von Kontrolle.
00:06:06: und gleichzeitig gibt es die Sorge dass die organisierte Kriminalität das Event auch für eigene Geschäfte nutzen könnte zum Beispiel durch Geldwäsche oder durch Ausbeutung wie Menschenhandel.
00:06:14: und auch die Alltagsgewalt ist natürlich nach wie vor präsent auch während deiner WM.
00:06:19: gibt es dann auch Hoffnungen auf positive Effekte der WM in Mexiko.
00:06:23: Ja natürlich freuen sich viele Fans, dass Mexico die WM mit ausrichten darf und einige hoffen auch darauf, dass diese Infrastrukturprojekte irgendwie langfristig bleiben und den Menschen zugutekommen.
00:06:33: Aber für uns muss man sagen, gibt es vor allem auch die Hoffnung, dass der internationale Blick auf die WMs auch Druck für politische Veränderung erzeugt.
00:06:39: Denn die WMC bringt dem Land vor allem eines Aufmerksamkeit und am Ende bleibt tatsächlich die Frage wer profitiert wirklich von dem Turnier?
00:06:46: Und wer zahlt dafür den Preis?
00:06:48: Das war Helena Raspe von der Hilfsorganisation Miseria.
00:06:51: Vielen Dank, danke auch!
00:06:53: Kurz vor dem Start zeigt sich die Fußball-Weltmeisterschaft – das ist nicht nur ein sportliches Event der Sonderklasse.
00:07:00: Für die Menschen an den Austragungsorten bedeutet sie einen tiefen Eingriff in ihr Leben.
00:07:06: Ob am Ende dann mehr bleibt als nur schöne Bilder für die Welt, das wird sich erst zeigen wenn der neue Weltmeister feststeht.
00:07:14: Weitere Infos gibt's auch unter miserior.de.
00:07:21: Einen so großen Bevölkerungszuwachs gab es in Bayern noch nie zuvor.
00:07:30: Allerdings nicht freiwillig.
00:07:32: Sie wurden aus ihrer Heimat vor allem in der damaligen Czechoslovakie vertrieben, es entstanden dadurch sogar neue Städte im Freistaat unter anderem Waldkreiburg.
00:07:42: Es steht exemplarisch für den Neuanfang und die Integration der Vertriebenen – wir waren vor Ort!
00:07:49: Der Wald Grailburger Stadtarchiver Konrad Kern hat alte schwarz-weiß Bilder auf seinem Schreibtisch ausgebreitet.
00:07:55: Auf ihnen sind längst abgerissene Holzbarakken zu sehen, innen haustendicht gedrängt.
00:08:00: Flüchtlinge und die Holzbaraken standen auf einem großen Industriegelände.
00:08:04: Die bayerische Flüchtlingsverwaltung hat alle möglichen Räumlichkeiten und Dächer in Beschlag genommen, um eben diese Heimatvertriebe unterzubringen.
00:08:13: Unter anderem auch in diesen Holzbarakken.
00:08:16: Und eben auch ab Juni of forty-six in den Bunkern des ehemaligen Pulverwerks.
00:08:23: Dort, wo heute Waldkreiburg steht war im Zweiten Weltkrieg eine riesige getarnte Rüstungsindustrie angesiedelt.
00:08:29: Für die schüfteten zahllose Zwangsarbeiter aus Osteuropa – sie waren in denselben Holzbaracken untergebracht.
00:08:34: Anschließend kam dort die vertriebenen Deutschen unter.
00:08:37: Im Gegensatz zur einheimischen Bevölkerung arbeiteten die wenigsten zuvor in der Landwirtschaft!
00:08:42: Das sind ja Welten aufeinandergeprallt, ne?
00:08:45: Die Bahnen haben sich gedacht da kommen jetzt zwei Leute die als Genächte auf unserem Hof arbeiten könnten.
00:08:50: Dabei waren es aber ein lauter Industriearbeiter, Fabrikarbeiter.
00:08:54: für die war das absolut fremd.
00:08:56: Die wollten das nicht!
00:08:57: Die wollten wieder in ihren alten Berufen
00:08:59: arbeiten.".
00:09:00: An diesem Kulturschock erinnert sich auch Eduard Kästner sehr gut.
00:09:04: Er kam aus Graslitz einer industrialisierten Region in Nordböhmen und wunderte sich dass ihn Oberbayern fast niemand in einer Fabrik arbeitete und dass die Menschen hier völlig anders reden.
00:09:15: Die Anfeindungen in Kreiburg, Anfeinungen ist schon zu hart aber man wurde belächelt.
00:09:21: Warum?
00:09:22: Weil wir ein ganz anderer Skritt haben.
00:09:24: Wir konnten ja nicht bayerisch.
00:09:26: also das erste war ganz schnell bayerische Lernen.
00:09:30: Ganz schnell!
00:09:31: Und nach kurzer Zeit ich denke nach zwei Klassen kannte mich keiner mehr von den Einheimischen weg Und auch sonst integrierte sich der heute siebenundachtzigjährige schnell.
00:09:40: Er stammt aus einer Familie überzeugter Kommunisten, die ließ ihre Kinder allerdings evangelisch taufen weil es dafür materielle Unterstützung von der Kirche gab.
00:09:48: Die neue Heimat war aber durch und durch katholisch.
00:10:01: Weil ich wurde evangelisch getauft.
00:10:03: Also gut, sind wir halt so dem Pfarrer rübergegangen und der Großmutter hat gesagt ... Der Bub wird jetzt katholisch.
00:10:09: So bin ich katholisch
00:10:10: geworden.".
00:10:10: Der gleichaltrige Walter Weiß musste das nicht erst werden.
00:10:13: Er stammt aus einem katholicen Elternhaus.
00:10:16: Nach langer Irrfahrt landete er als Siebenjähriger in einem Dorf, das heute zu Waldkreiburg gehört.
00:10:21: Und da sind ja untergebracht worden.
00:10:24: Da haben wir dann sehr schnell Fuß gefasst.
00:10:28: Wir haben alle mitgearbeitet im ... Bauernhof.
00:10:31: So haben wir Milch bekommen, Eier bekommen und später ging es dann so aufwärts als mein Vater aus der Gefahrenschaft
00:10:40: kommt.".
00:10:41: Der war ein Fassbinder oder Schäfler – und der kleine Walter musste dessen Bottiche und Kübel in der Umgebung verkaufen.
00:10:47: Gemeinsam waren allen Flüchtlingen eine große Aufbau-Wille und Gemeinschaftsgeist.
00:10:52: Der Vater wollte schnell ein eigenes Haus bauen — die Fenster und Hüren dazu machte er selbst und halbst selbstverständlich auch bei den Nachbarn mit!
00:10:59: Das ist alles
00:11:00: mühsam in einer kleinen Werkstatt, in Bad Greiburg alle selbst hergestellt worden.
00:11:06: Dieser Zusammenhalt der ganzen Heimatvertriebenen – die Bautätigkeit war enorm!
00:11:11: Wir haben uns gegenseitig geholfen.
00:11:14: Der hat das gemacht, er hat jenes gemacht und so ist bei Greibog sagen wir ja
00:11:19: entstanden.".
00:11:20: Zahlreiche Flüchtlinge waren gut ausgebildete Handwerker- und Facharbeiter.
00:11:24: auch kleine Unternehmer waren darunter.
00:11:26: schnell gründeten sie Betriebe.
00:11:28: Dazu nutzen sie viele der rund sixhundert Bunker auf dem Gelände der ehemaligen Pulverfabrik.
00:11:33: Dadurch entstanden auch Arbeitsplätze für die Einheimischen, die bisher in der Landwirtschaft beschäftigt waren.
00:11:38: Diese Tatkraft trug den Flüchtlingen schnell Achtung ein.
00:11:41: Eduard Kessner hält diese Energie – auch heute noch für einen Kennzeichen der Stadt!
00:11:46: Ich glaube schon dass dieses Waldkreiburg auch
00:11:49: durch
00:11:51: die Beibehaltung der eigenen Traditionen und das Wissen um die eigene Vergangenheit, die eigene Stärke, die da drinsteckt.
00:11:59: Hier etwas aufgebaut hat zu dem auch andere aufschauen
00:12:04: können.".
00:12:04: Dabei förderten vor allem die Kirchen den Zusammenhalt unter den Vertriebenen und das Zusammenwachsen mit den Einheimischen – das belegen zahllose Unterlagen im von Konrad Kern geleiteten Stadtarchiv.
00:12:15: Und er ist überzeugt, dass diese Integrationskraft heute noch weiter wirkt.
00:12:19: Seiner Meinung nach zeigt es auch die Zuwanderung der vergangenen Jahre!
00:12:22: Ja, ich denke schon, dass wir da ein Beispiel geben sind.
00:12:27: Dass wir uns integrieren und zusammenwachsen müssen – das geht nicht anders!
00:12:32: Wobei natürlich es ist nicht so, dass bei uns das alles konfliktfrei wäre.
00:12:36: also wir haben schon auch Probleme aber ich denke mir werden das meistern.
00:12:41: Denn die Stadt hat seit achtzig Jahren Erfahrungen mit Menschen, die hier einen neuen Heimat gefunden haben aus Waldkreiburg Allesbier für das MKR Das Kerchenradio
00:12:54: Das Münchner Klinikum Großhadern, das ist ein Krankenhaus der Superlative.
00:12:59: Achtundvierzig Klinikbereiche, Abteilungen und Institute decken dort praktisch das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab – mehr als eine halbe Million Menschen lassen sich dort jedes Jahr behandeln!
00:13:14: So ein großes Krankenhaus hat aber auch seine Tücken nämlich auf den ewig langen Fluren da kann man sich schon mal verlaufen.
00:13:22: Der Malteser-Patientenbegleitdienst, der sorgt dafür, dass genau das nicht passiert.
00:13:28: Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer begleiten nämlich die Patientin und Patienten auf Station oder zur Untersuchung – und entlasten damit das
00:13:38: Klinikpersonal.".
00:13:39: Das erklärt die Leiterin Birgit Winter.
00:13:42: Wir haben einmal ein bisschen Strichliste geführt und das hochgerechnet.
00:13:46: Und es ist unglaublich, innerhalb von einem Jahr begleiten sie viertausend
00:13:50: Patienten.
00:13:52: Sie schieben die Patienten auf die Station.
00:13:54: Die müssen sonst ewig warten bis der klinik eigene Service sie auf die station oder zur behandlung bringt.
00:13:59: Das Schöne ist dass sie einfach eine ansprechpartner sind der nicht Klinik ist
00:14:04: sondern
00:14:04: jemand anders.
00:14:05: Das tut einfach gut jemand anderes zu sehen der jetzt nichts mit der Behandlung zu tun hat.
00:14:10: Aktuell sind die Ehrenamtlichen an drei Vormittagen pro Woche im Einsatz.
00:14:15: Damit das so bleibt und möglichst noch ausgebaut werden kann, werden dringend neue Helferinnen und Helfer gesucht.
00:14:22: Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall!
00:14:24: Es kommt auch viel
00:14:25: zurück.
00:14:26: also es wird nicht nur gegeben sondern ich höre halt immer wieder wie befriedigen dass ist diese dreieinhalb vier Stunden hier zu sein und zu merken Echt was getan.
00:14:38: Ich habe den Menschen etwas Gutes, ein nettes Wort gegeben und viele äußern auch ihren Dank und die sagen Mensch das ist super was ihr macht wie gut es euch
00:14:48: gibt.".
00:14:49: Mein Kollege Paul Hasel hat sich selbst ein Bild gemacht und den Malteser-Patientenbegleitdienst im Klinikum Großhadern einen Vormittag lang besucht.
00:14:58: Seine Reportage hören sie im Podcast der Maltese Momente und zwar finden Sie den auf innehalten.de oder überall da, wo es Podcast gibt.
00:15:12: Einen schönen Mittwoch wünsche ich Ihnen und auch diese Woche werfen wir einen Blick in das aktuelle Magazin innehalten!
00:15:18: Diesmal ist mein Kollege Joachim Burkhardt bei mir im Studio.
00:15:22: Hallo Joachem
00:15:23: Servus
00:15:24: Joachim, deine Reihe uralte Orte des Glaubens finden wir in der neuen Ausgabe und du warst dafür im Bad Reichenhall unterwegs.
00:15:33: Das verbinde ich jetzt irgendwie ja mit der Tradition der Salzgewinnung.
00:15:37: natürlich auch als Kurort ist mir Bad Rechenhall bekannt doch du zeigst uns eine ganz andere Seite.
00:15:45: wie sieht die denn aus?
00:15:46: Genau, wir machen ja schon seit einigen Wochen die Serie mit den ältesten Kirchen im Erzpistum München und Freising.
00:15:53: Und bei der Recherche habe ich festgestellt da gibt es eben auch in Bad Reichenhall eine ganz alte bekannte romanische Kirche Sankt Zeno.
00:16:03: Und dann habe ich etwas weiter recherchiert und habe entdeckt, nach und nach gibt es da noch mehr.
00:16:09: Ich konnte das selber kaum glauben aber in Bad Reichenhall stehen tatsächlich fünf romanische Kirchen ganz eng beieinander.
00:16:18: die kann man in einem einzigen Rundgang Wenn man möchte verbinden, kann man alle besuchen und das dürfte hier bei uns im Erzbistum zumindest wirklich einzigartig sein.
00:16:27: Das nicht nur eine oder zwei sondern tatsächlich fünf romanische Kirchen in einem einzigen Besuch zu besichtigen sind!
00:16:36: Ein einzigartiger Rundgang und den finden Sie natürlich in der aktuellen Ausgabe.
00:16:41: Und ja, neben diesen historischen Kirchenräumen geht es auch um eine ganz aktuelle gesellschaftliche Frage in eurer Magazin – und zwar um das Thema Homosexualität und Kirche!
00:16:53: Ihr habt dazu Männer- und Frauengebeten, Texte dazu zu schreiben was sie persönlich bewegt, was ihnen da durch den Kopf geht.
00:17:01: Wenn du diese sechs Texte liest Joachim?
00:17:04: Was ist so... Dein größter Erkenntnisgewinn daraus?
00:17:08: Ja, mein Erkenntnissgewin ist das es natürlich weiterhin eine Art Tabuthema ist in gewisser Weise.
00:17:16: Es hat sich schon viel getan.
00:17:19: Kirchenvertreter können sich zu dieser Thematik heute schon viel freier äußern als es früher der Fall war aber dennoch ist man da weit von einer Normalisierung entfernt.
00:17:31: Das zeigen mehrere spannende Beiträge, die wir bekommen haben.
00:17:37: Teilweise polarisieren sie, teilweise sind sie auch wirklich berührend.
00:17:42: der Erzählen uns Menschen von Erlebnissen und Erfahrungen und Begegnungen, die Sie hatten in dieses Themenfeld hineinpassen Homosexualität und katholische Kirche.
00:17:53: Und ja es ist ein ganz buntes Kaleidoskop von Impressionen.
00:17:58: Ich finde das ist sehr lesenswert geworden.
00:18:01: Viele Menschen haben ja Berührungspunkte zu diesem Thema, sei es weil sie selbst homosexuell sind.
00:18:06: Sei es weil Sie einen Bekannten, einen Verwandten haben oder weil sie sich einfach so für dieses Thema interessieren.
00:18:13: Es ist ungemein spannend und es ist tatsächlich noch irgendwie umgeklärt wohin die Reise in der Kirche da geht ob die Entwicklung dann noch weitergeht oder ob es dauerhaft irgendwie eine Art Tabuthema vielleicht bleiben wird.
00:18:27: Und ja, wir haben versucht einen Beitrag dazu zu leisten dass man darüber spricht das man in die Debatte geht und deswegen lade ich herzlich zur Lektüre dieser Seiten ein.
00:18:40: Und die verschiedenen Perspektiven die regen auf jeden Fall zum Nachdenken an.
00:18:44: danke Joachim!
00:18:45: die aktuelle Ausgabe unseres Magazins erhalten.
00:18:48: Die bekommen Sie in vielen Kirchen des Erzbistums München und Freising, sie können es sich ganz bequem im Abo nach Hause liefern lassen oder digital in unserer App lesen!
00:18:58: Und wenn Sie uns persönlich kennenlernen wollen, dann kommen Sie doch gerne am Wochenende am Bennofest an unseren Stand vorbei – wir freuen uns, Sie kennenzulernen!
00:19:10: Noch riecht es nach frischer Farbe in der Berufsfachschule für Pflegemarier Regina, in München.
00:19:16: Nach gut zwei Jahren Renovierungszeit wird die Schule nehmst Wohnheim am Freitag.
00:19:21: offiziell wiedereröffnet.
00:19:23: Getragen wird die Pflegeschule vom Orden der beim herzigen Schwestern und die wollen damit ein Zeichen für die Zukunft der Pflegeausbildung setzen, denn die Berufsfachschule zieht Auszubildende aus der ganzen Welt an – das erklärt der Leiter Johannes Kettenberger
00:19:51: Etwas über fünfunddreißig verschiedenen Nationen.
00:19:53: Und die Herkunftsländer sind sehr unterschiedlich, Madagaskar, Nepal, Kroatien,
00:19:59: Österreich.".
00:20:00: Für die Auszubildenden bietet die Schule nicht nur Sprachkurse sondern auch Lerncoachings an.
00:20:05: Ansonsten lernen die zukünftigen Pfleger und Pflegarinnen den Job von der Pieke auf – die Versorgung vom Kleinkind bis zum Senior.
00:20:12: Die Ausbildung ist fast zur Hälfte theoretisch etwas mehr praktisch.
00:20:17: Die praktischen Einsatzorte sind dann in Kliniken Altenheimen und ambulanten Pflegediensten hier im Raum München.
00:20:24: Das heißt, über die Hälfte der Zeit lernen die Auszubildenden hier wirklich ganz praktisch mit Menschen arbeiten.
00:20:31: Und das ist Abtag eins sind sie in direkten Kontakt mit Bewohnern, mit Klienten, mit Patienten und durch diese starken Praxisbezug haben Sie natürlich eine hohe Fähigkeit am Ende dass sie sehr stark handlungsfähig sind.
00:20:44: Seit neunundundfünfzig gibt es diese Ausbildung der barmherzigen Schwestern in München.
00:20:49: Ihr Motto ist, Liebe seid hart!
00:20:51: Mit diesem Leitspruch wollen die Schwesten in die Zukunft gehen und das Spirit wird auch außerhalb des Ordens wahrgenommen.
00:20:57: Einmal erleben wir schon die Rückmeldungen aus den Praxisstellen.
00:21:01: Die Schülerinnen und Schüler von euch sind irgendwie besonders.
00:21:05: Die übernehmen Verantwortung sind engagiert machen auch ihre Arbeit mit einem besonderen Ernst oder Fleiß und haben da wirklich ein starkes Interesse daran.
00:21:15: Und da sehen wir eben, dass die Werte der beim herzigen Schwestern einfach weitergetragen werden.
00:21:20: Ich denke das zeigt sich bei uns auch in der Lehrerschaft.
00:21:22: also es ist wichtig für uns, dass wir jeden Schüler, jede Schülerin kennen seine Situation verstehen, dass alle annehmen und das erleben die Schüler und das tragen sie weiter.
00:21:32: Auch eine Besonderheit.
00:21:33: Die Schule hat ein angegliedetes Wohnheim und das ist jetzt zusammen mit der Pflegeschule renoviert worden, erzählt Christina Wagner vom Kommunikationsteam der Barmherzigen Schwestern.
00:21:42: Mitten
00:21:43: in München im wirklich sehr beliebten Glockenbachviertel stellen wir eben Rohnraum auch, der bezahlbar ist.
00:21:49: Und hier die Schule Das Wohnheim Maria Regina – das ist für Frauen aber wir haben auch für Männer MVGs in der Nähe Und entsprechend ist das natürlich auch für junge Menschen etwas ganz Besonderes, dass sie hier gleichzeitig auch Wohnraum haben.
00:22:03: Denn die Barmherzigen Schwestern wollen die Auszubildenden bestmöglich unterstützen und ihr Engagement auch noch ausweiten.
00:22:09: so schulleiter Johannes Kettenberger.
00:22:11: Wir wollen gerne die Schule erweitern.
00:22:13: jetzt haben wir ja nach der Generalsanierung neue Räume noch dazu bekommen im Untergeschoss Die auch sehr schön geworden sind und wir wollen die Schülerzahl einmal dort verdoppeln wollen also auf Hundertfünfzig Schülerinnen Schüler hochgehen und wollen auch eine Pflegefachassistenzausbildung noch dazunehmen, sodass wir dann jetzt schätzen wir einfach mal mit Hundertseptzig Auszubildenden hier sein werden im Jahr zwanzig dreißig.
00:22:35: Jetzt aber wollen die barmherzigen Schwestern erst einmal feiern.
00:22:38: Am Freitag wird die Schule für Pflege in der Thalkerchner Straße ganz offiziell an Lehrer- und Schüler übergeben.
00:22:44: Am Nachmittag können sich bei einem Tag der aufenen Tür Interessierte informieren, erklärt Christina Wagner.
00:22:49: Unter anderem wird es Räume geben wo man eben die Ausbildungen erfahren kann live, wo man in eine Situation reinkommt die wirklich eine Pflegesituation ist mit einer Puppe und entsprechend Krankenhaus oder Altenheimpflege erleben kann.
00:23:05: Dann wird es auch eine erste Hilfe Demonstration geben und Mitmachmöglichkeiten und da einfach sein Wissen zu vertiefen aufzufrischen oder so den ersten Einblick zu bekommen.
00:23:15: Es wird rund um viele spannende Stationen geben und wir freuen uns auf den Tag und alle sind herzlich willkommen!
00:23:24: Wenn Sie die neu renovierte Berufsfachschule für Pflege kennenlernen wollen, der Tag der offenen Tür beginnt am Freitag um zwölf Uhr.
00:23:31: dreißig und bis siebzehn Uhr können Sie dann die frisch renovierten Übungsräume anschauen, Schüler- und Lehrertreffen und sich informieren.
00:23:43: Das Wochenende – ich sehe es schon!
00:23:45: Es ist in Sichtweite und mit ihm viel freie Zeit Und die kann man natürlich mit Freunden und der Familie verbringen, was sie gemeinsam unternehmen können.
00:23:55: Das hat mein Kollege Willi Witte in den Veranstaltungstipps für Sie zusammengetragen!
00:24:02: Am Freitagabend wird der Wallfahrtsplatz in Maria Eich wieder zur klangvollen Oase.
00:24:12: Das Projekt Sonus Urbis aus Erfurt wett zu einer akustischen Reise ein.
00:24:17: Zwischen Vogelstimmen aus dem Thüringer Wald, dem Rauschen der Gera und fernen Klängen aus dem Hamburger Hafen entsteht eine Stunde zum Lauschen- und Wegträumen.
00:24:25: Die Besucher können sich Snacks und Getränke selbst mitbringen – nur bei wirklich schlechten Wetter findet das Konzert in der Wallfahrtskirche statt!
00:24:32: Beginn ist am Freitag um achtzehn Uhr.
00:24:34: Der Eintritt ist frei.
00:24:35: die Veranstalter freuen sich über eine kleine Spende.
00:24:38: Näheres finden Sie im Internet unter maria-eich.de.
00:24:43: Die Stadt München feiert am Wochenende Geburtstag und die Kirche feiert mit.
00:24:48: Sie veranstaltet ab Samstag zehn Uhr das traditionelle Bennofest in der Fußgängerzone.
00:24:53: Dabei zeigen kirchliche Vereine, Verbände und Organisationen wie sie sich an der Stadtgesellschaft einbringen.
00:24:58: Am Samstagabend spielt ab neunzehn Uhr die Oktoberfest-Band Rüderer Pistels.
00:25:03: Am Sonntag feiert Kardinal Reinhard Marx um zehn Uhr einen Festgottesdienst im Dom.
00:25:07: Um einundzwanzig Uhr läuten zum Abschluss die Glocken der Innenstadtkirchen.
00:25:11: Mehr über das Bennofest am kommenden Samstag und Sonntag gibt's im Internet unter bennofest.de.
00:25:18: Jede Menge Mitmach-Möglichkeiten, von Musik über Kunst bis hin zu Bastel-Aktionen gibt es für Besucher mit und ohne Behinderung.
00:25:25: am Samstag Auf dem Volksversplatz in Fürstenfeldburg veranstalten die Träge der Behindertenarbeit in München Fürstenfieldburg Dachau, Erding und Rosenheim ein inklusives Festival.
00:25:36: Die Boca Trommler, eine Tanzgruppe der Boca Werkstatt für Menschen mit Behinderung eröffnen das Bühnenprogramm um zwölf Uhr.
00:25:42: Ein buntes Kinderprogramm sorgt für die Unterhaltung der kleinen Gäste.
00:25:46: Angeboten werden unter anderem Kinderschminken, Glitzer-Tatus und eine Hüpfburg.
00:25:51: Das inklusive Festival auf dem Fürstenfeld Boca Volksfestplatz dauert am Samstag von zwölfe bis neunzehn Uhr.
00:25:57: Um sechzehn ist der Eintritt für alle frei!
00:26:00: Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
00:26:09: Eine Kindergartengruppe im Seniorenheim?
00:26:12: Das gibt es ungefähr einmal im Monat, im Vincentinum in München.
00:26:17: Seit zehn Jahren bringt der Vincenziusverein unter dem Motto Jung trifft alt, Senioren und Kindergatenkinder zusammen!
00:26:24: Meine Kollege Lilli Kricker war bei einer Bastelstunde im Kunstraum dabei.
00:26:29: Die Bewohner des Seniorenheims Vincentinum warten schon gespannt im Kunstraum... ...und dann kommen sie in zwei Jahreien die Treppen runtermarschiert Die Kinder aus dem Kindergarten Herz Jesu.
00:26:40: Diesmal wird zusammen mit Ton gebastelt, und zwar zum Motto Sommer und Strand.
00:26:45: Worauf sie sich am meisten freuen?
00:26:47: Da sind sich die Kinder schon mal einig!
00:26:49: Also mit den
00:26:50: alten Leuten was zu machen, z.B.
00:26:53: was Malen umzumalen,
00:26:58: mit Ton zu arbeiten...
00:27:00: Wenn wir malen auf den Ton Zwischen Ton und Papier wird dann auch erzählt, gefragt und gelacht.
00:27:07: Mitten drin der eighty-jährige Herr Biersack.
00:27:11: Erst selbst Künstler, da freut er sich besonders den Kindern beim Basteln zuzuschauen.
00:27:16: Eigentlich mache ich das gerne.
00:27:18: Ich finde es toll, was sie da machen!
00:27:21: Ich finde das interessant wie die Kinder die Augen aufmachen und schauen, wie sie Spaß machen können.
00:27:29: Währenddessen verteilen die Erzieherinnen Saft und Süßigkeiten.
00:27:33: Eine davon ist Olga Kitzu.
00:27:35: Sie sieht dabei, wie viel Freude die Kinder an den Stunden haben.
00:27:39: Die lieben das mit den alten Leuten, weil viele Kinder haben die Omas in anderen Ländern und sie leben nicht jeden Tag mit oman Dopa.
00:27:48: Und wir sind hier und die Lachen sprechen, erzählen... ...und wenn die Kinder kommen, die lachen von drinnen!
00:27:56: Von der Zelle lacht auch.
00:28:00: Gemeinsames Lachen, gemeinsame Freude Das ist das Ziel der Begegnungen.
00:28:05: Gjörg Fleischer kümmert sich im Vincentinum um das Freizeitprogramm und leitet die Aktion jung trifft alt, auch er merkt den Wert für die Bewohner.
00:28:13: Die Kinder haben ja oft auch keine Oma oder Opa hier in der Nähe und dann treffen sie auch mal alte Leute und es ist einfach schön wenn man mit Freude und Unfall eingenommen aufeinander zugeht und miteinander was macht.
00:28:25: da haben beide einen großen Gewinn voneinander.
00:28:27: Am Ende werden aber erst einmal die fertigen Tonfiguren zum Trocknen ins Regal gestellt.
00:28:33: Die Kinder verabschieden sich, alle machen sich auf den Rückweg.
00:28:36: Was bleibt ist die Vorfreude auf dem nächsten Besuch.
00:28:40: Lilly Kricka für das MKR.
00:28:54: Einhundert vier Spiele werden es sein, verteilt auf Stadien in Kanada, Mexiko und den USA.
00:29:01: Und am Samstag wird dann auch unsere deutsche Elf auf dem Platz zum ersten Mal stehen!
00:29:06: Der Beauftragte für Sport bei der Deutschen Bischofskonferenz ist der Passauer Bischoff Stefan Oster und er wird dann definitiv vor dem Bildschirm sitzen.
00:29:16: Ich freue mich auf tolle Spiele.
00:29:18: Ich liebe schönen Fußball, also wenn ich mir jetzt die letzten Spiele anschaue und jetzt ist der Kader bekannt gegeben worden dann denke ich mir letzte, sechzehn, letzte
00:29:29: acht.".
00:29:29: Klingt ja nach einer positiven Prognose, die der Sportbischof dafür unser Team abgibt – und live verfolgen ist für ihn selbstverständlich auch gerne mal in Gesellschaft!
00:29:40: Da und dort lade ich vielleicht mal jemanden ein, dass wir uns miteinander von Fernseher setzen.
00:29:45: Und dann Fans sein!
00:29:46: Dann gibt's ja Bier, dann gibt es ja Brezen – und dann schauen wir
00:29:48: Fußball.".
00:29:49: Und das dieser Sport bei vielen so eine enorme Begeisterung auslöst, kann Stefan Oster auch als Bischof durchaus nachvollziehen?
00:29:58: Das ist auf der einen Seite natürlich schön, weil es Gemeinschaft und Euphorie erzeugt.
00:30:02: Auf der anderen Seite hat's natürlich auch seine Schattenseiten gewinnen.
00:30:05: Auf einmal das tatsächlich zur Sinn stiften denn quasi Ersatzreligion für Menschen wie es Fußball ist die schönste Nebensache in der Welt aber nicht mehr!
00:30:13: Das ist der Punkt.
00:30:15: Wenn´s dann drum geht für ein gutes Spiel zu beten, ist das völlig in Ordnung.
00:30:20: So lange man weiß wofür man betet
00:30:22: Wenn es darum geht, dass nichts passiert.
00:30:25: Dass es schöne Spiele gibt und nicht korrumpiert wird usw.
00:30:29: Dafür kann man Herr Gott beten aber dann soll am Ende der Bessere gewinnen oder die
00:30:33: Beste.".
00:30:34: Wichtig!
00:30:34: Es sollte um den Sport gehen – vor allem anderen Und darum jedem Freude an so einem Event zu ermöglichen Was nicht immer der Fall ist kritisiert Bischof Oster
00:30:45: Die Eintrittstickets sind exorbitant viel höher offensichtlich, v.a.
00:30:50: in USA als woanders.
00:30:52: Und dass es dann noch mal so eine Trump-Polit-Show wird, das finde ich alles extrem problematisch.
00:30:58: Das verleidet einem auch manchmal die Politisierung und die Kommerzialisierung des Sports – ich hoffe einfach nur, dass es Menschen zusammenbringt, dass Menschen Freude haben, dass sie keine Gewalt gibt, dass man einander fair begegnet und dass es schön wird!
00:31:22: Am Samstag hat er Namestag, Antonius von Padua.
00:31:26: Und für viele und auch für mich gehört er mit zu den wichtigsten Heiligen denn der Schlammpaltoni so wird er im Volksmund genannt.
00:31:35: Den kann man anrufen wenn man etwas verloren hat also den Schlüssel, den Geldbeutel oder die Handtasche am Münchner Flughafen.
00:31:43: da wird der heilige Antonius vom Pfundbüro unterstützt.
00:31:48: Da haben sich jetzt nach dem Pfingstferien wieder viele Dinge angesammelt und meine Kollegin Hannah Wastlhuber, die war vor Ort und hat sich mal umgeschaut.
00:31:57: Neben mir steht der Mann mit dem Schlüssel zu dieser Schatzkammer Jose Frankel, der Leiter des Pfundbüros.
00:32:02: Hallo
00:32:02: Herr Rankel!
00:32:03: Hallo zusammen!
00:32:04: Drei
00:32:04: Räume sind hier insgesamt?
00:32:05: Gehen wir doch einfach mal in den ersten rein.
00:32:10: Ich sehe hier schon Gürtel zum Beispiel oder ganz viele Rucksäcke, auch ein paar Skischuhe sehe ich da stehen.
00:32:15: Oder auch Kuscheltiere.
00:32:17: Kuscheltiere verlieren wir heute mal gern.
00:32:19: Jeder der schon einmal einen Kuscheldier gesucht hat weiß was das für ein Drama ist.
00:32:23: Da ist der Herzschmerz groß!
00:32:24: Was bleibt denn hier am Flughafen am häufigsten liegen?
00:32:28: Ja, am häufigste kann man einfach sagen Schlüssel, Elektroartikel.
00:32:32: also mein Herz ja.
00:32:33: Und wahrscheinlich gibt es auch sehr skurrile Dinge die hier vergessen werden mit denen man am Flughaufen eigentlich nicht rechnet.
00:32:39: würden Sie mir da auch was zeigen.
00:32:40: Sehr gerne, da müssen wir bloß schnell rüber gehen!
00:32:46: Also der nächste Raum ist jetzt voll mit Schränken und gelben Türen?
00:32:50: Genau das sind Gefahren-Gutschränke.
00:32:52: Wir sehen hier mal die Rubrik Motorsäge in allen Variationen, weil man muss auch dazu sagen ein Handwerker, der führt sein Werkzeug natürlich auch mit.
00:33:02: Die Starthilfen sind sehr begehrt zum Mitnehmen.
00:33:05: Also dieser orange Kasten mit der klammernder Seite, das ist eine Starthhilfe fürs Auto.
00:33:10: Richtig
00:33:12: Ja, da können wir einfach sagen.
00:33:13: Letztlich alle Dinge die man sich vorstellen kann was man käuflich erwärmen und mit transportieren kann.
00:33:20: Goldfisch zum Beispiel in der kleinen Transportbox den haben wir dann auch weitergegeben an das Tierheim.
00:33:26: Der schwimmt doch heute noch also...
00:33:29: Und die werden dann auch wieder abgeholt.
00:33:31: diese Gegenstände weil das steckt ja doch schon emotionaler Wert dahinter oder?
00:33:34: Die wären auch wieder abgeholen, man muss immer dazu sagen der das zurücklässt.
00:33:39: Der muss erst mal wissen, wo er es verloren
00:33:40: hat.".
00:33:41: Das heißt viele Gegenstände bleiben auch einfach im Fundbüro liegen und ich habe gehört wenn's nach einem halben Jahr niemand abgeholt hat dann wirds versteigert?
00:33:49: So ist es.
00:33:49: da werden die Sachen sie erstmal geprüft und wenn das alles sauber geregelt ist darf in die Versteigerung.
00:33:55: Und das sind immer Riesen Gaudi weil es findet nicht ein Bierzelt statt.
00:33:59: wir werden diesen Sommer noch einmal ausruhen.
00:34:02: Jetzt kommt hier gerade ein Kollege rein und zieht aus einem der Regale unten einen Koffer wieder raus.
00:34:08: Da hat sich jemand gemeldet, und er möchte sein Eigentum wieder.
00:34:11: Dann schauen wir doch mal schnell vor ins Büro!
00:34:15: Jetzt steht hier vor dem Tisch die Sandra und holt gerade einen Koffer ab.
00:34:18: Sandra, was hat es denn damit auf sich?
00:34:20: Meine Mama kommt tatsächlich aus Südamerika und hat mich besucht... ...und hat vor lauter
00:34:24: Freude
00:34:24: und Glück ihr Handgepäck bei der Gepäckausgabe stehen gelassen!
00:34:27: Und ich darf das heute abholen!
00:34:29: Ich glaube wir sind ein Stein vom Herzen gefallen als die E-Mail kam, dass der Koffe angekommen ist und sicher verwahrt wurde!
00:34:35: Sehr cool.
00:34:36: ja dann!
00:34:36: Hoffentlich ist noch alles drin!
00:34:38: Verlieren Sie denn eigentlich selber auch mal etwas oder kommt es mittlerweile gar nicht mehr
00:34:42: vor?!
00:34:43: Na, auch ich verlieh was oder verleg was.
00:34:45: Ich find's Gott sei Dank meistens wieder andererseits wenn es einen Flughafen verliert habe in dem Vorteil, ich bin im Fumpi-Rooter kommt sehr hin!
00:34:52: Ich sage immer die Ruhe bewahren ist wichtigste und einfach mal kurz durchzählen was man alles dabei hat.
00:34:57: am besten ist natürlich wenn man einfach Sachen in der Tasche tut und sie auf da drin lässt.
00:35:03: aber es gibt auch noch ein Tipp fürs Reisegepäck Ein Zettel mit einem Namen um mit der Händenummer.
00:35:09: Hier in Bayern ist es ja durchaus gängig.
00:35:10: Wenn man was verloren hat, schickt man einen Gebet an den Heiligen Antonius oder bittet denen um Hilfe.
00:35:16: Sie kann man fast sagen sind ja sowas wie der Heilige Antonias vom Flughafen.
00:35:20: Haben sie denn eine besondere Verbindung zu dem?
00:35:23: Anscheinend muss ich gar nicht haben und ich hab's auch schon öfters mal gehört von dem ein oder anderen Passagier, der gesagt hat, dass der Heiliger Antonias hat geholfen.
00:35:31: Der hat ja Menschen die ihren Glauben verloren haben zur Umkehr bewegt.
00:35:35: Ja, ich glaube da ist Fumpel am Flughaf München relativ
00:35:38: gut
00:35:38: aufgestellt in die Richtung, weil wir den Leuten den Glauben geben, dass es so viel ehrliche Finder gibt.
00:35:44: Viele Stänger da und haben gesagt ich hätte das nie klappt, dass das abgegeben wird.
00:35:49: Es gibt doch noch ehrlichen Menschen Und dann hat man gesehen, dass sie wieder an was glauben.
00:35:54: Auch den Glauben wiederfinden kann man im Pfundbüro Münchner Flughafen.
00:35:59: Herzlichen Dank für diesen Einblick!
00:36:00: Bitte gern geschehen
00:36:01: aus dem Pfund Büro am Münchener Flughaf.
00:36:03: Hannah Wastlhuber für das Münchener Kirchenradio.
00:36:09: Rund sieben und dreißigtausend Menschen arbeiten in Bayern, in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
00:36:15: Annette ist eine von ihnen!
00:36:18: Die drei-und vierzigjährige hat das Down-Syndrom und lebt bei ihren Eltern im Großraum München.
00:36:24: Von Montag bis Freitag geht sie ganz normal zur Arbeit ins Monsignore Bleierhaus in München Pasing.
00:36:30: Um dorthin zu kommen nutzt sie einen besonderen Service – den Malteser Fahrdienst.
00:36:37: Es ist Dienstagmorgen um kurz vor sieben.
00:36:40: Annette steht mit ihren Eltern am Gartentor und wartet auf den Kleinbus des Malteser Fahrdienstes.
00:36:48: Ihre Mutter ist froh, dass es für Annette diese Möglichkeit gibt zur Arbeit zu kommen.
00:36:53: Sie kann zwar gut reden und alles aber sie braucht einfach Unterstützung.
00:36:57: Und sie tut sich auch schwer mit öffentlich fahren und dann kriegt sie Panik wenn der Bus nicht kommt.
00:37:03: Ohne zu zögern steigt Annette zu den anderen in dem Bus.
00:37:07: Das liegt auch an Christo, der den kleinen Bus fährt.
00:37:15: Es ist echt super
00:37:16: und immer pünktlich da!
00:37:18: Es macht Spaß
00:37:19: mit ihm.
00:37:20: Tolle Musik,
00:37:22: ich fahre immer gerne mit.
00:37:24: Auf der Fahrt zum Monsignor Bleierhaus erzählt Annette dass sie dort in der Montage arbeitet.
00:37:30: Ich mache Nägel Das ist Metall und dann müssen die schwarzen Teile rein.
00:37:35: Die kleinen Teilchen, ja!
00:37:37: Aber nicht nur die Arbeit motiviert Annette jeden Tag ins Monsignore-Pleyerhaus zu fahren.
00:37:43: In der Arbeit bin ich in eine Tanzgruppe.
00:37:46: Dann machen wir Auftritte auch.
00:37:49: Wir müssen auch mal ab und zu wegfahren.
00:37:51: Dann haben wir noch ein Sumpa-Tanz für den Tanzgruppen, aber es macht Spaß.
00:37:57: Bis sechszehn Uhr geht Annettes Arbeitstag im Monsigneur Pleyer Haus Dann geht es wieder zurück nach Hause.
00:38:04: Natürlich, mit dem Malteser Fahrdienst!
00:38:08: Paul Hasel für das MKR – Das Kirchenradio.
00:38:13: Mein Kollege Paul Hasl hat den Maltesa-Fahrdienst für den Bezirk München einen ganzen Vormittag lang begleitet und die komplette Reportage, die hören Sie im MKR Podcast.
00:38:23: total sozial, sie finden ihn auf innehalten.de oder überall da wo's Podcast gibt.
00:38:33: In der katholischen Kirche wird man in den allermeisten Fällen als Baby getauft.
00:38:38: Und als Jugendlicher geht man dann zur Firmung, was man unter der Firmungen genau versteht.
00:38:43: dazu jetzt mehr in Stichwort Kirche.
00:39:02: so deutlich spüren, dass sie das Leben nicht alleine meistern müssen.
00:39:10: Dass sie nicht allein durchs Leben gehen müssen, sondern dass da noch mal einer dabei ist der unser Leben übersteigt, der unser leben in der Hand hat nämlich Gott.
00:39:19: Am Tag der Firmung kommt dann der Bischof in die Gemeinde und filmt die jungen Leute Und in diesem festlichen feierlichen Gottesdienst gibt es eben dieses Element der Firmung Das heißt... Bekräftigen selber ihren Glauben und stehen dafür ein.
00:39:37: Also mir hat es gebracht ganz viel Mut und Vertrauen, dass ich
00:39:41: eben
00:39:42: auch in schwierigen
00:39:43: Situationen
00:39:44: in meinem Leben nicht alleine dastehen muss.
00:39:46: Und das ich nicht alles selber leisten können muss, dass sich auch Schwächen haben darf.
00:39:52: Und trotzdem jemand da ist der mich liebt, der mich okay findet so wie ich bin mit allen Macken die ich habe vor dem ich nicht toll dastehn muss.
00:40:02: Das ist das Versprechen der Firmung und ich finde, gerade in unserer Zeit heute tut es
00:40:10: auch gut.