00:00:01: Heute mit Ivo Makota.
00:00:02: Was wären große Feste oder auch der einfachste Gottesdienst ohne Glockenläuten?
00:00:08: Es gehört einfach dazu, besonders wenn eine Kirche so richtig groß und ausladend ist!
00:00:13: Die Stiftskirche im Kloster Baumburg in Landkreis Traunstein ist zum Beispiel so eine Kirch.
00:00:18: Aber seit dem Zweiten Weltkrieg ist das Geleut nicht mehr komplett.
00:00:23: Damals wurden ja viele Glockens für Waffen eingeschmolzen Und jetzt, nach achtzig Jahren soll Baumburg seine letzte große Glocke bekommen und es wird eine ganz besondere.
00:00:32: Nämlich eine Friedensglocke!
00:00:34: Dekan Florian Schommers erklärt warum.
00:00:36: Es
00:00:36: gibt im Alpenraum eine große Friedens-Glocke in Mösern bei Telfs und eine schon in Rovoretto.
00:00:44: In Bayern gibt's noch keine die also dann täglich den Frieden läuten soll.
00:00:50: Und das war so meine Idee, dass man hier im Alpenraum drei Friedensglocken hat um das Thema Frieden bei uns zu befeuern und ein bisschen wachzuhalten.
00:01:00: Zwei-einhalb Tonnen soll die neue Glocke für den FriedEN wiegen – und jeder kann dafür spenden!
00:01:05: Um die Einenhundertfünfzigtausend Euro wird sie kosten und rund die Hälfte ist schon gesammelt.
00:01:10: Die Glockenweihe, die steht dann im April.
00:01:13: Und der kann Schomas plant schon ein ganzes Jahr im Zeichen des Friedens.
00:01:17: Ich habe hier schon verschiedene Gruppen und Vereine angefragt ob sie nicht ihr Patrocinem-Sassong oder ihren Patronatstag heuer nächstes Jahr einmal in Baumburg feiern wollen, die Zimmerer auf Josefie
00:01:31: usw.,
00:01:31: also diese sogenannten Standestage zum Thema Frieden.
00:01:35: Also mir ist wichtig das jetzt nicht nur eine Glocke läutet, sondern dass hier die Stiftkirche Baumburgt.
00:01:41: Dass diese Kirche auch so was wie ein Friedenszentrum wird.
00:01:44: Ja und genau dafür ist eine Glocke eine wunderbare Grundlage!
00:01:48: Natürlich klingt das jetzt ein bisschen kitschig aber eine Glocke ist ja so etwas wie eine Stimme Und das ist eine Stimme die es nicht politisch gefärbt und Eine Stimme die ist auch nicht verdächtig.
00:01:59: Eine Glockenstimme ist einfach ein Klang erinnert.
00:02:04: Ich glaube, dass es solche Erinnerungen braucht.
00:02:07: Wer Teil der Friedensglocke sein will – alle Infos zum Spendenprojekt gibt's unter friedensglockebaumburg.de.
00:02:13: Und wer spenden möchte ab fünfhundert Euro werden ihre Initialen auch auf der Glocke verewigt!
00:02:21: Die KI also die künstliche Intelligenz kann schon so einiges Texte schreiben, Lieder komponieren oder Computer programmieren.
00:02:29: Was die KI allerdings nicht kann ist bayerisch sprechen.
00:02:33: Das soll sich jetzt aber ändern Denn der Landesverein für Heimatpflege hat ein Projekt gestartet, das der KI unseren Dialekt beibringen soll.
00:02:40: Denn was die künstliche Intelligenz bisher unter bayerisch versteht ist eher Kauderwelsch so der Geschäftsführer des Landesvereins Rudolf Neumeier.
00:02:48: Wir haben gesagt wenn die KI bayerische lernt dann soll sie es gescheit lernen und dann soll sich auch differenzieren können Und deswegen haben wir uns verschiedene Orte ausgesucht wo unterschiedliches bayerisches gesprochen wird und so fangen wir jetzt mal an dass die KI Kapiert, dass es Varianten gibt des Bayerischen.
00:03:05: Denn in den Regionen gibt es X unterschiedliche Variationen von Bayrisch mit unterschiedlichen Aussprachen und verschiedenen Wörtern für ein und denselben Gegenstand.
00:03:13: Zusammen mit der Sprachwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität hat der Landesverein zwei Regionen für das Projekt festgelegt, erklärt der Lingoist Prof.
00:03:21: Lars Bülow.
00:03:22: Jetzt erstmal in der Pilotphase ist ja so sehr spezifische Dialekträume rausgesucht haben, nämlich einmal südbayerischen Dialektrahmen mit den mittenwalterischen.
00:03:33: Wo wir quasi für diesen Dialekt die KI trainieren und das natürlich da jetzt zwei Modelle dahinter stehen werden.
00:03:41: am Ende ist klar weil wir natürlich zwei verschiedene Dialekträume adressieren ja aber auch innerhalb dieser Dialektläume gibt es natürlich nochmal Unterschiede und letztlich muss die KI so sensibilisiert werden dass ihr mit diesen unterschieden umgehen kann.
00:03:54: Ein hartes Stück Arbeit, das in den nächsten drei Jahren geschafft werden soll.
00:03:58: Eventuell kommen dann noch weitere Regionen dazu so dass das bayerisch der Universitäts eigenen KI immer variantenreicher wird.
00:04:05: Zunächst aber taucht ein junger Sprachwissenschaftler mit dem KI Rucksack in Mühldorf und Mittenwald auf.
00:04:11: Also gerade waren Mitarbeiter von uns unterwegs in Mühldorf und da sind zu den Leuten Gefahren und haben Dialekt-Sprecherinnen aufgenommen, jetzt in dem Fall vier Stück.
00:04:21: In verschiedenen kommunikativen Situationen um auch da die Unterschiede abbilden zu können.
00:04:28: Und sind dann vor Ort mit den Leuten kommen wir den Leuten ins Gespräch.
00:04:31: wenn im Zeinschritt werden wir aber auch mit den Modellen wenn sie ein gutes Niveau erreicht haben zu den Leuten gehen und ihnen zeigen das es funktioniert also dass die KI quasi die Menschen in diesen Dialektregionen jetzt eben adäquat versteht.
00:04:44: Kompliziert macht das Projekt auch, dass Sprachen und Dialekte sich laufen verändern.
00:04:49: Ein wissenschaftliches Ziel von Prof.
00:04:51: Bülow ist deshalb zu erkennen welche Faktoren für den Sprachwandel verantwortlich sind.
00:04:56: Ganz praktisch kann die bayerisch sprechen DKI zum Beispiel im Navigationsgerät helfen Die Anfragen des Fahrers zu verstehen.
00:05:02: Anderes Beispiel der medizinische Bereich.
00:05:05: Wir sehen das natürlich vor dem Hintergrund dass viele Ärzte und Ärztinnen natürlich nicht unbedingt aus dem deutschsprachigen Raum kommen.
00:05:13: Die Patienten vor Ort, allerdings nehmen wir mal eine ältere Frau die in den Fünfen und Achtzig ist ihr ganzes Leben lang im ländlichen Raum, die er gesprochen hat und jetzt zum Arzt muss und sich mitteilen muss.
00:05:26: Sie spricht dann vielleicht ihren Dialekt.
00:05:28: Und dann ist es natürlich schwerer mit einem Arzt zu verständigen der vielleicht nicht Deutsch als Muttersprache hat.
00:05:34: hier kann KI natürlich helfen zu übersetzen Und es ist dann ein Ziel, dass diese Übersetzung wirklich sehr gut funktionieren.
00:05:41: Damit eben keine Fehler
00:05:42: passieren.".
00:05:43: Dass eine bayerisch sprechende KI auch in Zukunft praktischen Nutzen hat – da ist sich Prof.
00:05:47: Bülow sicher!
00:05:48: Denn in Bayern wird noch viel mehr Dialekt im Alltag gesprochen als in anderen Regionen Deutschlands und Olaf Neumeier vom Landesverein für Heimatpflege ergänzt.
00:05:57: Auch in der jüngeren Bevölkerung ist das Interesse für Dialekt dar.
00:06:00: Die Veranstaltungen dazu sind gut besucht Und das zeigt mir, dass Dialekt nicht nur populär ist.
00:06:05: Sondern dass die Leute das auch wollen und darüber diskutieren.
00:06:09: Wir müssen politisch erreichen, dass wir eben solche, gerade in Bayern oder Süddeutschland – und da meine ich jetzt nicht nur Altbayern sondern auch die Franken- und die Schwaben -, dass wir mehr Selbstbewusstsein wiederbekommen unsere Akzente und unsere Varianten bewusst zu sprechen.
00:06:26: Dass sie dann kein Problem damit haben wenn sie Blaukraut statt ... Hörst du es glaube ich?
00:06:33: Rotkulsa.
00:06:34: Wie die Bitte für das MKR, das Kirchenradio!
00:06:53: Er ist auch für unser MKR das Kirchenradio zuständig und sagt, der Michaelsbund ist ein Beitrag zur Vielfalt der Medien.
00:07:07: Und zwar
00:07:08: gerade weil er aus einer
00:07:11: konventionellen Ecke kommt
00:07:13: aber
00:07:13: gleichzeitig das Thema Werte- und redaktionelle
00:07:16: Arbeit miteinander verbindet.
00:07:18: Das ist nicht sozusagen die Öffentlichkeitsarbeit der katholischen Kirche sondern ein
00:07:22: katholisches
00:07:23: Medienhaus.
00:07:24: Das
00:07:24: sind große Unterschiede
00:07:25: da sozusagen Redaktionelle Arbeiter hinterwerden Fragen gestellt.
00:07:29: Da hat man natürlich ein Wertefundament,
00:07:31: das
00:07:31: wir auf
00:07:32: dem Christienglauben
00:07:33: fußt aber umgekehrt.
00:07:34: es ist tatsächlich genau das was eigentlich Bundjournalismus ausmacht eine Geschichte erzählen nachfragen
00:07:40: und nicht die Antwort von
00:07:41: vornherein zu kennen.
00:07:42: Diese Medienarbeit auf katholischem Fundament leistet der Michaelsbund in den unterschiedlichsten Sparten mit dem innehalten Magazin der Hörfung Fernseh- und Online-Redaktion in den sozialen Medien und nicht zuletzt mit dem Mediumbuch.
00:07:56: Ninzehundert eins war der Michaelsbund, damals noch als katholischer Pressverein gestartet.
00:08:01: Heute berät und beliefert der MichaelsBund gut eintausend Büchereien in Bayern.
00:08:04: Bücherei'n die jetzt so wichtig sind wie nie, sagt der Zelebrand des Festgottesdienstes, der Passauer-Bischof Stefan Oster.
00:08:11: Weil wir spüren, dass wir
00:08:13: auch durch die mediale Entwicklung aber auch durch Polarisierung in der Gesellschaft
00:08:17: immer weniger Räume haben für echtes Gespräch.
00:08:20: Für echtes
00:08:20: Zuhören und den anderen verstehen wollen
00:08:24: und sich einlassen wollen
00:08:27: auf Medien,
00:08:27: die auch Qualität
00:08:28: bieten.
00:08:28: Das sind alles kulturell erlernbare Techniken des Miteinanders wie
00:08:35: wir miteinander
00:08:36: umgehen.
00:08:36: Und noch einen unschätzbaren Dienst für die Gesellschaft leisten die Büchereien als Kooperationspartner für den Michaelsbund, sagt der Landtagsabgeordnete Stefan Ötzinger.
00:08:45: Die
00:08:45: Bibliotheken sind ganz klar Eurte der Demokratie denn sie vermitteln Wissen und Eure der Wissensvermittlung sind die Basis dafür dass unsere Demokratie auch funktioniert.
00:08:55: und darüber hinaus sehen Sie Eurten der Begegnung.
00:08:57: Der Meinungsvielfalt ist ein ganz wichtiges Fundament für unseren demokratischen Staat.
00:09:02: Meinungsvielfalt und Demokratie, dazu bekennt sich der Michaelsbund mit seinen Partnerbüchereien.
00:09:07: Und mit all seinen medialen Kanälen von innehalten bis Instagram.
00:09:11: Und vergisst dabei nie dass er ein kirchliches Medienhaus ist und welche Herausforderung das bedeutet findet auch der Vorsitzende des Michaelsbundespater Alfons Friedrich.
00:09:20: In Zukunft heißt es nach wie vor den Einzelnen zu sehen.
00:09:23: wir müssen den Menschen sehen uns immer wieder an ihm orientieren.
00:09:27: wenn wir heute Kinder haben die nicht mehr den Zugang zum Lesen finden Dann müssen wir uns denen zuwenden.
00:09:34: Wenn wir in einer wenig kuratierten Medienlandschaft stehen, dann müssen wir schauen dass unsere Medieninhalte Qualität haben und der Wahrheit zumindest versuchen zu entsprechen.
00:09:47: Also ich glaube wir haben als Michaelsbund so vielfältige Aufgaben das es ewig schad wäre wenn sowas nicht möglich wäre.
00:09:55: Nein!
00:09:56: Es muss uns geben
00:09:57: Und das mindestens nochmal.
00:09:58: einhundertundzwanzig Jahre meinen viele Gratulanten beim Festakt.
00:10:02: Ein Wunsch, der Mut macht, meint Karolin Arabian Sie ist die Leiterin der Personalabteilung im St.
00:10:07: Michaelsbund.
00:10:08: Ja es ist enorm!
00:10:08: Ich finde in unserer schnelllebigen Zeit dass es einen
00:10:11: Verband gibt den's hundertund zwanzig
00:10:13: jahre langen gibt mit dieser Tradition und er sich immer verändert hat und der weiterhin wichtig ist.
00:10:19: Ich finde,
00:10:19: ich ist ein Grund zu feiern.
00:10:20: Weil manche Dinge ... ich meine die dauern
00:10:22: drei Monate
00:10:23: vielleicht drei
00:10:24: oder fünf
00:10:24: Jahre.
00:10:24: was hat schon noch hundertfünfundzwanzig Jahre und ich find das ist ein schönes Zeichen wenn ich die Kolleginnen und Kollegen anschaue also diese Vielfalt die wir auch im Haus haben als Team von jungen
00:10:35: Volontärinnen bis
00:10:36: wirklich bewährten
00:10:37: Redakteuren
00:10:38: die schon Jahrzehnte
00:10:39: bei uns sind.
00:10:40: Das ist so ein schönest Miteinander Und die Vielfaltung
00:10:42: macht es aus, finde ich und da freue
00:10:43: mich immer wenn ich das
00:10:44: sehe.
00:10:45: Na dann Happy Birthday sagt Michael Spunt Auf viele Jahre.
00:10:49: Willi Witte für das
00:10:52: MKR, das Kirchenradio.
00:10:56: Ja im Juli leuten jedes Wochenende in vielen Kirchen die Hochzeitsglocken.
00:11:00: Klar es wird geheiratet gerne auch mal da wo man eigentlich gar nicht wohnt weil's da schöner ist oder weil man vielleicht gleich mit einem Urlaub verbindet.
00:11:08: wie einfach ist es aber eigentlich wo an das zu heiraten?
00:11:11: Das wollte meine Kollegin Maria Erdl wissen.
00:11:26: Wir haben durch die Wiesen einen großen Antrag von Paaren, die von außerhalb sind.
00:11:31: Sehr gerne aus den Vereinigten Staaten.
00:11:33: Das sind Deutsche, die drüben leben und dann hier noch Familie haben.
00:11:36: Und die verbinden das ganz gerne mit einem Wiesenbesuch.
00:11:39: Die melden dann von drübem die Ehe an meist schriftlich und heiraten zur Wiesnzeit bei unseren München.
00:11:44: Das ist sehr bekehrt!
00:11:46: Anmelden muss man die Hochzeit immer dort wo man gemeldet ist.
00:11:50: Dann kann man prinzipiell überall heiraten.
00:11:53: Wir in München machen keinen Unterschied danach, ob ein Münchner bei uns heiratet oder jemand außerhalb.
00:11:59: Es gibt natürlich sehr viele kleine Standesämter die nur einen Standesbeamten haben die die Kapazitäten
00:12:08: nicht
00:12:08: haben, die entscheiden dann vielleicht das vorrangig Ortsansässige dort ein E-Schissungstermin bekommen.
00:12:14: Das entscheidet tatsächlich jede Gemeinde und jedes Standes am
00:12:18: selbst.".
00:12:19: Anmelden kann man eine Hochzeit frühesten sechs Monate im Voraus – wichtig ist wer im Ausland heiratet sollte sich nicht auf das Meldewesen dort verlassen und selbst zu Hause tätig werden auch mit Blick auf die Zukunft?
00:12:33: Wer das nicht tut und wir kriegen keine Mitteilung von woanders her, der ist vielleicht irrtümlich in dem Glauben.
00:12:39: Die vor fünfzehn Jahren in Las Vegas geschlossene Ehe wäre nur ein Witz gewesen bei einer guten Flasche Wein.
00:12:46: Das stimmt so nicht.
00:12:47: also auch diese Ehe muss in Deutschland amtsgerichtlich geschieden werden mit allem drum und dran Und er heiratet dann hier so schnell nicht
00:12:55: Einen leichten Trend stellt die Standesbeamtin auch fest, nicht alle feiern ihren Hochzeitstag mit großem Aufgebot.
00:13:03: München ist auch aus anderem Grund beliebt.
00:13:06: Die
00:13:06: buchen ihre Flitterwochen von München aus – haben das meist gar niemanden gesagt, dass sie heiraten wollen und kommen nur zu zweit.
00:13:14: Sie haben keine Gäste dabei, haben ein Koffer im Schlepptau und fahren direkt nach der E-Schissung auf dem Flughafen und machen ihre Flitzerwochen.
00:13:20: Heiraten geht also überall.
00:13:23: Außer es werden die Termine auf den Standesämtern knapp, was in München vielleicht zur Wiesenzeit wieder der Fall ist.
00:13:33: Weg oder Flurkreuze sind oft an die drei Meter hoch von einem kleinen Dach geschützt und zeigen Christus am Kreuz.
00:13:40: Stolzse sechzehn Stück solcher Kreuze stehen im Fahrverband vier heilige Truderingriemen.
00:13:45: um sie kümmert sich Michael Förster.
00:13:47: Er wollte sich sowieso im Ruhestand mehr kirchlich engagieren und entdeckte, dass ihm die Glaubenszeugnisse am Wegrand so sehr am Herzen liegen.
00:13:54: Und begann sie zu dokumentieren.
00:13:56: Ich
00:13:56: möchte Menschen Informationen zur Verfügung stellen über die Kreuze Dass Sie sich mir davon vorstellen können, dass Sie auch Freude daran haben, dass jedes Kreuz praktisch ein Gesicht bekommt.
00:14:09: und soweit das Kreuz nicht schon einen Namen hat habe ich auch versucht ihnen Namen zu geben
00:14:16: Und zwar meist nach den Personen oder Bauernhöfen, die das Flurkreuz errichtet hatten.
00:14:20: Bei seiner Spursuche halfen ihm der digitale Bayerische Atlas mit historischen Karten und das Digitale Archiv des Erzbistums mit alten Pfarrbüchern.
00:14:29: Immer wieder stellte Michael Förster fest, dass die Andesse für die Errichtung eines solchen Weg- oder Flurgreuzes ziemlich unterschiedlich waren.
00:14:36: Vielleicht
00:14:37: Dank für eine gelangene Ernte?
00:14:40: Für ein überstandenes Unwetter wie Hagel und Hochwasser gab es hier viel.
00:14:45: Vielleicht auch als Dank für einen geborenen Sohn nach langer Zeit.
00:14:51: Vielleicht, denn bei den Bauern war das ja sehr wichtig, einen Nachfolger auf dem Hof zu
00:14:57: haben.".
00:14:58: Oft war der Grund für ein Gedenkreuz auch ein tödlicher Unfall oder ein schweres Unglück wie der Absturz eines Flugzeugs, von Manchester United an Bord.
00:15:08: Das Flugzeug war vereist Die Startbahn war im Februar eisig und das Flugzeug ist unmittelbar beim Startvorgang abgestürzt, sondern es gab viele Tote.
00:15:19: Und noch heute kommen Fans der Mannschaft aus Manchester zu diesem Kreuz erinnern sich an das was passiert ist und lassen zum Beispiel wie in diesem Jahr auch mal ein Fußballschal beim Kreuz zurück als ihr andenken.
00:15:34: Damit dieses und andere Andenken bewahrt bleiben, machen Michael Förster und viele freiwillige Helfer auch mal ein Kreuz sauber, bringen Blumenschmuck an und melden Schäden.
00:15:44: So schlicht diese Gedenk- und Wegekreuze sind so schön sind sie gerade deswegen, meints Michael Förstern.
00:15:49: Und am Kreuz ist allenfalls eine Maria vor allem in der Zeit was man auch so Marianisches Jahrhundert nennt von acht zu hundertfünf die bis neun zu hundetfünftig und danach ist es abgekommen.
00:16:01: Und vorher gab es wenig Wegkreuze in unserer Gegend hier in München.
00:16:05: Oft kümmern sich Menschen aus der Nachbarschaft im Verborgenen um die Kreuze, aber manchmal erreicht Michael Förster auch eine bewegende Geschichte wie die vom Kreuz am Permosaplatz.
00:16:14: Das stand zur Renovierung an und da wurde die Marienfigur abgenommen, musste in die Werkstatt und offensichtlich hat das einer Mitbürgerin
00:16:25: gefehlt.
00:16:26: und sie hat dann selber einen Kranz aus Buchsbaum mit einem weiß-blauen Schleiferl anstelle der Maria angebracht.
00:16:34: und in dem Buch beim Kranzhalt drin war ein Foto von der bekanntesten Marineikone aus der Ukraine.
00:16:44: Und es war wahrscheinlich eine Ukrainerin.
00:16:47: Geschichten wie diese bestätigen Michael Förster in seinem Engagement als Wegkreuzkümmerer.
00:16:52: Wie die Witte für das MKR, das Kirchenradio.
00:16:54: Ich habe mir jetzt sehen möchte, wie gut sich der Wegkreuz kümmerer um die hölzernen Glaubenssögnisse kümmert.
00:16:59: Einfach auf die Homepage des Pfarrverbands Vierheilige Tutorin Rehm klicken.
00:17:04: Hier hat Michael Förster nämlich seine Dokumentation hineingestellt Klimakrise Künstliche Intelligenz und die großen Fragen unserer Zeit.
00:17:16: Wie passt das eigentlich mit Religion zusammen?
00:17:18: Die Uni Würzburg geht hier ab sofort völlig neue Wege.
00:17:22: Hier startet nämlich der innovative, komplett englischsprachige Masterstudiengang Theology for a World in Transformation.
00:17:29: Also Theologie für eine Welt in Veränderung.
00:17:32: Das Besondere daran ist dass man vorher gar kein Theologiestudium absolviert haben muss um mitzumachen Wer alles einsteigen darf und was genau dahinter steckt.
00:17:40: das weiß meine Kollegin Anna-Lena Ilse.
00:17:42: Theology For A World In Transformation auf Deutsch Theologie Für Eine Welt in der Transformation.
00:17:49: Das klingt erstmal etwas sperrig.
00:17:51: Der neue Studiengang der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg beschäftigt sich mit grundlegendem Wandel in allen möglichen Bereichen.
00:17:59: Johanna Branquea, Prodekanin der Kathologistiologischen Facultät sagt dazu...
00:18:04: Die Globalität ist eigentlich ja Kontext und Anlass des Studiengangs weil wir eben weltweit mit großen Herausforderungen konfrontiert werden, die mit sehr wichtige Transformationen in vielen Bereichen zu tun haben.
00:18:19: Sowohl im Bereich der Politik als auch im Bereich Klima und Ökologie – also auch imbereich Technologie.
00:18:26: Und diese Herausforderungen meinen wir, dass wir als Theologinnen und TheologInnen ja mit Antworten gestalten
00:18:34: können.".
00:18:35: Auch die Theologie selbst befände sich in einem Wandel.
00:18:38: Im Studium gibt es dann Fächer wie Theologie und Politik oder Theologie- und Kolonialismus.
00:18:45: Wie kam es denn zu dem neuen Studiengang?
00:18:47: Ehrlich gesagt war der eigentliche Grund dafür, dass die Studierende Zahlen zurücklaufen –
00:18:53: das
00:18:53: gilt allgemein für die Theologie in Deutschland und auch allgemeine für ein Lehramt hier in Würzburg.
00:18:59: Und wer sucht dann ja neue Menschen, die wir ansprechen konnten sind dann sehr schnell bei der Idee eines internationalen Studiengangs ausgekommen.
00:19:09: Das bedeutet?
00:19:10: Die Vorlesungen sind auf Englisch und es gibt unter anderem Gastdozent aus dem Ausland.
00:19:15: Außerdem gehen auch Dozenten aus Deutschland in andere Länder um Vorlesung zu halten.
00:19:20: Für den neuen Studiengang wird der bisherige Masterstudiengang der Theologie in Würzburg gestrichen.
00:19:25: Ein Theologie-Studium auf Lehramt oder der Abschlussmagister ist nach wie vor möglich.
00:19:31: Welche Voraussetzungen muss man denn für den neuen Studiengang mitbringen?
00:19:34: Man
00:19:34: braucht natürlich einen Bachelorabschluss, weil es sich eben um ein Masterstudiengang handelt.
00:19:41: Empfehlenswert aber nicht verpflichtend ist eine Erfahrung mit!
00:19:47: Theologie mit Religion, es sei im Rahmen des Studiums.
00:19:52: Es sei im Rahmen der Praxis.
00:19:55: Man kann ehrenamtlich für die Kirche oder kirchliche Vereine tätig gewesen sein.
00:20:01: Wenn die Erfahrung nicht da ist sollte mindestens ein starkes Interesse vorhanden sein.
00:20:06: Ganz
00:20:06: interessant In welchem Fach der Bachelor gemacht wurde ist erst mal egal Und eine wichtige Hürde fällt außerdem weg.
00:20:13: Die Sprachen altgriechisch und hebräisch sind freiwillige Fächer.
00:20:17: Der Vorteil dieses breiten Zugangs ist, dass wir Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen gewinnen können.
00:20:26: Und das ist natürlich bei einem Thema wie Transformationsprozesse sehr interessant, weil da alle mögliche Perspektive willkommen sind.
00:20:35: Insgesamt dauert das Studium vier Semester – also zwei Jahre!
00:20:39: Doch wo arbeiten die Absolventinnen und Absolventen am Ende?
00:20:42: Das kann sowohl im Kirchlichen- oder Pastoralenbereich sein, auch in Jugendsorgen und ein Geos sind auch so etwas, woran wir explizit gedacht haben.
00:20:54: Weil da auch der internationale Charakter stark ausgewertet werden kann.
00:20:59: aber es ist auch vorstellbar das Menschen die bei uns den Master studiert haben zum Beispiel als Ethikbeauftragter und bei einem Deckunternehmen tätig sind.
00:21:12: Ja, mitten im Franziskusjahr lohnt sich ein Blick auf die Spuren des Heiligen ganz besonders.
00:21:17: Fred Haller, Richard Stiegelbauer und Peter Wolfrum haben sich auf den Weg gemacht und sind sechs Tage lang auf dem Franziskussweg gepilgert.
00:21:25: Was sie dabei erlebt haben darüber haben Sie mit meiner Kollegin Brigitte Strauß gesprochen
00:21:30: Ein Katholik, ein Protestant und ein Gläubiger der einer Freikirche angehört.
00:21:34: diese drei Freunde haben sich auch den Weg nach Italien gemacht weil sie einfach mal pilgern wollten.
00:21:40: Die Idee dazu hatte Richard Stiegelbauer, der Katholik.
00:21:43: Ich wollte mal eine richtige
00:21:45: Pilgerreise
00:21:45: machen somit auch Übernachtungen und jeden Tag marschieren um gehen.
00:21:50: ja und da habe ich eben
00:21:52: meine Freunde gefragt ob Sie da Lust hätten und
00:21:55: beide haben zugesagt
00:21:56: und so ist es dann entstanden.
00:21:58: Das Ziel war relativ schnell.
00:22:00: klar erinnert sich Stieglbauer weiter
00:22:03: Jakobsweg, der ist ja eigentlich überlaufen und dann habe ich eben noch recherchiert was noch für Wege so
00:22:09: gangbar sind.
00:22:10: Und da bin ich immer auf den Franziskusweg gestoßen und der hat mich auch gleich angesprochen
00:22:15: weil er eben nicht so bekannt ist
00:22:16: das heißt es sind nicht so viele Menschen unterwegs.
00:22:20: Ich wollte hier eben auch die Stille erfahren und die Einsamkeit.
00:22:24: Und auch der Protestant Peter Wolfrum hatte kein Problem damit auf den Spuren eines Heiligen zu wandeln, weil
00:22:30: für mich Franziskus immer schon ein sehr beeindruckender Heiliger war.
00:22:35: Sechs Etappen sollten es werden!
00:22:37: Der eine Freund hat die Zugtickets organisiert, der zweite die Übernachtungen gebucht und der dritte durfte sich einfach auf das Abenteuer einlassen Auch auf die sportliche Herausforderung, die für Fred Haller vielleicht etwas größer war als für die anderen beiden?
00:22:52: Naja
00:22:52: ich bin jetzt nicht sehr sportlich was man auch sehen kann.
00:22:55: Ich habe mir schon ein bisschen Training verordnet zuvor.
00:22:58: Ich bin dann zu Hause schon immer wieder wenigstens auf den Cross-Trainer, den ich über viele Jahre nicht besonders genutzt hab aber ich habe ja noch gemerkt So schlimm war es jetzt wieder nicht.
00:23:08: Also man hat diese Wege sehr gut gehen
00:23:10: können.".
00:23:11: So waren die Dreidern unterwegs, die Tage hatten eine immer ähnliche Struktur.
00:23:16: Wir sind am Morgen nach dem Frühstück so langsam aufgebrochen und haben Zeit gehabt für eine gemeinsame Andacht.
00:23:22: Und wir haben dazwischendurch wenn wir irgendwo in der Kapelle offen waren, dann haben wir uns dort wieder hingsessen, hinkniet miteinander Andacht gefeiert.
00:23:32: Dabei hat es nie gestört, dass sie verschiedenen Konfessionen angehören, erklärt Peter Wolf rum der Protestant.
00:23:43: ist kein Fundamental-Katholik.
00:24:05: Es sind im Grunde nur die Glaubensgewohnheiten, die die Konfessionen trennen, meint er und natürlich die Darstellung des GlaubENS in den meist katholischen Kirchen, wie sie auf ihrem Weg besucht haben.
00:24:15: Wenn man halt in einer Kirche zum Beispiel Jesus oder es Kreuz fast gar nicht mehr gefunden hat von lauter Marien-Darstellungen dann hat man das halt bemerkt.
00:24:24: aber deswegen war da keine kontroversie Diskussion zu diesem Thema.
00:24:28: Und so sind sie nach sechs Tagen ganz begeistert an ihrem Ziel angekommen und haben ein paar Erfahrungen gemacht, die Sie gerne anderen Piltern mit auf den Weg geben wollen.
00:24:44: wenn man so eine Reise macht, gar nicht zu sehr vorbereiten sollte.
00:24:56: Sondern man soll sich überraschen lassen von dem was alles einem in den Weg gestellt wird.
00:25:01: Ich bin wirklich ganz blauäugig.
00:25:03: die Reise reingang und umso mehr haben wir vielleicht überraschend lassen können.
00:25:07: Für mich war das wunderschön!
00:25:09: Ja und Pilgern generell hat für mich den Charme Die Verbindung aus Natur körperliche Bewegung und Glauben.
00:25:17: Das ist insgesamt eine runde Sache.
00:25:21: Über ihre Erfahrungen auf dem Franziskus-Pilgerweg haben die drei auch ein Buch geschrieben.
00:25:25: Das heißt, stehen lassen und weitergehen ist bei Edition Christmoner Schienen und kostet achtzehn Euro!
00:25:30: Das Ganze gibt's natürlich in unserer Buchhandlung Michaelsbund vier ganze Nähe vom Stachhaus in München und natürlich online auf michereilsbund.de.
00:25:41: Die Mission Reisewarnung führt uns in diesem Monat nach Sambia – Ein Land mit beeindruckenden Nationalparks, dem Sambesi und den berühmten Victoriafällen.
00:25:51: Sambia ist aber auch reich an Rohstoffen.
00:25:53: Die neue Folge der Monsieur-Reisewarnung heißt deshalb auch weißes, rotes und schwarzes Gold.
00:25:59: Meine Kollegin Brigitte Strauß weiß mehr!
00:26:01: Brigitte was steckt denn da genau dahinter?
00:26:03: Das sind die Farben der größten Schätze, die das Land zu bieten hat.
00:26:07: Das weiße Gold ist das Elfenbein oder über Elefanten haben wir ja in der letzten Folge ausführlich gesprochen.
00:26:14: Diesmal geht es um die Frage wie man verhindern kann dass elfenbeinen auf dem Weltmarkt wieder gehandelt wird.
00:26:19: Das rote Gold ist das Kupfer.
00:26:22: Das wird dort schon seit tausend Jahren abgebaut und schwarzes gold, dass es die Kohle, die es dort auch gibt und die man zum teil braucht um das kupfer zu verhütten.
00:26:31: Das heißt ihr berichtet ausdammtsweise mal über ein richtig reiches land?
00:26:35: Ja und nein also doppeln.
00:26:37: nein eigentlich sogar wenn ich länger drüber nachdenke.
00:26:41: In Sambia sind etwa sechzig Prozent der Bevölkerung armen, man kann also schon sagen ein armes Land.
00:26:47: Aber das Land ist reich an Rohstoffen – nur geht das Geld in die Taschen von ausländischen Investoren vor allem aus China!
00:26:54: Und jetzt der Grund für mein Doppelnein?
00:26:58: Ausnahmsweise über ein reiches Land.
00:27:00: Wir berichten ganz oft über reiche Länder, deren Rohstoffe aber eben nicht die Einheimische Bevölkerung reich machen sondern andere werden die Einheimischen vielleicht ein paar schlecht bezahlte Jobs abbekommen, die oft genug auch noch richtig gefährlich sind und das ist etwas was Mission Chef Redakteurin Barbara Bristlern nicht müde wird zu erzählen.
00:27:19: Also was man eindeutig sagen kann is dass unsere Art des Wirtschaftens
00:27:25: in unserer globalisierten Welt
00:27:27: viele Leute mittellos zurücklässt, die das nicht sein müssten.
00:27:31: Das sieht man an solchen Orten.
00:27:33: Man sieht das!
00:27:34: Dass es möglich wäre für die, die da wohnen auch
00:27:37: ein halbwegs gutes
00:27:39: Leben oder ein gutes Leben zu führen und
00:27:41: das wird verhindert
00:27:42: eigentlich damit einige wenige noch reicher werden können.
00:27:45: Und diese Ausbeutung
00:27:46: ist wirklich sichtbar
00:27:48: Die hat Systeme und das ist nicht menschenwürdig.
00:27:52: Ja so kann man das leider immer wieder zusammenfassen Okay,
00:27:55: weißes, rotes und schwarzes Gold.
00:27:58: All das gibt es in diesem armen reichen Land!
00:28:01: Mehr dazu gibt's in der aktuellen Folge der Mission Reisewarnung heute Abend hier bei uns im MKR Das Kirchenradio ab neunzehn Uhr also gleich nach dem Gottesdienst und natürlich jederzeit überall wo es Podcasts gibt.
00:28:15: Es soll tatsächlich Münchner und Oberbayern geben die noch nie in Augsburg waren.
00:28:20: Unter anderem gibt es das Diocesanmuseum St.
00:28:22: Afra in der Schwabenmetropole, hier sind nicht nur weltweit einzigartige Kunstwerke zu finden sondern auch eine brandneue Sonderausstellung.
00:28:30: Sie trägt den Namen Wo ist der rote Faden?
00:28:33: Mein Kollege Aldis Biel hat ihn schon gefunden denn er war im Augsburger Diocessaanmuseum!
00:28:38: Was ist denn das für ne
00:28:39: Ausstellung?!
00:28:40: Zunächst einmal, wer noch nie in Augsburg war hat tatsächlich etwas verpasst und das sage ich als leidenschaftlicher Münchner Lokalpatriot.
00:28:47: Die Ausstellung Wo ist der rote Faden beschäftigt sich?
00:28:51: Überraschung mit der Farbe Rot.
00:28:53: Sie ist Teil einer Ausstellungsreihe die sich den unterschiedlichen farben widmet.
00:28:58: schwarz weiß und gold waren schon dran und jetzt im Nassort.
00:29:02: Was will denn die ausstellung wortwörtlich vor Augen führen?
00:29:05: In dieser Ausstellungen Reihe geht es immer darum welche Wirkung und Botschaftenfarben haben.
00:29:10: Bei Rot ist das oft gegensätzlich, es kann für Liebe aber auch Gewalt.
00:29:14: Für Würde oder auch für Feuer stehen und gleich zu Beginn ist auf einem Gemälde das Höllenfeuer zu sehen und dass Rot darauf wirkt wie ein Warnschild vor sich, dass du da bloß nicht hineingerätzt bieg vorher besser ab.
00:29:26: Das kapiert jeder Betrachter sofort ohne lange darüber nachzudenken weil Rot eine Signalfarbe ist.
00:29:32: Es gibt im Zusammenhang mit Pfingsten auch rote Flammenzungen die den heiligen Geist symbolisieren.
00:29:37: Dem sollte man doch jetzt nicht ausweichen, oder?
00:29:39: Ganz richtig!
00:29:40: Da entzündet die rote Flamme die leidenschaftliche Hingabe an Gott.
00:29:44: Das hellische Rot und das Rot der Feuerzungen lassen sich trotzdem auf einen gemeinsamen Nenner bringen.
00:29:49: Sie treffen eine theologische Aussage Es gibt Böses, dass die Menschen verzehrt aber auch Heil wenn der Mensch sich Gottes Geist zuwendet.
00:29:57: Beides hat mit Leidenschaften zu tun Schlimm wie guten beides kann das rot ausdrücken.
00:30:04: Und wie schaut es bei Würde und Gewalt aus?
00:30:07: Dafür gibt es ein schönes Beispiel in der Ausstellung.
00:30:10: Ein Gemälde zeigt Christus in einem knallroten Umhang, es ist der Spottmantel den ihm die Folterknechte übergeworfen haben.
00:30:17: Der Mahler hat ihn aber wie einen Königsmantel dargestellt sind aber auch die Wundmale mit ihrem Blutspuren zu sehen.
00:30:23: Sie erinnern daran dass sie sich hier um eine Passionsdarstellung mit einer starken Aussage handelt.
00:30:28: Es ist gerade seine Leidensgeschichte die dem gefolterten und den Gezeichneten Jesus zu seinem ausgezeichneten um von Gott verheerlichten Menschen machen.
00:30:37: Er gewinnt ein neues Leben, lässt die erlittene Gewalt hinter sich und das er gefoltert worden ist schmälert nicht seine
00:30:44: Würde.".
00:30:45: Was lässt sich denn sonst in dieser Ausstellung noch so lernen?
00:30:49: Ja zum Beispiel dass rote Farbe früher vor allem aus der Krabpflanze geworden wurde oder dass das berühmte Purpur auf Gemälden und Schriften so gut wie nie vorkommt, denn es wird ziemlich schnell braun.
00:31:01: außerdem geht pur pur stark ins blaue und Violette Nicht richtig rot.
00:31:06: Und wenn von Kardinalspur-Pur gesprochen wird, dann ist eigentlich der Scharlachrot gemeint – wusste ich so auch noch nicht!
00:31:12: Ja da steh'n Sie sich mich an... Zu guter Letzt für wen ist denn die Ausstellung besonders interessant?
00:31:17: Farben lösen ja in jedem Menschen etwas aus….
00:31:19: sie haben eine unmittelbare Botschaft.
00:31:21: Das ist auch die Idee von Museumsdirektorin Melanie Thierbach.
00:31:25: Sie wollte eine Ausstellungsreihe, die nicht nur ein Fachpublikum anspricht.
00:31:29: Insofern würde ich sagen kann wirklich jeder Besucher aus dieser Ausstellung jetzt was mitnehmen.
00:31:34: Mein Kollege Anders Biel war das über die Ausstellung.
00:31:36: Wo ist der rote Farben?
00:31:38: Zu sehen, ist das ganze Indian Sozialmuseum Sankt Afra.
00:31:41: Das liegt direkt hinter dem Augsburger Dom und ist von Dienstag bis Samstag zwischen zehn und siebzehn Uhr und Sonntags zwischen zwölf und achtzehn uhr geöffnet.
00:31:50: NKR
00:31:51: – das Kirchenradio.
00:31:54: Ja viele zählen gerade die Tage bis zu den Ferien oder dem Sommerurlaub.
00:31:58: Da wollen wir ja unsere Akkus nicht nur richtig voll machen, nein auch die Energie und die Erholung.
00:32:03: Die soll möglichst lange beibehalten
00:32:05: werden.".
00:32:06: Psychologin Angelik Goldrian von der Ehe Familien- und Lebensberatung hier bei uns im Erdpisto München & Freising hat er einen guten Tipp – und zwar sollten wir uns klarmachen was es eigentlich gut tut!
00:32:16: Wenn man beispielsweise sagt, ich möchte vor allen Dingen mal ausschlafen und keinen Wecker, der um sechs Uhr morgens klingelt.
00:32:21: Dann ist das schon ein riesen Ding wenn man im Urlaub sich gestattet einfach mal erst um neun oder um zehn aufzustehen.
00:32:28: Das heißt, ich sollte schon im Vorfeld mit mir selber einen guten Dialog sein meine Bedürfnisse kennen aber auch mit denen, mit denen ich verreisen möchte.
00:32:36: Und vor allem wenn man daheim bleibt.
00:32:38: To-do-Listen haben im Urlaub absolut nichts verloren!
00:32:42: Was man möglichst vermeiden sollte ist, dass man im Urlaub das Liegen gebliebene aufarbeitet.
00:32:48: Egal ob es eine Kellerentrümpelung ist oder in die Mails zu schauen, Dauererreichbarkeit oder in der Kehrarbeit für vielleicht Angehörige, die man pflegt und so bleiben.
00:32:58: Wenn man daheim Urlaub machen möchte, sollte man Dinge machen, die einem einfach nicht macht.
00:33:04: Also einfach mal ne Stadtführung machen!
00:33:06: Oder ganz gemütlich ein Buch am See lesen und entspannen.
00:33:10: Genau dafür ist der Urlaub nämlich da und nur so wird unser Akku auch wieder richtig aufgeladen.
00:33:15: Wer mehr dazu erfahren möchte, wie der Urlaube möglichst erhol sein wird.
00:33:19: das ganze Gespräch mit Psychologin Angelli Goldrian gibt's heute Abend in der aktuellen Folge von Total Sozial ab neunzehn Uhr also gleich nach dem Gottesdienst hier bei uns im MKR
00:33:28: Das
00:33:28: Kirchenradio jederzeit auf innehalten.de Und natürlich überall wo es Podcasts gibt!
00:33:40: Das geht nicht nur daheim.
00:33:41: Auch die Schulen geben sich da wirklich Mühe schon bei den ganz Kleinen.
00:33:45: und für Schulen, die besonderen Wert auf das Thema legen gibt es auch eine Auszeichnung nämlich Umweltschule.
00:33:51: in Europa nennt sich das Zertifikat Und für dass hat sich auch die ärztbischöfliche Franziskus Grundschule hier bei uns in München beworben Denn hier bei Uns passiert schon so einiges.
00:34:00: So Schulleiterin Isabella Klauser
00:34:02: war.
00:34:02: jetzt Sammeln wir natürlich selber unser Portfolio und schauen, oh ja.
00:34:06: Wir trennen ja eigentlich Müll!
00:34:08: Wir haben Schulbienen, wir haben einen Schulkarten.
00:34:10: Wir machen schon wahnsinnig viel für die Umwelt und das auch wirklich zu zeigen und selber bewusstzumachen aber auch nach außen zu sagen Ja umweltschutz ist uns wichtig.
00:34:21: Wir sind die Franziskus Grundschule und wir wollen auch was zum Umweltschutz
00:34:25: beitragen.".
00:34:26: In den vierten Klassen ging es in AGs dieses Schuljahr um Ernährung und Müll Und die Schülerinnen und Schüler hat das nachhaltig beeindruckt.
00:34:34: Plastisch braucht ja über hundert Jahre, um zu Mikroplastik zu werden.
00:34:39: Und Mikro-Plastik ist dann immer noch da, es ist ja immer noch plastrig nur halt ganz klein.
00:34:44: Ja, das ist schon krass!
00:34:45: Wenn man mal so drauf achtet wie viel ein Mensch jetzt so pro Tag
00:34:49: an Müll
00:34:50: allein wegschmeißt... Das ist dann schon erstaunlich.
00:34:53: Wir haben halt auch jetzt Touranzen durchgeschaut was also alles in Plastik drin ist und da war schon nicht so wenig drin.
00:34:59: Bei dem Zertifikat geht es nicht darum, einmal kurz zu zeigen.
00:35:02: Wir tun was für die Umwelt!
00:35:04: Sondern Umweltschutz soll an der Schule und im Idealfall auch Zuhause
00:35:08: weitergelebt werden.
00:35:10: Nicht mehr so viel Müll produzieren weil dann müssen wir nicht alles wieder verbrennen wenn zum Beispiel Müll rumliegt oder so.
00:35:17: da können ja auch Tiere das essen dass man weniger Plastik verbraucht und dass man auch den Müll besser trennt.
00:35:24: Noch hat die Schule das Zertifikat nicht bekommen.
00:35:26: Aber schon jetzt freut sich Isabella Klauser, dass das Thema bei den Klassen so gut ankommt und nachwirkt.
00:35:33: Uns ist es einfach wichtig, dass die Kinder das schon früh lernen, weil was ich schon als Kind ... einfach so im Handeln, im Schulleben mitbekommen habe.
00:35:42: Da erinnere ich mich vielleicht später daran, vielleicht übernehme ich das auch in meinen Handeln.
00:35:46: also wir als katholische Schule sehen dann natürlich schon einen besonderen Auftrag für uns dass wir uns da auch einsetzen und uns für die Natur stark machen.
00:35:55: Das
00:35:55: passt auch zum Namensgeber der Schule.
00:35:57: Der heilige Franziskus gilt bis heute als Schutzpatronen der Schöpfung und erinnert daran, achtsam mit Mensch-, Tier- und Natur
00:36:04: umzugehen.
00:36:05: An der Erzbischöflichen Franziskussgrundschule soll dieser Gedanke deshalb nicht nur im Unterricht sondern im ganzen Schulalltag gelebt werden.
00:36:13: Linderburg hat für das MKR – das Kirchenradio
00:36:20: Ach ist es nicht herrlich, Barfuß laufen abends lange draußen sitzen und mit dem Fahrrad vielleicht auch mal an den See fahren.
00:36:27: Der Sommer der verwöhnt uns mit viel super schönem Wetter!
00:36:30: Und falls Sie am Wochenende auch noch ein bisschen Lust auf Kulturwissen oder Brauchtum haben dann hat mein Kollege Willi Witte jetzt ein paar richtig schöne Freizeit-Tipps für sie
00:36:40: Einen virtuellen Flug zum Mond erleben, erforschen was nach dem Urknall passiert ist oder herausfinden wie wir möglichst lange gesund bleiben.
00:36:48: Das alles und noch viel mehr ist am Wochenende bei den Münchner Wissenschafts-Tagen auf der Theresienhöhe möglich.
00:36:54: Experten ermutigen dazu den Dingen selbst auf den Grund zu gehen an Mitmachstationen in Workshops an der Werkbank – bei Vorträgen & Science Shows!
00:37:02: Die Themen reichen von KI und Digitalisierung über Luft- und Raumfahrt, Quantentechnik bis hin zu Medizin, Gesundheit und Nachhaltigkeit.
00:37:11: Das Wissensunterlebnisfestival für alle findet am Freitag, Samstag und Sonntag im Forum Schwanthaler Höhe auf der Münchner Teräsienöhe
00:37:18: statt.
00:37:18: Mehr Infos unter wissenschaftstage.de.
00:37:21: Der Eintritt ist frei!
00:37:23: Farbe ist mein Leben sagt die Malerin Ruth Kohler.
00:37:26: Ein Leben in Farben heißt.
00:37:27: deshalb die Sonderausstellung, wie das die Özesanmuseum Freising der international anerkannten Künstlerin und ihrem Werk mitmitt.
00:37:34: Die Schau auf den Freisinger Domberg zeichnet den Weg der heute siebenundneutzig-Jährigen nach.
00:37:39: Sie war eine der ersten Frauen, die nach dem Krieg an der Münchner Kunstakademie studierten.
00:37:43: Nach Jahren in Afrika begann sie zurück in Deutschland, die Menschen in ihrem Umfeld in den Blick zu nehmen.
00:37:48: Seit den achtziger Jahren wandte Ruth Kohlers Stil sich immer entschiedener der Abstraktion zu.
00:37:53: Die Sonderausstellung – ein Leben in Farben, die malerin Ruth Kohler im Dürze Sanmuseum auf dem Freisinger Domberg ist am Wochenende täglich von neun bis siebzehn Uhr geöffnet.
00:38:02: Der Eintritt kostet regulär acht Euro.
00:38:05: Gleich zwei Gründe zu feiern gibt es am Sonntag auf der Fraueninsen im Chiemsee.
00:38:09: Zum Gedenktag der örtlichen Seelegen, der Epthesien Irmengard füttert das Irmngartfest statt.
00:38:14: Zudem begibt die heutige Epthessin Johanna Meyer ihr zwanzigjähriges Weihjubiläum.
00:38:19: Aus diesen beiden Anlässen feiert Weihbischof Robert Graf zu Stolberg um zehn Uhr einen Gottesdienst im Münster.
00:38:25: Musikallisch gestaltet wird er mit der sogenannten Kimseemesse von Michael Hayden, davor und danach gibt es jeweils einen Kirchenzug mit den Endervergebirgsschützen und einem zweifachen Ehrensalut – und natürlich Schmankerl in den Gaststätten!
00:38:38: Ich wünsche Ihnen und Euch ein schönes Wochenende!