00:00:00: Heute mit Ivo Makota.
00:00:02: Im Sulu-Land in Südafrika ist er so etwas wie eine lebende Legende, Pater Gerhard Lackleder!
00:00:09: Der Missionsbenediktiner aus Sanctotilien bei München betreibt dort seit dreißig Jahren ein medizinisches Zentrum das AIDSkranken Menschen hilft.
00:00:17: Mein Kollege Paul Hasel hat ihn getroffen und mit ihm über sein Lebenswerk gesprochen.
00:00:21: Eigentlich sollte Pater Gerd Lachlede als Missionar auf die Philippinen gehen doch dann kam alles anders.
00:00:29: Eines Tages habe der Erzhab zu mir, du ich brauche dich dringend ins Zulu-Land in Südafrika.
00:00:34: Da sind so viele Missionare gestorben und da haben wir jetzt zu wenig Leute.
00:00:39: Könntest du dir vorstellen nach Südafrika zu gehen?
00:00:42: Haben wir gedacht um Gottes Christi Willen nach Südafrika – ich als Weißer!
00:00:46: In das Land zu gehen, der Rassentrennung wo alle weißen verhasst sind weil sie als Unterdrücker der Schwarzen gesehen
00:00:53: werden?
00:00:54: Vor Ort bestätigen sich seine Befürchtungen aber nicht.
00:00:57: Er wird von der schwarzen Bevölkerung freundlich aufgenommen, denn die katholische Kirche hatte sich gegen die Rassentrennung, gegen die Apartheit gestellt.
00:01:08: Lackleder lernt die Sprache des Sulu und ihre Kultur kennen – später übernimmt er dann zwei große Pfarreien.
00:01:14: Dort sieht er Armut- und Schwerkrankemenschen, die kaum versorgt
00:01:18: werden.".
00:01:19: Ich bin
00:01:20: rausgegangen, ich habe Krankenbesuche
00:01:21: gemacht.
00:01:22: Ich habe Leute erlebt die durch Vernauchlässigung gestorben sind und da kann
00:01:26: ich als Mensch,
00:01:27: als Blister, als Ordnungsmann oder als Malteser nicht dran vorbeigehen sondern dann muss ich was tun.
00:01:41: In der Zeit, in der die AIDS-Epidemie die Region mit voller Wucht trifft.
00:01:54: Im Hospiz sterben in der schlimmsten Zeit bis zu fünf Menschen am Tag.
00:01:59: Das Care Center gehört schließlich zu den ersten, die Medikamente gegen HIV einsetzen.
00:02:05: Wir waren das vierte Programme in ganz Südafrika, die es überhaupt als Behandlung durchgeführt hat.
00:02:10: Und wir hatten
00:02:10: fast tausend Patienten, also etwa achthundert mal zu einer bestimmten Zeit und jetzt haben wir noch knapp siebenhundert, die wir lebenslang gegen HIV behandeln.
00:02:23: Mittlerweile drücken die Medikamente die Menge der Viren so weit herunter dass die Patienten das Virus nicht mehr weitergeben können.
00:02:30: Für Lackleder ist genau das der entscheidende Erfolg im Kampf gegen AIDS.
00:02:35: Zum Zentrum gehört auch ein Kinderheim, es entstand weil schwerkranke Mütter ihre Kinder mit ins Hospiz brachten.
00:02:43: Staben die Müttern brauchten die Kinder ein neues Zuhause.
00:02:47: Viele von ihnen sind inzwischen erwachsen sie bekommen Unterstützung für die Ausbildung oder ein Studium und eine ehemalige Bewohnerin hat es besonders weit gebracht bis in die südafrikanische rugby-Nationalmannschaft.
00:03:01: Die war sogar die Mannschaftskapitänin jetzt kürzlich beim Länderspiel in Brasilien.
00:03:09: Sie waren der Weltmeisterschaft
00:03:10: dabei,
00:03:11: bis zum Viertelfinale haben wir es geschafft und dann hat uns Frankreich herausgeworfen.
00:03:15: aber dass eines unserer
00:03:18: Kinder, die im Kinderheim aufgewachsen
00:03:20: ist da in der Nationalmannschaft spielt das sind wir natürlich sehr stolz.
00:03:24: Für Pate Gerhard Lacklieder ist das vielleicht der schönste Beweis dafür, dass seine Hilfe Sinn macht.
00:03:30: Dass aus jungen Leuten die kaum eine Chance hatten Menschen werden, die etwas aus ihrem Leben machen können.
00:03:37: Paul Hasel für das MKR Das Kirchenradio
00:03:44: Er wollte Frieden Freiheit und Gerechtigkeit Und dafür hat er mit seinem Leben bezahlt.
00:03:50: Der Jesuitenpater Alfred Delb erkannte die Unmenschlichkeit des NS Regimes klar.
00:03:54: Deshalb schloss er sich der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis an.
00:03:58: Als sie auflog, wurde Delt nach einem Gottesdienst von der Gestapo in München verhaftet und später zu Tode verurteilt.
00:04:04: Die Künstlerin Stefanie Lungewitz hat jetzt eine Graphic Novel über ihn gezeichnet und sie illustriert.
00:04:13: Den Namen Alfred Delp hatte sie schon als Kind gehört, obwohl Stefanie Lunkiewitz in der DDR aufgewachsen ist.
00:04:20: Aber ihre Großmutter war katholisch und erzählte ab und zu von dem Jesuiten-Pater den der NS-Staat in Berlin Blödsensee hinrichten ließ.
00:04:27: Dann kam vor einem halben Jahr der Verlag Sankt Michaelsbund auf Sie zu ob sie nicht ein kleines Buch über Delp machen möchte – und sie sagte sofort zu!
00:04:34: Der Jesuiten-Pator, der noch in Handschellen Briefe schrieb und zur seine Überzeugung entstand, beeindruckte sie.
00:04:40: Der Widerstand und die Kraft auch dann in Plötzensee mit gefesselten Händen trotzdem weiter zu machen, nicht aufzugeben.
00:04:49: Bis er dann trotzdem gehängt wurde dieses Schicksal aber bis zum Schluss an dem Guten dran zu bleiben.
00:04:57: Das elektrisierte die Künstlerin, der einen großen Teil des Jahres in den USA lebt.
00:05:01: Sie recherchierte im Bücher und im Netz, arbeitete oft nächtelang am Schreibtisch und sogar im Flugzeug – das funktioniert weil sie auf einem iPad zeichnet.
00:05:09: Dafür braucht es keine Pinsel, keine Stifte und kein Papier.
00:05:12: Innerhalb von nur vier Monaten war ihre Graphic-Novel fertig auch deshalb, weil sie das Schicksal Alfred Delps so ergriffen hat.
00:05:19: Dann
00:05:19: fließen die Tränen bei mir auch wenn ich ein... Bild illustriere wie bei Alfred Delp, die letzten Szenen als er die Schlinge um den Hals hat.
00:05:29: Ich war extrem berührt.
00:05:31: und die letzten zwei Seiten wo es dann wirklich um wirklich Leben und Tod geht.
00:05:37: wir sind die Tränen wieder gelaufen.
00:05:39: ich habe mich ja so verbunden gefühlt.
00:05:43: Dabei merkte Stefan die Lunkiewitz während der Arbeit, wie eine Vorgabe des Verlags entgegenkam.
00:05:48: Bei ihren früheren Büchern, die sich mit der Reichspogromnacht und einer ausschwitzüberlebenden befassen hatte sie diese besondere Beschränkung
00:05:55: nicht.
00:05:55: Ich hatte die Vorgaben in drei Farben zu illustrieren Schwarz-Weiß und Pantone beige.
00:06:02: Und da dachte ich erst oh Gott kann ich das?
00:06:04: Ich bin eigentlich sehr farbig Sehr farbig!
00:06:07: Ich war sehr beschränkt Aber dann, als die Bilder so nach und nach entstanden sind.
00:06:11: Die Seiten war ich total fasziniert davon und fand das so klasse!
00:06:15: Und es passt
00:06:16: einfach!".
00:06:17: Weil der Abgabetermin drängte, konnte Stefanie Lunkiewicz gar keine Original-Schauplätze aufsuchen an denen Delb gewirkt hat.
00:06:24: Erst danach hatte sie Gelegenheit in München, die St.
00:06:27: Georgskirche zu besuchen – dort hat die Gestapo den Jesuitenpater verhaftet.
00:06:31: Ein Denkmal erinnert daran….
00:06:33: Ich habe das alles illustriert und gezeichnet Und dann das in echt zu sehen und halt nicht nur von Google Fotos oder was immer ich dann hatte.
00:06:42: Ich war sehr ergriffen, auch an der Kirche zu sein.
00:06:46: Und ich habe mich dann wiederum so nah gefühlt wie vorher noch gar nicht!
00:06:50: Das fand ich ganz schön.
00:06:52: Und vielleicht ihm auch das Buch zu bringen?
00:06:54: Dann war das ein richtiger Abschluss für mich...
00:06:57: Gerne hätte sie auch das Grab selbst besucht, aber das existiert nicht.
00:07:01: Das NS-Regime hat seinen Leichnam unmittelbar nach der Hinrichtung verbrennen und die Asche verstreuen lassen.
00:07:07: Die Brutalität und Unmenschlichkeit der Nationalsozialisten will Stefanie Lunkiewicz vor allem jungen Menschen deutlich machen.
00:07:13: Deshalb hat sie die Graphic Novel geschrieben und illustriert – Sie will sie in Schulen vorstellen und ist dafür schon jetzt ständig unterwegs.
00:07:21: Dabei will sie eine klare Botschaft vermitteln!
00:07:23: Für mich ist es auf jeden Fall der Demokratiegedanke und wie der Titel schon sagt, Widerstand ist notwendig wenn das Gute bedroht.
00:07:32: Ich glaube zurzeit ist das gute Bedroht.
00:07:35: daher hoffe ich dass das Büchlein vielleicht dazu beiträgt bei den jungen Leuten Widerstand zu leisten und sich einzumischen wenn was Unrechtes passiert.
00:07:45: so wie Alfred Dell
00:07:47: Für den die katholische Kirche sogar ein Seelisch-Sprechungsverfahren eingeleitet hat.
00:07:51: Und für alle, die sich für diesen mutigen Widerstandskämpfer interessieren – Stefanie Lunkiewitz hat sein Leben auf forty acht Seiten kurz und packend dargestellt!
00:08:00: Alles BL für das MKR, das Kernradio
00:08:08: Ja und wer die Autorin persönlich erleben will, am siebzehnten November um neunzehn Uhr stellt ihr Ihr Werk persönlich vor.
00:08:14: Hier bei uns in der Buchhandlung Michaelsbundt in der Münchner Herzog Wilhelm Straße Fünf gleich hinterm Stachus – Der Eintritt ist frei!
00:08:24: Am vierzwanzigsten Oktober zwei tausendsechzehn also vor fast genau zehn Jahren kam es in Mittelitalien zu einem schweren Erdbeben das rund dreihundert Menschen das Leben kostete.
00:08:35: Ein ganzer Landstrich wurde zerstört.
00:08:36: viele Tausend Menschen leben bis heute in Notunterkünften.
00:08:41: Aus den hunderten zerstörten Kirchen wurden in den letzten Jahren aber systematisch Kunstwerke gerettet.
00:08:46: Gemälde, die zur Seele der jeweiligen Gemeinde gehörten.
00:08:50: SOS – Save Our Souls heißt deshalb die neue Ausstellung im Freisinger Diözisanmuseum.
00:08:55: Sie zeigt gerettete Kunstwerken aus dem Katastrophengebiet.
00:08:58: Dabei geht sie der Frage nach warum Bilder gerade in schweren Zeiten so wichtig sind.
00:09:06: Für den Eingangsbereich der Ausstellung hat Museumsdirektor Christoph Kürze da ein Video ausgelehnt.
00:09:11: Es zeigt italienische Feuerwehrleute.
00:09:13: Kurz nach dem Erdbeben ziehen sie vorsichtig ein Bild aus den Trümmern eines völlig zerstörten Klosters.
00:09:19: Das ist total, was man da sieht!
00:09:21: Aus einem wirklich zerstörtem wunderbaren historischen Gebäude, einem Kloster wird dieses Fragile ... Man sieht es auch richtig sich bewegende Fresco des Heiligen bei Christophorus rausgetragen.
00:09:36: Das geht einem schon unter die Haut.
00:09:38: Aus dem Stutt holen sie diese Dinge raus und das ist sehr
00:09:41: beeindruckend.".
00:09:42: Das zufällig vor dem Erdbeben abgenommene, auf Leinwand übertragende Deckengemälde ist nun in der Freisinger-Ausstellung zu sehen.
00:09:49: Von anderen Fresken sind nur kleine Putzstücke übrig geblieben – nicht größer als ein Fingernagel!
00:09:55: Rund zehn Jahre nach dem Erddbeben sind die Verwüstungen und Verluste v.a.
00:09:59: den kleinen Dörfern immer noch zu spüren.
00:10:04: Insanierung ist sehr vieles und das stärkste eigentlich, dass ich das Gefühl hatte einige Orte wird es gar nicht mehr geben.
00:10:12: Ein paar sehr schöne historische Orte die doch so geschädigt sind, dass sie nicht mehr in dieser Weise aufgebaut werden.
00:10:20: also es ist doch unwiderbringlich einiges verloren.
00:10:23: Christoph Kürze hat die Region besucht, um die Sonderausstellung vorzubereiten.
00:10:27: Das Video am Eingang und zahlreiche ausdrucksstarke Fotos schildern wie schon kurz nach den Zerstörungen – die einsatzkräfte Kunstwerke sichern.
00:10:35: Etliche dieser Gemälde sind in Freising zu sehen.
00:10:38: Es sind keine weltberühmten Raphaels oder Michelangeloes aber für die Menschen in der betroffenen Region sind sie kostbare Schätze.
00:10:46: Da gibt es natürlich Bindung über Generation, über Jahrhunderte Und es hat schon auch etwas mit Retten der eigenen Identität zu tun.
00:10:53: Dafür stehen natürlich jetzt diese Kunstwerke, die schon über Jahrhunderte in der Verehrung und in der Liturgie eine große Rolle spielten und für die Menschen das Vertraute sind – was sie kennen!
00:11:06: Es sind Bilder von Ortsheiligen und der Mutter Gottes, an die sich die Menschen seit jeher in ihren Nöten gewandt haben.
00:11:12: Eine große Altar-Tafel zeigt eine Madonna unter deren Mantel Menschen Schutz vor Pfeilen suchen – das Gemälde erinnert an eine Pestepidemie vor über fünfhundert Jahren.
00:11:22: Eine Erinnerung an gemeinsame Überstandene Not.
00:11:25: Gerade ein solches Bild zu retten bedeutet dem Menschen im Erdbebengebiet viel.
00:11:29: Wir haben mit Menschen gesprochen auch Verantwortliche, ob das die Denkmalpflege und auch die Kirchenvertreter.
00:11:35: Die haben alle einhellig gesagt.
00:11:37: es hat die Gemeinschaft vor Ort wieder gestärkt.
00:11:40: wir haben vielleicht auch wieder Kräfte entwickelt die man vorher gar nicht mehr so gespürt haben und dann mit vielleicht auch eine Energie die auch lebensförderlich ist
00:11:49: Eine Geschichte, die verdeutlicht wie Kunstwerke gerade in schweren Zeiten wichtig für die menschliche Seele sind.
00:11:56: Darum hat das Dürze Sammuseum den Audio-Guide also den Hörführer zur Ausstellung nicht von einem Kunsthistoriker sondern von einem Psychotherapeuten gestalten lassen.
00:12:05: und so sind einige Kunstwerken auch ein Symbol für das Überleben etwa dass meerteilige Altarbild von Nocce Leto das schwer unter den Erdbeben Stößen gelitten hat.
00:12:15: Dadurch
00:12:15: sind diese doch sehr gravierenden Schäden entstanden
00:12:18: und die hat man
00:12:18: auch tatsächlich nicht restauriert.
00:12:21: Man hat das Ganze etwas gefestigt, der Alltag ist in sich stabil aber man sieht wirklich noch wo die Schäde sind und sie werden auch so bleiben für zukünftige
00:12:31: Generationen.
00:12:32: Museumsmitarbeiterin Anna-Laura Della Iglesia hat beim Auspacken des Bildes sogar noch große Staubflächen auf dem Bild gefunden.
00:12:39: Staub, der beim Zusammenbrechen der umliegenden Kirchenmauern entstanden ist.
00:12:43: So erinnert das Bild an die Katastrophe, die es überstanden hat.
00:12:47: Doch darüber hinaus macht es noch etwas ganz anderes deutlich – den besonderen Stil der Malerei, der sich in den Marken wie die Mittelitalienische Region offiziell heißt entwickelt hat.
00:12:58: Lebendiger Kunstraum
00:12:59: war im fünften Jahrhundert,
00:13:01: wo auch Künstler aus Deutschland und Österreich eingewandert
00:13:05: sind.
00:13:06: Wir haben
00:13:06: Elemente
00:13:07: der venezianischen Kunst aus Norditalien.
00:13:11: also es ist eine sehr interessante
00:13:13: Mischung die auf eine sehr eigene Art und Weise verarbeitet wird.
00:13:17: Die rund zwanzig großformatigen Leihgaben im Düsesamenmuseum laden also auch dazu ein, eine wenig bekannte Seite der italienischen Malerei kennenzulernen.
00:13:26: In erster Linie aber die Kraft vom Bildern und ihre Bedeutung zu entdecken – gerade nach Katastrophen, die ganze Orte und Menschenleben zerstört hat!
00:13:36: Aus Freising alles Biel für das MKR, Das Kirchenradio.
00:13:39: SOS, Save Our Souls!
00:13:41: So heißt die neue Ausstellung im Freisinger Diözisanmuseum.
00:13:44: Ich kann sie nur empfehlen, schauen Sie unbedingt vorbei.
00:13:53: Der Sonntag ist für die meisten von uns ja ein Tag an dem es einfach ein bisschen ruhiger ist.
00:13:57: Es gibt weniger Verkehrslärm und auch keine Bauarbeiten.
00:14:01: Für einige Menschen rund um Freising wäre es aber mit dieser Ruhe endgültig vorbei, sollte die dritte Startbahn kommen.
00:14:08: So war den Bauer!
00:14:29: Martin Bauer ist einer der Sprecher von Lichterzeichen, eine Initiative die sich seit inzwischen zwanzig Jahren dafür einsetzt dass die Startbahn nicht
00:14:37: kommt
00:14:38: und das nicht nur aus Lärmgründen.
00:14:40: Diese
00:14:40: dritte Stadt- und Landebahn ist für uns Ein Symbol für die Maßlosigkeit,
00:14:46: aber auch für die Zerstörung
00:14:48: der Natur und Lebensbedingungen.
00:14:50: Und damit auch der Grundlagen, die wir eigentlich haben.
00:14:54: Wir wollen jetzt aus unserer Sicht her in einer leisen Art und Weise dazu beitragen, dass die Schöpfung bewahrt
00:15:01: wird.".
00:15:01: Ja und deshalb gehen an diesem Sonntag wieder viele Menschen mit Kerzen und Gebeten auf die Straße!
00:15:06: Start ist um achtzehn Uhr am Franziskuskapelle A-Tachingen.
00:15:13: Das bisschen haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann.
00:15:17: Ja das Lied kennen Sie bestimmt!
00:15:19: Ein Lied, dass fast fünfzig Jahre alt ist damals von Johanna von Kocci angesungen aber immer noch erschreckend aktuell denn es hat damals eigentlich schon thematisiert was auch heute noch ein Problem ist fehlende Wertschätzung für Kehrarbeit und ungleich verteilte Mental Load.
00:15:34: meine Kollegin Lydia Jäger hat sich damit beschäftigt wie wir mehr Gleichberechtigung in der Partnerschaft erreichen können.
00:15:40: Das Essen
00:15:41: steht pünktlich auf dem
00:15:42: Tisch, die Wäsche ist gewaschen.
00:15:44: Die Kinder haben passende Klamotten an auch wenn sich heutzutage beide Elternteile darum kümmern das im Alltag alles rund läuft.
00:15:51: Die unsichtbare Denkarbeit hinter einzelnen Aufgaben bleibt oft dann einem Partner hängen.
00:15:57: Veronica Gildner-Zierer von der Ehe Familien und Lebensberatungsstelle im Erzbistel München & Freising nennt ein Beispiel
00:16:03: Das Kind
00:16:04: muss zum Arzt.
00:16:05: Dann ist es nicht nur das Thema, mache ich den Termin aus und gehe dann dahin zu dem halbstündigen Termin sondern habe ich im Kopf, wann steht die Vorsorgeuntersuchung an?
00:16:14: Wann gibt's denn überhaupt Termine beim Arzt?
00:16:17: Habe ich das gelbe Untersuchungsheftparat, hab' ich die Versicherungskarte parat?
00:16:21: weiß Ich war nichts.
00:16:22: kind abholen kann im Kindergarten Und bin ich dann auch pünktlich dort?
00:16:27: Dieses Gesamtpaket mitzudenken kann für Paare eine Herausforderung sein.
00:16:31: Da gilt es gut abzuklären, wer wofür zuständig ist und zwar für den ganzen Aufgabenbereich.
00:16:37: Eine Methode aus der Arbeitswelt hilft!
00:16:39: Wenn wir ein Projekt planen dann machen wir uns über die ganz vielen kleinen Details sehr viele Gedanken und diese Methoden kann man oft auch ganz gut eigentlich in den Paar- und Familienalltag übertragen sich hinzusetzen Zeit zu nehmen Mindmaps zu machen um einfach mal das Sichtbarer zu machen.
00:16:54: was hängt denn da alles so dran?
00:16:56: Damit der Familienalltag aber nicht nur von Orga Kram belastet wird, hat die Expertin auch einen guten Tipp.
00:17:03: Sich kleine Rituale und Zeiten für schöne Gespräche einplanen!
00:17:26: Helfer im Alltag können auch Apps wie Familywall oder Toe Design.
00:17:30: Und wer sich mehr Unterstützung wünscht, für den gibt es die
00:17:33: Stellen
00:17:33: der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum München & Freising.
00:17:37: Weitere
00:17:38: Tipps!
00:17:38: Für mehr Gleichberechtigung in der Partnerschaft.
00:17:40: um warum der Satz?
00:17:41: Du musst mir nur sagen was ich tun soll.
00:17:42: nicht wirklich hilfreich ist das.
00:17:44: und mehr hört ihr in der aktuellen Folge von Total Sozial heute Abend kurz nach neunzehn Uhr hier bei uns im MKR und jederzeit natürlich online auf innehalten.de und überall wo's Podcasts gibt.
00:17:58: Büchereien sind weit mehr als Orte, an denen man Bücher aussleiht.
00:18:01: Sie bringen Menschen zusammen, ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und machen demokratische Werte erfahrbar!
00:18:07: Mit dem Michaelspreis-Zweitausendsechsundzwanzig hat unser katholisches Medienhaus der St.
00:18:11: Michaelsbund drei bayerische Bücherei ausgezeichnet die genau das vorleben – und zwar in Johannesberg, Schwindeck und Bettendorf.
00:18:20: Über das ehrenamtliche Engagement und die Bedeutung der Büchereien, spreche ich jetzt mit Stefan S. dem Geschäftsführer-Direktor des St.
00:18:25: Michael's Bundes.
00:18:26: Stefan was beeindruckt dich denn eigentlich am meisten an diesen primierten Projekten?
00:18:31: Wie viel mit ehrenamtlicher Tätigkeit möglich ist, dass man vor Ort eben nicht nur darauf schaut was kann der Staat, was kann die Gemeinde für mich tun sondern was kann ich selber tun damit es den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gut geht.
00:18:45: Mehr als elf tausend Ehrenamtlichen engagieren sich in die Büchereiens des St.-Michels Bund.
00:18:49: Warum sind die so wichtig bzw.
00:18:51: warum braucht es sie auch für die Demokratie?
00:18:53: In unseren Büchereien begegnen Menschen einander, kommen ins Gespräch, kommen in den Austausch und finden auch Bücher und Medien, die sie schlauer machen, die Sie unterscheidungsfähig machen.
00:19:04: Und das scheint mir für unsere Demokratie gerade heute sehr, sehr wichtig zu sein.
00:19:09: Das haben auch die drei, die jetzt prämiert worden sind vorgelebt quasi!
00:19:12: In Petentorf gab's zum Beispiel Demokratie zum Anfassen.
00:19:16: Da konnten im Rahmen eines Demokratie-Werkraums junge Menschen kommunale Wahlverfahren kennenlernen und sehen, wie geht es denn mit politischen Entscheidungsprozessen.
00:19:28: Und das ist ein sehr niedrigschwelliger Zugang zu demokratischer Teilhabe – und das ist wirklich ein tolles Projekt gewesen.
00:19:34: Aber sehr wichtig!
00:19:36: Was brauchen den Menschen damit bücherein auch in Zukunft lebendige Orte der Begegnung und Demokratie bleiben?
00:19:40: Sie brauchen weiterhin ehrenamtliche Engagement aber sie brauchen natürlich Unterstützung vom Freistaat, von der Kommune und von kirchlichen Trägern.
00:19:50: Wenn ich mich schon ehrenamtlich einsetze dann kann nicht auch noch das Geld selber mitbringen dass ich brauche um neue Bücher zu kaufen um in attraktiven Begegnungsorten zu schaffen und um auch über die richtige digitale Technik zu verfügen, um Bücher und Medien heute ausleihen zu können.
00:20:06: Der Michaelspreis macht sichtbar wie wichtig Büchereien als Orte für Bildung, Begegnungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.
00:20:13: Verliehen wurde der Preis im Jubiläumsjahr des St.
00:20:15: Michaelsbund – der Heuer seien einhundertzwanzigjähriges Bestehenfeiert!
00:20:25: Das Team der stationären und ambulanten Paliativversorgung für Kinder- und Jugendliche für den Bezirk Niederbayern feiert in diesen Tagen Geburtstag.
00:20:33: Seit zehn Jahren begleiten Ärzte, Pflegekräfte, Psychologen und Seelsorge Familien deren Kinder lebensverkürzend erkrankt sind.
00:20:41: Meine Kollegin Maria Erdl hat das Team und eine Familie besucht.
00:20:44: Katharina ist fünfzehn und leidet unter einem schweren Gendeffekt, der ihr Leben verkürzen wird.
00:20:49: Sie braucht vierundzwanzig Stunden Pflege – und wenn es kritisch wird dafür reicht schon eine Erkältung, ist das Team der Kinderpalliativ da zu Hause bei Katharina und ihren Eltern Yvonne und Henry aber nicht nur um Medikamentenpläne zu erstellen.
00:21:05: Das
00:21:05: genieße ich nahezu einen Gesprächspartner zu haben, der auch die Erkrankungen meines
00:21:09: Kindes kennt, bei
00:21:10: dem ich das Gefühl
00:21:11: habe dass er mich versteht
00:21:13: mir zuhört und nach Lösungen sucht.
00:21:16: Also die sehen,
00:21:17: wenn da
00:21:18: der Burnout in jeder Ecke hockt
00:21:20: und wenn da die Krise ist, die fragen dann schon so lange bis man dann tatsächlich sagt
00:21:25: okay,
00:21:25: da drückt jetzt das Schuh und dann wird geguckt wie kann es wieder besser werden?
00:21:29: Die schwer körperlich und geistig behinderte Katharina unterliegt der Schulpflicht.
00:21:33: Dr.
00:21:34: Tatjana Tabarek-Danzel und das Palliativteam helfen nicht nur der Familie, sondern auch den Schulen und anderen Einrichtungen – damit Kinder wie sie nicht alleine zu Hause bleiben müssen!
00:21:45: Unser Team geht in die betreuende Gruppe oder spricht mit den Lehrkräften, klärt auf.
00:21:50: Leitet einfach an und durch wie man mit Notfallsituationen umgehen kann und sollte.
00:21:56: Und das gibt ihnen Einrichtungen einfach auch Sicherheit ein schwerstkrankes Kind in diesem Umfeld zu begleiten, zu betreuen.
00:22:04: Seit
00:22:05: Jahrzehnt sind die Ärztin und ihr Team für den Bezirk Niederbayern im Einsatz und begleitend pro Jahr bis zu fünfzig Patienten und ihre Familien Und sie ist glücklich in ihrem Job.
00:22:16: Zwischen den schweren Momenten gibt es ja auch sehr viele schöne Momente, auch in den Familien.
00:22:23: Zum Beispiel unsere Sozialpädagogin bespricht etwas mit der Mutter und man spielt mit dem Kind Uno.
00:22:28: aufgrund der Hausbesuche bekommt man Einblicke im Familienleben, das Leben der Kinder die ich so im stationären oder ambulanten Bereich einfach nicht bekommen kann und das gibt ganz viel zurück.
00:22:42: Neben Ärzten und Pflegekräften gehören auch Psychologen und Sozialarbeiter zum Team.
00:22:47: Andreas Steinhauser ist als Seelsorger dabei!
00:22:50: Ich habe verschiedene Aufgaben im Team.
00:22:52: Das richtet sich danach, was die Eltern
00:22:54: konkret eben brauchen.
00:22:56: Bei mir
00:22:56: ist es, dass es um die Zerbrechlichkeit des Lebens geht
00:22:59: also wenn's dem Lebensende, wenn man dem näher kommt, wenn klar ist das medizinische Wissen ist ausgeschöpft
00:23:06: und die Möglichkeiten sind einfach ausgeschopft, dass sich die Eltern, die Geschwister der Patient selber mit
00:23:11: einem Tod beschäftigt
00:23:13: Oder er bemüht sich darum, letzte Herzenswünsche zu erfüllen, Hilfsmittel zu organisieren oder finanzielle Sorgen zu lösen.
00:23:20: Doch auch das Palliativ-Team braucht eine Art Seelsorge um seine Arbeit machen zu können.
00:23:25: Wenn man diesen Weg den
00:23:26: Patienten geht wenn wir ihn kennenlernen und dann das Versterben
00:23:29: begleitet
00:23:29: sind so Momente
00:23:30: die wirklich bleiben und sie
00:23:32: nachwirken.
00:23:34: Und ich schaue auch im Team dass
00:23:37: Mit den
00:23:37: ganzen Belastungen, die wir mitbekommen und mittragen, dass es uns auch was Gutes tun.
00:23:42: Dass es unserer Seele
00:23:43: wieder
00:23:43: gut
00:23:44: geht.".
00:23:44: Zehn Jahre Kinderpalliativ im Bezirk Niederbayern.
00:23:47: gefeiert wird am Donnerstag mit einer Lesung der Autorin Pina Kürn mit anschließender Podiumsdiskussion.
00:23:54: um achtzeh nur dreißig im Salzstadel in Landshut.
00:24:00: Vor kurzem haben die Kollegen unseres Inhalten-Magazins einen Bauernhof – genauer gesagt einen Einöthof in der Nähe von Landshutt besucht dass er in einiger Zeit ziemlich laute Unterstützung bekommen hat.
00:24:11: Was ist damit auf sich hat?
00:24:12: und mehr?
00:24:13: Das weiß mein Kollege im stellvertretender Chefredakteur unseres Inhaltenmagazins Florian Erdl, Florians Servus!
00:24:18: Grüß
00:24:18: dich Ivo!
00:24:19: Florian.
00:24:19: ich hab's ja schon erwähnt es wird laut in der neuen Inhaltenausgabe
00:24:23: Ja bedingt harmonisch laut vielleicht Gut Aber wir müssen uns tatsächlich in die Einöde begeben nämlich nach Rammelkramm.
00:24:33: Und dieser Einöthof, man glaubt es nicht.
00:24:36: Aber es ist tatsächlich so, ist tausend einhundert Jahre alt und der Altbauer dort ist gleichzeitig auch der Kirchenpfleger in der örtlichen Pfarrei.
00:24:52: Der hat sich das Jubiläum der Ersterwähnung seines Hofes was kosten lassen.
00:24:58: gab's also verschiedene Veranstaltungen Und unter anderem hat er sich gedacht, es wäre der passende Zeitpunkt oder das richtige Ereignis dafür.
00:25:07: Auf der eigenen Kapelle... Hat nämlich eine Hofkapelle.
00:25:13: Die ist romanischen Ursprungs
00:25:15: und jetzt wird's laut!
00:25:17: Und die hat ein kleines Glockentürmchen und in der hängt noch die älteste intakte Glocke bei uns hier in der Erzdiözöse.
00:25:26: Okay,
00:25:27: die kann tatsächlich noch läuten.
00:25:30: Ursprünglich war es ein Zwillingspärchen an Glocken, aber die eine wurde in Kriegszeiten eingeschmolzen und seitdem hat diese alte Glocke allein geklungen.
00:25:42: Und nur hat der Hofbauer gedacht das Jubiläum wäre der passende Anlass eine zweite Glockey wieder zu gießen.
00:25:49: Perfekt!
00:25:49: Das sind sie nicht mal alleine.
00:25:50: also in Stereo klingeln jetzt quasi.
00:25:52: So
00:25:53: zu sagen.
00:25:54: und es kam tatsächlich dass Glockengießerteam auf den Hof.
00:25:58: Dort wurde der Guss, was ja recht komplex ist und recht kompliziert wird vollzogen.
00:26:03: Und die Glocke wurde dann eingebaut und mit einem Gottesdienst wurde sie gesegnet.
00:26:07: Jetzt klingt also die neue Glockel mit der alten Glocse... in trauter Zweisamkeit über das Land zum Lobe Gottes.
00:26:14: Harmonie
00:26:14: pur, also quasi jetzt im Einöht sehr schön!
00:26:19: Aber es geht nicht nur um Glocken im neuen Inhalten-Bagazin?
00:26:23: Nein ihr feiert auch mit Mizzio in diesem Monat den Weltmissionsmonat, zwanzig sechsundzwanzig.
00:26:28: Ja
00:26:28: so ist es.
00:26:30: der ganze Weltmissionsontakt wird ja hundert Jahre.
00:26:33: in diesem Jahr und wie jedes Jahr sind zu der Aktion vom Hilfwerk Mizzió München auch Gäste aus dem jeweiligen Beispiel Land zu Gast, heuer ist es Madagaskar und ich habe dazu getroffen.
00:26:45: Erzbischof Gustavo Bombin Espino der heißt auch so, er ist ursprünglich gebürtiger Spanier aber seit vierzig Jahren auf Madagaska tätig.
00:26:56: okay
00:26:57: und ja ist ganz interessant wenn man im Gast aus fernen Ländern sozusagen mal direkt vor Augen hat und wenn man mit dem reden kann über die Probleme bei denen, was Kirche dort zu tun hat im Vergleich mit unseren Problemen.
00:27:12: Was Kirche hier zu tun haben.
00:27:13: Und
00:27:13: vermute ich mal wird's nicht so spaßig aussehen?
00:27:18: Ja tatsächlich also es ist wie immer in diesen Ländern Anwalt der Armen sage ich mal, ist der Rettungsangte.
00:27:27: Es geht hier um Probleme die wirklich das Überleben betreffen.
00:27:32: also geht es tatsächlich mit Ernährung los und Klimaschutz, Mit Bildung für die Ärmsten, mit Verbesserungen der Lebensbedingungen, der Infrastruktur und all diese Dinge.
00:27:43: Und der gute
00:27:44: Erzbischof
00:27:45: benutzte dazu immer sehr oft das Bild vom Hirten unter Herde.
00:27:52: Ein guter Hirte, als der sich empfindet und es ist ein Brustkreuzes auch zeigt diese Szene.
00:27:57: Der befindet sich laut seiner Aussage immer vor, mitten in oder hinter der Herde.
00:28:05: Also immer schutzuchend die Herde aber gleichzeitig welchen gefragt habe bei solchen Aktivitäten?
00:28:11: sicherlich das jeweilige immer sehr wechselnde Regierungssystem nicht unbedingt einverstanden mit diesen ganzen Forderungen oder Aktivität seitens der Kirche wenn ihr Gefahr oder wenn er bedroht würde.
00:28:23: und dann hat er wieder dieses Bild aufgegriffen, dann nämlich hat er gesagt wird sich die Herde schützend vor ihren Hirten stellen.
00:28:30: Sehr schön!
00:28:31: Okay wunderbare Geschichte das und viel mehr.
00:28:34: also ich habe mir jetzt gerade entschuldigt ein bisschen stottere aber ich hab grad überlegt so ich habe mich da bildlich vorgestellt und dachte mir wow sehr bisher klar absolut.
00:28:42: Also, das und vieles mehr.
00:28:43: Erwartet euch ab diesem Wochenende in der neuesten Ausgabe unseres Inehalten-Magazins!
00:28:47: Für fünf Euro erhaltet ihr es in und an vielen Kirchen ganz bequem im Abonnerhause geliefert oder digital über die innehalten App.
00:28:54: so könnt ihr innehalten wann und wo ihr wollt.
00:28:56: Wir wünschen eine gute Zeit beim Lesen und Entdecken und dir lieber Florian Vielen Dank dass du da warst.
00:29:01: Danke dir Ibo.
00:29:01: Servus Pilger ist für viele Menschen ein wichtiges Vorhaben Einerseits, weil sie dabei Abstand vom Alltag gewinnen zur Ruhe kommen oder auch ein Anliegen haben.
00:29:13: Oder einfach über das nachdenken können was sie im Leben wirklich bewegt.
00:29:18: Mein Kollege Joachim Burkhard zum Beispiel macht es regelmäßig und hat sich in diesem Jahr etwas ganz Besonderes vorgenommen.
00:29:23: Was?
00:29:24: Das erzählte uns jetzt am besten selbst!
00:29:26: Joachib ich nehm's mal vorweg du willst am zwanzigsten November zu Fuß von München nach Freising pilgern.
00:29:32: Das sind rund vierzig Kilometer.
00:29:35: hast du dir das eigentlich auch gut überlegt?
00:29:37: Ja, das war aber eine relativ schnelle Entscheidung.
00:29:40: Ich
00:29:42: mache diese Wanderung jetzt nicht wegen der weiten Strecke.
00:29:46: es geht hier nicht nur um die vierzig Kilometer sondern ich möchte da etwas mitnehmen was mir die Menschen anvertrauen und zwar ihre ganz persönlichen Gebetsanliegen Das
00:29:55: heißt also unsere Hörerinnen und Hörern.
00:29:57: können sie ihre Wünsche sorgen und bitten mit auf den Weg geben?
00:30:00: ja ganz genau Das bietet sich einfach an, denn es kann vielleicht nicht mehr jeder selbst so eine lange Wanderung machen.
00:30:08: Der eine ist vielleicht schon zu alt und man hat gesundheitliche Probleme oder schlicht keine Zeit.
00:30:13: Und deswegen möchte ich stellvertretend für diese Menschen gehen und ihre Anliegen zum Schreien des heiligen Corbinian bringen.
00:30:20: Für die sehr schöne tolle Idee!
00:30:22: Jetzt müssen wir vielleicht kurz erklären warum ausgerechnet der Heilige Corbinia und warum Freising?
00:30:27: Freising ist sozusagen die Keimzelle und der Ursprung unseres Erzbistums.
00:30:33: Der heilige Korbinian, der kam im Jahr sevenhundertzwanzig dorthin und seit über tausend Jahren pilgern die Menschen zu seinem Grab auf dem Freisinger Domberg.
00:30:43: Das ist eine uralte Tradition aber gleichzeitig auch eine ganz junge und lebendige also insbesondere auch junge Menschen machen die Korbinians Wahlfahrt
00:30:52: Und du startest deine Pilgerreise jetzt nicht irgendwo sondern in München-Sentling.
00:30:56: Warum?
00:30:57: In München-Sendling gibt es eine Korbinianskirche.
00:31:00: Das hat einfach ganz gut gepasst, ich wandere also an der Pfarrkirchessank Korbinian los.
00:31:06: das sind dann ungefähr vierzig Kilometer bis zum Freisinger Domberg und ich hoffe dass sich mit den Gebetsanliegen im Gepäck dann gut dort ankomme.
00:31:15: Ja das hoffe ich auch.
00:31:16: Sag mal was können dir denn die Menschen alles schreiben?
00:31:18: Muss das ein richtig formuliertes Gebet sein?
00:31:20: oder wie soll das Ganze aussehen?
00:31:22: Da sind wir völlig frei, das kann ein einziger Satz sein.
00:31:26: Eine Bitte für einen kranken Menschen eine Sorge um die eigene Familie etwas was die eigenen Enkelkinder betrifft der Wunsch nach Frieden oder einfach auch ein Dankeschön für etwas Schönes dass man erlebt hat also einfach alles was jemandem persönlich bewegt.
00:31:42: okay und wie kommen dann die Anliegen zu dir?
00:31:45: Ganz einfach per email an koabinianatmichaelsbundde.
00:31:51: Ich drücke die Mails alle aus und ich nehme sie dann mit auf meine Pilgerwanderung, bringe sie dann direkt vor den Schreien des heiligen Korbinian.
00:32:01: Sehr schön!
00:32:01: Also nochmal an korbinianatmichelsbundde.
00:32:06: da schreibt man ja womöglich sehr persönliche Dinge.
00:32:08: was passiert denn anschließend mit diesen Briefen oder schreiben?
00:32:11: Ja ist ja klar dass sich all das was mir die Leute schreiben sehr vertraulich behandeln werde und ich habe vor dass ich eben noch am selben Abend alle ausgedruckten Gebete tatsächlich dem Feuer übergebe.
00:32:23: Es muss also niemand befürchten, dass da seine persönlichen Anliegen irgendwo liegen bleiben oder veröffentlicht
00:32:29: werden.".
00:32:29: Okay!
00:32:30: Aber gerade beim Thema persönlich sind Joachim vierzig Kilometer zu Fuß mit den Sorgen, Hoffnungen und Wünschen anderer Menschen im Gepäck – was bedeutet das denn?
00:32:39: Ja, das ist eine gute Frage.
00:32:41: Ich bin ja schon öfter zum Pilgern gegangen ich war auch schon so lang und soweit unterwegs hatte dabei eigene Anliegen und diesmal wird es eben so sein, dass ich selber kein eigenes Anliegen dabei haben werde, sondern wirklich nur für andere Menschen gehe.
00:32:57: Und das gibt mir selbst sicher auch noch mal eine neue Perspektive auf das
00:33:00: Pilgern.".
00:33:01: Also wenn es etwas gibt, dass euch am Herzen liegt und das ihr meinem Kollegen Joachim Burghardt mitgeben wollt dann schickt uns doch einfach eine kurze Mail und zwar diesmal an eine speziell hierfür eingerichtete E-Mail Adresse.
00:33:11: diese lautet Corbinianatmichelsbund.de.
00:33:14: nochmal Corbinyanatmicherelsbunt.de.
00:33:17: Am zwanzigsten November trägt ein Joachem auch dein Anliege zu Fuß von Sankt Cobinian in Sendling zum nach Freising.
00:33:35: Mehr Durchblick im Alltag, der wöchentliche Verbraucher-Check mit dem Verbraucherservice Bayern.
00:33:46: Ich denke mal, das kennt jeder von uns Schimmel auf Lebensmitteln.
00:33:49: Das sieht nicht nur unappetitlich aus und kann auch der Gesundheitsschaden.
00:33:53: Aber warum ist Schimml eigentlich ein Problem?
00:33:56: Mehr dazu weiß Silvia Hartl vom Verbrauchservice Bayern!
00:33:59: Frau Hartl, wie schaut's aus?
00:34:03: Ja gefährlich sind vor allem Giftstoffe die besondere Schimmelpilze bilden können.
00:34:07: Auch wenn nur an einer kleinen Stelle Schimme zu sehen ist, können sich diese sogenannten Mykotoxine im ganzen Lebensmittel ausbreiten.
00:34:15: Sie können also Vergiftungssymptome wie Erbrechen und Durchfall auslösen und das will ja keiner haben.
00:34:22: Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertungen können bestimmte Mykotoxine aus dem sogar Organe wie Leber und Niere schädigen.
00:34:31: Also sie gelten teilweise als krebserregend, deshalb sollte man verschimmelte Lebensmittel nicht einfach probieren oder nur oberflächlich den Schimmel entfernen.
00:34:40: auch erhitzen tötet Schimmelpilze und vor allem die Giftstoffe also die Mykotoxinen nicht ab.
00:34:47: Wie kann man den Schimmelbildung bei Lebensmitteln zu Hause möglichst verhindern?
00:34:51: Entscheidend dafür ist eigentlich die richtige Lagerung.
00:34:53: Dies ist aus der Verpackung notiert, also einfach mal lesen was da drauf steht.
00:34:58: Kübpflichtige Lebensmittel gehören in den Kühlschrank.
00:35:02: Brot sollte trocken und luftig aufbewahrt werden.
00:35:05: Obst um Gemüse dagegen gehören regelmäßig kontrolliert.
00:35:09: Wichtig es auch ob der Kühl schrank sauber ist.
00:35:12: Also den regelmässig sauber halten und kontrollieren Und verschimmelte Lebensmitteln möglichst schnell entsorgen.
00:35:18: Schimmelsporen können sich leichter auf andere Lebensmittel übertragen.
00:35:23: Was muss ich denn wegwerfen, wenn ich jetzt zum Beispiel Schimmel entdecke?
00:35:26: Kann man beispielsweise bei Brot oder Obst einfach die befallenen Stellen abschneiden?
00:35:30: Also bei weichen und feuchten Lebensmitteln sollte man grundsätzlich das gesamte Lebensmittel entsorgen.
00:35:36: Das geht zb für schimmeliges Brot Weiches Obst und Gemüse Joghurt Frischkäse Oder andere weiche Milchprodukte.
00:35:44: Also bei festen Lebensmitteln wie z.B.
00:35:46: Hartkäse kann man schon erstmal einmal den Schimmel großzügig ausschneiden, das gilt auch für bestimmte feste Lebensmittel mit zum Beispiel geringem Wassergehalt so Trockenfrüchte oder Nutze oder dergleichen.
00:35:58: also wenn man sich unsicher ist besser gleich entsorgen.
00:36:02: übrigens edelschimme Käse ist ja ausdrücklich ausgenommen
00:36:05: absolut.
00:36:06: und was es mit selbst eingekochten oder eingemachten Lebensmittelen zb Obstmus, Marmelade oder Saft?
00:36:13: Also auch hier gilt Vorsicht bei sichtbaren Schimmel.
00:36:16: Bei selbst eingekochten oder eingemachten Lebensmittel kann sich Schimmeln unbemerkt weiter ausbreiten, bei verschimmeltem Obstmus zum Beispiel sollte man deshalb das gesamte Glas entsorgen – auch bei selbst hergestellten Saft sollte man beim sichtbaren Schimmsel nichts mehr davon trinken!
00:36:32: Beim Marmelade kommt es auf den Zucker- und Wassergehalt an aber sicherer ist es trotzdem ein verschimmeltes Glas nicht mehr zu verwenden.
00:36:40: Wichtig ist die Haltbarkeit aus dem Sauber zu arbeiten, also einwandfrei Früchte zu verwenden und die Gläser vorher gründlich zu reinigen.
00:36:48: Gut verschließen ist auch wichtig und die fertigen Lebensmittel richtig lagern!
00:36:55: Welche Tipps haben Sie sonst noch für uns?
00:36:57: Ja, der Haupttipp ist eigentlich überschüssig am besten einfrieren.
00:37:00: Um Schimmel durch zu lange Lagern zu vermeiden.
00:37:03: also zum Beispiel frische Brotscheiben kann man wunderbar einfriern und bei kleinem Haushalt einzeln dann entnehmen und in den Troster wenn man die rein schäbt schmecken die wunderbar noch.
00:37:13: Und beim Marmelade Pesto Produkten im Glas zum Beispiel zum Entnehmen saubere trockene Löffel nutzen
00:37:20: Na dann sind wir wieder ein bisschen schlauer.
00:37:22: Herzlichen Dank, Silvia Hartl von Verbraucherservice Bayern!
00:37:25: Mehr Tipps und viele Fragen die bestens beantwortet werden gibt's auf der Homepage des Verbrauchserves Bayern.
00:37:32: Das war mehr Durchblick im Alltag Der wöchentliche Verbraucher-Check in MKR mit dem Verbraucha Service Bayern.
00:37:38: Mehr Infos und persönliche Beratungen gibt es auch verbraucherscherves-bayern.de oder direkt vor Ort.
00:37:48: Am Sonntag ist Weltmissionssonntag.
00:37:51: Ja und den gibt's in diesem Jahr seit genau einhundert Jahren.
00:37:55: So lange schon sammeln alle Kirchengemeinden auf der ganzen Welt am letzten Sonntag im Oktober Geld für die Mission!
00:38:02: Wenn ich das jetzt so sage, dann haben vermutlich einige von euch Bilder im Kopf von weißen Missionaren in brauner Ordenskleidung und dunkelhäutigen Kindern die Bibel lesen und dafür einen Teller super bekommen.
00:38:12: Doch dieses Bild ist komplett falsch.
00:38:14: Meine Kollegin Brigitte Strauß weiß mehr.
00:38:16: Das
00:38:17: Bild des weißen Missionars, der den Glauben zu den Heiden bringt, stammt aus der Kolonialzeit.
00:38:22: Doch spätestens seit der Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten ist das vorbei, sagt Monsieur Präsident Monsignor Wolfgang Huber.
00:38:29: Ich denke, dass es ein ganz wichtiges Moment ist, dass wir eben nicht missionärisches Handeln als eine Einbahnstraße von Europa woanders hin verstehen.
00:38:42: Da können auch Fehlformen relativ einfach entstehen.
00:38:45: Die
00:38:45: zu diesem Bild geführt haben, dass falsche Einbahnstraßen denken gilt übrigens nicht nur für die Mission sondern auch für die Entwicklungshilfe.
00:38:52: Da glaube ich ist von europäischer Seite aus oft der Impetus da zu sagen Wir sind ja schon soweit entwickelt und diese Dinge müssen wir jetzt anderen auch so... Und manchmal kann ich auch verstehen, dass manche über das Bringen nicht ganz so glücklich sind.
00:39:14: Zum Glück hat sich da vieles verändert!
00:39:16: Heute gibt es nur noch sehr wenige europäische Missionare in den Ländern, in denen Mission-Projekte unterstützt.
00:39:27: Ein Bild von ihm ist die besonders in Erinnerung geblieben.
00:39:30: Wo man ihn ja sieht, bis zu den Schultern im Hochwasser stehen und rucksack auf dem Kopf tragen wir da unter diesen Bedingungen versucht zu den Menschen gelangen.
00:39:40: Es gab vielleicht früher schwarz-weiß Fotografien aus der Kolonialzeit.
00:39:43: Da wäre es so gewesen, dass einheimische Träger den weißen getragen haben auf einer Senfte oder wie man das
00:39:51: nennt.".
00:39:51: Die
00:39:52: Rede ist von Pater Gregor Schmidt, der eigentlich aus Berlin kommt aber schon seit Jahrzehnten im Südsudan arbeitet.
00:39:58: Dort versperrt ihm das Nilhochwasser oft den Weg zu seinen Gemeinden und erwartet einfach durch die Fluten – regelmäßig!
00:40:06: Die meisten Projektpartner von Mission sind aber Menschen, die selbst aus dem Land kommen in dem sie arbeiten.
00:40:11: Zum Beispiel Schwester Nirmalini in Indien hat den Missiopräsidenten schwer beeindruckt.
00:40:18: Sie ist eine ganz starke Frau, die aus ihrem Glauben heraus andere Menschen hilft, dass ihr Leben gestalten könnt und da hat sie keine Furcht vor irgendjemandem.
00:40:31: Und wenn sie in der Regierung abgewiesen wird, dann geht sie dort noch einmal hin.
00:40:36: Und
00:40:36: schafft es so zum Beispiel Bildung für Frauen zu ermöglichen die in dem gesellschaftlichen System in Indien ansonsten kaum eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben hätten.
00:40:47: Beim Corona-Massensterben war sie es, die mit ihrem Handy Videos in die Welt geschickt und so um Hilfe gebeten hat – denn sie war und blieb vor Ort!
00:40:56: So wie auch andere Ordensleute und Geistliche, die in ihrer Heimat am besten wissen wo Hilfe gebraucht wird.
00:41:02: Egal ob in der Bildung bei der Nothilfe nach Naturkatastrophen oder im Flüchtlingslager im Krisengebiet.
00:41:09: Die Missionare von heute eint eines ganz besonders
00:41:12: Dass sie alle
00:41:13: fest davon überzeugt sind... ...die Liebe Gott ist zu uns Menschen,... dem ich
00:41:21: oder der Ich-Begegne
00:41:23: realisiert und das dann auch immer wieder umzusetzen, glaube ich macht auch frei noch einmal im Handeln gegenüber Gefahren, den man ausgesetzt ist.
00:41:32: Und so setzen sie sich oft auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens dafür ein wozu sie sich berufen fühlen nämlich die Würde der Menschen zu verteidigen – immer!
00:41:43: Auch gegen Regierungen, die das oft nicht so gerne sehen.
00:41:47: Wenn ihr mehr über die Arbeit der Missionare heute wissen möchtet, in der aktuellen Folge der Reisewarnung berichten Mission Präsident Monsignor Wolfgang Huber und Mission Redakteur Christian Selbherr von ihren Begegnungen mit diesen Menschen, die sich mit aller Kraft für ihre Mitmenschen einsetzen – in Afrika, Asien und auch in Ozeanien!
00:42:04: Zu hören ist die Mission Reise Warnung natürlich überall wo es Podcasts gibt.
00:42:11: Immer am letzten Sonntag im Oktober feiert die katholische Kirche den Weltmissionssonntag.
00:42:16: Klingt jetzt vielleicht ein bisschen kompliziert, dieser Begriff.
00:42:19: Ist aber ganz einfach!
00:42:21: Mehr dazu jetzt in Stichwort Kirche.
00:42:31: Die Idee ist
00:42:32: vom Papst Pius
00:42:34: dem Zehnten-Ninzehnten-Zwanzig eingeführt worden.
00:42:37: Er hat zum ersten
00:42:38: Mal
00:42:38: zu einem Weltmissionssonntag aufgerufen
00:42:42: Aber die Elemente mit
00:42:44: der er dabei
00:42:45: im Auge gehabt
00:42:45: hatte
00:42:46: gelten
00:42:46: auch heute.
00:42:47: Denn er wollte zum einen, dass
00:42:49: überall auf der
00:42:50: Welt
00:42:51: an einem Tag
00:42:52: speziell
00:42:53: für die Ausbreitung
00:42:54: des christlichen Glaubens gebetet wird.
00:42:58: Wir würden heute sagen,
00:42:59: dass eine
00:42:59: globale Gebetesgemeinschaft entsteht
00:43:02: und zum zweiten
00:43:03: wollte er das
00:43:04: an diesem
00:43:05: Tag in den Gottesdiensten für die Anliegen der Kirche,
00:43:08: für die Antliege
00:43:09: der Weltmissionen,
00:43:10: für
00:43:10: Unterstützung der anderen Regionen dieser Welt
00:43:13: gesammelt werden.
00:43:14: und da sprechen wir heute von der Solidargemeinschaft, die auch noch gilt.
00:43:17: Und es gibt deshalb eine Einrichtung, die ich wirklich auch für
00:43:22: mehr sehr beispielgebend
00:43:24: halte –
00:43:24: nämlich es gibt
00:43:25: einen ganz großen Solidaritätsvor-der-Katholischen Kirche
00:43:28: insgesamt!
00:43:29: Da fließen
00:43:30: alle Kollektengelder,
00:43:32: die am Sonntag der Weltmission
00:43:33: gesammelt werden
00:43:34: in diesen großen solidaritäten
00:43:35: Vorhinein.
00:43:36: Das wird natürlich für die Nöte insgesamt
00:43:39: der Notleidenden
00:43:40: gegeben.
00:43:43: Stichwort Kirche im Münchner Kirchenradio von A wie Ambo
00:43:47: bis
00:43:48: Z wie Zeburium.