MKR – Das Magazin

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00:00:00: Heute mit Katharina Sichler.

00:00:03: Wer Exerzitien macht, der geht dazu meist in ein Kloster oder auch in einen Exerzeitzinhaus.

00:00:09: Da ist es ruhig und nicht stört einem beim Beten oder Meditieren.

00:00:13: Es geht aber auch ganz anders – bei sogenannten Straßenexerzeizien kann man Gott mitten in der Stadt begegnen!

00:00:21: Im Münchner Stadtteil Hasenbergl wurde vor wenigen Wochen diese Form der Exerzitien angeboten.

00:00:27: Monika Prestel hat sich auf dieses Abenteuer eingelassen.

00:00:30: Einfach schon mal, diese Erfahrung ein ganzes Wochenende lang sein Handy ausgeschaltet zu haben das tut unglaublich gut achtsam im Moment da zu sein Das gibt dem Leben dann nochmal eine ganz andere Tiefe und sich diese Zeit einfach zu nehmen für die Beziehung mit Gott ist einfach wichtig weil es einem tatsächlich dann auch im Glauben stärkt.

00:00:53: Der Ablauf der Straßenexerzitien ist einfach!

00:00:57: Nach einem Morgenimpuls im Pfarrheim Sankt Nikolaus sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Stadtviertel unterwegs, die einzige Herausforderung für den Rest des Tages offen sein für alles was passiert.

00:01:11: Einfach ganz absichtslos da zu sein – das ist natürlich wie Exerzitzien auch der Name sagt, man muss sich auch darin einüben Und es gelingt einem aber immer besser und ich habe auch das Gefühl, die Menschen spüren das dann auch.

00:01:27: Also wenn man jetzt mal nicht mit dem festen Plan im Kopf durch die Stadt geht sondern einfach nur da ist und nicht auf dem Handy scrollt, sondern einfach nun auf der Parkbank sitzt und einfach da ist, spürt man also dass auch die Leute offener sind und dann auch eher ein kleines Gespräch entsteht oder einfach auch einen freundlichen Blickkontakt.

00:01:47: Monika Prestl berichtet von vielen kleinen, berührenden Begegnungen die sie im Hasenbergel erlebt hat.

00:01:54: Da ist zum Beispiel die junge Frau an der Bushaltestelle, die sie ihm vorbeigehen bemerkt.

00:02:00: Sie hatte etwas sehr liebevoll im Arm und ich dachte erst mal, dass es ein Neugeborenes war.

00:02:06: Ich habe mich dann dazu gesetzt und es hat sich herausgestellt das war eine junge Frau mit geistiger Beeinträchtigung Und die hat mir dann ganz stolz und ganz liebevoll ihren Rosa Plüschhund gezeigt.

00:02:21: Hat mich so vorgestellt, das hatte in dem Moment sowas berühren, dass einfach auch dieser innige Moment wie diese junge Frau sich mit solcher Liebe diesem Kuscheltier gewidmet hat und dann auch so offenbar mir das Tier davorzustellen, das hat mich in dem moment einfach sehr, sehr berührt.

00:02:40: Eine ganz andere Erfahrung macht Monika Prestl, als sie ins Olympia Einkaufszentrum geht.

00:02:46: Dort zieht sie im Untergeschoss in einer ruhigen Ecke eine junge Muslima, die ihren Teppich ausgebreitet hat und

00:02:54: betet.".

00:03:10: Und es geht ja darum, immer auch zu spüren.

00:03:13: Dieser heilige Boden ist jetzt nicht nur in der Kirche oder Moschee sondern überall.

00:03:19: Er kann überall sein im Einkaufszentrum und dass sich das wirklich so gezeigt hat, dass da wirklich in diesem Einkaufs-Zentrum in dem Moment ein heiliger Boden war, das hat mich sehr tief berührt.

00:03:33: Da haben Sie gemerkt, Gott ist wirklich da, diese Nähe existiert?

00:03:39: Unbedingt!

00:03:40: Abends können diese Erlebnisse dann noch einmal beim Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Fahrheim vertieft werden.

00:03:48: Mittlerweile ist Monika Prestel wieder in ihrem ganz normalen Alltag angekommen – und wie gehabt fest, eingespannt in Beruf- und kirchlichem Ehrenamt.

00:03:58: Trotzdem haben sie die Straßenexerzitien ein Stückchen weitergebracht.

00:04:03: Die Münchnerin ist achtsamer geworden.

00:04:08: dieses rote Signal als Zeichen für sich zu nehmen, jetzt nicht mal schon wieder an den nächsten Punkt zu denken, die zu erledigen ist.

00:04:14: Sondern einfach mal da wieder in diese Haltung zu kommen und zu spüren dass ja diese Beziehung mit Gott sich in jeder Sekunde entfaltet das es ja nichts ist was sie natürlich nur auf ein Sonntagsgottesdienst beschränkt oder auch nicht auf das persönliche Gebet sondern dass ja dieser Beziehungen in jedem Moment des Lebens gelebt wird.

00:04:37: Auch wenn man es gar nicht vermutet.

00:04:40: Monika Prestl hat diese Spiritualität bei Exerzitien auf der Straße kennen und Schätzen gelernt.

00:04:47: Mein Kollege Paul Hasel hat mit Monika Prestl über ihre Straßenexerzitschen im Münchner Hasenberg gesprochen, ja und wenn ihr das jetzt auch mal machen möchtet, ja dann googelt einfach mal Straßenexerzitzchen.

00:05:00: da werden euch ganz verschiedene Termine deutschlandweit angezeigt.

00:05:08: Jodeln.

00:05:08: Das hat früher meistens nur die Menschen im Alpenraum interessiert, heutzutage ist daraus aber ein echter Trend geworden – auch weil es gesund ist!

00:05:18: Beim Jodel kann man nämlich Stress abbauen und macht einfach glücklich zufrieden.

00:05:24: Wer jetzt Jodel lernen will, der muss kein Gesangstalent sein, erklärt die Jodellehrerin Renate Winkelmüller.

00:05:31: aus Bayerisch-Zell

00:05:37: Sag ich

00:05:37: dann immer noch zu, du musst gar nicht zingen können.

00:05:41: Im Gegenteil ist es gut wenn alle bei Null anfangen weil Jodeln sehr speziell

00:05:46: sind.

00:05:47: Diesen sogenannten

00:05:48: Jodelschlag muss einfach erlernt

00:05:50: werden.".

00:05:51: In Renate Winkelmüller's Jodelkurs lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Jodlen.

00:05:57: beim Almwandern auf dem Weg zu den Almen rund um bayerisch Zell wird einfach geübt.

00:06:04: Niemand muss allein vorsingen und auch schiefe Töne sind erlaubt.

00:06:09: Das nimmt den Druck weg, erklärt Winkelmüller.

00:06:21: Sonst

00:06:21: kannst du nicht

00:06:21: jodeln.".

00:06:22: Und damit hat es ja schon so eine Faszination.

00:06:25: Es kann uns geben, dass wir uns trauen laut zu sein und die Stimme zu erheben.

00:06:31: Dass wir uns dauernd kraftvoll zu sein!

00:06:35: Viele staunen wenn sie oben auf der Alm angekommen sind was sie plötzlich können – und das Sie sich besser fühlen, sagt die Jodellehrerin.

00:06:45: Denn Jodeln bringt Körper, Geist und Seele wieder in Einklang.

00:06:50: Manchmal beginnt etwas ganz Heilsames, wenn man wieder frei atmen

00:06:55: und

00:06:56: einfach Töne erklingen lassen kann ohne Anspruch auf Perfektion.

00:07:00: Ich denke mir das wäre die Schönste was ich den Menschen wünschen würde dass sie das entdecken an sich wie wunderschön es sein kann einfach etwas zum Klingen zu bringen in sich selbst.

00:07:12: Jodeln ist für Renate Winkelmüller aber nicht nur ein einmaliges Almerlebnis.

00:07:18: Wer es gelernt hat, der ist danach im Alltag selbstbewusster und wird sich mehr zutrauen.

00:07:33: Mein Kollege Paul Hasel hat die Jodellehrerin getroffen – das ausführliche Gespräch mit Renate Winkelmüller hören Sie heute Abend bei uns hier in MKR.

00:07:43: Begegnungen gleich nach dem Gottesdienst ab neunzehn Uhr!

00:07:50: Wir haben es ja schon angekündigt, ab erst November ist das endlich soweit.

00:07:55: Pfarrer Rainer Maria Schießler ist wieder zurück mit einem neuen Podcast.

00:08:00: Viele Jahre hat er seine Schießlerswoche hier bei uns im MKR produziert und jetzt ist der wieder mit einem brandneuen Podcast für sie am Start!

00:08:09: Und nicht mit irgendeinem?

00:08:11: Nein!

00:08:12: Pfarrerschießler liest Michel E. Bauers bayerische Weltgeschichte quasi die Bibel in bayerisch übersetzt Und das macht er mit jeder Menge Begeisterung.

00:08:26: Ich sage jetzt mal nur ein Beispiel.

00:08:44: Wenn ich jemanden sage, du bist für einen Hundling dann ist es keine Beschimpfung sondern eine Ehre.

00:08:49: und wenn man mit der Methode an die biblische Geschichte rangeht da bekommt vieles auch viele schwere.

00:08:56: etwas leichtes

00:08:58: Also ein etwas anderer aber sehr liebenswerter Einstieg in biblischen Geschichten Die wir meist schon kennen Aber so vielleicht noch gar nicht wirklich wahrgenommen haben

00:09:10: Bis ich angefangen habe zu lesen, ich hab eben auch erkennt.

00:09:13: Ich hab die bayerische Weggeschicht kennt und ich hab noch eine Stelle immer gekannt weil nämlich bei mir in der Kirche ist der Goliath unter David abgebildet.

00:09:21: dann wenn ich damit zur Taufgruppe vorbeige, dann zitiere ich immer diese Stelle wo der David auf den Goliad hingeht und der Guliath zum David sagt ja mein wird tummelt ihn da oder kleiner wie die Hupfbarst nicht auf.

00:09:33: das sieht ihnen gleich wie ein Schmeizler Schnupf.

00:09:36: David legt ein Steuerscheidern und sagt zum Goliath, das Holz der Fotzen ist gescheitert.

00:09:41: Das einzige Stelle, die wirklich richtig auswendig kann aber gibt eigentlich diese ganze feine Art des Umgangs mit schweren Themen.

00:09:52: Hallo hier geht es um eine Toelle, hier geht's um eine Totschlage usw.

00:09:55: wieder wie man damit spielen kann

00:09:59: Ja und mit der Sprache spielen, das kann auch Pfarrer Rainer Maria Schießler sogar sehr gut.

00:10:05: Aber nicht immer!

00:10:21: fürbitten, mails auf Borisch weil er sagt na das ist keine umgangssprachliche, textlige Umgangsspreche.

00:10:31: Literaturborisch ja da muss Sinn machen.

00:10:35: Texte borisch die man auch vielleicht im Gottesdienst her nehmen kann ja muss Sinn macht aber wird zum Beispiel nie ein Tagesgebiet verbieten oder sowas auf Borish schreiben oder ersprechen.

00:10:46: Das sieht bei der bayerischen Weltgeschicht von Michel E. Bauer zum Glück anders aus, denn die ist für Pfarrer Schießler nicht immer leicht zu lesen.

00:10:55: aber...

00:10:56: Sie wirken weicher sie wirken näher, weil es ja in mein Umfeld hineingesetzt ist vertraulicher und dramatischer und liebevoller zugleich.

00:11:09: Ja und sie machen richtig Spaß zum Zuhören, aber Pfarrer Schießler hat natürlich auch einen Favoriten.

00:11:16: Also wie gesagt diese Stelle die Auswendekron mit David und Goliath, die gefällt mir deswegen so... Ein wirklich dramatisches Ereignis runterbricht auf ein, muss man mal sagen, eine kleine Schlägerei auf dem Schulhof.

00:11:34: Und damit ist sie eigentlich symptomatisch für alle anderen Geschichten die da erzählt werden, sei es das Sinnflut oder was auch immer, wie es aus Fensterln entstand.

00:11:45: Man muss mir vorstellen, es geht um Jakob auf der Himmelsleiter und er schreibt, wie sich das Fensterlen entstanden.

00:11:50: Also auf die Idee muss man einmal kommen, darum ist sie für mich wirklich Weltklasse!

00:11:54: Absolut, das sehen wir auch so und wir freuen uns dass Pfarrer Rainer Maria Schießler mit Michel E. Bauers bayerischer Weltgeschicht bei uns ist!

00:12:03: Ab sofort jede Woche am Sonntag kurz vor dem Gottesdienst und zwar um viertel vor zehn hier bei uns im Mkr.

00:12:10: aber sie finden den Podcast natürlich auch auf innerhalten.de und überall wo Sie's dreamen.

00:12:17: Wir wünschen viel Spaß beim Anhören und freuen uns schon auf Folge eins, in der geht es um die alle-welts-Erschaffung.

00:12:25: Also wie die Welt auf die Welt gekimme ist!

00:12:27: Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Spaß bei anhören!

00:12:30: Hören Sie rein – lohnt sich!

00:12:37: Am Sonntag feiern wir das Fest aller Heiligen Und dabei erinnern wir uns an die Heiligen der katholischen Kirche.

00:12:44: Die sollen ja für uns Vorbilder im Glauben sein und spielen deshalb oft eine Rolle, wenn wir zum Beispiel einen Namen für ein Kind aussuchen.

00:12:53: Christopher Slotter ist im Erzbistum München & Freising für die Sakramentenpastoral zuständig also auch für Taufen und spricht da oft mit jungen Eltern Anton,

00:13:04: Theodor,

00:13:04: Quirin,

00:13:05: Korbinian.

00:13:06: Das sind Namen

00:13:06: die totalen

00:13:08: Aufwinde erfahren weil sie auch

00:13:09: mit einer

00:13:10: gewissen Tradition verbunden sind.

00:13:11: Eltern lesen sich die Geschichte dieser Heiligen durch und entscheiden dann auch passt es zu.

00:13:16: uns berührt

00:13:17: mich diese Geschichte

00:13:19: Und auf diese

00:13:20: Weise wollen Sie Ihrem Kind daneben auch einen Namen geben eines heiligen die ihn begleitet.

00:13:26: So war das zum Beispiel auch bei Magdalena.

00:13:28: Für die Theologiestudentin aus München ist ihre Namenspatronin, die Maria Magdalina ein Vorbild.

00:13:35: Es hat auf jeden Fall mich motiviert in der Kirche aktiv zu sein und dass ich auch als Frau da meinen Platz hab und

00:13:43: da gewollt bin.

00:13:44: Ich stell mir das immer vor,

00:13:45: dass

00:13:46: sie

00:13:46: immer ein bisschen

00:13:47: ihren Platz

00:13:48: einfordern

00:13:49: musste im Jüngerkreis und sich aber nicht unterkriegen lassen von Gegenstimmen Also die Namenspatrone, die können auch für unser eigenes Leben Orientierung geben und aller Heiligen ist doch ein guter Anlass sich mal ein bisschen mit dem eigenen Namen zu beschäftigen.

00:14:13: Mehr Durchblick im Alltag!

00:14:15: Der wöchentliche Verbraucher-Check im MKR mit dem Verbraucherservice Bayern.

00:14:24: Der Herbst ist da endlich mal eine gute Gelegenheit den Kleiderschrank wieder gründlich auszumüsten.

00:14:30: was trage ich wirklich noch?

00:14:31: Was kann weg und wohin eigentlich mit Kleidung die zu schade ist für den Müll?

00:14:35: Wer regelmäßig aussortiert, schafft nicht nur Platz sondern vermeidet oft auch Fehlkäufe.

00:14:40: Wie sie dabei sinnvoll vorgehen und was beim Einlagern und Weitergeben von Kleidung wichtig ist darüber spreche ich heute mit Marco Runge vom Verbraucherservice Bayern.

00:14:48: Hallo Herr Runge schön dass Sie wieder da sind.

00:14:50: wie viele Kleidungen haben Sie denn im Schrank zu rumliegen?

00:14:52: Ja mein Kleiderschrank ist wahrscheinlich wie bei den meisten ziemlich voll aber von Zeit zu Zeit erräume ich wirklich alles mal aus und lege das zur Seite was ich nicht mehr brauche.

00:15:04: Am besten nehmen Sie sich genug Zeit und gehen dann Schritt für Schritt vor.

00:15:07: Zum Beispiel erst die Pullover, dann die T-Shirts und anschließend die Hosen.

00:15:12: Sortieren sie die Kleidung auf verschiedene Stapel – was Sie regelmäßig tragen, was Sie für die nächste Saison aufheben, was ich reparieren lässt, was sie aussortieren wollen aber weitergeben können und was Sie wirklich entsorgen müssen.

00:15:26: Wenn Sie bei einem Kleiderstück unsicher sind fragen Sie sich selbst habe ich das im vergangenen Jahr getragen?

00:15:31: Passt es mir noch!

00:15:33: und lässt es sich gut mit meinen anderen Sachen kombinieren.

00:15:36: Was sollte ich dem beachten, wenn ich Winterkleidung über den Sommer einlagere?

00:15:40: Lagern Sie die Kleidung auf jeden Fall sauber und trocken ein.

00:15:43: Gerade bei Wolle- und Seide ist das wichtig!

00:15:46: Denn bei Schweiß oder Hautschuppen kommen gerne die Kleidermotten.

00:15:50: Waschen sie die Sachen vor nach den Vorgaben auf dem Pflegeetikett.

00:15:54: Lassen Sie sie vollständig trocknen und verpacken Sie sie anschließend gut – zum Beispiel in Kleidersäcken und Vakuumbeuteln.

00:16:01: Auf jeden Fall sollte der Lagerort trocken, kühl und möglichst dunkel sein.

00:16:05: Denn bei Feuchtigkeit kann die Kleidung schnell muffig werden oder sogar schimmeln!

00:16:10: Und wie schaut es aus mit Kleidungen, die kleine Schäden hat?

00:16:14: Die müssen Sie nicht gleich aussortieren.

00:16:15: Wenn nur ein Knopf fehlt eine Naht offen ist oder ein kleines Loch drin ist dann lässt sich das Mais schnell reparieren.

00:16:22: wenn sie selbst nähen können Dann haben sie das meist in wenigen Minuten erledigt.

00:16:26: Also ich persönlich gehe ja da lieber an die Änderungsschneiderei.

00:16:29: Dem schließe ich mich absolut an.

00:16:31: Was ist denn die beste Lösung für gut erhaltene Kleidung, die ich nicht mehr brauche?

00:16:35: Hochwertige Kleidungsstücke können Sie verkaufen.

00:16:37: Zum Beispiel im Sekundentladen oder auf dem Flohmarkt oder über Online-Plattformen für Kleinanzeigen.

00:16:43: Sie können Kleidungen aber auch tauschen und verschenken.

00:16:46: Gut erhaltende Sachen können sie in Kleiderkammern, Sozialkaufhäuser und gemeinnütziger Einrichtungen geben – die freuen sich darüber!

00:16:53: Wichtig ist dabei aber, informieren Sie sich vorher was tatsächlich von denen gebraucht wird.

00:16:58: Auch für die Altkleidersammlung gilt, die Kleidung sollte sauber und trocken sein.

00:17:03: Stark verschmutzte oder beschädigte Textilen gehören oft in den Restmüll.

00:17:07: Also erst prüfen was bleiben darf dann reparieren weitergeben oder richtig entsorgen.

00:17:12: so wird der Kleiderschrank übersichtlicher und Kleidungen bleibt möglichst lange im Gebrauch.

00:17:16: Das war Marco Runge vom Verbraucher Service Bayern.

00:17:18: vielen Dank für die Tippshirrung.

00:17:20: gerne

00:17:38: Eine Schwangerschaft, die verändert vieles im Leben einer Frau.

00:17:42: Und nicht immer ist die junge Mutter vierundzwanzig Stunden am Tag sieben Tage die Woche unendlich glücklich und dankbar!

00:17:49: In der neuen Folge des Podcasts Schwanger, Gut Beraten erklärt Andrea Strauß unter anderem wann Mann bzw.

00:17:57: Frau sich dringend Hilfe suchen sollte.

00:18:01: Nicht jede

00:18:02: Verstimmung ist

00:18:03: gleich eine Depression.

00:18:06: Da verändern sich

00:18:07: ganz schnell die Hormone

00:18:09: und dazu gucken was ist noch normal?

00:18:12: Und wo brauche ich eine Unterstützung?

00:18:15: Es kommt vieles auf die Frau

00:18:17: zu wo sie sich vielleicht ausgeliefert

00:18:19: fühlen könnte

00:18:20: und diese Perfektion, die sie vielleicht zuvor

00:18:23: versucht hatte auch in ihrem Leben zu führen abgeben muss.

00:18:28: All diese psychischen Beeinträchtigungen sind eigentlich ganz gut heilbar nach der Entbindung

00:18:33: und in diesem ersten

00:18:34: Jahr mit dem

00:18:35: Baby.

00:18:36: Das ist doch eine gute Nachricht für alle, die sich gerade

00:18:39: Sorgen machen.

00:18:40: Wer mehr wissen möchte heute Abend läuft die aktuelle Folge von Schwanger Gut beraten hier bei uns im MKR ab zwanzig Uhr und als Podcast gibt es sie natürlich auch und zwar überall da wo's Podcast gibt!

00:18:58: Am Wochenende ist Allerheiligen, also ein guter Anlass sich mit Heiligen zu beschäftigen.

00:19:04: In unserem Magazin Innerhalten finden wir einen interessanten Zugang zu ihnen – nämlich über Ortsnamen!

00:19:11: Der stellvertretende Chefredakteur Florian Erdl der ist jetzt bei mir im Studio dazu.

00:19:16: Hallo Flo Grüß

00:19:17: dich Katharina

00:19:18: Flo, in der aktuellen Ausgabe geht es um Ortsname im Erzbistow München und Freising die einen Heiligen im Namen tragen.

00:19:26: Und es gibt sogar ein Dorf das ist nach einem Papst des zwanzigsten Jahrhunderts benannt worden.

00:19:32: Erzähl doch mal!

00:19:34: Ja, mein Kollege Joachim Burghardt hat sich zum Abschluss unserer kleinen Ortsnamenserie bei uns im Erzbistum auf die Suche nach Siedlungen in dem Erz-Bistum gemacht.

00:19:43: Die nach Heiligen benannt sind.

00:19:45: und du hast ganz recht es gibt tatsächlich einen kuriosen Sonderfall im Landkreis Ebersberg denn da gibt es das Piusheim.

00:19:53: Das ist ursprünglich eine Erziehungsanstalt gewesen, die vor dem ersten Weltkrieg nach dem damaligen Papst Pius X sogar mit diesem Einverständnis benannt worden ist.

00:20:06: Und später hat es sich dann zu einem richtigen Dorf entwickelt und es trägt diesen Namen noch heute!

00:20:12: Und das ist natürlich nicht den einzigen Ortsnamen, den wir vorstellen.

00:20:16: Es gibt noch ganz viele.

00:20:17: Kannst du vielleicht mal so zwei drei nennen?

00:20:19: Ja es ist eine ganze Liste von mindestens mindestens also wir erheben hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit aber mindestens achtunddreißig Heiligen nachdem bei uns im Erzbistum hier rund siebzig gemeindeteile Orte oder Stadtteile offiziell benannt sind.

00:20:33: ja was haben wir da alles?

00:20:34: Wir können mit der heiligen Agata bei A anfangen.

00:20:38: die gibt's in Agatha Ried bei Hausam und zum heiligen Zeno bis Zett zurück.

00:20:42: in den Sankt Zeno gibt es aber bei der reichen Hall.

00:20:45: Also, es ist für jeden was dabei auch ich Florian bin verewigt im Sankte Floriam-Phrathorf.

00:20:52: und Zum Beispiel auch du Katharina, es gibt eine Katharina.

00:20:56: Es gibt nämlich nach Katharina von Alexandrin allerdings ein Kathariner Zähl bei Gammelsdorf.

00:21:02: Ja auf jeden Fall!

00:21:03: Jeder findet da was und vielleicht ist das ja auch mal die Idee an aller Heiligen den Ort seines Heiligen zu besuchen?

00:21:10: Wer weiß... Ich habe schon gerade gesagt an alle Heiligen Gedenken wir Katholiken den Heiligen und auch dazu habt ihr mit dem Theologen Manfred Becker Huberti gesprochen.

00:21:21: Jetzt haben ja viele vielleicht, wenn man so über Heilige nachdenkt das Gefühl Boah die sind irgendwie unerreichbar.

00:21:27: Die sind auch so ein Sockel gestellt worden.

00:21:29: aber Becker Huberti der sieht es genau anders oder?

00:21:33: Ja er sagt insofern wann ist man heilig?

00:21:37: also heilich is man dann wenn's einem gelungen ist in seinem Leben Christus Nach zu folgen.

00:21:42: Und natürlich hat auf die Weise, sage ich mal Salopp, jeder Heilige auch die Zeit in der er heilig werden konnte.

00:21:50: Das sind natürlich ganz besondere Umstände, in denen so jemand heiligt wird und vielleicht ist dann aus unserer heutigen Sicht ein Heiliger von seinerzeit gar nicht mehr als so heilich anzusehen.

00:22:03: Also es gibt Heilige sich nach dem Artyrium sehr vehement gesieden haben und das darauf angelegt haben.

00:22:09: sozusagen weiß nicht, ob man die heute noch als Vorbild nehmen könnte.

00:22:13: Es gab Heilige, die haben zu Kreuzzügen aufgerufen oder zu Judenprogrammen.

00:22:18: Tut man sich glaube ich heute auch schwer damit!

00:22:20: Also es sind auch die Zeitumstände, die einen Heiligen dann jeweils von der Nachwelt als solchen erscheinen lassen.

00:22:31: Deswegen ist es vielleicht ganz gut und da hat Becker Huberti recht, man sollte vielleicht alle Heiligen nicht so sehr überhöhen.

00:22:40: Es sind Menschen auch gewesen, Menschen wie du und ich.

00:22:43: Und sie waren vielleicht in manchen Beziehungen gar nicht so heilig, wie manche heute immer sagen!

00:22:50: Also es waren echte Menschen, muss man sagen.

00:22:52: Das finde ich entspannt ja auch ein bisschen bei der ganzen Sache!

00:22:57: Also ob in Ortsnamen oder in Lebensgeschichten Heiligen gehören zur Geschichte und zugegenwart unseres Glaubens.

00:23:03: mehr dazu lesen sie in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins innehalten Sie bekommen es in vielen Kirchen im Erzbistel.

00:23:10: München und Freising können sich ganz bequem im Abo nach Hause liefern lassen oder in unserer Michaels-Bund App lesen.

00:23:17: Viel Spaß wünschen wir auf jeden Fall dabei.

00:23:23: Modernes Abendgebet im Scheinwerferlicht, kurz gesagt Meisel.

00:23:28: Und genau damit holt Pfarrer Josef Hausner inzwischen viele Menschen ab und zwar einmal im Monat findet das in der Oberpfalz in diesen Bach bei Regenstauf statt – die Leute sind begeistert!

00:23:42: Für mich war es

00:23:43: ganz interessant,

00:23:44: was wir gefallen haben, die ganzen Lieder

00:23:46: war sehr guter Eindruck.

00:23:47: Also ich bin schon öfters da gewesen und es hat mir wirklich

00:23:49: ganz gefallen, die lockere

00:23:51: Atmosphäre

00:23:52: muss ich sagen.

00:23:52: War sehr stimmungsvoll, war mal was anderes.

00:23:55: Moderne Musik

00:23:55: in der Kirche hört mich allzu Tage von daher war

00:23:58: gut.".

00:23:59: Ja und fragt man jetzt Pfarrer Josef Hausner, was die Menschen so anzieht?

00:24:03: Dann sagt er ja.

00:24:04: also zum einen ist das die Gemeinschaft aber so ein Meisel isst halt auch einfach anders als ein normaler Gottesdienst!

00:24:12: In vielen Gottesdiensten darf ja keine weltliche Musik gespielt werden.

00:24:15: Hier haben wir die Möglichkeit.

00:24:16: und dann vor allem ein Scheinwerferlicht, also wir rücken ja etwas ins Scheinwerk verlegt in dem Fall

00:24:22: heiligen Figuren oder das Allerheiligste.

00:24:24: Also

00:24:25: mein Ziel ist schon dass die

00:24:26: Leute

00:24:27: durch das Meisel Gott wieder

00:24:29: besser

00:24:30: kennenlernen und in ihr Leben mit hineinnehmen.

00:24:32: Einmal im Monat ein alternativer Kirchengottesdienstbesuch und das mit oft vierhundert Besuchern.

00:24:39: Das ist das Maisel in diesem Bach.

00:24:45: Diese Show, die ist Gänsehaut verdächtig!

00:24:49: Bei Register des Universums könnt ihr eine Reise durchs Universum machen.

00:24:55: In Sankt Bonifats in München ist am Samstag vor dem Altar eine große Leinwand aufgebaut – Die Kirche, die isst bunt beleuchtet, die Orgel spielt und Wissenschaftler erzählen mehr übers Universum Astronom Tobias Beuchert.

00:25:10: Wir machen eine Reise von den

00:25:11: Anfängen des Universums,

00:25:13: wie alles entstanden ist und beantworten letztendlich auch warum es tatsächlich

00:25:17: stimmt dass wir alle Sternenstaub sind.

00:25:19: also bei unserer Show

00:25:21: sollen und dürfen

00:25:23: die Menschen

00:25:23: gerne Gänsehaut

00:25:24: bekommen.

00:25:25: dafür

00:25:25: sorgt dann auch Die Orgel die Videos

00:25:29: zwischen den Moderations

00:25:30: Teilen

00:25:30: begleitet.

00:25:32: Passend zum Weltall gibt es z.B.

00:25:34: auch Filmmusik von Star Wars und die Kirche ist einfach der perfekte Platz für diese Reise.

00:25:41: Und zwar

00:25:41: ist das ja tatsächlich ein Ort

00:25:43: der Gemeinschaft,

00:25:43: dort treffen sich sehr viele Menschen, sehr viele unterschiedliche Menschen

00:25:47: und

00:25:47: es ist eine Raum, der zum Staunen

00:25:49: einlädt egal ob

00:25:50: man glaubt oder nicht

00:25:51: und man bekommt den Eindruck

00:25:53: dass Dinge

00:25:55: möglich sind wenn nur möglichst viele Menschen zusammenarbeiten.

00:25:59: Wenn euch der kommende Samstag zu kurzfristig ist, kein Problem.

00:26:03: Am sechsten November isst die Show in Herz Jesu und am neunten November in der Uni-Kirche Sankt Ludwig zu Gast!

00:26:10: Also es gibt noch genug Chancen sie zu sehen.

00:26:13: Mkr

00:26:14: – das Kirchenradio.

00:26:17: Am Sonntag ist Allerheiligen und viele von uns besuchen dann den Friedhof und erinnern sich an die, die eben nicht mehr bei uns sind.

00:26:25: Für einige ist das ein trauriger Tag... Was aber, wenn der Besuch auf dem Friedhof zum Beruf gehört?

00:26:32: Wie z.B bei der Traurätnerin Caroline Engel.

00:26:36: In erster Linie sehe ich mich ... Das klingt ganz blöd als ein Dienstleis.

00:26:40: Wenn jemand da jetzt in der Situation stark sein muss, dann bin es ich und ich habe den Menschen auch nicht gekannt, denen ich dafür abschiede.

00:26:48: Und das ist glaube ich ein ganz großer Unterschied.

00:26:50: Ich komme von außen Und das macht's einfacher.

00:26:53: Trauerredner werden immer häufiger gebucht, weil Menschen nicht mehr so viel mit Kirche zu tun haben

00:26:58: aber trotzdem

00:26:59: Wert auf Rituale legen und auf Begleitung.

00:27:02: Ich bin als Trauerrätnerin nicht einfach nur diejenige, die eine Rede hält sondern ich bin diejenig, die auch durch diese ganze Feier führt!

00:27:10: Und bin da auch in Instanz auf die sich die Leute verlassen können.

00:27:13: wenn sie am Grab stehen dann bin ich daneben und die wissen Sie sind ja nicht allein.

00:27:18: Das brauchen Leute und Menschen, die eben in keinem Glauben mehr verwurzelt sind, die suchen sich dann eine Trauerredner.

00:27:26: Seit

00:27:26: etwa drei Jahren

00:27:27: ist sie Trauerbegleiterin – manchmal ein schwerer Job aber

00:27:31: immer eine Bereicherung!

00:27:32: Insofern, dass ich mein eigenes Leben auch anders betrachte.

00:27:35: Was ist wichtig?

00:27:36: Wo sind meine Prioritäten?

00:27:38: Was zählt am Ende?

00:27:40: und wenn man sich immer wieder mit dem Lebensende auseinandersetzt und immer wieder auf Leben blickt und sagt okay was war denn da drin wichtig?

00:27:47: dann kommt mal nicht umhin auch übers eigene Leben nachzudenken und zu sagen was ist mir denn wichtig?

00:27:51: also insofern ist es ein unheimliches Geschenk das machen zu dürfen.

00:27:55: Carolin Engel trifft Menschen in den schwersten Momenten ihres Lebens, aber auch dann

00:27:59: ist Leichtigkeit

00:28:00: möglich.

00:28:01: Wir feiern bei einer Trauerfeier ja nicht den Tod sondern wir feiern das Leben!

00:28:05: Wir feieren auch dass wir des Glück hatten diesen Menschen in unserem Leben gehabt zu haben und dass wir Momente mit ihm teilen konnten, dass wir gemeinsam Zeit verbracht haben Erfahrungen gesammelt haben.

00:28:17: Das ist grundsätzlich erst mal was Schönes.

00:28:19: Also am Grab nicht

00:28:20: nur

00:28:21: an den Verlust denken, sondern auch daran welche wundervollen

00:28:24: Erinnerungen uns

00:28:25: mit unseren Verstorbenen verbinden.

00:28:28: Linda Bullard für das MKR – das Kirchenradio

00:28:46: Senioren und Pflegeheime, die werden diese Entwicklung nicht auffangen können.

00:28:50: Das angehörige Senioren zu Hause pflegen wird also in Zukunft noch wichtiger werden!

00:28:56: Sozialverbände wie die Caritas haben das erkannt und setzen in der Pflege mittlerweile auf ehrenamtliches Engagement.

00:29:04: Wie zum Beispiel die Caritas in Traunstein, dort gibt es als Zusatzangebot in der ambulanten Pflege den Helferkreis Hauswirtschaft.

00:29:13: Silvia Schmidt koordiniert dort die rund vierzig freiwilligen Helferinnen und Helfer, die pflegende Angehörige für ein bis zwei Stunden in der Woche entlasten sollen.

00:29:23: Wir beginnen in der Regel mit einer Schulung im Bereich Demenz und alles, was im Bereich Alltagsbegleitung Hauswirtschaft dazu kommt.

00:29:32: Es wird gesondert nochmal besprochen und geschult.

00:29:36: Wir schauen das die ehrenamtlichen Wohnorten auch eingesetzt werden.

00:29:41: Dann sind wir beim Erstbesuch immer dabei und wir begleiten den Einsatz immer telefonisch zusätzlich.

00:29:47: Wir rufen dann an wie es dem Angehörigen, wie es den Betroffenen oder den

00:29:51: Helfern geht.

00:29:53: Maria Schrobenhauser, die engagiert sich seit fast vier Jahren schon im Helferkreis.

00:29:58: Die seventy-Jährige war Bäuerin und ist anpacken und helfen gewohnt.

00:30:03: Wenn sie ihre Kundinnen besucht, geht es aber nicht nur ums Putzenwaschen oder Kochen.

00:30:08: Ihr ist es auch wichtig eine gute Zeit miteinander zu verbringen!

00:30:12: Ich komme hin und sage wie schaut's heute aus da wo ich jetzt momentan einsatz bin?

00:30:16: Hast was vor mit Einkaufen gehen Oder Eisessen oder sonst Wasserfahrten machen.

00:30:22: Und jetzt war es so schön Wetter, da haben wir Eis essen gegangen.

00:30:25: Die Frau ist immer allein, da ist niemand da.

00:30:28: Die lebt alleine und beim Eisessen hat die gestrahlt

00:30:30: wie ein kleines

00:30:31: Kind.

00:30:31: dann sagt's

00:30:32: macht man

00:30:32: bald wieder.

00:30:33: ich war schon Jahre nicht

00:30:34: mehr.

00:30:35: Es gibt aber auch Kunden mit denen es schwierig ist, gibt Maria Schrobenhauser zu Über die Herausforderung als Ehrenamtliche im Traunsteiner Helferkreis Hauswirtschaft Berichtet sie ausführlich in der neuen Ausgabe von Total Sozial heute Abend ab neunzehn Uhr hier bei uns im MKR

00:30:53: oder

00:30:53: überall da, wo es Podcast gibt.

00:30:59: Der Herbst lädt förmlich ein um lange Spaziergänge zu machen und sich danach einen heißen Tee oder eine Schokolade zu gönnen.

00:31:08: Was kann es denn auch Schöneres geben?

00:31:09: Wenn ihr jetzt aber Lust auf ein etwas anderes Wochenendprogramm habt, dann hört jetzt mal hin.

00:31:15: Denn mein Kollege Willi Witte hat einige wirklich schöne Veranstaltungstipps für euch zusammengestellt!

00:31:23: Ein super Auftakt für die Allerheiligen Ferien ist die Gruselwanderung zur Halloween in Ebersberg.

00:31:29: Am Samstag treffen sich dann Familien mit Kindern im Grundschulalter und gehen gemeinsam vom Klostersee zum Egelburger See.

00:31:35: Unterwegs gibt es schaurige Geschichten zu hören, die sich rund um Ebersberg zugetragen haben sollen – vor allem um Hexen und ihr unheimliches Werk geht's dann!

00:31:44: Die Teilnehmer dürfen gern verkleidet kommen.

00:31:46: Jedes Kind bekommt für die Wanderung eine LED-Laterne.

00:31:49: Erwachsene zahlen zehn Kinder fünf Euro.

00:31:51: Los geht's am Samstag um siebzehn Uhr, am Parkplatz des Klostersees.

00:31:55: Die Gruselwanderung dauert bis neunzehnt Uhr.

00:31:57: Anmelden könnt ihr euch auf der Homepage des Kreisbildungswerks Ebersberg.

00:32:02: Klimaneutral werden – das ist das große Umweltziel hier in Deutschland!

00:32:06: Aber wie sieht es dabei unsere Nachbarn aus?

00:32:08: Oder bei den großen Playern USA und

00:32:10: Russland?!

00:32:11: In seinem Vortag am Freitagabend in Vaterstetten schaut Emilio Astuto über den Tellerrand und stellt globale Perspektiven vor….

00:32:18: Der Anwalt und Dozent bereitet die Themen auch für Laien verständlich auf.

00:32:22: Eine Anmeldung ist nötig unter der E-Mailadresse www.Service.atvrs-Vaterstätten.de.

00:32:28: Emilio Astuto beginnt seinen Vortag am Freitagabend um neunzehntundertreißig im VRS Bildungszentrum in Vaterstädten.

00:32:34: Und hier noch einmal die Adresse zur Anmeltung www.service.atvs-vaterstädtn.de.

00:32:41: Dynamisch sind seine Bilder und fangen den Augenblick ein.

00:32:44: Ernst Hecklmann stellt in der Galerie St.

00:32:46: Utilien aus.

00:32:47: Ob sinkende Schiffe, rasende Autos – die Flüchtigkeit ist oft die Grundlage seiner Werke.

00:32:52: Im Mittelpunkt stehen bei Hecklmann aber die Momentaufnahmen von Bergen mit Licht und Schatten.

00:32:57: Zu sehen sind die Bilder des oft ausgezeichneten Künstlers ab Sonntag in der Galerie St.

00:33:01: Utilien.

00:33:02: Die Ausstellung ist mit Stormi Wethers überschrieben.

00:33:05: Der Eingang befindet sich im Klosterladen.

00:33:07: Geöffnet ist die Galerie Sonntagsvon Zynerdreißig bis Sechzehn Uhr.

00:33:10: Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

00:33:23: Anfang November feiert die katholische Kirche aller Heiligen und aller Seelen.

00:33:27: Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen diesen beiden Feiertagen?

00:33:31: Und worum geht es da genau?

00:33:33: Mehr dazu jetzt in unserer Rubrik Stichwort-Kirche!

00:33:46: An alle Heiligen gedenkt die kartholischen Kirche an alle ihre Heiligen, und zwar nicht nur an die, die offiziell heilig gesprochen worden sind.

00:33:54: Gemein sind da auch und so drückt die Kirche das aus, die Heiligen um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott.

00:34:01: Es geht also auch um die verstorbenen Menschen, deren Leben im christlichen Sinne geglückt ist, die ein Vorbild sein können.

00:34:07: Die Wurzeln für dieses Fest liegen im vierten Jahrhundert – damals gedachte man der Märtyrer, die für ihren Glauben gestorben sind!

00:34:13: Im Laufe der Jahrhunderte hat sich ein einheitlicher Gedenktag entwickelt weil man nicht jeden Heiligen an einem besonderen Tag feiern konnte.

00:34:20: Papst Gregor IV.

00:34:22: hat dann im Jahr eighthundertfünfunddreißig Allerheiligen für die gesamte Westkirche auf den ersten November festgelegt.

00:34:29: Im Laufe der Zeit hat sich das Brauchtum des allerseelen Tags auf dem Aller-Heiligen-Tag verlagert, eigentlich war der zweite November der Tag an dem man an die Versterbenen denkt und für sie betet.

00:34:39: Weil der erste November ein arbeitsfreier Tag war, haben sich Grabbesuch und Totengedenken nach vorn verlagern.

00:34:45: Beide Tage sind dabei eigentlich keine Trauertage, denn nach dem christlichen Verständnis ist der Tod ja nur ein Übergang zur Auferstehung und zum ewigen Leben.

00:34:54: Zum allerheiligen Tag gehört den Besonderer Gottesdienst – am Nachmittag besuchen die Familien ihre Gräber!

00:34:59: Herbstliche Gestecke, Grablichte und Blumen sollen dann zum einen in die Erinnerungen an die Verstorbenen und zum anderen den Aufersterungsglauben zum Ausdruck bringen.

00:35:08: Von den Geistlichen werden die Gräbern mit Weihwasser dem Symbol des Lebens bespringt.

00:35:13: Zu den alten Bräuchen gehörte auch, dass in den Bauernhöfen verschiedene Brote gebacken und an die Verwandten und Bediensteten verteilt wurden.

00:35:20: Und bis jetzt gibt es in manchen Ortschaften noch den Brauch aus Hefeteig geflochten Zöpfe, die sogenannten Seelen wecken als aller heiligen Gebäck zu

00:35:36: verteilen.